Zum Hooliganismus in der BRD.
Isabel Ebber
Inhaltsverzeichnis
1. Leitfaden. Seite 2-2
2. Zum Hooligan. Seite 2-4
3. Der Zusammenhang von Gewalt, Fremdenfeindlichkeit,
gesellschaftlich bedingten defizitären Umständen und der Rolle des Fußballsports.
3.1. Der Zusammenhang von Gewalt, gesellschaftlich bedingten defizitären Umständen und der Rolle
des Fußballsports. Seite 4-5
3.2. Der Zusammenhang von Fremdenfeindlichkeit, gesellschaftlich bedingten defizitären
Umständen, und der Rolle des Fußballsports. Seite 5-7
4. Fanarbeit. Seite 7-10
5. Der Hooligan-Prozess. Seite 10-12
6. Bewertung der Ereignisse von Lens. Seite 12-14
7. Die Folgen von Lens - insbesondere bezogen auf die EM 2000.
7.1. Änderung des Pass- und Personalausweisrechtes. Seite 14-15
7.2. Zur Funktion der ZIS und der Datei "Gewalttäter Sport". Seite 15-16
7.3. Eine Präventionsprüfung für die EM 2000. Seite 16-16
7.4. Zur Situation deutscher Hooligans und EM-Besucher während der Fußballeuropameisterschaft
vom 10/06/2000 bis zum 02/07/2000. Seite 17-19
8. Betrachtungs- und Behandlungsperspektiven des Hooliganismus im Vergleich mit Blick
auf diesbezügliche Auswirkungen. Seite 19-20
9. Schlussfolgerung und Ausblick. Seite 21-21
10. Literaturverzeichnis.
10.1. Literatur aus dem Internet. Seite 22-26
10.2. Literatur außerhalb des Internets. Seite 26-26
(1.)
Leitfaden
Der Hooliganismus ist ein gesellschaftliches Phänomen, das viele Fragen aufwirft. Einige Fragen erhalten im Rahmen dieser Hausarbeit Relevanz. Das Ziel der Hausarbeit ist erreicht, wenn der Leser das Resümee ziehen kann, einen problemorientierten Einblick in das Bezugsfeld der Hooligans in Deutschland erhalten zu haben. Gefragt wird in dieser Arbeit insbesondere nach den Charakteristika eines Hooligans, dem Zusammenhang von Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, Fußball und weiteren gesellschaftlichen Bedingungen, den Formen von Fanarbeit und der Niederschlagung des Gendarmen Daniel Nivel auf der WM ´98 in Lens mit Blick auf die Folgewirkungen dieses Ereignisses.
Die Arbeit stützt sich oftmals auf Beobachtungen und Forderungen von Sozialarbeitern oder Sozialpädagogen, die als Fanbetreuer mit der Szene betraut und vertraut sind, und aus einem pädagogischen Blickwinkel Hypothesen, Prognosen und insbesondere auch Kritik und Vorschläge aussprechen. Die Heranziehung diverser Zeitungsartikel aus vielgelesenen, populären Zeitungen dient nicht nur der Nachrichtenpräsentation, sondern auch der Präsentation der Darstellung von Hooligans in den deutschen Medien, und damit der Beeinflussung des Meinungsbildes in der Bevölkerung. Ergänzend zeigt diese Arbeit die Perspektive von staatlicher Seite.
Durch die Polarisierung verschiedener Einstellungen, beruflicher Aufträge und diesbezüglich ausgerichteter Handlungen, wird auf Konflikte zwischen den Personen- und Institutionenkreisen, die sich mit dem Hooliganismus befassen, aufmerksam gemacht. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Konflikte gelegt, die dem Hooligan die Motivation geben, Gewalt in der Gruppe auszuüben.
(2.)
Zum Hooligan
Der Begriff "Rowdy" dient als Übersetzung für die englische Vokabel "Hooligan". Damit wird allgemein der jugendliche Fußball-Gewalttäter tituliert.
Der Rechtsanwalt Axel Nagler, Strafverteidiger des Angeklagten Tobias Reifschläger im Daniel-Nivel-Prozeß, definiert einen Hooligan im möglichen Ursachenzusammenhang folgendermaßen:
[...]
Arbeit zitieren:
Isabel Ebber, 2001, Zum Hooliganismus in der BRD, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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