„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
Danksagung
„Mit jeder Sprosse, die man erklimmt, schwankt die Leiter mehr.“
Hellmut Walters
Für die Unterstützung durch meine Betreuer, Herrn Prof. Dr. Michael Stobernack und Herrn Dipl.-Ing. Holger Scheibig möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Sie haben mir geholfen, so manche Hürde entlang des Weges zu meistern und mir viele wertvolle Hinweise gegeben.
II
Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a d Havel
Inhaltsverzeichnis
Danksagung II
Inhaltsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis VII
Abbildungs Tabellenverzeichnis VIII
1. Einleitung 9
2. Grundlagen 11
2.1 Definition der kommunalen Wirtschaftsförderung 11
2.2 Ziele der kommunalen Wirtschaftsförderung 11
2.3 Standortfaktoren 12
2.3.1 Harte Standortfaktoren 12
2.3.2 Weiche Standortfaktoren 13
3. Aufgabenfelder 16
3.1 Traditionelle Aufgabenfelder 16
3.1.1 Akquisition mobiler Betriebe 16
3.1.2 Aktivierung des endogenen Potentials 18
3.2 Neue Anforderungen 20
4. Instrumente kommunaler Wirtschaftsförderung 22
4.1 Gewerbeflächenpolitik 22
4.2 Infrastrukturpolitik 23
4.3 Initiierung und Förderung von Standortgemeinschaften 25
4.4 Finanzhilfen und Tarifpolitik 28
Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a d Havel
4.5 Werbung und Standortmarketing 29
4.6 Beratung und Dienstleistungen 30
5. Regionalisierte Wirtschaftsförderung 31
5.1 Intrakommunale Zusammenarbeit 31
5.2 Interkommunale Zusammenarbeit 32
5.3 Public-Private Partnership 34
6. Bestandsanalyse der Unternehmen in Brandenburg Havel 37
6.1 Betriebsstättenstruktur 37
6.2 Entwicklung der Gewerbean und abmeldungen 38
6.3 Entwicklung des Verarbeitenden Gewerbes 39
6.4 Entwicklung des Baugewerbes 39
6.5 Entwicklung des Handels 40
6.6 Entwicklung des Tourismus 40
7. Analyse der Standortfaktoren in Brandenburg Havel 42
7.1 Harte Standortfaktoren 42
7.1.1 Verkehrsanbindung 42
7.1.2 Arbeitsmarkt 44
7.1.3 Kommunales Flächenangebot 45
7.1.4 Förderangebote 47
7.1.5. Ansässige Hochschulen 48
7.1.6 Lokale Abgaben 49
7.1.7 Mietkosten 50
7.1.8 Energiekosten 50
7.1.9 Kommunikations und Kooperationsmöglichkeiten 51
Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a d Havel
7.1.10 Umweltschutzauflagen 51
7.2 Weiche Standortfaktoren 52
7.2.1 Lokales und regionales Wirtschaftsklima Image der
Region der Stadt und des Betriebsstandortes 53
7.2.2 Karrieremöglichkeiten für Arbeitnehmer 54
7.2.3 Innovatives Milieu der Region 54
7.2.4 Wohnqualität und Wohnumfeld Umweltqualität 55
7.2.5 Angebot an Schulen und Ausbildungsstätten 56
7.2.6 Freizeitwert Angebot an Hoch und Kleinkultur 57
8. Analyse der Qualität der Wirtschaftsförderung in der Stadt
Brandenburg an der Havel 60
8.1 Entwicklung des endogenen Potentials 61
8.2 Akquisition mobiler Betriebe 62
9. Entwurf einer optimalen Wirtschaftsförderungs-Struktur 64
10. Fazit und Ausblick 68
Anhang 70
1. Expertengespräche 71
1.1 Expertengespräch mit Wilfried Meier 71
1.2 Expertengespräch mit Heinz Morio 82
1.3 Expertengespräch mit Mathias Mischker 87
1.4 Expertengespräch mit Barbara Mangelsdorf 91
V
Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a d Havel
2. Leitbild Wirtschaft 95
3. Umfrage der Wirtschaftsjunioren 110
4. Literaturverzeichnis 123
„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
Abkürzungsverzeichnis
AG Aktiengesellschaft
BMW Bayerische Motorenwerke AG
bzw. beziehungsweise
DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
EDV Elektronische Datenverarbeitung
e.V. eingetragener Verein
