Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGS - UND TABELLENVERZEICHNIS 4
EINLEITUNG 5
1. ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS - WAS IST DAS? 7
1.1 Definition von Übergewicht und Adipositas 7
1.2 Methoden zur Bestimmung von Übergewicht und zur Messung der 7
Fettverteilung
1.2.1 Body Mass Index 7
1.2.2 Broca-Methode 10
1.2.3 Hautfaltendicke 10
1.2.4 Waist-to-Hip-Ratio 11
1.2.5 Weitere Methoden 12
2. URSACHEN VON ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS 15
2.1 Genetische Veranlagung 15
2.2 Fehlernährung 17
2.3 Bewegungsmangel 18
2.4 Psychologische und psychosoziale Ursachen 21
3. FOLGEN VON ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS 23
3.1 Medizinische Folgen 23
3.2 Psychische und psychosoziale Folgen 25
1
3.3 Ökonomische Folgen 26
4. THERAPIE VON ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS 27
4.1 Verhaltenstherapie 28
4.2 Ernährungstherapie 31
4.3 Bewegungstherapie 34
4.4 Therapieprogramme 36
5. ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS AN KARLSRUHER SCHULEN 41
5.1 Methode 41
5.2 Ergebnisse 41
6. SCHULE UND GESUNDHEIT 44
6.1 Schulische Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung 44
6.2 Schule und Adipositas 45
6.2.1 Lehrer 45
6.2.2 Ernährung 45
6.2.3 Bewegte Pausen 46
6.2.4 AG’s 47
6.2.5 Kooperationen 47
7. FÄCHERVERBUND BEWEGUNG, SPIEL UND SPORT 49
7.1 Aufgaben im Fächerverbund Bewegung, Spiel und Sport 49
7.2 Kompetenzen und Inhalte 50
2
7.3 Übergewichtige oder adipöse SchülerInnen im Sportunterricht 53
7.4 Umsetzung im Bewegungs-, Spiel und Sportunterricht 55
7.4.1 Motivation zu Bewegung und Sport 55
7.4.2 Belastung 57
7.4.2 Orthopädie 59
7.4.4 Körperwahrnehmung 61
7.4.5 Koordination, Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer 63
7.4.6 Aggression, Frust, Angst und Wut 66
7.4.7 Sportarten 67
7.4.8 Exkursion 69
7.5 Notengebung im Sportunterricht bei übergewichtigen und adipösen 70 Kindern
FAZIT 72
LITERATURVERZEICHNIS 74
ANHANG 83
3
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Abbildung 1: Perzentilkurven für den Body Mass Index (Mädchen 0 - 18 Jahre)
Abbildung 2: Perzentilkurven für den Body Mass Index (Jungen 0 - 18 Jahre)
Abbildung 3: Methodenvergleich zur Teilkörpermassenbestimmung
Abbildung 4: Entwicklung der Fernsehlandschaft in Deutschland
Abbildung 5: Indikationsstellung zu therapeutischen Maßnahmen bei Adipositas in Abhängigkeit vom Alter und der vorhandenen Komorbidität
Tabelle 1: Bewertung des Body Mass Index
Tabelle 2: Anthropometrische Daten Tabelle 3: Gewichtsklassen der Kinder Tabelle 4: Gewichtsklassen nach Mädchen und Jungen
Tabelle 5: Gewichtsklassen nach Stadt und Land
4
Einleitung
Dermaßen prägnant und unverblümt bringen es die Zeitungen ihren Lesern auf den Tisch. Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen haben in den letzten 20 Jahren enorm zugenommen und gelten in allen Industrienationen als Volkskrankheit Nummer eins. Untersuchungen bei Erstklässlern in Nordrheinwestfalen, Jenaer Kindern und das CrescNet-Projekt geben genaue Zahlen über den Anstieg von Übergewicht und Adipositas (s. Anhang 1). 1
Laut KiGGs leiden heute 15% der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren unter Übergewicht, 6,3% unter Adipositas (s. Anhang 2). 2
Dieses Problem ist so alarmierend, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Adipositas schon als „Epidemie des 21. Jahrhunderts“ benennt. 3
Schon heute sind über 6% der Krankheitskosten - etwa 15 Milliarden Euro jährlich - der Adipositas zuzuschreiben. 4
Ich habe festgestellt, dass das Thema Übergewicht in der Schule leider viel zu kurz kommt. Ein Grund dafür ist das Unwissen darüber, wie leicht sich das Thema in den Unterricht und in den Schulalltag integrieren lässt. Ich hoffe, dass ich in meiner Wissenschaftlichen Hausarbeit den Weg zu einem kindgerechten Umgang mit dem Thema zeigen kann. Ich habe mich bemüht, eine gute Kombination aus Theorie und Praxis zu finden. In der Theorie zeige ich, was Übergewicht und Adipositas ist, welche Ursachen und Folgen diese Krankheiten haben und was für Therapien und Programme es gibt.
