I N H A L T S V E R Z E I C H N I S
I A B B I L D U N G S V E R Z E I C H N I S
II T A B E L L E N V E R Z E I C H N I S Seite
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1. Einleitung
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2. Barrierefreiheit
2.1 Barrieren im Internet 6
2.2 Zielgruppe von barrierefreien Internetseiten 6
2.2.1 Sehbehinderte und blinde Menschen 9
2.2.2 Hörgeschädigte und gehörlose Menschen 9
2.2.3 Kognitiv eingeschränkte konzentrationsschwache Menschen 10
2.2.4 Manuell-motorisch eingeschränkte Menschen 10
2.3 Die besten Gründe für barrierefreies Webdesign 10
2.4 Nachteile der Barrierefreiheit 12
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3. Gesetzestexte und Instanzen
3.1 World Wide Web Consortium (W3)C 12
3.1.1 WAI Richtlinien 13
3.1.2 Web Content Accessibility Guideslines 13
3.2 Barrierefreie Informationstechnik- Verordnung (BITV) 14
3.2.1 1 Sachlicher Geltungsbereich 14
3.2.2 2 Einzubeziehende Gruppen behinderter Menschen 15
3.2.3 3 Anzuwendende Standards 15
3.2.4 4 Umsetzungsfristen für die Standards 15
3.2.5 5 Folgenabschätzung 15
3.2.6 Inkrafttreten 16
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4. Anleitung zur Gestaltung barrierefreier Internetseiten
4.1 Texthinterlegung 16
4.2 Farben und Kontraste 17
4.3 Schriftbild und Skalierbarkeit 18
4.3 Navigation und Verständlichkeit 18
4.5 Linearisierbarkeit und Layout 19
4.6 Geräteunabhängigkeit 20
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5. Positive Beispiele aus dem Web
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6. Fazit
III L I T E R A T U R V E R Z E I C H N I S
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I A B B I L D U N G S V E R Z E I C H N I S
Seite
Abb 1: Internetkenntnis nach Behinderungsart 8
Abb 2: Tastatur mit Braillezeile 9
Abb 3: Braillezeile 9
Abb 4: Altergruppen und Konsum- Haushalts- Nettoeinkommen nach Alter 11
Abb 5: Anteil des Konsums der Haushalte über 65 Jahre 11
Abb 6: Kontrast- Modus sowie Ignorieren aller Farb- und sonstigen Angaben im 17
Browser
Abb 7: Homepage- Startseite www theologisches-seminar-elstal de 21
Abb 8: Homepage-Startseite www fh-welcome de 21
Abb 9 : Suche auf http: labs google com accessible 21
Abb 10 : Anzeige der Suchergebnisse 21
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II. T A B E L L E N V E R Z E I C H N I S
Seite
Tabelle 1: Schwerbehinderte Menschen am 31.12.2003 nach Art der schwersten 7 Behinderung und Altersgruppen Tabelle 2: Überblick der wichtigsten WAI- Richtlinien für Barrierefreiheit im 13 Internet Tabelle 3: Umsetzungsfristen laut BITV 15
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1. Einleitung
Das Internet erfüllt in einer Gesellschaft wie der unseren eine immer wichtiger werdende Funktion. Dies zeigt sich unter anderem in einer Reichweite von inzwischen 57,8 Prozent. Das sind 37,51 Millionen deutsche User im Jahr 2005.
Top-Aktivitäten sind die Email- Kommunikation bei 85,6 Prozent der Nutzer und die Informationsrecherche bei 84,5 Prozent. Gefolgt von der Nachrichten-Recherche zum Weltgeschehen bei 62,8 Prozent und dem Online-Shopping bei 56,9 Prozent. Welche zentrale Rolle das Internet bei der kaufvorbereitenden Informations-Recherche spielt, belegen die 95,3 Prozent der Internet-Nutzer, die sich im Internet über Produkte informieren. Drei Viertel der Internetnutzer kaufen mittlerweile online ein. 1
Mit der wachsenden Beliebtheit des Internets tauchen auch immer mehr Wörter im Zusammenhang mit dessen Nutzung auf. Usability, Accessabiliy, Barrierefreiheit- sind das nur Modewörter oder was verbirgt sich dahinter? Mit dieser Frage beschäftigt sich diese Hausarbeit. Ziel ist es Barrierefreiheit in seinen einzelnen Facetten zu beleuchtet und dabei die Situation all derer Nutzer deutlich zu machen, für die der Zugang zum Internet nicht selbstverständlich aber umso wichtiger ist.
Als Untersuchungsobjekt dienen das Internet und seine Nutzer.