FHB Fachhochschule Brandenburg
GMA Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
ha Hektar
IHK Industrie- und Handelskammer
k.A. keine Angabe
KMU kleine und mittlere Unternehmen
TGZ Technologie- und Gründerzentrum
TU Technische Universität
VHS Volkshochschule
z.B. zum Beispiel
VII
Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a d Havel
Abbildungs und Tabellenverzeichnis
Abbildung 1 Kontinuum der harten u weichen Standortfaktoren 14
Abbildung 2 Geographische Verteilung der TGZ in Deutschland 27
Abbildung 3 Spektrum möglicher Public-Private Partnership
Modelle 35
Abbildung 4 Anzahl der Betriebsstätten 38
Abbildung 5 Entwicklung der Gewerbean und abmeldungen 38
Abbildung 6 Entwicklung im Beherbergungswesen 40
Abbildung 7 Entwicklung der Arbeitslosenquote 44
Tabelle 1 Übersicht über die Industrie und Gewerbegebiete der
Stadt 46
„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
1. Einleitung
In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, aus welchen Elementen kommunale Wirtschaftsförderung besteht, welche Aufgaben Wirtschaftsförderer haben und welche Instrumente ihnen zur Lösung dieser Aufgaben zur Verfügung stehen. Im zweiten Teil wird die Qualität der Wirtschaftsförderung in der Stadt Brandenburg an der Havel untersucht. Wie ist die kommunale Wirtschaft strukturiert? Wie sind die Standort-faktoren ausgeprägt? Wie effektiv ist die Arbeit des städtischen Amtes für Wirtschaftsförderung? Daran schließt sich der Entwurf einer optimalen Struktur der Wirtschaftsförderung an.
Diese Arbeit könnte daher für Lokalpolitiker und Verwaltungsangestellte nützlich sein, die neue Anregungen suchen oder ihr Wirken auf eine wissenschaftlich fundierte Grundlage stellen wollen, ohne selbst die umfangreiche Fachliteratur zu lesen.
Jede Stadt oder Gemeinde braucht vor Ort ansässige Unternehmen. Sie zahlen Steuern, schaffen Arbeitsplätze und sichern so das örtliche Wohlstandsniveau. Die Zahl der Betriebe, die einen Standort suchen, ist deutlich geringer als die Zahl der Kommunen, die sich um Neuansiedlungen bemühen. Die einzelnen Städte und Gemeinden stehen also im Wettbewerb um diese Betriebe. Die sogenannten mobilen Betriebe sind in der komfortablen Lage, Bedingungen stellen und sich den für sie besten Standort aussuchen zu können. Die kommunale Wirtschaftsförderung versucht, bestehenden, entstehenden und ansiedlungsinteressierten Unternehmen zu einer erfolgreichen Entwicklung zu verhelfen. So können ausreichend Arbeitsplätze geschaffen und das regionale Wohlstandsniveau gehalten bzw. verbessert werden (siehe Kapitel 1). Die wichtigste Größe in diesem Zusammenhang sind die Standortfaktoren. Unter ihnen versteht man die Summe der an einem Ort anzutreffenden Gegebenhei-
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
ten und Gestaltungskräfte mit positiver bzw. negativer Wirkung auf die unternehmerische Tätigkeit (siehe Kapitel 2). Da Unternehmen sich im allgemeinen für den Standort entscheiden, an dem ihre Anforderungen am besten erfüllt werden, sollten die Standortfaktoren soweit wie möglich optimiert werden. Für die kommunalen Wirtschaftsförderer bestehen traditionell zwei zentrale Aufgaben (siehe Kapitel 3). Dies ist zum einen die Akquisition mobiler Betriebe und zum anderen die Aktivierung des endogenen Potentials. Aufgrund der zunehmenden Globalisierung und europäischen Integration gewinnen Kooperationen zunehmend an Bedeutung. Die beteiligten Kommunen wollen auf diesem Wege ihre Kompetenzen bündeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.
