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A) Inhaltsverzeichnis
A) Inhaltsverzeichnis I B) Abkürzungsverzeichnis II C) Abbildungsverzeichnis III D) Tabellenverzeichnis III 1. Einleitung 4 1.1 Vorgehensweise 5
1.2 Aufbau der Seminararbeit 5 2. Die Europäische Union 6
2.1 Entwicklung der Europäischen Gemeinschaften 7
2.2 Gründe für eine EU-Erweiterung 9 2.3 Kopenhagener Kriterien 11 3. Kroatien 13 3.1 Kroatiens Geschichte 13 3.2 Geographie Kroatien 14 3.3 Bevölkerung in Kroatien 15 3.4 Staatsaufbau Kroatien 16 3.4.1. Innenpolitik 17 3.4.2. Außenpolitik 18
3.4.3. Minderheitenpolitik, Kriegsfolgen, Situation der Flüchtlinge 20
3.5 Wirtschaftliche Lage in Kroatien 21
3.5.1. Außenhandel und Auslandsinvestitionen 22 3.5.2. Tourismus 23
3.6 Infrastruktur in Kroatien 24 3.7 Kultur, Medien, Bildung 25
4. Kroatien als Mitgliedsland der EU 27
4.1 Die Balkanländer als EU-Mitgliedsstaaten 27
4.2 Beziehungen zwischen der EU und Kroatien 27
4.3 Fortschrittsbericht 2005 von Kroatien 29 4.4 Zusammenfassung 32 5. Fazit 33 6. Literaturverzeichnis 34
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B) Abkürzungsverzeichnis
aaO am angegebenen Ort BIP Bruttoinlandsprodukt bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise CARDS Community Assistance for Reconstruction, Development and Stabilisation DC Demokratisches Zentrum EAG Europäische Atomgemeinschaft EEA Einheitliche europäische Akte EG Europäische Gemeinschaften EGKS Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl EU Europäische Union EWG Europäische Wirtschaftsgemeinschaft GASP Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik HDZ Kroatisch Demokratische Gemeinschaft HNS Kroatische Volkspartei HSLS Sozialliberale Partei IStGH Internationaler Strafgerichtshof IWF Internationaler Währungsfond JVA Jugoslawische Volksarmee MOE Mittel- und Osteuropa NATO North Atlantic Treaty Organisation OSZE Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa v.a. vor allem vgl. vergleiche WTO World Trade Organisation z.B. zum Beispiel
III
C) Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Satellitenbild der EU 6
Abbildung 2: Historische Übersicht der EU-Beitritte 10
Abbildung 3: Kroatien und seine Nachbarstaaten 14
D) Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Geschichte, Struktur und Verträge der Europäischen Union 8
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1. Einleitung
„Wie viel Europa verträgt Europa? Hat die EU ihre Aufnahmekapazität bereits erreicht oder vielleicht schon überschritten?“
Nach der großen Aufnahmerunde 2004 von zehn weiteren Staaten in die EU, besteht die EU nun aus 25 Mitgliedsstaaten. Die einen sind sehr gut entwickelt und haben keine Probleme den Kopenhagener Kriterien gerecht zu werden, andere kämpfen mit Problemen aus der Vergangenheit und sind nicht so weit entwickelt wie andere. Hinzu kommen unterschiedliche Denkweisen, Kulturen und Religionen, die man vereinen muss.
All das stellt die EU und ihre Mitglieder vor große Herausforderungen und Probleme, die es zu bewältigen gilt. Da ist Zusammenarbeit der Gemeinschaft gefragt und ein finanzieller Aufwand seitens der EU, damit die potenziellen Mitgliedsstaaten die für den Beitritt notwendigen Reformen umsetzen können. Doch umso mehr Mitgliedsstaaten der EU angehören, desto schwieriger wird es Entscheidungen durchzusetzen, für die ein einstimmiger Beschluss notwendig ist. Nachdem die Osterweiterung stattgefunden hat, wurden nun auch mit den Balkanstaaten wie Kroatien Verhandlungen aufgenommen, womit eine weitere Kultur und weitere Länder mit kommunistischer Vergangenheit einen Beitritt in Aussicht gestellt bekommen, in denen es viele grundlegende Probleme gibt wie die Gleichberechtigung von Minderheiten.
Es ist an der Zeit, dass die EU sich Gedanken darüber macht, wie viele Mitglieder sie noch aufnehmen kann ohne die Integrationsdynamik zu verlieren, die sie aufgebaut hat. Bleibt auch die Frage wie man den kommenden Bewerberländern einen Beitritt abschlagen will, wenn laut Gesetz grundsätzlich jeder Staat einen Beitritt beantragen kann.
Im Folgenden geht es um Kroatien als potenziellen Mitgliedsstaat der EU, womit ein Balkanland der EU 2009 beitreten könnte.