1 vgl. Kromeyer-Hauschild (2005). Definition, Anthropometrie und deutsche Referenzwerte für BMI. S.12f.
2 vgl. Robert Koch Institut (2006). Symposium zur Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. [Online]. http://www.kiggs.de/experten/erste_ergebnisse/index.html
3 vgl. Kuhn (2004). Pfundskinder in der Grundschule. Fair behandeln, fördern, fit machen. S.10
4 vgl. Wirth (2000). Adipositas. Epidemiologie, Ätiologie, Folgekrankheiten, Therapie. S.54
5
In der Praxis messe ich den Body-Mass-Index von Erstklässlern an Karlsruher Schulen und gebe dann Tipps und Anregungen, wie die Schule und vor allem der Sportunterricht unseren Pfundskindern helfen können.
Man wird staunen, wie viel man selbst als Lehrer helfen und welche Last man unseren Pfundskindern von den Schultern nehmen kann.
6
1. Übergewicht und Adipositas - Was ist das?
1.1 Definition von Übergewicht und Adipositas
Bjarnason-Wehrens versteht unter Adipositas einen „übermäßigen Fettanteil an der Körpermasse“ (Bjarnason-Wehrens, 2005, S.10).
Nach Kromeyer-Hauschild liegt eine Adipositas vor, wenn der „Anteil des Fettgewebes an der Gesamtkörpermasse über eine definierte Grenze kritisch erhöht ist“ (Kromeyer-Hauschild, 2005, S.4).
Übergewicht und Adipositas werden häufig irrtümlich als Synonyme gebraucht, obwohl man sie besser getrennt behandeln sollte.
Übergewicht besteht, wenn das „körperhöhenbezogene Körpergewicht ein bestimmtes Maß übersteigt“ (Kromeyer-Hauschild, 2005, S.4). Bei Adipositas aber ist der erhöhte Fettanteil entscheidend.
Adipositas ist meistens mit Übergewicht verbunden, aber übergewichtige Personen sind nicht unbedingt adipös.
1.2 Methoden zur Bestimmung von Übergewicht und zur Messung der Fettverteilung
1.2.1 Body Mass Index
Für die Bestimmung von Übergewicht und Adipositas bei Kindern hat sich der Body Mass Index (BMI) weltweit durchgesetzt. 5
Er errechnet sich aus Körpergewicht, gemessen in Kilogramm, geteilt durch die Körpergröße, gemessen in Metern, zum Quadrat:
5 vgl. Deutsche Adipositas Gesellschaft (2004). Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes-und Jugendalter. [Online]. http://www.a-g-a.de/Leitlinie.pdf
6 Kromeyer-Hauschild (2005). Definition, Anthropometrie und deutsche Referenzwerte für BMI. S.4
7
Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) hat für den BMI für Erwachsene folgendes festgelegt:
Laut dieser Einteilung bestimmt bei Erwachsenen allein der BMI Übergewicht (BMI >25 kg/m 2 ) oder Adipositas (BMI >30 kg/m 2 ).
Der BMI stimmt mit der Fettgewebsmasse bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen ziemlich gut überein.
Bei Kindern ist es wegen sich ständig im Wandel befindender Größe und Gewicht sowie der großen Unterschiede bei Jungen und Mädchen nötig, neben dem BMI noch einen anderen Wert hinzuzuziehen: die BMI-Perzentile.
BMI-Perzentile umfassen das Alter von 0 bis 18 Jahren und werden in Deutschland von der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) empfohlenen. 8 Sie bieten einen fließenden Übergang zu den BMI-Werten der Erwachsenen. Mit Hilfe der BMI-Perzentilen kann nun abgelesen werden, in welchem Bereich sich ein Kind mit seinem BMI befindet.
7 vgl. Pudel (2003). Adipositas. Fortschritte der Psychotherapie. S.6f.
8 vgl. Deutsche Adipositas Gesellschaft (2004). Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes-und Jugendalter. [Online]. http://www.a-g-a.de/Leitlinie.pdf
8
Diagramm für Mädchen:
Diagramm für Jungen:
9 aid Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V. (2006). Perzentilkurven für den Body Mass Index (BMI). [Online]. http://www.aid.de/downloads/bmi_perzentil_w.pdf
10 aid Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V. (2006). Perzentilkurven für den Body Mass Index (BMI). [Online]. http://www.aid.de/downloads/bmi_perzentil_m.pdf
9
Bis zur 10. Perzentile hat ein Kind Untergewicht, zwischen der 10. und 90. Perzentile Normalgewicht, von der 90. bis zur 97. Perzentile Übergewicht, ab der 97. Perzentile Adipositas und ab der 99,5. Perzentile extreme Adipositas.