Die Instrumente, die den kommunalen Wirtschaftsförderern zur Verfügung stehen, werden im Kapitel 4 aufgeführt. Dies sind im einzelnen die Gewerbeflächen- und Infrastrukturpolitik, die Initiierung von Standortgemeinschaften sowie Finanzhilfen und Tarifpolitik, Werbung und Standortmarketing sowie Beratungs- und Dienstleistungen. Im Kapitel 5 werden drei mögliche Formen der Kooperation beschrieben. Dies sind die intrakommunale und die interkommunale Zusammenarbeit sowie das Public-Private-Partnership.
Der zweite Teil der Arbeit, ab Kapitel 6, widmet sich der wirtschaftlichen Situation der Stadt Brandenburg an der Havel. Zunächst wird eine Be-standsanalyse der örtlichen Wirtschaft (Kapitel 6) durchgeführt. Daran schließt sich die Untersuchung der zuvor theoretisch behandelten Stand-ortfaktoren in ihrer praktischen Ausprägung an (Kapitel 7). Der folgende Abschnitt untersucht die Qualität der kommunalen Wirtschaftsförderung. Im Kapitel 9 werden Vorschläge unterbreitet, wie die Arbeit des kommunalen Amtes für Wirtschaftsförderung optimiert werden könnte.
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
2. Grundlagen
Bevor die Aufgaben und Instrumente der kommunalen Wirtschaftsförderung diskutiert werden können, sollten zunächst die Grundbegriffe erläutert werden. Zu den Grundlagen gehören die Definition des Begriffes kommunale Wirtschaftsförderung, die Ziele desselben und die Standort-faktoren.
2.1 Definition der kommunalen Wirtschaftsförderung
Wirtschaftsförderung zielt laut Definition darauf ab, vorhandenen, entstehenden und an einer Ansiedlung interessierten Unternehmen zu einer erfolgreichen Entwicklung zu verhelfen, damit Arbeitsplätze in genügender Zahl und Qualität geschaffen werden und das regionale Wohlstandsniveau gehalten bzw. verbessert werden kann“ (Hahne 1995, S.14).
2.2 Ziele der kommunalen Wirtschaftsförderung
Das Primärziel kommunaler Wirtschaftsförderung ist „die Sicherung und Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung“ (Icks/Richter 1999, S.3) in der betreffenden Stadt bzw. Gemeinde. Da sich dieses Oberziel in der praktischen Anwendung aber als zu komplex erweist, wird es in folgende drei Unterziele zerlegt (vgl. Icks/Richter 1999, S.3):
Sicherung bzw. Verbesserung des regionalen Arbeitsplatzangebotes, Erhöhung der Finanzkraft der Kommune, Stärkung der Krisenfestigkeit der ansässigen Wirtschaft durch Diversifikation.
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
Das Ziel der „Sicherung und Verbesserung des regionalen Arbeitsplatzangebotes“ dominiert in der Praxis. Der Grund dafür ist die zunehmende Einbeziehung der Kommunen an der Finanzierung der Langzeitarbeitslosigkeit. Aus diesem Grund sehen viele Wirtschaftsförderer die Ansiedlung und den Erhalt arbeitsintensiver Betriebe als besonders wichtig an.
2.3 Standortfaktoren
Die wichtigste Größe, die die kommunale Wirtschaftsförderung beeinflussen will, sind die Standortfaktoren. Unter ihnen versteht man „die an einem Ort anzutreffenden Gegebenheiten und Gestaltungskräfte mit positiver/negativer Wirkung auf die unternehmerische Tätigkeit“ (Schierenbeck 1998, S.48). Anhand der Ausprägung der Standortfaktoren entscheiden sich die Unternehmen für oder gegen eine Ansiedlung. In der Regel wird der Standort gewählt, an dem die Standortfaktoren am ehesten den Wünschen des Unternehmens entsprechen. Die Standortfak-toren werden in zwei Gruppen eingeteilt: In harte und weiche Standort-faktoren. Beide sind komplementär und decken zusammen das gesamte Spektrum relevanter Bestimmungsgrößen für Standortentscheidungen ab. Die Grenze zwischen harten und weichen Faktoren verläuft in der Praxis fließend und hängt vom jeweiligen Betrachtungszusammenhang ab (vgl. Icks/Richter 1999, S.9).
