Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. David, der König von Groß Israel 3
3. Salomon - Größe und Schuld 5
4. Beurteilung 8
5. Literaturverzeichnis 9
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1. Einleitung
Ich habe mich für das Thema „David, der König von Groß Israel und sein auserwählter Sohn Salomon“ entschieden, da innerhalb der Vorlesung mein Interesse an der Führung des israelitischen Großreiches durch David und Salomon verstärkt geweckt wurde. Aus diesem Grund gliedert sich das Protokoll auch in drei Teile. Der erste Teil befasst sich mit David, der zweite mit Salomon und der dritte mit der Bewertung.
2. David, der König von Groß Israel
David wurde in Juda, in der Stadt Bethlehem geboren. Er war der jüngste Sohn des Isai. Im Auftrag Gottes wurde David von Samuel gesalbt:
„Und Samuel sprach zu Isai: Sind das die Knaben alle? Er aber sprach: Es ist noch übrig der jüngste; siehe, er hütet die Schafe. Da sprach Samuel zu Isai: Sende hin und laß ihn holen; denn wir werden uns nicht niedersetzen, bis er hierherkommt.
Da sandte er hin und ließ ihn holen. Und er war bräunlich, mit schönen Augen und von guter Gestalt. Und der HERR sprach: Auf, salbe ihn, denn er ist’s. Da nahm Samuel sein Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern.
Und der Geist des HERRN geriet über David von dem Tag an und weiterhin. [...]“ (1.Sam 16, 11-13)
Nach dieser Salbung ging David nach Gibea, um dort den schwermütigen Saul, der durch einen „bösen Geist“ vom Herrn gequält wurde, aufzuheitern. David pflegte eine tiefgehende Freundschaft mit Jonathan, dem Sohn von Saul. Seinen größten Erfolg, militärisch und politisch, erlangte David mit der Eroberung Jerusalems. Zu seinen großen politischen Sicherungsaufgaben gehörte zum einen die Versöhnung aller israelitischen Stämme und die Formung einer israelitischen Nation. Einzelne israelitische Stämme widersetzten sich aber äußerst hartnäckig gegen die Zentralisierungsversuche Davids. Dies ist zu ersehen aus den mehrmals wiederholten und von David niedergeschlagenen nordisraelitischen Aufständen. Zum anderen gehörte die Unterwerfung der kanaanäischen Stadtstaaten zu seinen Sicherungsaufgaben, sowie eine militärisch günstige Abrundung des Großreiches: „Edom wurde Provinz des Großreiches[...], Moab tributpflichtiger Vasallenstaat[...], Ammon wurde
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völlig eingegliedert[...], mit Tyrus lebte man in einem gutnachbarlichen Verhältnis.“ (Läpple, Alfred 1966, S.161)
David hatte ein Geschick für Heirats- und Familienpolitik. Auf diese Weise sicherte er sich den Frieden und die Freundschaft der Nachbarfürsten und Nachbarsippen. Biblische Berichte sagen aus, dass David mit einer Vielzahl an jüdischen und nichtjüdischen Frauen verheiratet war. Zu den Söhnen, die vermutlich am bekanntesten sind, gehören Absalom, der Sohn seiner Frau Maak, und der zweitgeborene Sohn der Frau Bathseba, Salomon. Absalom wurde bekannt durch die Palastrevolte gegen seinen Vater und Salomon wurde bekannt durch seine Thronfolge. David hatte zwar gute Beziehungen zu den Nachbarfürsten und -sippen, aber er war nicht so naiv, die Sicherheit seines frisch gegründeten Großreiches alleinig auf die Heirats- und Freundschaftsverträge zu stützen. Um die Korrektheit der Reichsverwaltung zu garantieren, führte er zum Beispiel das Berufsbeamtentum ein. Für den militärischen Schutz nach außen sorgte ein aus 12 Divisionen bestehendes Heer, welches die allgemeine Wehrpflicht mit sich brachte.
David war ein sehr frommer Mann, aber auch sein Leben war nicht ohne Fehl und Tadel. „In seinen Adern floß das heiße Blut leidenschaftlicher Sehnsucht.“ (Läpple, Alfred 1966, S.162) Die Bibel berichtet über den Ehebruch mit Bathseba. Sie war die Frau seines treusten Gefolgsmannes, des „Hethiters Urias“. Die Schuld am Tod Urias hatte er geschickt getarnt. Aber das beweist, dass David ein gewöhnlicher Mensch war - ein sündiger Mensch. Ein Mensch der auch mal Schwäche neben seiner ganzen Stärke aufgewiesen hatte. David war aber ehrlich genug, um in der Öffentlichkeit zu seinen Fehlern zu stehen und Buße und Sühne zu leisten. „Einst wurde Saul verworfen wegen seiner Sünden. Jetzt wird einem ehebrecherischen David Gnade und Verzeihung zuteil. Über der Wiege des zweiten Kindes, dem Bathseba das Leben schenken durfte, leuchtet der Stern der Gnade, denn dieses Kind ist der spätere Thronfolger Salomon.“ (Läpple, Alfred 1966, S.162) Bathseba führte sozusagen also die Linie Davids in die Zukunft weiter. An dem Ende dieser Linie steht Christus, der „Sohn Davids“. Das theologische Anliegen der Thronfolge nimmt einen sehr hohen Stellenwert in der Geschichte Davids ein. Dies beweist die Ahnenrede im Neuen Testament, in der David und seine Frau von Jesu Christi eigens erwähnt wurden: „Von David, dem König, und dem Weibe des Urias stammte Salomon“ (Mt 1,6)
Tiefe Trauer des ganzen Volkes löste David aus als er mit 70 Jahren starb. Seine letzten Worte waren ein Testament, in dem es um die Dankbarkeit gegenüber Gott, um die kraftvollmännliche Art und seine Dichterische Ader geht:
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Arbeit zitieren:
Sarah Pakulat, 2005, David, der König von Groß Israel und sein auserwählter Sohn Salomon, München, GRIN Verlag GmbH
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