Bei der Bestimmung von Übergewicht und Adipositas bei Kindern hat der BMI den Vorteil, dass ein- und dieselben Parameter - Körpergröße und Körpergewicht - in jedem Alter gebraucht werden können. 11
Der BMI kann in der Schule sehr gut angewendet werden.
Dem Anhang 3 und 4 sind genaue BMI-Tabellen der Perzentilwerte von Mädchen und Jungen zu entnehmen.
1.2.2 Broca-Methode
Broca, ein französischer Chirurg aus dem 20. Jahrhundert, hat für das Normal- oder Sollgewicht der Männer folgende Formel aufgestellt:
Bei Frauen werden gewöhnlich noch 5 - 10% abgezogen. Bei Kindern darf diese Formel für das Normal- oder Sollgewicht nicht gebraucht werden.
Der Vorteil der Broca-Methode ist der, dass mit der einfachen Formel sowohl das Über- als auch das Untergewicht schnell und einfach errechnet werden können. Auch könnte der Lehrer die Broca-Methode an seinen SchülerInnen anwenden.
Da der Broca-Index aber mit der Gesamtkörpermasse bei kleinen und großen Menschen relativ schlecht korreliert, sollte er aber nicht mehr angewendet werden. 13
1.2.3 Hautfaltendicke
Eine andere Methode ist die Hautfaltenmessung, auch Kalipermetrie genannt. Die Haut wird mit Zeigefinger und Daumen an Bizeps, Trizeps, Subscapularis und Suprailiacus abgehoben und mit einem Kaliper (Messzange) gemessen.
11 vgl. Wabitsch (2000). Adipositas im Kindes- und Jugendalter: Empfehlungen einer US-amerikanischen Expertengruppe zur Diagnostik und Therapie. S.287
12 Klör (2001). Lexikon Adipositas. S.31
13 vgl. Wirth (2000). Adipositas. Epidemiologie, Ätiologie, Folgekrankheiten, Therapie. S.20
10
Ein Vorteil der Hautfaltendickemessung liegt darin, dass sie sehr günstig und genau ist. 14 Der große Nachteil ist der, dass diese Methode keinen Bezug auf die individuelle Fettverteilung und das intra-abdominale Fett nimmt. 15
1.2.4 Waist-to-Hip-Ratio
Die Waist-to-Hip-Ratio (WHR) wird durch den Quotient von Taillenumfang (in cm) und Hüftumfang (in cm) ermittelt:
Die Messung von Taillen- und Hüftumfang erfolgt im Stehen. Der Umfang der Taille wird zwischen Rippenunter- und Beckenoberrand gemessen, der Hüftumfang in der Höhe des Rollhügels (Trochanter major). 17
Bei Frauen mit einem WHR > 0,85 und Männer > 1,0 liegt eine abdominale Adipositas vor. Ist der WHR < 1,85 oder < 1,0, so spricht man von einer glutaeo-femoralen Adipositas.
Bei der abdominalen Fettverteilung („Apfelform“), die
sich meist bei Männern findet, kommt es besonders an Bauch und Brust zu einer vermehrten Fettansammlung. Das so genannte intra-abdominale Fett gilt als Hauptursache für Stoffwechselerkrankungen.
Bei der glutaeo-femoralen Fettverteilung („Birnenform“), die überwiegend bei Frauen auftritt, kommt es besonders an Hüfte, Gesäß und Oberschenkel zu einer erhöhten
14 vgl. Klör (2001). Lexikon Adipositas. S.85f.
15 vgl. Fusch (2005). Methoden zur Messung der Körperzusammensetzung., S.271
16 Klör (2001). Lexikon Adipositas. S.208
17 vgl. Pudel (2003). Adipositas. Fortschritte der Psychotherapie. S.4
11
Fettansammlung. Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen treten bei dieser Fettverteilung nicht öfter auf als bei Normalgewichtigen. 18 Die WHR kann auch in der Schule angewendet werden.
1.2.5 Weitere Methoden
Die Bioimpedanz-Analyse (BIA) misst die unterschiedlichen Körperwiderstände, die durch einen schwachen Wechselstrom, der zwischen beiden Füßen, einem Fuß und einem Handgelenk oder zwischen beiden Händen fließt, entstehen. Die gemessenen Widerstände sind vom Wassergehalt, der im Muskelgewebe hoch und im Fettgewebe gering ist, abhängig. Aus diesen Werten werden dann der jeweilige Anteil an fettfreier Masse und Fettmasse berechnet. Die benutzten Stromstärken sind, was die Gesundheit betrifft, ungefährlich und nicht spürbar.
