Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Verzeichnis der Abkürzungen und Akronyme III
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
1 Vorwort 1
2 Konzepte virtueller Hochschulen. 2
2.1 Entwicklung zur virtuellen Universität 2
2.1.1 Formen der virtuellen Universität 2
2.1.2 Transformation. 3
2.1.3 Entwicklung zur virtuellen Universität in Deutschland 3
2.2 Computer Supported Cooperative Learning. 3
2.3 Computer Based Training 4
2.4 Web Based Training. 5
2.5 Blended Learning 6
2.6 Konzepteinsatz in VIROR. 7
3 Vorstellung des Projekts 8
3.1 Lehrbetrieb 10
3.1.1 Einleitung 10
3.1.2 Joker 11
3.1.3 Java-Start. 11
3.2 Technische Umsetzung. 13
3.2.1 Übertragungstechnicken. 13
3.2.2 Werkzeuge 14
3.2.3 Lernplattformen 16
3.2.4 Knowledge Pool 19
3.3 Begleitung und Evaluation 20
3.4 Organisation 22
4 Erfahrungen und Probleme 25
4.1 Lehrbetrieb 25
4.2 Technische Umsetzung. 27
4.3 Begleitung und Evaluation 28
4.4 Organisation 30
5 Kritische Würdigung und Ausblick 34
A Abbildungen und Tabellen. 37
Literaturverzeichnis 41
II
Verzeichnis der Abkürzungen und Akronyme
AOF Authoring on the Fly
ATM Asynchronus Transfer Mode
CBT Computer Based Training
CKP Central Knowledge Pool
CD-ROM Compact Disk - Read Only Memory
CLIX Corporate Learning and Information eXchange
CSCL Computer Supported Cooperative Learning
DEviL Didaktik und Evaluation virtualisierter Lehre
dlb Digital Lecture Board
ECTS European Credit Transfer and Accumulation System
HTML Hypertext Markup Language
IEEE Institute of Electrical and Electronics Engineers
IHL Interactive Home Learning
IP Internet Protocol
ISDN Integrated Services Digital Network
Joker Java-basierte oo Lernumgebung zur Kosten- und Erlösrechnung
KPS Knowledge Pool System
LKP Local Knowledge Pool
LMS Learning Management System
LOM Learning Objects Metadata
Mbone Multicast Backbone
oo objektorientiert
PDF Portable Document Format
PHG Pedagogical Header Generator
RIS Remote Interactive Seminar
RKP Regional Knowledge Pool
RLR Remote Lecture Room
UML Unified Modelling Language
vat visual audio tool
VLA Vorlesungsaufzeichnung
vic video conferencing tool
ViKar Virtueller Hochschulverbund Karlsruhe
VIROR virtuelle Hochschule Oberrhein
III
WBT Web Based Training
WYSIWYG what you see is what you get
XML Extensible Markup Language
IV
Abbildungsverzeichnis
Abb. 2.1: Eingesetzte Konzepte in VIROR
Abb. 3.1: AOF-Wihteboard
Abb. 3.2: Digial Lecture Board
Abb. 3.3: AofSync
Abb. 4.1: Screenshot der CBT-Komponente Rechnernetze
V
Tabellenverzeichnis
Tab. 3.1: ARIADNE Metadaten.
VI
1 Vorwort
Spätestens seit der Verfügbarkeit von Breitband-Netzzugängen auch für den Heimanwender und der sprunghaften Entwicklung der digitalen Video- und Audiotechnik steht der Begriff „virtuelle Hochschule“ für eine energisch geführte Diskussion um neue Formen des Lernens und die Zukunft des traditionellen Hochschulwesens, wie es seit mehreren hundert Jahren in Deutschland Bestand hat. Es ist abzusehen, dass in diesem Bereich in den kommenden Jahren eine Revolution der traditionellen Universität stattfindet, gerade weil aufgrund knapper Kassen der öffentlichen Haushalte und des angestrebten Wettbewerbs unter den Hochschulen auch neue Zielgruppen angesprochen werden sollen und müssen, für die bisher z.B. aus beruflichen oder privaten Gründen ein Vollzeit-Präsenzstudium bisher nicht oder nur schwer möglich war. Neben der Mittelbeschaffung durch Weiterbildungsmaßnahmen insbesondere in diesen Zielgruppen verknüpfen sich auch Hoffnungen auf Sparpotenziale mit dieser Idee.
