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1. Inhaltsverzeichnis 2. Abstract 3. Einleitung 4. Abgrenzung des Themenbereichs/ der Untersuchung
5. Funktionelle Stimmstörungen 5.1. Hyperfunktionelle Dysphonie 5.2. Hypofunktionelle Dysphonie
6. Hypothese 1 6.1. Häufigkeit und Dauer auftretender Stimm- und Sprechprobleme 6.2. Sprechdauer und Stimmbelastung 6.3. Subjektiv erlebte Symptomatik 6.4. Beanspruchte Hilfeleistung und Art der angewandten Behandlung 6.5. Stimmbelastende Faktoren 6.6. Subjektiv erlebte allgemeine berufliche Belastung 6.7. Erkrankungen der Atemwege 6.8. Informationsstand über Möglichkeiten der Stimmhygiene, des adäquaten Stimmeinsatzes im Unterricht und stimmtechnischer Möglichkeiten
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7. Hypothese 2:
7.1. Häufigkeit auftretender Stimm- und Sprechprobleme
7.2. Dauer auftretender Stimm- und Sprechprobleme
8. Hypothesenprüfung
9. Zusammenfassung
10. Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
11. Literaturverzeichnis
12. Verzeichnis der Abbildungen
13. Anhang
13.1. Fragebogen – Vorlage
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Meine Untersuchung befasst sich mit Stimmbeschwerden und Sprechproblemen bei AHS – LehrerInnen, subjektiv wahrgenommener Symptomatik, Häufigkeit und Dauer. Ich versuche aufzuzeigen, dass bei 60 AHS – LehrerInnen (30 Männer, 30 Frauen) geschlechtsspezifische Unterschiede bezüglich der Selbstwahrnehmung von Stimmproblematiken, stimmbelastender Faktoren und der Wahl der gesuchten Therapie bestehen.
Mittels Fragebogenuntersuchung erhob ich weiters den Informationsstand über Möglichkeiten der Stimmhygiene, des adäquaten Stimmeinsatzes im Unterricht und stimmtechnischer Möglichkeiten und versuchte festzustellen inwieweit vorhandenes Fachwissen in den Bereichen Stimmtechnik und Stimmhygiene das Entstehen von Stimm- und Sprechstörungen beeinflusst.
Meine zuvor aufgestellten Hypothesen bestätigten sich: Weibliche AHS – Lehrerinnen nehmen tatsächlich häufiger auftretende und länger andauernde Stimmprobleme wahr, auch bezüglich Symptomatik können geschlechtsspezifische Unterschiede ausgemacht werden.
Bei der Untersuchungsgruppe mit vorhandenem Fachwissen in den Bereichen Stimmtechnik und – hygiene treten geringfügig seltener Dysphonien auf.
Durch diese Ergebnisse motiviert versuche ich Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis zu ziehen.
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My investigation deals with the voice and speech problems of AHS teachers; how the symptoms are subjectively perceived, and how often and how long they occur. I attempt to show that there are gender specific differences concerning selfawareness of vocal problems, voice straining factors and the choice of therapy undertaken.
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Via questionnaire I examined sixty AHS teachers, thirty men and thirty women. I inquired about their level of awareness about the possibilities of vocal hygiene and the adequate use of voice in the classroom. Furthermore, I tried to ascertain the extent to which existing knowledge in the areas of voice technique and vocal hygiene influences arising disorders of voice and speech.
My hypothesis stated above proved to be true. Female AHS teacher are, in fact, aware of more frequently occurring and long lasting vocal difficulties. Gender specific differences can also be detected in regards to the symptoms.
The examined group of teachers who have specialized knowledge in the areas of vocal techniques and vocal hygiene show marginally less frequent voice problems.
Motivated through these results I try to draw conclusions that can be applied to educational practices.
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Stimme hat immer auch etwas mit Stimmung, mit körperlicher und geistiger Befindlichkeit zu tun; es ist speziell für den/die LehrerIn als BerufssprecherIn wichtig, sein/ihr allgemeines Befinden mit dem Befinden seiner/ihrer Stimme in Einklang zu bringen, um „stimmig“ und damit im Beruf dauerhaft leistungsfähig zu bleiben.
Im Gegensatz zu anderen berufsspezifischen Belastungen hat es aber den Anschein, als sei eine Indisposition im Stimmbereich für die betroffenen LehrerInnen eine unabwendbare Tatsache, verschiedenste äußere (und innere) Stressfaktoren und Arbeitsbedingungen ergeben scheinbar unmittelbar das Berufsbild des/der stimmbelasteten Lehrers/Lehrerin.
Neugierig geworden darauf, welche Faktoren tatsächlich die LehrerInnenstimme belasten, welche Symptomatik subjektiv erlebt wird und inwieweit sich männliche und weibliche LehrerInnen darin unterscheiden, motivierten mich zu diesem Thema zu forschen.
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Sylvia Nösterer, 2002, Berufsbedingte Dysphonien bei AHS LehrerInnen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 16 Pages
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