In letzter Zeit wurden viele BIA-Geräte (z.B. Körperfettwaage)
entwickelt, vor allem, um dem boomenden Fitness-Markt solche Körperfettmessungen zu ermöglichen. 19
Ein Vorteil der BIA ist der, dass sie ziemlich exakt, schnell und günstig ist. 20 Es können sich aber bei laienhafter Bedienung schwere Fehler einschleichen. 21
Bei der Dual-X-ray-Absorptiometrie (DXA) wird der Körper mittels Röntgenstrahlen zweier verschiedener Energiestufen bestrahlt. Wegen der unterschiedlichen Dichten der Knochen, des fettfreien Gewebes und Fettgewebes werden die Strahlen unterschiedlich absorbiert. 22 Die Abschwächung der beiden Röntgenstrahlen ermöglicht Rückschlüsse auf die Körperzusammensetzung. 23 18 vgl. Wirth (2000). Adipositas-Fibel. S.9
19 vgl. Fusch (2005). Methoden zur Messung der Körperzusammensetzung. S.271
20 vgl. Wirth (2000). Adipositas. Epidemiologie, Ätiologie, Folgekrankheiten, Therapie. S.26 21 vgl. Fusch (2005). Methoden zur Messung der Körperzusammensetzung. S.271
22 ebd. S.272
23 vgl. Wirth (2000). Adipositas-Fibel. S.15
12
Die DXA ist sehr genau. Nachteilig aber ist die Strahlenbelastung. 24
Die Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (NMR) gelten als Standardmethoden für die Erfassung des viszeralen Fettes. 25 Die CT und NMR machen die unterschiedlichen Fettgewebe in Querschnitten sichtbar. Das Fett ist im Querschnittsbild gut zu sehen, weil sich die Dichten von Fett, Knochen und Weichteilen unterscheiden und so die Röntgenstrahlen unterschiedlich aufgenommen werden. 26 Computer- und Kernspintomographie messen sehr genau.
Nachteile sind die, dass sehr hohe Kosten entstehen und die Patienten einer hohen Strahlenbelastung ausgesetzt sind. Bei Kindern darf die CT und NMR also nicht angewendet werden. 27
Die Stabile Isotope misst das Körperwasser. Deuterium, Tritium oder 18-Sauerstoff werden oral oder intravenös verabreicht. Aus dem Gesamtkörperwasser können dann fettfreie und Fettmasse errechnet werden. 28
Bei der Dichtemessung (Densitometrie) wird die Körperdichte aus dem Quotient von Körpermasse und Körpervolumen ermittelt. Von der Körperdichte kann man dann mit Hilfe der Formel von Siri - (4,95 g/cm: Dichte) - 4,5 = Körperfett (%) - auf das Körperfett schließen.
Nachteilig ist, dass die Dichtemessung relativ ungenau und aufwendig ist. 29
Beim Ultraschall werden Schallwellen in den Körper geschickt. Je nach Gewebe werden die Wellen unterschiedlich reflektiert. Das Fett unterscheidet sich auf den Ultraschallbildern klar von den Muskeln oder der Haut. Das subkutane Fett wird gemessen und anschließend die Körperdichte mit Hilfe von Formeln errechnet.
Vorteilhaft ist die Genauigkeit des Ultraschalls. Nachteilig ist aber der hohe Zeitaufwand. 30
24 vgl. Wirth (2000). Adipositas. Epidemiologie, Ätiologie, Folgekrankheiten, Therapie. S.27f.
25 ebd. S.16
26 vgl. Klör (2001). Lexikon Adipositas. S.41
27 vgl. Wirth (2000). Adipositas. Epidemiologie, Ätiologie, Folgekrankheiten, Therapie. S.32 28 vgl. Fusch (2005). Methoden zur Messung der Körperzusammensetzung. S.272
29 vgl. Klör (2001). Lexikon Adipositas. S.44f.
30 vgl. Wirth (2000). Adipositas. Epidemiologie, Ätiologie, Folgekrankheiten, Therapie. S.29f.
13
Es folgt eine Übersicht über die möglichen Messmethoden:
Abb. 3: Methodenvergleich zur Teilkörpermassenbestimmung 31
31 Herm (2003). Methoden der Körperfettbestimmung. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin. S.153f.
14
2. Ursachen von Übergewicht und Adipositas
Adipositas wird unterschieden in primäre und sekundäre Adipositas.
