Universität Duisburg-Essen. Standort Essen
Großpraktikum: Tierökologie
Tierökologie SS 2004
Laufkäfer und Nachtfalter
von: Benny Alze, Volker Bückmann, Mareike Kischke,
Sarah Frieling und Daniela Thol
Inhaltsverzeichnis
I. Laufkäfer 3
1. Systematische Einordnung 2
2. Allgemeine Informationen 3
3. Informationen zum Fang der Käfer 3
3.1 Fangmethode 3
3.2 Beschreibung der Fangstellen 4
3.3 Fangergebnisse der Käfer 5
4. Diskussion 7
4.1 Diskussion zum Vorkommen der gefangenen Käfer 7
4.2 Diskussion zum Jahresvergleich der gefangenen Käfer 9
II. Nachtfalter 11
1. Systematische Einordnung 11
2. Allgemeine Informationen 11
3. Informationen zum Fang der Nachtfalter 12
3.1 Fangmethode 12
3.2 Beschreibung der Fangstellen 12
3.3 Erläuterungen zu den gefangenen Faltern 13
3.4 Fangergebnisse der Nachtfalter 16
4. Diskussion 18
4.1 Ergebnisdiskussion der gefangenen Nachtfalter 18
4.2 Diskussion zum Jahresvergleich der gefangenen Nachtfalter 19
Literaturverzeichnis 20
I. Laufkäfer
1. Systematische Einordnung Ordnung:
Coleoptera (Käfer)
Familie: Carabidae (Laufkäfer)
2. Allgemeine Informationen
Laufkäfer bilden eine epigäische Lebensgemeinschaft, d.h. sie laufen und fressen auf dem Boden. Ihre fußläufige Reichweite liegt zwischen einigen Metern und einigen hundert Metern, auf Sand- und Lehmsandböden, Feldern, Feld- und Waldwegen, Heiden, Steppen, an der Küste, von der Tiefebene bis ins Gebirge.
Die schlanken, mittelgroßen Käfer sind überwiegend bunt: metallischgrün, bronzebraun oder bronzegrün bis schwarz, mit weißer oder gelblicher Zeichnung auf den Flügeldecken. Sie ernähren sich räuberisch von Insektenlarven, Spinnen, Milben u.ä., selten von Aas. Die Larven der Laufkäfer sind weichhäutig, sie sind daher sehr anspruchsvoll und stellen strenge Feuchtigkeitsansprüche. Die Lebensdauer der Imagines kann viele Wochen betragen.
3. Informationen zum Fang der Käfer
3.1 Fangmethode
Die Tiere werden in sogenannten Barberfallen gefangen, wobei Joghurtbecher, die zu etwa einem Drittel mit einer gesättigten Salzlösung gefüllt sind, verwendet werden. Zur Aufhebung der Oberflächenspannung wird dieser Lösung etwas Spülmittel zugesetzt. Die Käfer fallen nach dem Zufallsprinzip in dieses letal wirkende, hypertonische Medium. Die Becherfallen werden bis zum Rand im Erdboden versenkt, wobei sie möglichst dicht von Humus eingefasst sein sollten, damit die Käfer nicht in einen Spalt zwischen Erde und Becher fallen können. Insgesamt wurden an sechs verschiedenen Standorten Fallen aufgestellt, die in der Zeit vom 30.4. bis zum 18.6. wöchentlich geleert und erneuert wurden.
3.2 Beschreibung der Fangstellen
Feldgehölz:
Der vollschattige Bereich Feldgehölz befand sich in einem am Acker grenzenden Gehölzbereich in leichter Hanglage. Dieser Bereich besteht aus Bäumen, Sträuchern und einer geringen Krautschicht.
Wiese feucht:
Diese Wiese ist licht, aber hoch und dicht mit einer Graskrautschicht bewachsen. Der Boden ist sehr feucht und sumpfig.
Wiese trocken:
Die lichte, aber hoch und dicht bewachsene trockene Wiese weist einen hohen Graskrautbestand ohne Bäume auf. Sie ist trockener als Wiese feucht und ist in Bodennähe eher dunkel.
Erlenbruchwald:
Der vollschattige Erlenbruchwald ist ein durch einen Bach beeinflusstes Gelände mit einem durchweichten Boden. Der ebene Boden ist mit einer dichten Krautschicht bedeckt.
Wald:
Diese an einem Hang zu findende Falle liegt in einem lichten bis halbschattigen Buchenwald mit überwiegend altem Buchenbestand. Der Boden ist mit Laub bedeckt.
Bach:
Dieser Fallenstandort liegt direkt im Uferbereich einer mittelstarken Strömung. Der halbschattige bis lichte Standort wird von Bäumen beschattet.
3.3 Fangergebnisse der Käfer
[...]
Arbeit zitieren:
Benny Alze, Volker Bückmann, Mareike Kischke, Sarah Frieling, Daniela Thol, 2004, Laufkäfer und Nachtfalter, München, GRIN Verlag GmbH
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