Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis....................................................................................................................... 2
Lebenslanges Lernen (L ) und Selbstsozialisation. 3
Formen von lebenslangem Lernen: 3
1. formale Lernprozesse, 3
2. nicht formale Lernprozesse, 3
3. informelle Lernprozesse, 3
Folgerung (der Commission of the European Communities 2000) 4
Exkurs : Bildungswandel 5
Vier Hauptgründe für diesen Bildungswandel: 5
Zwischenfazit : 7
Probleme / Kritik. 7
Damit einhergehende Folgen: 8
Folgerung 9
M ögliche Alternativen: (nach Dausien/ Alheit) 10
Analyse I 11
Analyse II 11
Fazit : 12
Kurzer Ausblick: 13
Literatur : 15
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Lebenslanges Lernen (L³) und Selbstsozialisation
Formen von lebenslangem Lernen:
Zu Beginn meines Referats, machte ich dem Plenum, in Form einer Aufzählung kurz wieder bewusst, dass es verschiedene Lernformen gibt, die in den, oftmals recht unscharfen, Begriff des Lebenslangen Lernens einfließen. Folgende drei Hauptbereiche sind dabei von Bedeutung:
1. formale Lernprozesse,
welche generell in den etablierten Bildungseinrichtungen wie Schule, Universität etc. stattfinden, und in der Regel mit einer gesellschaftlich anerkannten Zertifizierung (Abitur, Diplom etc.) abgeschlossen werden.
2. nicht formale Lernprozesse,
welche normalerweise abseits der klassischen
Bildungsinstitutionen stattfinden, wie beispielsweise am Arbeitsplatz, in Vereinen und Verbände etc..
3. informelle Lernprozesse,
die maßgeblich durch weitgehend unbewusste Lernprozesse
geprägt sind. In diese Kategorie fallen sowohl beispielsweise das durchblättern einer Zeitschrift oder eines Buches, Gespräche, Radio hören usw.. Sprich vorrangig alle Lernprozesse, die unbeabsichtigt, und oftmals auch unbemerkt nebenbei ablaufen.
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Folgerung
(der Commission of the European Communities 2000)
An Hand der oben genannten unterschiedlichen Lernformen, und den damit einhergehenden unterschiedlichen Lernbiographien und individuellen Lernzielen, kombiniert mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation, zog die Commission of the European Communities, auf die ich mich an dieser Stelle bezogen habe, folgende Schlussfolgerung, wie Lebenslanges Lernen, gesamtgesellschaftlich gesehen Idealerweise gestaltet werden sollte: Lernen soll nicht nur systematisch auf die gesamte Lebensspanne ausgedehnt werden, es soll zudem „lifewide“ stattfinden.
Diese Herangehensweise an den Komplex spiegelt eine, von Bildungsexperten bereits seid einiger Zeit proklamierte Forderung wider. So ist demnach lebenslanges, „vernetztes“ Lernen (lifewide) sowohl aus ökonomischer als auch aus sozialer Sicht sehr bedeutsam. Eine relativ kleine, hoch bezahlte und gut ausgebildete Bildungselite reicht allein nicht aus, die gesamte Bevölkerung sollte die Möglichkeit erhalten an dieser Entwicklung Teil zu haben. Dies würde zum einen, für einen ausreichend großen Pool von gebildeten, potentiellen Arbeitnehmern, in einer, durch die Globalisierung, zunehmend zur Hochtechnologie gedrängten Wirtschaft sorgen (man nehme nur das viel zitierte Beispiel der Abwanderung von Niedriglohnjobs nach Osten, bzw. Fernost). Zum anderen, einhergehend mit diesem Phänomen der schrumpfenden “Billig-Jobs“, soll durch die Partizipation möglichst vieler Menschen am lebenslangen Lernen soziale Disparitäten, wie sie allerorts bereits allgegenwärtig sind nicht weiter verschärft, bzw. dem entgegen gewirkt werden.
Dafür benötigt werden so genannte „Lernumwelten“, in denen sich die verschiedenen Lernarten organisch ergänzen können, und somit vernetztes Lernen überhaupt erst möglich machen. Soweit zur theoretischen (Wunsch-) Sichtweise der Autoren. Im nachfolgenden Abschnitt „Probleme/Kritik“ befasste ich mich später u.a. gemeinsam mit dem Plenum während des Referats mit der Frage wie realistisch die so eben festgestellten Forderungen und Annahmen, nach unserer Einschätzung, tatsächlich sind.
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Zuvor erfolgt jedoch ein kurzer Exkurs, wie es überhaupt zu den so eben erläuterten Positionen kam.
Exkurs: Bildungswandel
Am Ende des 20 Jahrhunderts hat sich ein globaler bildungspolitischer Paradigmenwechsel vollzogen: Mittlerweile messen eine Vielzahl europäischer Länder dem Konzept des lifelong learnings eine größere Bedeutung bei. Beispielsweise gibt es in Großbritannien mittlerweile einen eigenen lifelong learning Minister. Auch das deutsche Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie hat diverse Reports + Expertentagungen zum Thema initiiert und finanziell unterstützt. Auch die europäische Kommission selbst wurde in Form eines so genannten „white Paper on Education and Training“ (Commission of the European Communities 1995), vgl. Dausin, Alheit S.569) aktiv, dem sich 1996 die UNESCO, OECD und eine Gruppe von acht Industrienationen (Group of Eight 1999) anschlossen.
Vier Hauptgründe für diesen Bildungswandel: 1. Veränderung der Bedeutung der Arbeit
Durch, historisch gesehen, relativ neue Entwicklungen und Sichtweisen auf dem Arbeitssektor hat der klassische Begriff der Arbeit eine wesentlich breiter aufgefächerte Inhaltsfülle als noch vor einigen Jahrzehnten. Aspekte wie bspw. die Selbstverwirklichung durch Arbeit, oder eine vergleichsweise stetiger Wechsel des Arbeitsplatzes sind recht moderne Entwicklungen der Post- Industrie- Gesellschaft. Damit einhergehend besitzen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, für den modernen Arbeitnehmer, je nach individueller Orientierung (Aufwärtsorientierung, Sicherheitsorientierung, Autonomieorientierung), verschiedene, motivationale Ebenen. Man lernt heute nicht nur einen Beruf, und führt diesen dann 40 Jahre beim selben Arbeitgeber aus, sondern der Arbeitnehmer muss sich einer dynamisierten Arbeitswelt stets anpassen. Moderne Personalentwicklungsmaßnahmen, die diesen Vorgang gewährleisten und unterstützen
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Arbeit zitieren:
Michael Vermöhlen, 2005, Lebenslanges lernen und Selbstsozialisation, eine Einführung, München, GRIN Verlag GmbH
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