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Akteure des Innovationsmanagements: Communities of Practice als Instrument zur Förderung von Promotoren in Innovationsprozessen

Title: Akteure des Innovationsmanagements: Communities of Practice als Instrument zur Förderung von Promotoren in Innovationsprozessen

Term Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Melanie Thiem (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Die zunehmende Turbulenz sowie Komplexität einer sich rasant verändernden Umwelt führt zu einer verschärften Wettbewerbssituation für Unternehmen. Um die unternehmerische Leistungs- bzw. Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Konkurrenz erhalten und ausbauen zu können, ist es essentiell Innovationen zu identifizieren, zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen (vgl. Jenssen, Jørgensen 2003: 63). Dabei ist das bloße Vorhandensein einer Invention (z.B. einer technischen Erfindung) jedoch nicht ausreichend, um eine Innovation tatsächlich auszulösen und zum Erfolg zu bringen (vgl. Witte 1999: 11). Um einer Innovation zum Erfolg zu verhelfen, muss es bestimmte Personen geben, die sich im besonderen Maße für die Innovation einsetzen, sie vor Widerständen schützen und ihre Implementierung sicherstellen (vgl. Howell, Higgins 1990: 40). Diese Personen werden als Promotoren 1 des Innovationsmanagements bezeichnet. Da Promotoren somit einen entscheidenden Beitrag für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen im Allgemeinen und für die erfolgreiche Umsetzung der Innovation im Besonderen leisten, ist es wichtig zu untersuchen wie ihre Existenz in Innovationsprozessen gefördert werden kann. Der Schwerpunkt der vorliegenden Hausarbeit liegt dabei auf der Frage, welchen Beitrag informelle organisationale Strukturen zur Herausbildung von Promotoren in Innovationsprozessen leisten können. Am Beispiel des Konzepts der „Communities of Practice“ (CoPs) 2 werden die Auswirkungen informeller Organisationsformen auf die Entwicklung innovationsfördernder Promotorenstrukturen analysiert. Um die Fragestellung tiefer gehend zu untersuchen, wird in einem ersten Schritt der Begriff des Promotors näher beleuchtet und erklärt. Dabei stehen vor allem wesentliche Eigenschaften und Merkmale von Promotoren sowie die Abgrenzung verschiedener Promotorentypen und deren jeweilige Beiträge innerhalb des Innovationsprozesses im Vordergrund der Betrachtung (Abschnitte 2.1 und 2.2). Anschließend wird das Konzept der „Communities of Practice“ erläutert. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der definitorischen Erklärung des Begriffs und den Funktionen der CoPs innerhalb von Unternehmen (Abschnitte 3.1 und 3.2). In einem dritten Schritt wird das Konzept der Promotoren mit dem der „Communities of Practice“ in einen thematischen Zusammenhang gebracht. Es wird erörtert, wie durch die informellen CoPs-Strukturen die Herausbildung von Promotoren gefördert werden kann.[...]

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Promotoren im Innovationsprozess

2.1 Begriffserklärung und Merkmale

2.2 Promotorentypen

3. Das Konzept der „Communities of Practice“ (CoPs)

3.1 Begriffsdefinition und grundlegende Konzeptidee

3.2 Funktionen von CoPs

4. CoPs als Instrument zur Förderung von Promotoren

5. Gestaltungsempfehlungen

6. Zusammenfassung und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, welchen Beitrag informelle organisationale Strukturen in Form von „Communities of Practice“ (CoPs) zur Herausbildung und Förderung von Promotoren in Innovationsprozessen leisten können.

  • Charakterisierung von Promotoren und deren Rollen im Innovationsmanagement.
  • Theoretische Grundlagen und Funktionen von Communities of Practice.
  • Analyse der Analogien zwischen Rollen in CoPs und verschiedenen Promotorentypen.
  • Ableitung von Gestaltungsempfehlungen für das Management zur Unterstützung dieser informellen Strukturen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffserklärung und Merkmale