Die Politik hat sich diese Erwartungen schon sehr bald zueigen gemacht und eine Vielzahl von Förderprogrammen ins Leben gerufen, woraus eine rege Projekttätigkeit erwuchs, die das Bild bis heute prägt.
Eines dieser Projekte ist die „virtuelle Hochschule Oberrhein“ (kurz: VIROR), in dem sich die vier badischen Universitäten Freiburg, Mannheim, Karlsruhe und Heidelberg zu einer gemeinsamen Anstrengung zusammengeschlossen haben. Dabei standen neben der Erprobung netzgestützter Kurse, der Durchführung verteilter
Telelehrveranstaltungen, der Erprobung von Netztechniken, Lecture Recording und Lehr- und Lernplattformen auch die Evaluation des Lernerfolgs durch E-Learning im Vordergrund.
Die Autoren werden im Rahmen dieser Seminararbeit zunächst allgemeine Formen des E-Learnings, die in der Literatur aktuell diskutiert werden, darstellen, danach auf das Projekt VIROR eingehen und schließlich ein Resümee ziehen. Aufgrund der Größe und des Umfangs des Projektes kann jedoch nur ein grober Überblick gegeben werden und lediglich auf einzelne Aspekte detaillierter eingegangen werden.
Die in dieser Seminararbeit verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich selbstverständlich gleichermaßen auf beide Geschlechter.
1
2 Konzepte virtueller Hochschulen
In diesem Kapitel soll kurz aufgezeigt werden, auf welche Art und Weise virtuelle Universitäten entstehen können. Anschließend werden dann einige Konzepte, welche in virtuellen Universitäten zum tragen kommen, vorgestellt.
2.1 Entwicklung zur virtuellen Universität
2.1.1 Formen der virtuellen Universität
Dual-mode Universitäten sind Präsenzuniversitäten, welche auch rein virtuelle Studiengänge anbieten 1 , nicht zu verwechseln mit dem Blended Learning (siehe 2.5). Durch die Angebotserweiterung geschieht ein Wechsel weg von der Zentrierung auf die Wissensvermittlung, hin zum Fokussieren auf den Lernprozess. Durch gute Organisation lassen sich die Kosten für die Lehre reduzieren (so geschehen an der University of Phoenix 2 ). Dieser Aspekt spielte aber, wenn überhaupt, bei VIROR nur eine untergeordnete Rolle, da sich binnen kurzem zeigte, dass für die Erstellung bzw. Durchführung von Telelehrveranstaltungen erheblich mehr Mittel aufgewendet werden müssen, als es bei traditionell abgehaltenen Lehrveranstaltungen der Fall ist. 3
Die zweite Form ist eine rein virtuelle Universität. Eine Entwicklung zu dieser Variante hin war durch das Programm virtuelle Hochschule Baden-Württemberg und damit auch durch das Projekt VIROR zu Beginn intendiert. Im Verlauf des Projektes stellte sich jedoch heraus, dass dieses Ziel aufgrund der bis dato fehlenden Erfahrung und der noch nicht ausgereiften technischen Möglichkeiten nicht innerhalb der Projektlaufzeit erreicht werden konnte und es darüber hinaus bei dieser Form der Universität aufgrund eines fehlenden gemeinschaftlichen Miteinanders zu größeren Problemen kommen kann. Daher wurde lediglich eine Umsetzung des Blended Learning angestrebt (siehe 3).
1 vgl. Schulmeister 2001, S. 62 2 vgl. Schulmeister 2001, S. 65 3 vgl. Kandzia 2002
2
2.1.2 Transformation
Ein Beispiel für eine erfolgreiche Transformation von einer Präsenzuniversität zur virtuellen ist die University of Pretoria, Südafrika 4 . Dies war nur durch einen gut entwickelten Plan möglich, welcher u. a. das Training des Lehrkörpers beinhaltete.
2.1.3 Entwicklung zur virtuellen Universität in Deutschland
Die einfachste bzw. der Präsenzlehre am stärksten ähnelnde Art der virtuellen Fernlehre ist das Teleteaching. Dabei werden Vorlesungen zwischen verschiedenen Universitäten als Videokonferenz übertragen. 5 Des Weiteren werden auch einzelne Übertragungen, wie z.B. ein Interview mit einem Praktiker vor Ort, als Teleteaching bezeichnet. Bezüglich dieser Form der virtuellen Lehre hat „Die Allianz Freiburg - Heidelberg -Karlsruhe - Mannheim (..) angekündigt, eine International Tele-University INTUG aufbauen zu wollen“ 6 .
