Universität Potsdam Institut für Grundschulpädagogik Seminar: Leben und Lernen im Anfangsunterricht
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1.1. Vorbereitung durch die Eltern
1.2 Vorbereitung durch den Kindergarten 1.3. Vorbereitung durch den Lehrer
1.4. Koorperation von Elternhaus, Kindergarten und Grundschule 'LHHUVWHQ:RFKHQLQGHU6FKXOH 2.1 Die Einschulung 2.2 Die erste Schulstunde *HVWDOWXQJVSULQ]LSLHQGHUHUVWHQ6FKXOZRFKH 2.3.1 Orientierung im Raum 2.3.2 Zeiterfahrung 2.3.3 Soziale Integration 2.3.4 Kontinuität der Lernprozesse - Spielendes Lernen $EVFKOXVVEHPHUNXQJ
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Mit dem Eintritt in die Grundschule beginnt für alle Kinder ein neuer und aufregender Lebensabschnitt. Nun gehört man endlich zu den „Großen“ und kann Lesen, Schreiben und Rechnen lernen!
Dieses Ereignis ist von so zentraler Bedeutung, dass sich sogar noch manche Erwachsene an ihre Einschulungsfeier oder ihre ersten Schulwochen erinnern können. Auch mir sind einige bruchstückhafte Erinnerungen an die erste Schulzeit geblieben, die fast alle mit angenehmen Eindrücken verbunden sind.
Aus meiner heutigen Sicht als Lehramtsstudentin mit dem Schwerpunkt Primarstufe stellt sich mir bei dem Gedanken an den Eintritt in das Schulleben stets die Frage, wie ich als zukünftige Lehrerin die ersten Wochen meiner Schüler gestalten sollte.
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, die Hausarbeit im Hinblick auf diese Fragen zu erarbeiten.
Ich verfolge hiermit also ganz eigene Interessen und versuche anhand von unterschiedlicher Literatur Antworten bzw. Hinweise auf meine Fragen zu finden. Zwei Aspekte rücke ich dabei in den Vordergrund:
1. Wie kann man Kinder vorbereiten, so dass sie dem Schulbeginn mit Vorfreude und gesunder Neugier entgegenblicken, statt den neuen Lebensabschnitt mit Ängsten und Sorgen zu erwarten?
2. Was muss man bei der Planung und Gestaltung der ersten Schulwochen beachten, damit die Kinder sich im neuen Lebensraum Schule heimisch fühlen und eine positive Einstellung zur Schule erlangen bzw. beibehalten?
Beide Aspekte stehen meiner Meinung nach in direktem Bezug zueinander, da für ein gutes Gelingen des Anfangsunterrichts eine entsprechende vorschulische Vorbereitung stattfinden sollte.
Die Gliederung dieser Erarbeitung basiert daher auch auf diesen beiden Phasen: Anfänglich wird dargestellt, in welcher Form Eltern, Erzieher und Lehrer den Eintritt ins Schulleben erleichtern können. Im Anschluss daran werden Anregungen zur Planung der Einschulungsfeier gegeben und schließlich wird die Gestaltung der ersten Schulwochen Thematisiert, wobei keine fachspezifischen Inhalte erläutert werden sollen, sondern vielmehr, „was Kinder lernen müssen, obwohl es auf keinem Stundenplan steht“
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Ein Hinweis möchte ich noch anbringen. Aus Gründen der Einfachheit verwende ich in meinen Ausführungen die maskuline Form.
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Je näher die Einschulung rückt, desto mehr wird den Kindern von ihrer Familie und den Bekannten über die nahende Schulzeit erzählt. Auch im Kindergarten oder der Vorschulklasse wird das Thema Schule bestimmt im Vordergrund stehen, denn in diesen Institutionen treffen eine Vielzahl von zukünftigen ABC-Schützen aufeinander.
Die Kinder erfahren also. Dass etwas Neues und Unbekanntes beginnen wird. Solch eine Situation haben sie zwar schon einmal gemeistert, als sie in den Kindergarten eingetreten sind, wobei nicht alle Kinder einen Kindergarten besuchen, doch diese Erfahrung wird ihre Aufregung bezüglich der Schulzeit wohl kaum mindern.
Ob die Kinder mit Freude, Neugier, Angst oder mit gänzlich gemischten Gefühlen diesem neuen Lebensabschnitt entgegenblicken, hängt sowohl von ihrer eigenen Persönlichkeit als auch von den positiven oder negativen Inhalten des bisher Gehörten zum Thema Schule ab. Um den Kindern den Übergang vom Kindergarten bzw. von zu Hause in die Grundschule zu erleichtern und ihre Neugier und Vorfreude zu fördern, sollten die zukünftigen Erstklässler von ihren Eltern, Erziehern und Lehrern entsprechend vorbereitet werden.
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Die Eltern spielen eine maßgebliche Rolle bei der Erleichterung des Übergangs in die Grundschule. Ihre Einstellungen und Meinungen die Schule betreffend werden von den Kindern oft übernommen. Aussagen seitens der Familie , wie z.B. „ in der Schule musst du immer fleißig sein und nur reden wenn der Lehrer dich anspricht“ oder „ in der Schule beginnt der Ernst des Lebens“ oder „ sitz immer still und hör gut zu, damit du nichts verpasst“ hinterlassen Spuren und eindrücke, von denen sich das Kind nicht leicht befreien kann. Auch die ständige Nachfrage, ob sich das Kind auf den Schulanfang freue, kann Unbehagen bewirken, denn die Frage assoziiert, dass es auch Gründe gibt, sich nicht zu freuen (vgl. Meyer, 1994 S.12 ).
Die Eltern sollten also solche Bemerkungen vermeiden und statt dessen die Fragen des Kindes sachlich beantworten sowie einige ihrer positiven Erinnerungen an die eigene Schulzeit schildern.
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Arbeit zitieren:
Romy Thiel, 2001, Die Vorbereitung auf die Schule - die ersten Wochen in der Schule, München, GRIN Verlag GmbH
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