II
Inhaltsverzeichnis
Tabellenverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Die Perspektive des shippers (Auktionators) 2
2.1 Der Auktionsablauf 2
2.2 Eigenschaften von Logistikdienstleistungsversteigerungen. 3
2.3 Unsicherheiten in den Vertragsbeziehungen 4
3 Die Perspektive des carriers (Bieter) 5
3.1 Der Speditionsmarkt 5
3.2 Transportablauf. 5
3.3 Probleme. 6
4 Besonderheiten in Transportauktionen und Vertragstypen 6
4.1 Ziele des shippers 6
4.1.1 Streckenbezogene Ziele. 7
4.1.2 Systembezogene Ziele 7
4.1.3 Weitere Ziele 7
4.1.3.1 Effizienz 7
4.1.3.2 Robustheit. 8
4.1.3.3 Einfachheit und Schnelligkeit. 8
4.2 Informationstypen. 8
5 Gebotssprache. 9
5.1 Simple Lane Bid 10
5.2 Static Package Bids (AND) 10
5.3 Static Either/Or Package Bids (XOR) 10
5.4 OR-Gebote (und/oder) 10
6 Fallbeispiele: Sears Logistics Services und Home Depot 10
6.1 SLS 10
6.1.1 Die ersten Ergebnisse 11
6.2 Home Depot. 13
6.2.1 Auktionsablauf 13
6.2.2 Ergebnisse. 14
7 Schlussfolgerung und Ausblick. 15
Literaturverzeichnis V
III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Einige Zahlen zu kombinatorischen Transportauktionen 1996-2001 (Quelle: Caplice/Sheffi, 2006, S. 543.)……………………………………………..3
Tabelle 2 : Ergebnisse der ersten für SLS kommerziell durchgeführten kombinatorischen Auktion (Quelle: Ledyard et al., 2002, S.8).............................................................12
Tabelle. 3: Übersicht der erzielten Einsparung bei SLS-Auktionen in den Jahren 1995-1996 (Quelle: Ledyard et al., 2002, S.9)..........................................................................13
1
1 Einleitung
„Als kombinatorische Auktion bezeichnet man eine Auktion, bei der eine Menge verschiedener, unteilbarer Güter gleichzeitig angeboten wird und die Bieter für jede beliebige Güterkombination Gebote abgeben können. Die Verwendung kombinatorischer Auktionen besitzt immer dann Effizienzvorteile gegenüber einer Einzelversteigerung der Güter, wenn der Wert eines Gutes für einen Bieter davon abhängt, welche anderen Güter er außerdem erhält.“ 1 Ausgangsartikel zu dieser Seminararbeit ist die Publikation „Combinatorial Auctions for Truckload Transportation“ von Chris Caplice und Yossi Sheffi.
Dieser Aufsatz konzentriert sich auf den US-amerikanischen Markt, da hier die meisten kom-binatorischen Auktionen im Transportwesen stattfinden. Eine kombinatorische Auktion im Transportgewerbe besteht hauptsächlich aus zwei Parteien: dem „shipper“, also die Versender wie z.B. Hersteller oder Händler und dem beauftragten „carrier“; also den Spediteuren. Die „shipper“ sind die Auktionatoren und die „carrier“ die Bieter. In vielen Fällen kommt noch eine dritte Partei hinzu: Ein Software-Anbieter, eine Beraterfirma oder ein unabhängiger Logistikanbieter, die die Auktion für den „shipper“ abwickeln und somit als Auktionator agieren. 2
Der gewerbliche Güterverkehr in den Vereinigten Staaten von Amerika setzte im Jahre 2003 mehr als 701 Milliarden $ um, und hat mit 6,3 % einen nicht unerheblichen Anteil am Brutto-inlandsprodukt des Landes. Obwohl es unzählige Transportmöglichkeiten wie Schienenverkehr, Luftfracht, Pipelines etc. gibt, ist der LKW-Verkehr seit jeher das vorherrschende Transportmittel. Nach Standard & Poor´s machte er im Jahre 2004 beachtliche 86,9 % des kommerziellen Frachtverkehrs aus. 3
Im LKW-Verkehr ist die Unterscheidung zwischen Sammelgutverkehr (auch Sammelladungsverkehr) und Direktverkehr wichtig. Beim Sammelladungsverkehr stammt die Ware von mehreren verschiedenen Versendern und muss meist an unterschiedliche Empfänger geliefert werden. Wohingegen beim Direktverkehr die Ware ohne Umwege direkt vom Absender zum Empfänger transportiert wird. 4
