Inhaltsverzeichnis
Seite
Inhaltsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis III III
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
Symbolverzeichnis VI
1 Einleitung 1
2 Abgrenzung der Sichtweisen der klassischen und neueren Brain Drain
Literatur 1
3 Analyse der Auswirkungen der Migration Hochqualifizierter in Abgabe
ländern 2
3.1 Erläuterung des Modellrahmens 2
3.2 Untersuchung der klassischen Brain Drain Theorie 5
3.3 Untersuchung eines möglichen Brain Gain durch Rückkopp
lungseffekte 7
3.3.1 Analyse der Auswirkungen temporärer Auswanderung 7
3.3.2 Analyse der Auswirkungen von Rückzahlungsströmen 9
3.3.3 Analyse der Auswirkungen von Netzwerkeffekten 11
4 Empirische Schätzung des Brain Drain Gain 12
4.1 Datenmaterial und Vorgehensweise der Schätzung 12
4.2 Ergebnisse der Schätzung 13
4.3 Interpretation der Schätzergebnisse 14
5 Kritische Würdigung der Ergebnisse 14
Anhang VII
Literaturverzeichnis IX
III
Tabellenverzeichnis
Seite
Tabelle 1: Emigrationsraten und Brain Drain in Entwicklungsländern VII
IV
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abbildung 1: Brain Drain Ausbildung und Liquiditätsbeschränkungen 7
Abbildung 2: Brain Drain und Rückzahlungsströme 10
Abbildung 3: Nettowachstumsgewinne durch Brain Drain (in des Pro
Kopf BIP) VIII
Abbildung 4: Nettowachstumsverluste durch Brain Drain (in des Pro
Kopf BIP) VIII
V
Abkürzungsverzeichnis
BIP Bruttoinlandsprodukt
bspw. beispielsweise
f. folgende
ff. fortfolgende
Hrsg. Herausgeber
Min Minimum
OECD Organisation for Economic Co-operation and Development
S. Seite
u.a. und andere
vgl. vergleiche
VI
Y Produktionsmenge in Periode t
t
w Lohnsatz im Abgabeland in Periode t
t
L Arbeitsangebot in Periode t
t
Fähigkeitsprämie h
H Durchschnittlicher Humankapitalbestand im Abgabeland in der Periode
t
t
P Anteil Hochqualifizierter an der Gesamtbevölkerung in Periode t
t
Ausbildungskostenfaktor c
φ
Mindestkonsumquote des Arbeitseinkommens
Lohnsatz im Aufnahmeland in Periode t * w
ω
Lohnsatzverhältnis der aufnehmenden und abgebenden Länder
Emigrationskostenfaktor k
Monetärer Anteil des Emigrationskostenfaktors ' k
Lebenseinkommen der Erwerbstätigen U
γ
Anteil der Arbeitszeit im Immigrationsland
T Rückzahlungsstrom/Transferzahlung
π
Risikoprämie des Abgabelandes in Periode t
1
1 Einleitung Die fortschreitende Globalisierung der Märkte und des Wettbewerbs führt insbesondere zwischen den hoch entwickelten Industrienationen zu einem verstärkten Wettbewerb um die internationale Elite der Wissenschaft und Wirtschaft. Der Trend, dass hoch qualifizierte Arbeitskräfte in ein Land emigrieren, in dem sie ein höheres Wohlstandsniveau erreichen können, wird durch die von vielen OECD Ländern verfolgten selektiven Immigrationspolitik verschärft (vgl. Docquier und Marfouk, 2006, S.152). 1 Die daraus resultierende verstärkte Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften wird zumeist ohne Rücksicht auf die Konsequenzen für die Abgabeländer befriedigt (vgl. Beine u.a., 2003, S. 4f.). Tatsächlich zeigt die Studie von Docquier und Marfouk (2006, S. 164), dass die Anzahl der Immigranten in OECD Ländern im Zeitraum 1990-2000 um 40% gestiegen ist. Die Zuwachsrate der Immigranten mit einem tertiären Bildungsabschluss beträgt in diesem Zeitraum sogar 63%. Die Migration der qualifizierten Arbeitskräfte weist Konsequenzen für die beteiligten Volkswirtschaften auf. Während die Aufnahmeländer grundsätzlich von der Aufnahme der Eliten profitieren, hat die Emigration für die Abgabeländer auf den ersten Blick negative Auswirkungen. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die Auswirkungen der Migration hoch qualifizierter Arbeitskräfte im Abgabeland zu analysieren. Dazu werden zunächst die Sichtweisen der klassischen und der neueren Brain Drain Literatur in einem Grundlagenkapitel voneinander abgegrenzt. Im Anschluss daran erfolgt dann im Kapitel 3 eine modelltheoretische, ökonomische Analyse anhand einer Arbeit von Docquier und Rapoport (2005). Anschließend wird dann eine empirische Schätzung des Ausmaßes des Brain Drain anhand einer Studie von Beine u.a. (2003) dargestellt. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung der Ergebnisse.
2 Abgrenzung der Sichtweisen der klassischen und neueren Brain Drain Literatur Die Auswirkungen eines Brain Drain auf die Abgabeländer werden in der klassischen Brain Drain Literatur der 60er und 70er Jahre als negativ erachtet. 2 Während Grubel und Scott (1966) noch konstatieren, dass der Volkswirtschaft
1 Als bedeutsamste Staaten, die eine selektive Immigrationspolitik betreiben, können Australien, Kanada und die USA genannt werden (vgl. z.B. Hunger, 2003, S. 33 ff.).
2 Nach einer Definition von Beine u.a. (2003), welche im Folgenden genutzt werden soll, versteht man unter „Brain Drain“ die Abwanderung von überdurchschnittlich ausgebildeten Kräften aus Entwicklungsländern in entwickelte Länder.
Arbeit zitieren:
Christoph Hinrichs, 2006, Die Ökonomie des Brain Drain, München, GRIN Verlag GmbH
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