Die Entwicklung von Innovationen ist „kein [von Personen losgelöster] statischer Akt“ (Folkerts 2001: 10), sondern erfordert im besonderen Maße deren Beteiligung und Fähigkeiten das Neue zu realisieren und die dafür notwendigen Aktivitäten zu übernehmen. Personen, die neue Ideen aufgreifen, sie aktiv und intensiv fördern bzw. vorantreiben sowie ihre Implementierung auch bei Widerständen sicherstellen, werden als Promotoren des Innovationsprozesses bezeichnet (vgl. Witte 1998: 15; Howell, Higgins 1990: 40). Ein wesentliches Kennzeichen von Promotoren ist die Informalität ihres Tätigwerdens, d.h. Promotoren werden spontan aktiv ohne explizit durch eine formale Autorität eingesetzt worden zu sein (vgl. Howell, Boies 2004: 124). Sie sprengen damit ihren instanziell festgelegten Verantwortungs- und Aufgabenbereich (vgl. Witte 1999: 15). Promotoren grenzen sich außerdem durch eine Reihe spezifischer Merkmale und Eigenschaften von den übrigen Mitarbeitern eines Unternehmens ab. Howell und Higgins (1990) beschreiben in diesem Zusammenhang drei wesentliche Elemente individueller Besonderheiten von Promotoren. Zum ersten zeichnen sich Promotoren durch spezielle Persönlichkeitsmerkmale aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung und Einführung in die Relevanz von Promotoren sowie informellen Strukturen für den Innovationserfolg.

2. Promotoren im Innovationsprozess: Definitorische Einordnung der Promotorenrolle und Differenzierung der wesentlichen Promotorentypen wie Fach-, Macht- und Prozesspromotor.

3. Das Konzept der „Communities of Practice“ (CoPs): Erläuterung des Konzepts informeller Lerngruppen, ihrer Entstehung und ihrer zentralen Funktionen innerhalb von Unternehmen.

4. CoPs als Instrument zur Förderung von Promotoren: Synthese der beiden Konzepte durch den Nachweis von Parallelen zwischen Community-Rollen und Promotorentypen.

5. Gestaltungsempfehlungen: Ableitung konkreter Managementmaßnahmen zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für CoPs und Promotoren.

6. Zusammenfassung und kritische Würdigung: Resümee der Ergebnisse sowie kritische Reflexion der Herausforderungen und Spannungsfelder beim Einsatz informeller Innovationsförderer.

Schlüsselwörter

Innovationsmanagement, Promotoren, Communities of Practice, CoPs, Fachpromotor, Machtpromotor, Prozesspromotor, informelle Organisation, Wissensmanagement, Innovationsprozess, Selbstorganisation, Sozialkapital, Organisationsstruktur, Innovationskultur, Experten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie informelle Organisationsstrukturen, insbesondere „Communities of Practice“, genutzt werden können, um die Entstehung und Arbeit von Promotoren in Innovationsprozessen zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Promotoren-Modell zur Innovationsunterstützung, das Konzept der Communities of Practice sowie die Schnittmenge beider Konzepte im Hinblick auf organisationale Gestaltungsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu analysieren, ob und wie CoPs als Plattform dienen können, um die verschiedenen Rollen der Promotoren (Fach-, Macht- und Prozesspromotor) durch informellen Wissensaustausch und Kooperation zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse basiert, um Analogien zwischen den Rollenbildern innerhalb von Communities of Practice und den Promotorentypen im Innovationsmanagement abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Promotoren und CoPs, die Zusammenführung beider Konzepte und die Entwicklung von Gestaltungshinweisen für das Management.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Innovationsmanagement, Communities of Practice, Promotoren, Informalität, Wissensmanagement und organisationsinterne Netzwerke.

Wie lassen sich CoP-Rollen den Promotorentypen zuordnen?

Die Arbeit identifiziert Entsprechungen: So können Experten in CoPs die Rolle des Fachpromotors einnehmen, Leader/Sponsoren die des Machtpromotors und Koordinatoren/Facilitators die des Prozesspromotors.

Welches Dilemma beschreibt die Autorin für das Management?

Das Management steht vor dem Spagat, einerseits durch informelle Strukturen Innovationen fördern zu wollen, andererseits aber ein gewisses Maß an Kontrolle und Ausrichtung auf Unternehmensziele zu gewährleisten, ohne die Freiwilligkeit und Kreativität der Akteure zu zerstören.

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Details

Title
Akteure des Innovationsmanagements: Communities of Practice als Instrument zur Förderung von Promotoren in Innovationsprozessen
College
University of Constance
Course
Führung und Innovation
Grade
2,0
Author
Melanie Thiem (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V66563
ISBN (eBook)
9783638591294
ISBN (Book)
9783656781639
Language
German
Tags
Akteure Innovationsmanagements Communities Practice Instrument Förderung Promotoren Innovationsprozessen Führung Innovation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Thiem (Author), 2006, Akteure des Innovationsmanagements: Communities of Practice als Instrument zur Förderung von Promotoren in Innovationsprozessen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66563
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