2.3.1 Harte Standortfaktoren
Zu den harten Standortfaktoren zählen (vgl. Hahne 1995, S.15):
Die Lage zu den Bezugs- und Absatzmärkten,
die Verkehrsanbindung,
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
der Arbeitsmarkt (quantitativ, qualitativ),
das Flächenangebot, die Flächen- und Mietkosten, die Energie- und Umweltkosten, die lokalen Abgaben, die Förderangebote, die Branchenkontakte, die Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten, die Umweltschutzauflagen sowie ansässige Hochschulen/Forschungseinrichtungen.
Aus diversen Unternehmensbefragungen lässt sich ableiten, dass für die Unternehmen die ersten vier der genannten harten Standortfaktoren von zentraler Bedeutung sind (vgl. Hahne 1995, S.15). Die kommunale Wirtschaftsförderung kann zwar die geographische Lage der Stadt bzw. Gemeinde nicht ändern, aber die ökonomischen Kosten der Entfernung durch Verbesserung der Verkehrsanbindung senken. Zu den zentralen Maßnahmen der Wirtschaftsförderer gehören daher die Optimierung der Verkehrsanbindungen und des örtlichen Flächenangebotes.
2.3.2 Weiche Standortfaktoren
Die weichen Standortfaktoren werden unterteilt in die zwei Untergruppen weiche unternehmensbezogene Faktoren und weiche personenbezogene Faktoren (vgl. Hahne 1999, S.15).
Zu den weichen unternehmensbezogenen Standortfaktoren gehören:
Das lokale und regionale Wirtschaftsklima,
das Image des Betriebsstandortes,
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“ das Image der Stadt und der Region,
die Karrieremöglichkeiten für Arbeitnehmer sowie das innovative Milieu der Region.
Die weichen personenbezogenen Faktoren sind:
Die Wohnqualität und das Wohnumfeld, die Umweltqualität, das Angebot an Schulen und Ausbildungsstätten, die soziale Infrastruktur, der Freizeitwert, der Reiz der Stadt und der Region sowie das Angebot an Hoch- und Kleinkultur.
Abbildung 1: Kontinuum der harten und weichen Standortfaktoren
Quelle: Icks/Richter 1999, S.10
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“ Die weichen Standortfaktoren sind zunehmend bedeutsam, sollten aber nicht überbewertet werden. So kann etwa Kulturförderung Wirtschaftsförderung zwar ergänzen, jedoch nicht ersetzen. „An erster Stelle steht die ökonomische Kalkulation der Unternehmen“ (Hahne 1999, S.16).
Abbildung 1 zeigt ausgewählte Standortfaktoren innerhalb des Kontinuums harter und weicher Faktoren geordnet nach ihrer Relevanz für die Betriebs- und Unternehmenstätigkeit sowie nach ihrer Quantifizierbarkeit und der Bedeutung subjektiver Einschätzungen.
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
3. Aufgabenfelder
Gut ausgeprägte Standortfaktoren allein reichen allerdings nicht aus, um einer Stadt zu wirtschaftlichem Wohlstand zu verhelfen. Vielmehr müssen Unternehmen am Standort entstehen (Entwicklung des endogenen Potentials) bzw. für den Standort geworben werden (Akquisition mobiler Betriebe). Darüber hinaus gewinnen Kooperationen zwischen verschiedenen Partnern in jüngster Zeit an Bedeutung.
Der Gedanke einer öffentlich betriebenen Wirtschaftsförderung breitete sich in Deutschland in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahr-hunderts aus. Viele Betriebe suchten im Rahmen von Unternehmensexpansionen nach dem Zweiten Weltkrieg einen neuen Standort. Auch die Bevölkerungswanderungen in der Nachkriegszeit und veränderte Rahmenbedingungen durch erste Ergebnisse von Stadtsanierung und Verkehrsplanung führten dazu, dass zahlreiche Unternehmen ihren bisherigen Standort verlassen mussten. Da die wirtschaftliche Entwicklung der Nachkriegszeit in erster Linie vom produzierenden Gewerbe getragen wurde, war die Flächennachfrage dementsprechend hoch. Viele Wirtschaftsförderer sahen daher ihre wichtigste Aufgabe darin, die Flächennachfrage von Betrieben zu befriedigen (vgl. Steinröx 1995, S.88).
3.1 Traditionelle Aufgabenfelder
Für die kommunalen Wirtschaftsförderer kristallisierten sich aufgrund der beschriebenen Entwicklungen zwei Hauptaufgabenfelder heraus:
Akquisition mobiler Betriebe,
Bestandspflege (Aktivierung des endogenen Potentials).
