G l l i i e e d d e e r r u u n n g g - InhaltsverMMMMMMM
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Einleitung 3
1. Alkohol die Sucht 3
2. Ursachen die zu einer Alkoholabhängigkeit führen können 4
2.1 Schaubild über Faktoren die die Alkoholabhängigkeit entstehen lässt 4
2.2 Alkoholismus im Arbeitsbereich 6
2.2.1 Körperliche Faktoren 6
2.2.2 Psychische Faktoren 7
2.2.3 Verhaltensbedingte Faktoren 7
2.2 Alkoholismus im privaten Bereich 8
2.3 Jugendalkoholismus 8
3. Gesundheitliche Folgen für den Alkoholabhängigen 10
3.1 Folgen in Verkehr und Betrieb 11
3.2 Soziale Folgen 13
3.3 Rechtlichen Folgen 14
4. Co-Abhängigkeit 15
4.1 Verhaltensrichtlinien 16
5. Maßnahmen die ein Sozialarbeiter ausführen kann sollte müsste 19
Fazit 22
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Einleitung
Das Thema Alkohol stellt oft eine schlecht einzuschätzende Gefahr dar. Jedes Kind behandelt bereits in der Schule das Thema Drogen, Süchte und auch Alkohol, aber trotzdem kommt es immer wieder da- zu dass erneut Menschen dem Alkoholgenuss nicht widerstehen können.
Das Thema Alkohol spielt somit nicht mehr nur an Veranstaltungen, Feiern und Festen eine große Rolle, sondern spätestens wenn es zum regelmäßigen Genuss kommt, auch am Arbeitsplatz. Vielen ist nicht bewusst, dass durch den langsamen Alkoholholabbau, nicht nur die Fahrtüchtigkeit am selben Abend eingeschränkt ist, sondern ebenso auch noch am nächsten Morgen. Ist jedoch die Fahrtüchtigkeit einge- schränkt lässt sich daraus schlussfolgern das auch die Arbeitsleis- tung keine 100%ige sein kann.
In dieser Hausarbeit möchten wir uns nun damit beschäftigen, wie es überhaupt zur Sucht kommen kann und inwiefern sich Alkohol im menschlichen Körper auswirkt. Wie Menschen mit Alkohol in Freizeit und Beruf umgehen? Welche Rolle Alkohol letztendlich auf der Arbeit und auch im alltäglichen Leben spielt und vor allem welche Schritte zu unternehmen sind, wenn solch ein Fall beispielsweise im Betrieb aufkommt?
Alkohol – die Sucht
In einer Gesellschaft, wie die unsere, gehört Alkohol bei vielen Gele- genheiten wie Festen und Feiern einfach dazu. Gerade hier in Deutschland, wo sowieso schon viel Alkohol gebraut und gekeltert wird, ist Alkohol kaum noch wegzudenken, da sich so ja auch schnell die Möglichkeit bietet, diesen zu konsumieren. Da auch einige Men- schen den Alkohol als Entspannungsmöglichkeit ansehen ist das Konsumieren ein weiterer Grund für die Verbraucher.
3
Im Jahr 2004 wurden in Deutschland 145,5 Liter Alkohol pro Kopf konsumiert, davon 115 Liter Bier und 20,1 Liter Wein. 1 Gegen das Konsumieren von Alkohol ist allgemein nichts einzuwen- den, denn Alkohol, in geringen Maßen, ist nicht gesundheitsgefähr- dend sondern sogar gesundheitsfördernd, denn in vielen Statistiken ist nachzulesen, dass z. B. ein Glas Wein am Tag gesund sein soll. Zugleich kann Alkohol im Übermaß die Gesundheit gefährden, auch zerstören und abhängig machen.
Wichtig hierbei sind auch die Alkoholprobleme im Betrieb zu sehen und wie damit umgegangen wird. Oft werden hier Probleme, die das Arbeitsleben stark beeinflussen unter den Tisch gekehrt und ver- harmlost. Die Mitarbeiter, die hier z. B. auffallen, wären nur „der Monteur, der seinen Führerschein verlor“, oder „der Verkaufsleiter, der zur `Kreativität´ einen Cognac braucht“.
