Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis............................................................................................. 1
1. Einleitung 2
2. Begriffsbestimmung. 3
a) Monopol 3
b) Oligopol. 3
3. Gewinnmöglichkeiten im Monopol. 5
a) Ermittlung des gewinnoptimalen Outputs. 5
b) Preisdifferenzierung 7
4. Gewinnmöglichkeiten im Oligopol 9
a) Zusammenarbeit in Kartellen. 9
b) Wettbewerbsbeschränkendes Verhalten. 11
5. Fazit. 12
6. Literaturverzeichnis. 13
1
1. Einleitung
„Wenn jeder, der sich auf diesem Markt betätigen will, freien Zugang hat und zudem eine realistische Erfolgschance, dann sprechen die Experten von der Idealform des weiten Oligopols. Der Wettbewerb ist dann nicht perfekt, aber funktionsfähig. Doch davon sind die Märkte, auf denen die öffentlichen Exmonopole tätig sind, noch weit entfernt. Zwar gibt es heute in Deutschland Privatbahnen, Stromanbieter und Telefonfirmen, die den mächtigen Oligopolisten Konkurrenz machen. Aber ob bei Strom, Bahn oder Telefon: Der Exmonopolist kann im Prinzip über sein Netz die Konkurrenz weiter behindern.“ 1
Immer wieder tauchen in den Medien Berichte auf, die die wirtschaftlichen Praktiken von Monopolen und Kartellen kritisieren. Die Ausnutzung von Marktmacht zur Benachteilung der Konkurrenz und die vielen als rücksichtslos und profitgierig erscheinende Preissetzung sind hierbei die Hauptkritikpunkte. Doch warum ist die Monopolstellung bzw. die Produktion im Oligopol für den Unternehmer so attraktiv? Wie bestimmt sich sein Gewinn im Falle der absoluten Marktdominanz bzw. im Oligopol?
Der vorliegende Text möchte nach einer kurzen begrifflichen Bestimmung der Marktformen Monopol und Oligopol die Gewinnmöglichkeiten selbiger erläutern.
1 Schmidt, Klaus-Peter, Einmal Monopolist..., in: Die Zeit, 23.09.2004 Nr.40
2
2. Begriffsbestimmung
Eine Einteilung der Märkte nach der Zahl ihrer Anbieter 2 führt zur Unterscheidung zwischen Polypol, Oligopol und Monopol. Dem Polypol als Grundlage der vollständigen Konkurrenz, bei der der Unternehmer nur Preisnehmer und Mengenanpasser ist, wird in dieser Arbeit nur insoweit Beachtung geschenkt, wie es für die Erläuterung der gesetzten Schwerpunkte notwendig ist.
a) Monopol
Als Monopol (griechisch „monos“ für „allein“ und „polein“ für „verkaufen“) wird eine Marktsituation bezeichnet, in der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter existiert. Entstehungsgründe für diese Marktform können staatliche Lizenzen für ein ausschließliches Produktionsrecht (rechtliches Monopol), die Tatsache, dass ein Produktionsfaktor nur für ein Unternehmen zu erreichen ist (natürliches Monopol) oder der Umstand sein, dass ein Anbieter effizienter produziert als es zwei Anbietern möglich wäre 3 .
Jedwedes wirtschaftliche Handeln ist hierbei ohne Reaktion der Konkurrenz möglich. Der Monopolist ist mithin nicht Preisnehmer, wie dies für Unternehmen im Polypol gilt, sondern Preissetzer.
b) Oligopol
Das Oligopol (griechisch „oligoi“ für „einige“ und „polein“ für „verkaufen“) bezeichnet eine Marktform, bei der es nur einige wenige Anbieter gibt. Beispiele hierfür bilden die Tabak-, Flug-und Automobilbranche.
2 Im vorliegenden Text wird davon ausgegangen, dass auf Seite der Nachfrage keine zahlenmäßige
Beschränkung vorliegt.
3 Vgl. Mankiw, Gregory Nicolas, Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 3. Aufl., Stuttgart 2004, S.
338
3
Diese, in der Realität sehr häufig auftretende Struktur, kann auch als Mischform zwischen Monopol und Polypol verstanden werden. Die einigen wenigen Anbieter besitzen gemeinsam eine gewisse Marktmacht und sind nur bedingt Preisnehmer. 4 In einer besonderen Erscheinungsform des Oligopols, dem Kartell, bei der eine Gruppe von Unternehmungen gemeinsam agiert, ist die Annäherung an die unumschränkte Marktmacht so stark, dass auch von einem vertraglichen Monopol (oder auch Kollektivmonopol) gesprochen wird 5 .
Hierbei besteht die besondere Problematik darin, einen Ausgleich zwischen der Zusammenarbeit, die allgemein in einer Outputbeschränkung besteht, und dem Eigeninteresse zu finden (vgl. unten).
4 Vgl. Bader, Heinrich u. a. (Hrsg.), Ökonomisches Lexikon, Bd. H-P, 3. Aufl., Berlin 1979, S.
632
5 Mankiw, Gregory N., a. a. O. , S. 372
4
Arbeit zitieren:
David Wagener, 2006, Gewinnmöglichkeiten im Monopol und im Oligopol, München, GRIN Verlag GmbH
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