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1.1 Vorgehensweise
Zur Erarbeitung des dargestellten Themas wurde wie folgt vorgegangen: Recherche in Hochschulbibliotheken
•
Internetrecherchen
•
Die verwendete Literatur war dabei zwischen wenigen Monaten und 9 Jahren alt um zum einen Aktualität zu gewährleisten und zum anderen Entwicklungen der letzten Jahre in der EU und in Kroatien aufzuzeigen.
1.2 Aufbau der Seminararbeit
In der vorliegenden Seminararbeit wird zunächst die EU vorgestellt mit den bisherigen Beitritten und den Kopenhagener Kriterien. Im Anschluss wird ein Überblick über den Beitrittskandidaten Kroatien gegeben um im letzten Teil die Beziehungen zwischen der EU und Kroatien darzustellen und anhand der Kopenhagener Krite- rien den EU-Beitritt Kroatiens zu bewerten.
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2. Die Europäische Union
Die Europäische Union, die am 01.11.1993 gegründet wurde, besteht mittlerweile aus 25 Staaten mit insgesamt 456,9 Millionen Einwohnern (Stand 2005) 1 , die auf einer Fläche von 3.975.000 km² leben. Die Hauptstadt der EU ist Brüssel. Die Währung in der EU ist zu einem großen Teil der Euro neben zahlreichen anderen Währungen, da nicht alle Mitglieder der Währungsunion beigetreten sind z.B. Großbritannien.
Die Organe der EU sind der Europäische Rat, die Europäische Kommission, der Ministerrat (Rat der Europäischen Union) und das Europäische Parlament. Hinzu kommen der Europäische Gerichtshof, der Europäische Rechnungshof sowie die Europäische Zentralbank als Nebenorgane.
Die folgende Abbildung zeigt ein Satellitenbild von Europa wie es geographisch definiert ist. Abbildung 1: Satellitenbild der EU
Quelle: http://de.wikipedia.org/
Oberstes Ziel der Europäischen Union ist es ein ausgewogenes Wirtschaftswachstum in einer sozialen Marktwirtschaft zu fördern sowie die Umweltqualität zu stei-
1 http://de.wikipedia.org/, 10.01.06
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gern. Dabei sollen Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten bekämpft und die Förderung von Gerechtigkeit und sozialem Schutz verstärkt werden 2 .
2.1 Entwicklung der Europäischen Gemeinschaften
1950 gab es noch keine EU im heute bekannten Sinne. 1950 wurden die französische und deutsche Kohle- und Stahlproduktion in einer supranationalen unabhängigen Organisation zusammengelegt, wonach 1951 Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande und Luxemburg die EGKS gründeten, die einen gemeinsamen Markt für Stahl und Kohle schaffen sollte. Das ursprüngliche Ziel der EGKS war die Friedenssicherung nach den zwei Weltkriegen und kleineren Kriegen in europäischen Ländern. Um das zu erreichen, sollte der Wohlstand verbessert werden und eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Mitgliedsstaaten aufgebaut werden.
1957 wurden die Römischen Verträge, von den Gründungsmitgliedern beschlossen. Der EWG-Vertrag hat das Ziel Schranken für Waren und Dienstleistungen abzubauen, während der EAG-Vertrag eine friedliche Nutzung und Kontrolle der Kernenergie erzielen soll. Mit dem Fusionsvertrag wurden 1965 schließlich die Organe und Institutionen der EGKS, der EWG und der EAG zusammengelegt. In den folgenden Jahren traten Dänemark, Irland, Großbritannien, Griechenland, Spanien und Portugal den Gemeinschaften bei.
1987 trat die Einheitliche Europäische Akte (EEA) in Kraft, womit eine Europäische Union geschaffen werden sollte sowie das Europäische Parlament gestärkt, ein Binnenmarkt geschaffen und die politische Zusammenarbeit in Europa institutionalisiert werden sollte.
Mit den Maastrichter Verträgen wurde die EU als Dachorganisation der EG gegründet um eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik zu fördern und im Be-
2 http://de.wikipedia.org/, 10.01.06
8
reich Justiz und Inneres zusammenzuarbeiten. Hauptziel war die Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion.
Nach dem Beitritt Österreichs zur Union wurde der Amsterdamer Vertrag geschlossen um das Europäische Parlament erneut zu stärken. Mit dem Vertrag von Nizza wurden die Zusammensetzung und Funktionsweise der Organe verändert und das Mehrheitsprinzip ausgebaut. Mit den Beschlüssen von Kopenhagen bekamen Est-land, Litauen, Lettland, Polen, Ungarn, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Slowenien, Malta und Zypern die Möglichkeit der EU 2004 beizutreten. Die folgende Tabelle zeigt die geschichtliche Entwicklung der Gemeinschaften. Tabelle 1: Geschichte, Struktur und Verträge der Europäischen Union
Quelle: http://de.wikipedia.org/
Arbeit zitieren:
Eva-Maria Krüger, 2005, Kroatien als Beitrittskandidat für die EU , München, GRIN Verlag GmbH
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