Nach Kries sind die Risikofaktoren für Übergewicht und primäre Adipositas bei Kindern folgende:
2.1 Genetische Veranlagung
Jahrelang wurde über die Bedeutung genetischer Ursachen für die Entstehung von Übergewicht und primärer Adipositas diskutiert. Anlass war eine Familienuntersuchung. Kinder, deren Eltern übergewichtig sind, haben eine Wahrscheinlichkeit von 80%, übergewichtig oder sogar adipös zu werden. Im Vergleich dazu liegt das Risiko bei nur bei 20%, wenn Vater und Mutter schlank sind. Diese Beobachtung kann auch durch andere Faktoren wie z.B. Umwelt- oder Verhaltensfaktoren und familiäre oder soziale Ursachen begründet werden. 32
Stärkere Beweise geben Zwillings- oder Adaptionsuntersuchungen.
Albert Stunkard et al. untersuchten 1986 über 500 im Kleinkindalter adoptierte Personen und zogen Vergleiche zwischen dem Body Mass Index der Adoptionskinder und dem ihrer
32 vgl. Laessle, Lehrke, Pirke & Wurmser (2001). Adipositas im Kindes- und Jugendalter. Basiswissen und Therapie. S.9f.
15
Adoptiveltern. Das Ergebnis war überraschend, denn es konnte keine bedeutsame Übereinstimmung entdeckt werden. Als dann Stunkard et al. den BMI der Adoptivkinder mit dem ihrer biologischen Eltern verglich, ergab sich folgendes Ergebnis: die adoptierten Kinder zeigten einen vergleichbaren Body Mass Index zu dem ihrer leiblichen Eltern, obwohl sie nicht zusammen gelebt haben.
Auch durch Zwillingsstudien konnte nachgewiesen werden, dass die Entstehung von Übergewicht und primärer Adipositas genetisch bedingt ist. Claude Bouchard ließ im Jahr 1990 12 eineiige Zwillinge im Alter von 18 bis 26 Jahren mehr als 100 Tage lang täglich 1.000 kcal mehr zu sich nehmen als normal. In diesen 100 Tagen verzehrten die Probanden also insgesamt 86.000 kcal mehr als gewohnt. Da 1 kg Fettgewebe einem Brennwert von 7.000 kcal entspricht, erwartete man eine Gewichtszunahme von jeweils 12,3 kg. Allerdings sah es in der Realität anders aus, denn es ergab sich eine große Spannbreite der Gewichtszunahme, die sich von 4 - 14 kg erstreckte.
Die Gewichtszunahme von eineiigen Zwillingen nach 100 Tagen Überernährung mit 1000 kcal am Tag war relativ gleich, sodass dadurch der genetische Einfluss bewiesen war. 33 Durch Adoptions-, Zwillings- und Familienstudien weiß man heute, dass bis zu 70% der primären Adipositas genetisch bedingt sein können. 34 In einer anderen Untersuchung wurden zwei Stämme der Pima-Indianer miteinander verglichen. Sie ähnelten sich in ihrer Religion und Geographie, unterlagen aber verschiedenen Umweltbedingungen.
Die Nahrung der Pima-Indianer in Arizona war überwiegend fett- und kalorienreich, die körperliche Aktivität sehr gering. Folgen waren Übergewicht, Adipositas, Diabetes-Typ-2, Bluthochdruck u.v.m.
Die Pima-Indianer in Mexiko dagegen ernährten sich fett- und kalorienarm. Durch die tägliche Arbeit auf dem Feld war die körperliche Aktivität sehr hoch. Diese Indianer waren sehr schlank und selten übergewichtig oder adipös.
Diese Untersuchung zeigt, dass unsere Gene nur zusammen mit Umweltbedingungen wie Bewegungsmangel oder falsche Ernährung Übergewicht und Adipositas auslösen können. Friedmann et al. führten Studien an einer Maus durch. Weil sie unter einem Gendefekt litt, fehlte ihr das für die Produktion des Hormons Leptin notwendige ob-Gen. Die Maus zeichnete sich durch extremes Übergewicht, Fressanfälle und geringe motorische und sexuelle
33 vgl. Pudel (2003). Adipositas. Fortschritte der Psychotherapie. S.17
34 vgl. Kuhn (2004). Pfundskinder in der Grundschule. Fair behandeln, fördern, fit machen. S.12
16
Aktivität aus. Dadurch, dass man ihr Leptin injizierte, wurden die Fressanfälle seltener, ihre motorische und sexuelle Aktivität nahm zu und ihr Gewicht reduzierte sich erheblich. Man hatte die Hoffnung, Übergewicht und Adipositas beim Menschen mit Hilfe des Leptin bekämpfen zu können. Allerdings blieb sie unerfüllt. Übergewichtige und Adipöse haben keinen Leptinmangel, sondern oft zu hohe Leptinwerte.