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
Beide Aufgabenfelder bestehen nebeneinander. Es lässt sich jedoch feststellen, dass zunächst die Akquisition mobiler Betriebe dominierte. Später begannen die Wirtschaftsförderer, sich mehr auf die Aktivierung des endogenen Potentials zu konzentrieren (vgl. Icks/Richter 1999, S.4).
3.1.1 Akquisition mobiler Betriebe
Bis Mitte der siebziger Jahre fand vor allem eine „Ausrichtung auf die Ansiedlung von Großbetrieben“ (Icks/Richter 1999, S.4) statt. Die kommunalen Wirtschaftsförderer erhofften sich hierdurch einen starken Zugewinn an Arbeitskräften und eine Erhöhung der Finanzkraft der kommunalen Haushalte (vgl. Icks/Richter 1999, S.4-5). Außerdem erwartete man „positive Multiplikatoreffekte für die regionale Wirtschaft“ (Icks/Richter 1999, S. 5). In der Bemühung, neue Betriebe in der Region anzusiedeln, wurde jedoch häufig das Ziel der Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur vernachlässigt. Im Vordergrund stand für viele, neue Betriebe anzusiedeln. Deren Branchenzugehörigkeit hatte allenfalls se-kundäre Bedeutung. Die kommunalen Wirtschaftsförderer konzentrierten sich vor allem auf die Schaffung von Gewerbeflächen, die Ansiedlungswerbung sowie die Bereitstellung wirtschaftsnaher Infrastruktur.
Einen zweiten Schwerpunkt bildeten die Versuche, Standortnachteile gegenüber Mitbewerbern, die nicht durch Maßnahmen der Wirtschaftsförderung ausgeglichen werden konnten, durch „finanzielle Zuwendungen im Rahmen der Steuer- und Tarifpolitik zu kompensieren“ (Icks/Richter 1999, S.5). Ein Beispiel hierfür sind Sondertarife für öffentliche Ver- und Entsorgungsleistungen.
Seit Mitte der siebziger Jahre hat das „verteilbare Potential überregional mobiler Betriebe ... erheblich abgenommen, während zugleich die Kon-
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
kurrenz darum größer geworden ist“ (Hahne 1995, S.19). So bewarben sich in den neunziger Jahren 149 Regionen aus ganz Europa bei der Automobilfirma Daimler-Chrysler AG (damals noch Daimler-Benz AG) um den Zuschlag für eine Teststrecke. Gewonnen hat schließlich Papenburg im Emsland.
Die Zahl der Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten, die einen neuen Betriebsstandort außerhalb ihrer bisherigen Kommune gründen, beträgt jährlich in Deutschland weniger als 100 (vgl. Steinröx 1995, S.90). Dieses tatsächlich vorhandene Potential wird vielfach überschätzt. Für die Veröffentlichung von Anzeigen in deutschen Printmedien werden jährlich weit über 75 Millionen Euro von Wirtschaftsförderämtern und – gesellschaften ausgegeben, obwohl die daraus resultierenden Ansiedlungserfolge fast nie die Erwartungen erfüllen.
Die Kommunen stehen heute nicht mehr nur in einem deutschlandweiten Wettbewerb, sondern die Konkurrenz ist international geworden. In den letzten Jahren hat sich die Situation durch die osteuropäischen Staaten mit ihren deutlich niedrigeren Löhnen weiter verschärft. Ansiedlungserfolge werden heute oft nur mit „finanziellen Zugeständnissen wie z.B. Gebührenermäßigungen“ (Icks/Richter 1999, S.6) erreicht. Dies birgt die Gefahr in sich, die kommunalen Haushalte langfristig zu belasten.
