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1 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis
1 Inhaltsverzeichnis 2
2 Einleitung 3
3 Nervenzelle Muskel und Synapse 4
Die Nervenzelle 4
3.1 NA
Die Synapse 5
3.2 NA
Muskuläre Verarbeitung von Erregung 6
3.3 NA
4 Das zentrale Nervensystem 7
Der Aufbau des zentralen Nervensystems 7
4.1 NA
Einfluss des Rückenmarks auf Bewegungen 8
4.2 NA
Einfluss des Hirnstammes auf Bewegungen 9
4.3 NA
Einfluss des Kleinhirns auf Bewegungen 10
4.4 NA
Einfluss des Zwischenhirns auf Bewegungen 11
4.5 NA
Einfluss des Großhirns auf Bewegungen 11
4.6 NA
5 Bewegungssteuerung und motorisches Lernen 13
Bewegungssteuerung 13
5.1 NA
Motorisches Lernen 14
5.2 NA
6 Abbildungsverzeichnis 16
7 Literaturverzeichnis 17
8 Internetrecherche 18
3
2 Einleitung
In der Hausarbeit „Neurologische Grundlagen von Bewegung“ werde ich die Voraussetzung für jede Art von sportlicher Aktivität darstellen. Doch zuerst möchte ich den Titel der Arbeit näher erläutern.
Unter Neurologie versteht man die „Wissenschaft von Aufbau und Funktion des Nervensystems“ (Drosdowski, 1974, S.493). Der zweite Begriff der noch zu definieren wäre ist Bewegung. Hier wollen wir uns mit der physikalischen Definition begnügen. Diese besagt, dass man unter Bewegung die Ortsveränderung eines Körpers mit der Zeit versteht (vgl. Baumann in Röthig, 1992, S.73). Also versuche ich in meiner Hausarbeit den derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Forschung bezüglich des Einflusses des Nervensystems auf die Ortsveränderung des menschlichen Körpers bzw. Teile des menschlichen Körpers darzustellen.
Dazu werde ich im nächsten Kapitel die kleinste Einheit des Nervensystems, die Nervenzelle, beschreiben, sowie der Verbindung einer Nervenzelle mit Hilfe von Synapsen zu anderen Nerven- bzw. Muskelzellen. Im vierten Kapitel wird anschließend das zentrale Nervensystem behandelt. Dazu wird zuerst der Aufbau des zentralen Nervensystems (ZNS) beschrieben, sowie, darauf aufbauend, die Auswirkungen der einzelnen Bestandteile des ZNS auf menschliche Bewegungen. Im letzten Kapitel werde ich abschließend auf das Problem des Bewegungslernens, dem so genannten motorischen Lernen, eingehen, doch zuvor stelle ich noch den Ablauf der Bewegungssteuerung einer willkürlichen Bewegung dar.
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Nervenzelle, Muskel und Synapse
2.1 Die Nervenzelle
Die kleinsten Funktionseinheiten, aus denen das gesamte zentrale Nervensystem aufgebaut ist, sind die Nervenzellen, im allgemeinen Neuronen genannt. Ein Neuron besteht aus einem Zellkörper, dem Perikaryon oder Soma, vielen kurzen Fortsätzen, den so genannten Dentriten und einem langen Fortsatz, dem Neuriten.
Dort werden eingehende Signale (Erregungen und Hemmungen) von anderen Zellen verrechnet und ,nach dem Alles-oder-Nichts-Gesetz, über das Auslösen eines Aktionspotentials entschieden. Ein Aktionspotential wird entlang des Axons freigesetzt, sobald ein Schwellenwert erreicht bzw. überschritten ist. In diesem Falle kommt es zu einer Depolarisation, d.h. es kommt zu einem Ionenaustausch zwischen den Anionen (negativ geladene Teilchen) im Inneren der Zelle und den
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Kationen (positiv geladene Teilchen) des Außenmediums. Man spricht in diesem Zusammenhang von der Natrium-Kallium-Pumpe (vgl. Weineck, 2000, S.62-63). Umgeben ist ein Neuron von Gliazellen, welche die Nervenzelle stützen und für die Ernährung zuständig sind. Dies ist notwendig, da Nervenzellen in keinem direkten Kontakt zu Blutkapillaren stehen. Des Weiteren umhüllen Gliazellen einige Fortsätze (Nervenphasern) des Neurons und isolieren diese. In diesem Zusammenhang spricht man von Schwann’schen Zellen. Der Bereich zwischen zwei Schwann’schen Zellen wird als Ranvier’scher Schnürring bezeichnet. Diese Zellen haben erheblichen Einfluss auf die Erregungsleitungs-geschwindigkeit. So kann eine Erregung von Schnürring zu Schnürring springen (saltatorische Erregungsleitung), weshalb die Länge und die Dicke des Schnürrings für die Geschwindigkeit eine Rolle spielen (je dicker desto besser wird die Nervenfaser isoliert, je länger der Schürring, desto schneller ist die saltatorische Reizleitung). Je nach Ausprägung ergeben sich Leitungsgeschwindigkeiten zwischen 0,5-2,5 m/s (etwa 9 km/h) und 70-120m/s (etwa 432 km/h) (vgl. Appell, 1996, S.103-105).
2.2 Die Synapse
Bis jetzt haben wir immer von der Erregung innerhalb einer Nervenzelle gesprochen, aber noch nicht darüber, wie die Erregung oder der elektrische Reiz von einer Nervenzelle zur nächsten
Abb.2: Kommunikation zweier Neuronen
elektrischer Reiz in einen chemischen und wieder in einen elektrischen Reiz umgewandelt wird. In der präsynaptischen
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Dipl. Betriebswirt (BA) Jörg Sauer, 2006, Neurologische Grundlagen von Bewegung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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