In Kapitel 2 werden zunächst die begrifflichen Grundlage geschaffen, indem Barrieren, Zielgruppen sowie Vor –und Nachteile der Umsetzung benannt werden. In Kapitel 3 folgt eine kurze Darstellung der Gesetzesgrundlage unter Nennung der wichtigsten Paragraphen und Umsetzungsfristen. Eine kurze Anleitung zur Gestaltung barrierefreier Internetseiten erfolgt schließlich in Kapitel 4. Dieser Teil wird bewusst in Form eines Überblicks dargestellt, da in dieser Arbeit auf die Menschen und ihre Bedürfnisse und erst nachfolgend auf die technischen Aspekte eingegangen werden soll. Kapitel 5 rundet das Thema ab, indem einige Positivbeispiele aus der Praxis genannt werden. Eine kritische Schlussbetrachtung folgt in Kapitel 6.
am 17.09.06.
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2. Barrierefreiheit
Wenn über Barrierefreiheit in der Informationstechnik gesprochen wird, werden meist nur Teilaspekte behandelt. In Wahrheit bedeutet Barrierefreiheit in Webauftritten, DVDs, CD- ROMs sowie in Software, dass kein Nutzer ausgeschlossen werden darf. Diese Forderung wird zwar in erster Linie von Behindertenverbänden gestellt, jedoch profitieren weitaus mehr Nutzer davon. Für manche Nutzer bedeutet Barrierefreiheit eine Verbesserung der Nutzung, für andere ist sie unabdingbare Voraussetzung dafür, mit einem Medium überhaupt arbeiten
zu können. 2 Barrierefreie Informationstechnik bedeutet die technische Zugänglichkeit der Software und Hardware verbunden mit grundlegenden Prinzipien der Software-Ergonomie. 3
2.1 Barrieren im Internet
Im Internet existiert eine Vielzahl von Barrieren. Viele Nutzer
sind nicht bereit, überflüssige Grafiken zu laden und die dadurch längeren Ladezeiten
arbeiten mit textorientierter Zugangssoftware oder grafischen Browsern mit ausgeschalteter Grafikfunktion.
sind unterwegs, benutzen ein Notebook oder wählen sich per Modem ins Netz ein. surfen mit einem PDA (Personal Digital Assistent) oder einem Handy, was nur einen eingeschränkten Datentransfer zulässt und obenrein hohe Kosten verursacht. surfen in einem Gebiet mit niedrigen Übertragungsraten, wie etwa in Entwicklungsländern.
suchen nur Textinformationen.
benutzen statt eines Monitors eine Sprachausgabe oder einen Web-Reader, da sie blind oder sehbehindert sind.
Werden Farbkonzepte auf einer Internetseite eingesetzt, können diese von manchen Nutzern nicht erkannt werden. Hierbei handelt es sich nicht nur um Farbfehlsichtige sondern auch um solche Nutzer, die eine alte Grafikkarte oder einen alten Monitor nutzen. Auch die Verwendung von JavaScript und anderen Programmiersprachen kann die Nutzer vor Schwierigkeiten stellen. Aus Sicherheitsgründen dürfen einige Nutzer kein JavaScript nutzen.
Andere haben nicht den aktuellsten Plug-In für Multimedia installiert. 4 Diese Beispiele bilden nur einen kleinen Auszug möglicher Barrieren im Internet. Im nächsten Kapitel wird dies präzisiert, denn im Fall von behinderten Nutzern gilt es für Webdesigner, Programmierer, Unternehmen und Behörden auf weitaus mehr Dinge zu achten.
2.2 Zielgruppen von barrierefreien Internetseiten
Menschen mit Behinderungen haben Schwierigkeiten, das Internet zu nutzen. Dabei ist das Internet gerade für diese Menschen besonders wichtig. Das Internet ermöglicht ihnen den Zugang zu Informationen, Menschen und Märkten. Sie können teilhaben am sozialen, kulturellen und beruflichen Leben. Kein anderes Medium war dazu bisher im Stande. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) stellte in einer Studie im Rahmen der
2 Vgl. Hellbusch, J.-E.: Barrierefreies Webdesign- Praxishandbuch für Webgestaltung und grafische
Programmoberflächen, 1. Aufl., dpunkt.verlag GmbH, Heidelberg, 2005, S.5.
3 Vgl. ebenda, S.6.
4 Vgl. Hellbusch, J.-E. / Mayer, T.: Barrierefreies Webdesign, 3. Aufl. 07/2005, KnowWare Verlag Deutschland,
Osnabrück, S.5f.
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Arbeit zitieren:
Christina Schäfer, 2006, Barrierefreies Webdesign, München, GRIN Verlag GmbH
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