3.1.2 Aktivierung des endogenen Potentials
Das zweite traditionelle Betätigungsfeld der kommunalen Wirtschaftsförderung ist die Bestandspflege. Sie erlangte Mitte der siebziger Jahre eine größere Bedeutung. Die Bestandspflege konzentriert sich auf das endogene Potential einer Region. Sie weist eine stärkere Ausrichtung auf kleine und mittlere Betriebe auf, da diese in fast allen Regionen Deutsch-
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
lands die vorherrschende Betriebsgröße sind. Die Grundhypothese der endogenen Entwicklungstheorie besagt, dass die sozioökonomische Entwicklung einer Region von dem Ausmaß und der Nutzung vorhandener Potentiale abhängt (vgl. Icks/Richter 1999, S.7). Je umfassender also das Potential einer Region aktiviert werden kann, desto größer ist die Zahl an Unternehmen, Arbeitsplätzen und letztlich Wohlstand. Die Aktivierung des endogenen Potentials soll durch die Identifizierung und Überwindung bestehender Engpässe, die Nutzung regionsspezifischer Fähigkeiten und Begabungen sowie die Initiierung intraregionaler Kreisläufe erreicht werden (vgl. Schätzl 1996, S.142).
In der Praxis erfolgt die Aktivierung des endogenen Potentials im Rahmen der Bestandspflege auf zwei Wegen. Der erste Weg besteht in der Bestandssicherung und der zweite in der Bestandserweiterung. Mit Hilfe der Bestandssicherung soll die Abwanderung von in der Region ansässigen Betrieben verhindert werden. Im Rahmen der Bestandsentwicklung sollen das wirtschaftliche Wachstum bestehender Betriebe sowie Unternehmensgründungen gefördert werden.
Existenzgründer, die heute einen Schwerpunkt für viele Wirtschaftsförderer bilden, wurden erst ab Mitte der achtziger Jahre verstärkt als Zielgruppe entdeckt (vgl. Icks/Richter 1999, S.7). Die meisten Gründungen beginnen als Kleinstbetriebe mit nur einem oder zwei Beschäftigten, weisen aber eine hohe Entwicklungsdynamik auf. So stellte das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit fest, dass zwischen 1980 und 1990 die Zahl der Beschäftigten bei Großunternehmen um durchschnittlich zwei Prozent stieg, in Betrieben mit weniger als 20 Beschäftigten je nach Branche jedoch um zwischen acht und 12 Prozent. Würde es der kommunalen Wirtschaftsförderung gelingen, die typischen Gründungsprobleme, wie mangelndes betriebswirtschaftliches Wissen, fehlende oder nicht ausreichende Marktkenntnisse oder eine
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
falsche Standortwahl, durch geeignete Beratungen zu reduzieren, könnte sich die Existenzgründungsförderung als Zugpferd für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region entpuppen (vgl. Steinröx 1995, S.95).
3.2 Neue Anforderungen
Für die kommunale Wirtschaftsförderung ergeben sich aus der europäischen Integration und der fortschreitenden Globalisierung neue Anforderungen. Zudem wird die Problematik durch die anhaltend schlechte Finanzsituation der Städte und Gemeinden verstärkt (vgl. Icks/Richter 1999, S.7). Durch europäische Integration und zunehmende Globalisierung wächst der Einfluss multinationaler Unternehmen. Große Unternehmen haben ihre Standortstrategien geändert und sind heute viel eher bereit, bei einem Standortwechsel in ein komplett anderes Land zu gehen. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Kommunen. Sie sind immer stärker gezwungen, „den Unternehmen besonders günstige Standortbedingungen anzubieten“ (Icks/Richter 1999, S.8).
Unter dem erhöhten Druck auf die Kommunen waren und sind die Träger kommunaler Aufgaben zu einem Umdenken gezwungen. Die Bedeutung von Kooperationen nimmt in diesem Zusammenhang zu. Das Ziel von Kooperationen ist vor allem, den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern und sich Handlungsressourcen auf Feldern zu erschließen, die mit eigenen Mitteln nicht erreichbar wären. Die Chancen von Kooperationen bestehen in der Bündelung von Kompetenzen, um eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen (vgl. Icks/Richter 1999, S.8).