Deshalb würde eine Leptintherapie keinerlei Wirkung zeigen. Ausnahme sind die wenigen Personen, bei denen tatsächlich ein Defekt des ob-Gens besteht, welcher eine Ursache von Übergewicht und Adipositas ist. Diese monogenetischen Formen der Adipositas sind Ausnahmefälle. 35
2.2 Fehlernährung
In den letzten Jahren hat sich das Ernährungsverhalten der Kinder negativ verändert. Ein falsches Ess- und Trinkverhalten kann Schuld haben an Übergewicht und primärer Adipositas.
Das beliebte „Fast Food“ in Imbissen oder
amerikanischen Schnellrestaurants und der Außer-Haus-Verzehr von „Hamburgern“, „Dönern“, Pommes frites u.ä. nimmt zu.
Essen mit der Familie wird immer seltener. Kinder essen immer öfter zwischendurch und nebenbei. Untersuchungen ergaben, dass nur noch die Hälfte aller Kinder zu Hause frühstückt und zu Mittag isst. Viele Kinder essen auf dem Schulweg.
Fast 40% der Kinder ziehen das Fernsehen oder den Computer beim Essen der Familie vor. Das Fernsehen wird oft mit Chips oder anderen Süßigkeiten verbunden. Armut führt oft zu einer unausgewogenen Ernährung und somit auch zu übergewichtigen und adipösen Kindern.
35 vgl. Laessle, Lehrke, Pirke & Wurmser (2001). Adipositas im Kindes- und Jugendalter. Basiswissen und Therapie. S.9ff.
17
Übergewichtige und Adipöse essen mehr und kalorien- und fetthaltiger als Normalgewichtige. Täglich nehmen die Übergewichtigen zirka 25 g mehr Fett als Schlanke zu sich. 36 Die DONALD-Studie (Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed Study) untersucht mit Hilfe von 3-Tage-Ernährungs-Wiege-Protokollen, medizinischen und anthropologischen Untersuchungen sowie eines 24 Stunden-Urins regelmäßig seit mehr als 20 Jahren Ernährung, Stoffwechsel, Wachstum und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 Monaten bis 18 Jahren und kommt dabei zu folgendem Ergebnis: Die Kinder essen zu wenig pflanzliche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und Kartoffeln, aber zu viel Fleisch, Süßwaren und Fette. Sie nehmen mehr Kalorien auf, als sie verbrauchen, das Ergebnis ist Übergewicht. 37
Es gilt als gesichert, dass die Hunger- und Sättigungsregulation bei übergewichtigen oder adipösen Kindern und Jugendlichen gestört ist. Das Hungergefühl zeigt an, dass der Körper wieder Nahrung braucht und das Sättigungsgefühl sorgt dafür, dass mit dem Essen aufgehört wird. Für das Hunger- und Sättigungsgefühl ist neben dem Magen auch das Hunger- und Sättigungszentrum im Gehirn zuständig. Vom Gehirn werden die Start- und Stoppzeichen ausgesendet, die die Nahrungsaufnahme steuern. Adipöse lassen sich mehr von Außenreizen (z.B. Werbung) beeinflussen. Bei Übergewichtigen oder Adipösen ist die Sättigungswahrnehmung gestört. Sie haben verlernt, ihre Körpersignale wahrzunehmen und darauf richtig zu reagieren.
Man vermutet, dass auch die Erziehung (z.B. Essen zur Belohnung) an der Überernährung und damit an Übergewicht und primärer Adipositas Schuld hat. 38
2.3 Bewegungsmangel
Wird man übergewichtig oder adipös, weil man sich zu wenig bewegt oder bewegt man sich zu wenig, weil man übergewichtig oder adipös ist?
Aktivität im Alltag nimmt seit Jahrzehnten immer mehr ab. Die Motorisierung und auch die Anzahl der Kinder mit Übergewicht oder Adipositas nehmen aber immer mehr zu. Freiräume, in denen sich die Kinder ohne Eltern bewegen und sich erleben können, werden immer seltener. Sitzende Arbeiten wie Fernsehen, Video schauen, Gameboy oder das Spielen am Computer bestimmen die Freizeit der Kinder.
36 vgl. Kersting (2005). Umgebungsfaktor - Ernährungsgewohnheiten. S.66ff.
37 vgl. Alexy (2003). Ist das Fett schuld am Übergewicht von Kindern und Jugendlichen? Ergebnisse der DONALD Studie. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin. S.333f.
