Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort 3
2. Das Unternehmen 3
3. Entstehung und Entwicklung 4
4. Ausblick 11
5. Quellen 14
5.1 Sekundärliteratur 14
5.2 Internetquellen 14
6. Anhang 15
6.1 Aufsichtsratmitglieder 15
6.2 Vorstandsmitglieder 15
6.3 Übersicht über die Geschäftsbeteiligungen 15
3
1. Vorwort
Gruner + Jahr (G + J) kann auf eine relativ kurze aber wechselvolle Geschichte zurückblicken. Bereits kurz nach seiner Gründung vor 36 Jahren kann sich der Verlag zunächst eine Stellung unter den vier größten Verlagshäusern in Deutschland erarbeiten und dann auf dem europäischen und amerikanischen Markt Fuß fassen.
Diese Arbeit versucht sich auf die wesentlichen Entwicklungen und Aktivitäten des Verlags zu beschränken und greift deshalb teilweise nur stichpunktartig Daten und Fakten heraus, um sie kurz darzustellen. Es sollen jedoch die stringenten Entwicklungen und das Profil des Unternehmens erkennbar werden. G + J ist ein Verlagshaus, das direkt nach seiner Gründung zunächst eine Konsolidierungsstrategie verfolgt, sich bald aber den aktuellen Bedürfnissen des Marktes anzupassen weiß. Herausragende Daten in der Mediengeschichte, die auch auf das Unternehmen gewirkt haben, sind hierbei u.a. die Zulassung des dualen Rundfunksystems und der Beginn des Internetzeitalters.
2. Das Unternehmen
Gruner + Jahr 1 ist ein international tätiges Verlags- und Druckunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg und gehört zu 74,9 Prozent der Gütersloher Bertelsmann AG und zu 25,1 Prozent der Hamburger Verlegerfamilie Jahr. Innerhalb des Bertelsmann-Konzerns präsentiert der Verlag mit über 100 Zeitschriften und Zeitungen die Produktlinie Presse.
Im Geschäftsjahr 1999/2000 hat er mit ca. 12.500 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von über 5,739 Milliarden DM erzielt, rund 58 Prozent dieser Erlöse stammen aus den internationalen Aktivitäten. Damit liegt Gruner + Jahr in der Spitzengruppe der europäischen Zeitschriften- und Zeitungsverlage:
Allein auf den Kernmärkten in der Bundesrepublik. Frankreich, Spanien, Großbritannien
und den USA erscheinen G + J-Zeitschriften mit einer Gesamtauflage von 520 Millionen
1
Vgl.
4
Exemplaren. In Deutschland hat G + J einen Anteil von 17 % am Anzeigengeschäft der Publikumszeitschriften. 2
Eine der beiden bedeutendsten Tochterfirmen im Ausland ist der inzwischen zweitgrößte Zeitschriftenverlag in Frankreich PRISMA PRESSE (11 Titel 3 ) in Paris. 4 Insgesamt erscheinen über 40 Zeitschriften u.a. in Frankreich, den USA, Großbritannien, Spanien, Italien, Polen, Russland und Österreich. In Deutsch-land gibt Gruner + Jahr ca. 40 Zeitschriften, darunter den STERN und GEO heraus.
Das Verlagshaus G + J ist pluralistisch, liberal und unabhängig. In den Redaktionen gilt das Chefredakteursprinzip, nach dem die journalistische Ausrichtung des Blattes von der Chefredaktion bestimmt und verantwortet wird. 5
3. Entstehung und Entwicklung des Verlagshauses
Die Verlagsgeschichte beginnt bereits im Jahre 1948, als die erste Ausgabe des STERNs, der sich alsbald zum Ä)ODJJVFKLII³ 6 des Verlages entwickeln soll, am
1. August im Verlag Henri Nannen GmbH mit einer Druckauflage von 130.735 Exemplaren erscheint. Im Jahre 1965 schließen sich die Verleger John Jahr (CONSTANZE, BRIGITTE, SCHÖNER WOHNEN, CAPITAL) und Gerd Bucerius (STERN, DIE ZEIT u.a.) mit dem Drucker Richard Gruner (Gruner & Sohn, Gruner Druck GmbH) zur Gruner + Jahr GmbH & Co zusammen. Gruner übernimmt 39,5 Prozent, Jahr 32,5 Prozent und Bucerius 28,25 Prozent der Anteile.
Bereits vor der Gründung des Verlages arbeiten Richard Gruner, John Jahr und Gerd Bucerius zusammen. Gruner produziert den STERN und einige Jahr-Zeitschriften in seiner Druckerei. Schneider zählt in 'LH*UXQHU-DKU6WRU\
die Vorteile des späteren Zusammenschlusses auf:
2 Hachmeister, Lutz / Rager, Günther (Hg.): Wer beherrscht die Medien? Die 50 größten Medienkonzerne der Welt. München 1997, S. 29.
3 Hachmeister / Rager, S. 29.
4 Bei der zweiten bedeutenden Tochterfirma handelt es sich um die Gruner + Jahr USA Publishing Company in New York.
5 s. Gruner + Jahr. Das Unternehmen. Überblick. www.guj.de/intern/unternehmen/index.html.
6 vgl. Hachmeister, Lutz / Rager, Günther (Hg.): Wer beherrscht die Medien? Die 50 größten Medienkonzerne der Welt. Jahrbuch 2000. München 2000, S. 72.
Arbeit zitieren:
Manuela Freese, 2002, Das Verlagshaus Gruner + Jahr, München, GRIN Verlag GmbH
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