Inhalt
1. Sachanalyse 3
2. Analyse der Lernvoraussetzungen 4
2.1 Kasseninterne Bedingungen 4
2.2 Das Klassenzimmer 5
2.3 Die Schule 5
3. Didaktische Analyse 6
3.1 Gegenwartsbedeutung 6
3.2 Zukunftsbedeutung 6
3.3 Exemplarische Bedeutung 7
4.Lernziele 7
5. Verlaufsplanung 8
6. Reflexion 11
Literaturverzeichnis 12
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1. Sachanalyse
Sätze werden aus aufeinander bezogenen Wörtern gebildet. Als Aussage-, Aufforderungs-, Frage- oder Ausrufesätze können sie für sich stehen, oder auch Teile von Texten sein. Zu den einzelnen Satzarten gehören verschiedene Satzschlusszeichen. Aussagesätze haben einen Punkt, Fragesätze ein Fragezeichen und Aufforderungssätze sowie Ausrufesätze ein Ausrufezeichen.
Die Stellung des finiten Verbs ist ein wichtiges Kriterium zur Unterscheidung von Satzarten. Aussagesätze weisen folgendes Grundschema auf: Der Mann (Vorfeld) hat (finites Verb) der Frau rote Rosen (Mittelfeld) geschenkt, (infinites Verb) weil sie Geburtstag hatte. (Nachfeld) Genau wie beim Aussagesatz ist auch beim W-Fragesatz das Vorfeld besetzt und das finite Verb steht an zweiter Stelle: Warum (Vorfeld) machst (finites Verb) du noch ( Mittelfeld) weiter? (infinites Verb) Beim Satzfrage- und Aufforderungssatz hingegen ist das Vorfeld nicht besetzt und somit steht das finite Verb an erster Stelle: Machst (finites Verb) du noch (Mittelfeld) weiter? (infinites Verb) Mach (finites Verb) doch bitte (Mittelfeld) weiter!(infinites Verb)
Im Nebensatz steht das Verb immer an letzter Stelle ( Ich schlage vor, dass wir noch weitermachen.)
In Vorfeld, der ersten Position des Satzes, steht ein Satzglied, das aber aus mehreren Wörtern bestehen kann. Häufig stehen hier das Subjekt (er/ der Mann), textverbindende Elemente (deshalb), und Kontextinformationen (erfragbar mit wann?, wo?, wie?, warum?)- auch in Form von Sätzen( am Abend/ weil er schüchtern war/ als sie zusammen Sekt tranken). Die Abfolge der Elemente im Mittelfeld ist nicht fest geregelt, es lassen sich nur einige Tendenzen angeben: Bekanntes vor Neuem ( Er gab die Rose einer Frau.), bei Substantiven: im Allgemeinen Dativ vor Akkusativ (Er gab der Frau die Rose.), Pronomen vor Substantiv (Schließlich gab er ihr die Rose.), bei zwei Pronomen: Akkusativ vor Dativ (Er gab sie ihr.), Substantiv/ Pronomen vor Präpositionalobjekt (Dann bat er die Frau um eine Antwort.),bei Adverbien: temporal oder modal vor lokal/ direktional (sie gingen dann schnell zum Standesamt.)
Im Nachfeld, dem Teil nach dem infiniten Verb ist der Platz für umfangreiche Satzglieder, vor allem Nebensätze (Er hat sie schließlich gefragt, weil er nicht mehr warten wollte.), aber auch für präzisierende Zusatzinformationen (Er hat ihr die Rosen gegeben, fünf rote Rosen.).
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Von Einwortsätzen bzw. Ellipsen abgesehen besteht der Satz aus mindestens zwei Satzgliedern: aus Subjekt und Prädikat (Vater liest.). Solch ein einfacher Satz kann durch andere Satzglieder ergänzt werden und ist dann ein erweiterter Satz.. Das Subjekt ist der Satzteil, über den (im Prädikat) etwas ausgesagt wird (Vater). Es steht im Nominativ und wird vom Prädikat aus mit der Frage „Wer oder was...?“ erfragt. Das Prädikat ist der Satzteil der etwas über das Subjekt aussagt (liest).
Sätze können durch Objekt (Vater liest einen Roman.), adverbiale Bestimmung (Vater liest heute einen Roman.), Attribut (Vater liest einen unterhaltsamen Roman.), Prädikativum (Vater sitzt müde im Lehnstuhl.), attributive Bestimmung (Vater liest einen sehr unterhaltsamen Roman.) und Konjunktion (Vater liest einen spannenden und unterhaltsamen Roman.) erweitert werden.
Die Objekte werden vom Verb bestimmt, jedes Verb fordert spezifische Objekte. Folgende Objekte lassen sich unterscheiden: Akkusativobjekt: erfragbar mit wen? oder was? (Sie liest den Brief.), Dativobjekt: erfragbar mit wem? (Sie gibt ihrer Freundin den Brief.), Präpositionalobjekt: erfragbar mit auf wen ?, über wen ?, an wen?, worauf?, worüber?, woran? (Sie schreibt eine Karte an ihre Mutter.), Genitivobjekt: erfragbar mir wessen? (Der Autor wurde des Plagiats verdächtigt.)
Die Negation mit „nicht“ kann den gesamten Satz betreffen oder sich nur auf ein bestimmtes Satzglied beziehen. Bei dar Negation des gesamten Satzes steht „ nicht“ möglichst weit am Ende des Mittelfelds (Er hat den Eltern die Geschichte nicht erzählt), wogegen „nicht“ bei der Negation einzelner Satzglieder direkt vor dem Satzglied, das negiert wird steht (Nicht er hat seiner Tochter gestern Abend die Geschichte erzählt.).
2. Analyse der Lernvoraussetzungen
2.1 Kasseninterne Bedingungen:
17 Schüler besuchen die Klasse 2c der Jungbuschschule in Mannheim: sieben Mädchen und zehn Jungs. Die Sitzordnung ist durch vier Gruppentische bestimmt, wobei es einen reinen Jungentisch und einen Mädchentisch gibt. Die übrigen beiden Gruppentische sind gemischt. Nur eine Schülerin der Klasse (Janette) ist mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen. Der Großteil der anderen Kinder ist aus der Türkei und Italien nach Deutschland immigriert. Die
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Arbeit zitieren:
Jochen Bender, 2002, Unterrichtseinheit: Einführung des Satzes (2. Klasse), München, GRIN Verlag GmbH
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Deutsch. Der Satz und seine Satzglieder. 3./4. Klasse. Schülerheft
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