38 Beil (2004). Mein Kind ist zu dick - was tun? S.32ff.
18
Der Tagesablauf unserer Grundschüler sieht so aus:
Obst und Bös haben 1997 1000 Bewegungstagebücher von Grundschulkindern über 7 Tage hinweg untersucht. Das Ergebnis: Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren liegen und sitzen jeweils 9 Stunden täglich, stehen 5 Stunden und bewegen sich nur 1 Stunde. Doch auch in dieser 1 Stunde Bewegung am Tag treiben die Kinder maximal 15 bis 30 Minuten Sport. 40 Neben der Schule trägt auch der Fernseher, Computer und Gameboy die Schuld. Morgens werden die Kinder statt zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Auto zur Schule gebracht, mittags wird der Bus genommen, statt der Treppe die Rolltreppe oder der Fahrstuhl. Bös hat 2003 auch die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen untersucht und kommt anhand von 54 Arbeiten zu dem Ergebnis, dass sich die motorische Leistungsfähigkeit in den letzten 20 Jahren um zirka 10% verschlechtert hat. 41
39 vgl. Fessler (2006). Sport und Gesundheit. [Online]. http://www.ph-karlsruhe.de/org/sport/fessler/docs/sport_individuum/Gesundheit.pdf
40 vgl. Bös & Hebebrand (2005). Umgebungsfaktor - Körperliche Aktivität. S.51 41 vgl. Bös (2006). Motorische Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen - unverzichtbar für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. [Online].
http://www.sport.uni-karlsruhe.de/ifss/rd_download/Heddesheim-05.2006_komp.pdf
19
Unsere Kinder leiden immer mehr unter Haltungsschwächen, Haltungsschäden und Koordinationsmängel. 42
Bös, Opper und Woll haben vier Jahre lang 1500 Grundschulkinder von 33 Schulen getestet. Die größten Mängel ergeben sich bei den Grundfertigkeiten wie Laufen, Springen, Werfen und Klettern.
Auch Rusch sieht die größten Mängel bereits in den Grundfertigkeiten. Beim „Münchner-Fitness-Test“ erreichten im Jahr 2001 nur noch 25% der Schüler aus den Klassen 3 bis 6 die Ergebnisse aus dem Jahr 1986. 43
2002 haben Bös und Mechling die motorische Leistungsfähigkeit der Jahre 1976 und 1996 von Jungen im Alter von 10 Jahren verglichen. Bei 7 von 10 Aufgaben haben die Kinder und Jugendlichen von 1996 bis zu 20% schlechter, bei 2 Aufgaben besser und bei einer Aufgabe gleich abgeschnitten. 44
1976 machten die Jungen beispielsweise in 30 s noch 21,75 Liegestütze, 1996 waren es nur noch 13,52. Auch beim 6-Minuten-Lauf liefen die Jungen 1976 noch 1144,95 m, 1996 915,68 m. Sie schafften 1976 in 30 s 23,69 Sit-ups, 1996 13,72. 45 Genauere motorische Testdaten des Vergleichs sind dem Anhang 5 zu entnehmen. Der Wissenschaftliche Auftragsdienst der Ärzteschaft (WIAD) untersuchte in den Jahren 2000 und 2003 das Bewegungsverhalten von über 20.0000 Kindern und Jugendlichen in Deutschland.
Der WIAD kam zu dem Ergebnis, dass sich die Fitness von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren in der letzten Dekade um mehr als 20% verschlechtert hat. 46 Schuld am Bewegungsmangel haben beispielsweise die unzureichenden Bewegungsfreiräume durch zu kleine Wohnungen in der Stadt oder zu wenige Spielplätze. Der Fernsehkonsum der Kinder steigt immer mehr an. Dies kann einmal durch die längeren Sendezeiten und ein weiteres mal durch die Einführung von Privatsendern wie RTL und SAT 1, Kabel, Schüsselfernsehen und Fortsetzungsserien begründet werden.
42 vgl. Breithecker (2004). Schlappe Muskeln- krumme Haltung bei Kindern und was Eltern dagegen tun können. [Online]. http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Erziehungsbereiche/s_719.html
43 vgl. Landesbildungsserver Baden-Württemberg (2006). Motorische Defizite von Schülerinnen und Schülern. [Online]. http://www.schule-bw.de/schularten/grundschule/eltern/7mef/einleitung_html
44 vgl. Bös (2003). Motorische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. S.98
45 vgl. Bös & Hebebrand (2005). Umgebungsfaktor - Körperliche Aktivität. S.53 46 vgl. Deutscher Sportbund (2006). WIAD-Studie I (2000). [Online].
http://www.richtigfit.de/pages/de/ratgeber/118.html und Deutscher Sportbund (2006). WIAD-Studie II
(2003). [Online]. http://www.richtigfit.de/pages/de/ratgeber/390.html
20
Abb. 4: Entwicklung der Fernsehlandschaft in Deutschland 47
Der Fernseher ersetzt die Bewegung und
den Sport.