2.2 Computer Supported Cooperative Learning
Computer Supported Cooperative Learning (CSCL) befasst sich mit dem Lernen in Gruppen. Während des Lernprozesses werden die Gruppenmitglieder durch Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt. Diese Technologien ermöglichen ein örtlich verteiltes Lernen 7 . Jedes Mitglied kann seine Erfahrungen in die Gruppe einbringen und in Diskussionen verteidigen. Mittels der so entstehenden Interaktion und der gegenseitigen Unterstützung der Gruppenmitglieder kann neues Wissen leichter erlernt werden. Hier liegt auch der Vorteil des CSCL gegenüber dem Computer Based Training (siehe 2.3). Da die Lernenden in einer Interaktion untereinander stehen, hält die Motivation über einen längeren Zeitraum an. „In der Pädagogik ist seit langem bekannt (…) dass kooperative Lernformen dem individuellen Lernen oft überlegen sind.“ 8 Dies ist bereits empirisch nachgewiesen worden.
Zur Realisierung der Konzepte sollte die den Lernprozess unterstützende Software den Zugriff auf gemeinsames Arbeitsmaterial und die gemeinschaftliche Erarbeitung neuer Materialien ermöglichen. Ferner sollten auch synchrone und asynchrone
4 vgl. Schulmeister 2001, S. 75 5 vgl. Schulmeister 2001, S. 79 6 Schulmeister 2001, S. 80 7 vgl. o.V. 2004 8 Schulmeister 2001, S. 196
3
Wissensvermittlung sowie Teilnehmerverwaltung und Rollenvergabe zur Verfügung stehen.
Probleme beim CSCL sind die Darstellung der sozialen Präsenz in virtuellen Umgebungen und die Koordination von Lerngruppen. Weiter bereiten die Herstellung einer gemeinsamen Wissensbasis und der auf die jeweilige Situation angepasste Einsatz von Medien und Methoden Schwierigkeiten. 9
Auf die im VIROR-Projekt verwendeten Umgebungen für kooperatives Lernen wird später in dieser Arbeit noch detaillierter eingegangen. (siehe 3.2)
2.3 Computer Based Training
Virtuelles Lernen ist nicht zwangsläufig mit der Benutzung des Internets verknüpft. Um dies auch offline gestalten zu können, stellt das Computer Based Training (CBT) einige Möglichkeiten zur Verfügung: Als einfachste Methode, mit relativ geringem Aufwand, können Vorlesungen aufgezeichnet und anschließend bereitgestellt werden. Allerdings stellen die auf diese Weise gewonnenen Dokumente keine komfortable Suchmöglichkeit bereit. Eine Abhilfe schafft die Transkription der Aufzeichnungen, welche hingegen aber mit einem hohen Erstellungsaufwand verbunden ist.
Im Bereich von Seminaren ergibt eine Dokumentation zudem nur für die beteiligten Personen Sinn. Bei den Teilnehmern können auf diese Weise im Nachhinein Lernprozesse wieder ins Gedächtnis gerufen werden, was bei Außenstehenden allerdings nicht möglich und somit ohne Lernerfolg bleiben würde. 10
Um nicht nur die Arbeit mit dem Lehrmaterial offline tätigen zu können, sondern auch den Bezug ohne (Breitband-)Netzanbindung zu ermöglichen, können die
dokumentierten Lehrinhalte per CD-ROM an die Studierenden gesendet werden. Der Vorteil dieser offline-Variante ist, dass sie auch in Gebieten ohne Breitband-Internet genutzt werden kann bzw. überhaupt kein kostspieliger Internetzugang vorhanden sein muss. Dieser Aspekt wird jedoch in Zukunft an Bedeutung abnehmen, da, wie eingangs schon angemerkt, auch Breitband-Internetzugänge in vielen Haushalten vorhanden sind bzw. sein werden.
9 vgl. o.V. 2004 10 vgl. Schulmeister 2001, S. 333
4
Arbeit zitieren:
Andreas Strehl, Marcel Kempka, Falk Ziolkowski, 2005, Die virtuelle Hochschule Oberrhein (VIROR), München, GRIN Verlag GmbH
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