1 Vgl. Pankratz, 2003, S. 2-3.
2 Vgl. Caplice/Sheffi, 2006, S. 539.
3 Vgl. ebenda, S. 539.
4 Vgl. ebenda, S. 539-540.
2
2 Die Perspektive des shippers (Auktionators)
2.1 Der Auktionsablauf
Die Auktion besteht im Allgemeinen aus drei Schritten:
1. der Vorbereitungsprozess („Pre-Auction“)
2. der Auktionsprozess („Auction“) 3. der Nachbereitungsprozess („Post-Auction“)
Vor der Auktion („Pre-Auction“) prognostiziert der Versender sein Transportdienstleistungsaufkommen für die nachfolgenden Perioden. Er bestimmt die Bieter, die er zu der Auktion einlädt und welche Informationen er von ihnen benötigt. Unter Informationen versteht man die Art der Bezahlung (je Transport, je Meile oder nach Gewicht), Servicedetails (wie Fahrtzeiten, verfügbare Kapazität, Ausstattung) und die erlaubten Bietarten, auch Gebotssprachen genannt. Gewöhnlich besteht der Hauptteil der eingeladenen Spediteure aus einem Stamm bereits vorhandener Vertragspartner. Dieser wird durch eine kleine Anzahl neuer carrier ergänzt. 5
Anschließend werden den Spediteuren alle Informationen bezüglich der zu transportierenden Fracht mitgeteilt. Dies erfolgt durch Faxlisten, Tabellenkalkulationen, Internetseiten oder direkt durch EDI-Verbindungen. Das meist genutzte Kommunikationsmittel ist allerdings der E-Mail-Verkehr. Nach Erhalt der verfügbaren Transportdienstleistungen, führen die carrier eigenständig Preisanalysen durch und bestimmen so die Höhe ihrer Gebote. 6 Der Auktionator erhält die Gebote der Bieter, konvertiert sie in ein einheitliches Format und speichert sie anschließend in einer Datenbank. Das Winner Determination Problem (WDP) wird gelöst. Das WDP ergibt sich aus der Komplexität der Gewinnerermittlung. Das WDP für kombinatorische Auktionen ist NP-vollständig. Es stellt hohe Ansprüche an die Rechnerleistung und an Lösungsalgorithmen. Kein Algorithmus kann es in polynomischer Zeit lösen. 7 Bei einer mehrzyklischen Auktion sendet der shipper den carriern ein Feedback zu. Dieses Feedback unterscheidet sich von Versender zu Versender und kann den aktuellen Rang des carriers, das führende Gebot usw. enthalten. Ist das WDP gelöst, werden die Ergebnisse dem Zahlungssystem übermittelt. 8
5 Vgl. Caplice/Sheffi, 2006, S. 542.
6 Vgl. ebenda.
7 Vgl. Schwindt/Stockheim/Rothlauf, 2003, S. 1-2.
8 Vgl. Caplice/Sheffi, 2006, S. 541-543.
Arbeit zitieren:
Ronny Thyssen, 2006, Combinatorial Auctions in Truckload Transportation, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Präferenzoffenbarung in kombinatorischen Auktionen
VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik
Hausarbeit (Hauptseminar), 10 Seiten
Ronny Thyssen's Text Combinatorial Auctions in Truckload Transportation ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Ronny Thyssen hat den Text Combinatorial Auctions in Truckload Transportation veröffentlicht
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