Empfinden unsere Pfundskinder ihr Gewicht erst einmal als belastend und wird Bewegung anstrengend, so sinkt auch das Interesse an Sport. Ein Teufelskreis beginnt: Bewegung und Sport machen dem Pfundskind keinen Spaß mehr, die Kinder meiden Bewegung und Sport, das Gewicht steigt, der Sport wird als noch anstrengender empfunden.
2.4 Psychologische und psychosoziale Ursachen
Nach Laessle fungieren die Eltern als Vorbilder für ihre Kinder. Die Kinder kopieren von ihnen dass Ernährungs- und Bewegungsverhalten.
Ein Problem ist die oft bereits seit frühester Kindheit geprägte Möglichkeit, Gefühle durch Essen zu kompensieren. Erhält ein Kind bei jedem längerem Schreien die Brust oder die Flasche, unabhängig vom Hungergefühl, wird auch später der Weg von unangenehmen Gefühlen zum Essen kurz sein.
Brakhoff kam zu folgendem Ergebnis: knapp 40% essen aus Langeweile, zirka 20% bei Einsamkeit und über 10% bei Depressionen.
47 vgl. Bös & Hebebrand (2005). Umgebungsfaktor - Körperliche Aktivität. S.56
21
Arbeit zitieren:
Helena Eckert, 2006, Übergewicht und Adipositas im Kindesalter: Ein Problem für den Sportunterricht an Schulen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Adipöse Kinder im Sportunterricht
Ein lösbares Problem?
Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung
Examensarbeit, 81 Seiten
Adipositas im Kindes- und Jugendalter - Auswirkungen auf den Schulspor...
Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung
Examensarbeit, 117 Seiten
Adipositas im Kindes- und Jugendalter - Ursachen, Folgen und mögliche ...
Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung
Examensarbeit, 146 Seiten
Adipositas und Sport - Möglichkeiten zur Prävention und Therapie von A...
Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung
Examensarbeit, 119 Seiten
Alles nach Plan bei der Bahn…? Spielerisches Ausdauertraining
Sport - Sportarten: Theorie und Praxis
Unterrichtsentwurf, 51 Seiten
Handlungs- und produktionsorientierter Deutschunterricht
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Hausarbeit (Hauptseminar), 31 Seiten
Resümee der zentralen Thesen von Rainer Warnings Aufsatz: 'Interpr...
Applikation des Modells der L...
Romanistik - Französisch - Literatur
Seminararbeit, 14 Seiten
Aggressives Verhalten und Gewalt an Schulen
Ursachen, Ausmaß und Handlungs...
Bachelorarbeit, 61 Seiten
Die pädagogische Gedankenwelt J. J. Rousseaus - Emile oder über die Er...
Pädagogik - Geschichte der Päd.
Seminararbeit, 18 Seiten
Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
Seminararbeit, 18 Seiten
Bedeutung und Maßnahmen zur Bewältigung von Ängsten im Sportunterricht
Sport - Sportpädagogik, Didaktik
Hausarbeit, 9 Seiten
Auseinandersetzung mit Volks- und Kunstmärchen unter besonderer Berück...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hausarbeit, 26 Seiten
Handlungs- und produktionsorientierter Lyrikunterricht in der Sekundar...
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Hausarbeit (Hauptseminar), 21 Seiten
Das romantische Kunstmärchen am Beispiel von E.T.A. Hoffmann
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Seminararbeit, 22 Seiten
Günter Grass - Der Skandal um seine SS-Zugehörigkeit und die Diskussio...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hausarbeit (Hauptseminar), 23 Seiten
Helena Eckert's Text Übergewicht und Adipositas im Kindesalter: Ein Problem für den Sportunterricht an Schulen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Helena Eckert hat den Text Übergewicht und Adipositas im Kindesalter: Ein Problem für den Sportunterricht an Schulen veröffentlicht
Helena Eckert hat einen neuen Text hochgeladen
Krafttraining zur Gewichtsreduktion: Prävention und Therapie von Überg...
Eine Studie mit übergewichtige...
Lars Rometsch
Therapie der Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Die Schulungsprogramme OBELDIC...
Thomas Reinehr, Michael Dobe, Mathilde Kersting
Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen
Jürgen Deuschle, Ortwin Renn, Michael M. Zwick
Freeway. Englisch für berufliche Schulen. Technik. Neubearbeitung
Rosemary King, Wolfgang Rosenkranz, Graham Tucker
Ethnische Vielfalt und Mehrsprachigkeit an Schulen
Bildung in der Weltgesellschaf...
Inci Dirim, Katrin Hauenschild, Birgit Lütje-Klose, Jessica M. Löser, Isabel Sievers
0 Kommentare