Denkbare Aktionsfelder für Kooperationen sind:
Kooperationen zwischen Ämtern,
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“ Kooperationen zwischen Verwaltung und den gewählten kommunalen Vertretern, Kooperation zwischen Verwaltung und quasi-öffentlichen Akteuren (z.B. Unternehmensverbänden), Inter- und überregionale Kooperationen (z.B. Städtenetze), Institutionalisierte und nicht-institutionalisierte Kooperationen zwischen öffentlichen und privaten Akteuren (z.B. Public-Private-Partnerships)
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
4. Instrumente kommunaler Wirtschaftsförderung
Um die im letzten Kapitel beschriebenen Aufgaben erfüllen zu können, bedienen sich die Wirtschaftsförderer einer Reihe von Instrumenten, die im folgenden beschrieben werden. Diese Instrumente zielen darauf ab, den in einer Region ansässigen und den an einer Ansiedlung interessierten Betrieben zu einer erfolgreichen Entwicklung zu verhelfen. Der kommunalen Wirtschaftsförderung stehen insgesamt sechs verschiedene Instrumente zur Verfügung. Dies sind (vgl. Icks/Richter 1999, S.11):
Gewerbeflächenpolitik,
Infrastrukturpolitik, Initiierung und Förderung von Standortgemeinschaften, Finanzhilfen und Tarifpolitik, Werbung und Standortmarketing, Beratung und Dienstleistungen.
4.1 Gewerbeflächenpolitik
Die ausreichende Verfügbarkeit von Industrie- und Gewerbeflächen ist die grundlegendste unternehmerische Standortanforderung. Wenn Flächen nicht in für den Interessenten ausreichender Qualität und Quantität vorhanden sind, sind alle anderen Standortfaktoren für den an einer Ansiedlung interessierten Unternehmer bedeutungslos.
Das Erschließen und Entwickeln von Gewerbeflächen ist sowohl zeit- als auch kostenintensiv. Es nimmt in der kommunalen Standortvorsorge aufgrund seiner hohen Bedeutung für die Unternehmen einen breiten Raum ein. Die Standortvorsorge muss darauf ausgerichtet sein, mögli-
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
chen intraregionalen Betriebsverlagerungen und potentiellen Ansiedlungsinteressenten ein hinsichtlich Größe, Lage, Nutzung, Ausstattung und Nachbarschaft differenziertes Gewerbeflächenangebot bereitstellen zu können (vgl. Icks/Richter 1999, S.12). Voraussetzung hierfür ist eine detaillierte Bestandsaufnahme des Flächenangebotes sowie eine realistische Bedarfsabschätzung.
Der zweite wichtige Punkt in diesem Zusammenhang ist die Flächenvor-sorge. Sie beinhaltet sowohl bodenpolitische als auch bauleitplanerische Aspekte. So ist neben dem Ankauf attraktiver Flächen deren Vorbereitung notwendig, damit im Bedarfsfall das verbindliche Bauleitplanverfahren ohne Zeitverlust durchgeführt werden kann. Die Dauer dieses Verfahrens ist im Rahmen der Gewerbeflächenpolitik „mittlerweile zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsfaktor geworden“ (Kistenmacher; Geyer; Hartmann 1994, S.24).
Der dritte Aspekt der Gewerbeflächenpolitik ist die Gestaltung des Flächenpreises. In der kommunalen Wirtschaftsförderung ist es zu einer weit verbreiteten Praxis geworden, Investoren mit günstigen Bodenpreisen zu werben. Häufig decken die Quadratmeterpreise nur noch zu einem Bruchteil die Kosten, die die Kommune für Ankauf, Ausweisung und Erschließung der Fläche bezahlt hat (vgl. Icks/Richter 1999, S.12). Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung der kommunalen Haushalte.
4.2 Infrastrukturpolitik
Eng verbunden mit der Gewerbeflächenpolitik sind Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastrukturausstattung. Denn die Bewertung der Qualität von Gewerbeflächen ist unter anderem abhängig von deren infrastrukturellen Anbindung. Die infrastrukturelle Ausstattung einer
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
Kommune ist also eine wichtige Voraussetzung für eine günstige Entwicklung der ortsansässigen Firmen sowie für die Akquisition potentieller Betriebe. Es können zwei Infrastruktur-Arten unterschieden werden:
Haushaltsnahe Infrastruktur und
Wirtschaftsnahe Infrastruktur.