Damit wird noch einmal sehr deutlich, dass der Umgang mit Alkohol auf diese Extremfälle heruntergespielt wird und dass die jeweiligen Personen nichts mit den Extremfällen zu tun haben wollen. Das Ver- tuschen und Überdecken von „Ausnahmefällen“ steht dann für die Mitarbeiter an der Tagesordnung. 2
Ursachen, die zu einer Alkoholabhängigkeit führen können
Schaubild über Faktoren, die die Alkoholabhängigkeit entstehen lassen Um zu verdeutlichen, dass Alkoholabhängigkeit nicht nur durch die „Droge“ allein entsteht, wird im Folgenden ein Schaubild dargestellt, wie bestimmte zusammenhängende Faktoren die Alkoholsucht be- günstigen.
1
vgl. http://www.rezepte-und-tipps.de/Cocktailrezepte/Alkohol.html
2
vgl. Keil, W., Kraushaar, D., ..., Alkohol am Arbeitsplatz, Teil 1, S. 2, 1990
4
3 Alkohol: Alkohol hat eine enthemmende, entspannende, angstmin- dernde und sedierende Wirkung und damit ein beachtliches Miss- brauchs- und Abhängigkeitspotential.
Person: An der Entstehung einer Abhängigkeit sind genetische und psychische Vorraussetzungen beteiligt. Genetische Faktoren haben Einfluss auf Alkoholverträglichkeit und Toleranzentwicklung. Psychi- sche Faktoren, wie Tendenz zur Problemvermeidung, Selbstunsicher- heit und geringe Frustrationstoleranz können eine Suchtentwicklung fördern. Es gibt folglich nicht den typischen Alkoholiker.
3
Meier, B., Schulz, W., Wall, E., Suchtprobleme am Arbeitsplatz, S. 10, 1998
5
Sozialfeld: Alkohol ist leicht erhältlich. Der Konsum von Alkohol ist gesellschaftlich toleriert. Zu vielen Gelegenheiten gehört Alkohol ein- fach dazu. Wer sich ausschließt, kommt möglicherweise in eine Au- ßenseiterposition, wer viel verträgt, erntet dafür Anerkennung. Eine solche Sichtweise trägt zur Verharmlosung des Alkoholkonsums bei. 4
Alkoholismus im Arbeitsbereich
Seit einigen Jahren wird ein Ziel verfolgt und das ist die Sensibilität im Umgang mit den so genannten "legalen Drogen" zu erhöhen und für den Bereich der betrieblichen Suchtprävention wirksame Präven- tionskonzepte zu entwickeln. Betriebliche Alkoholprobleme waren und sind ein zentrales Handlungsfeld das zum Einstieg in betriebli- che Suchtpräventionsprogramme und Maßnahmen der Gesundheits- förderung genutzt wurde. Um die Sensibilität des einzelnen anzure- gen werden im Weiteren einige Faktoren aufgezeigt, die sich auf das körperliche und seelische Wohlbefinden des Menschen auswirken können.
Körperliche Faktoren
Viele Beschäftigte leisten Schichtarbeit. Dieses ist sehr schädlich für den Körper, da jener sich immer wieder neu auf die jeweilige Tages- zeit einstellen muss und der Körper sich an einem anderen Rhyth- mus orientieren muss und sich nicht einpendeln kann. Oft stellen sich dann Schlafstörungen ein, die durch Alkohol ausgeschaltet wer- den sollen.
Begünstigend ist der Alkoholkonsum auch, wenn z. B. in Gießereien oder an Hochöfen gearbeitet wird. Hier ist es so warm, dass die Be- schäftigten viel trinken müssen und dort fällt es nicht so leicht auf wenn dann ein „wenig Alkohol“ getrunken wird.
Auch körperlich einseitige Arbeit fördert den Alkoholgebrauch bzw. Alkoholmissbrauch. Dadurch können Verspannungen und Schmer- zen auftreten, die durch den Gebrauch von Alkohol bekämpft werden.
4
Meier, B., Schulz, W., Wall, E., Suchtprobleme am Arbeitsplatz, S. 10, 1998
6
Arbeit zitieren:
Anke Hartwig, Stefanie Grönniger, 2006, Alkohol am Arbeitsplatz, München, GRIN Verlag GmbH
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