Zum Bereich der haushaltsnahen Infrastruktur zählen „grundsätzlich alle den Daseinsgrundfunktionen „Sich Versorgen“, „Sich Bilden“ und „Sich Erholen“ zugeordneten Einrichtungen“ (Icks/Richter 1999, S.14). Die wirtschaftsnahe Infrastruktur umfasst neben klassischen Faktoren wie dem Verkehrswesen, Einrichtungen der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur sowie Telekommunikations- und Informationstechnologien auch unternehmensorientierte Dienstleistungen und Serviceeinrichtungen (vgl. Icks/Richter 1999, S.14). Zu letzteren zählen Technologietransferstellen, universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und sonstige Unternehmensberatungsstellen. Die unternehmensorientierten Serviceeinrichtungen sind für kleinere und mittlere Betriebe von großer Bedeutung, da sie nicht wie Großbetriebe über die organisatorischen und finanziellen Ressourcen verfügen, derartige Dienstleistungen intern bereitzustellen (vgl. Kistenmacher; Geyer; Hartmann 1994, S.25).
Aufgrund der häufig angespannten Finanzlage können sich nur wenige Kommunen den kostenintensiven Auf- und Ausbau einer hochwertigen Infrastruktur leisten. Die Konsequenz sind verstärkte Kooperationen mit der privaten Wirtschaft. Das Spektrum der denkbaren Kooperationen reicht vom Leasing bis hin zu Public-Private-Partnerships (siehe Kapitel 5.3).
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„Kommunale Wirtschaftsförderung am Beispiel der Stadt Brandenburg a.d. Havel“
4.3 Initiierung und Förderung von Standortgemeinschaften
Mit dem drastischen Rückgang der Mobilität der Unternehmen Mitte der siebziger Jahre rückte das endogene Potential der Städte und Gemeinden stärker in den Mittelpunkt. Als logische Folge kamen Instrumente und Ansatzpunkte zur Aktivierung dieses Potentials zur Anwendung. Als „eines der wichtigsten Instrumente“ (Icks/Richter 1999, S.15) kristallisierte sich die Initiierung und Förderung von Standortgemeinschaften heraus. Sie nimmt eine Sonderstellung zwischen der Gewerbeflächen-und der Infrastrukturpolitik ein, weil sie eine kombinierte Bereitstellung von Gewerberäumen oder –flächen und Infrastruktureinrichtungen beinhaltet.
Ziel dieses Ansatzes ist, den Unternehmen ein maßgeschneidertes, problembezogenes Angebot zu machen. Dazu gehört auch die „Ansiedlung gleichartiger Betriebe, wodurch Fühlungsvorteile und Synergieeffekte erreicht werden, indem ... Produkte und Verfahren arbeitsteilig entwickelt oder Großaufträge gemeinschaftlich bearbeitet werden können“ (Hahne 1995, S.27). Die klassische Form von Standortgemeinschaften sind Gewerbe- und Industrieparks. Im Laufe der Zeit hat sich eine Vielzahl von Subtypen entwickelt, die sich vor allem durch die avisierte Zielgruppe von Unternehmen unterscheiden. Typische Beispiele sind Mediaparks, Handwerkerhöfe, Technologie- und Gründerzentren, Forschungsparks und Innovationszentren.
Die Technologie- und Gründerzentren gehören zu den populärsten Instrumenten der Wirtschaftsförderung und werden definiert als „unternehmerische Standortgemeinschaften von relativ jungen und zumeist neu gegründeten Stammunternehmen, deren betriebliche Tätigkeit vorwiegend in der Entwicklung, Produktion und Vermarktung technologisch neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen liegt und die ...
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Quote paper:
Rene Guenther, 2002, Kommunale Wirtschaftsförderung - Am Beispiel der Stadt Brandenburg an der Havel, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Vom Luftschloss zum Millionengrab - Die Chipfabrik in Frankfurt/Oder a...
Politics - Political Systems - Germany
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 27 Pages
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Rene Guenther has uploaded a new text
Rüdiger Ö. Kolog has commented on the text Kommunale Wirtschaftsförderung - Am Beispiel der Stadt Brandenburg an der Havel
Der Wiederaufbau der Stadt Frankfurt am Main am Beispiel der Architekt...
Evelyn Brockhoff, Almut Gehebe-Gernhardt
Beispiele der Stadt-und Regionalentwicklung
Beiträge zur Baukultur, Stadt-...
Thomas J. Mager, Dieter Wahlen
Rüdiger Ö. Kolog
Muss nicht..
Den ersten Teil der Arbeit findet man auch struktur- und inhaltskongruent bei Hahne (1995). Der zweite Teil hat den Tiefgang eines Katamarans. Schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis.
on Thursday, December 03, 2009-