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Last Samurai - Eine Genreanalyse

Titel: Last Samurai - Eine Genreanalyse

Hausarbeit , 2005 , 40 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Jan Kunze (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Film „Last Samurai“ von Edward Zwick, mit Tom Cruise in der Hauptrolle, war, sowohl in Japan als auch in Amerika, sehr erfolgreich, gemessen an seinen Einnahmen. In dem Film wird der ehemalige Bürgerkriegsveteran Captain Algren angeheuert, in Japan einen Aufstand einer Gruppe von Samurai niederzuschlagen. Bei einem Gefecht wird er von ihnen gefangen genommen. Während seiner Gefangenschaft lernt er ihre Ansichten und Werte kennen und schlägt sich schließlich auf ihre Seite, um gegen seine alten Auftraggeber zu kämpfen. Der Film ähnelt in seiner Struktur sehr Kevin Costners Western-Epos „Dance with wolves“. Auf der anderen Seite sind die Samurai ein zentrales Thema des Filmes. Die Frage, die sich nun stellt, ist, welches Genre hat der Film? Western oder Samuraifilm? Und, in anbetracht des kommerziellen Erfolges in Japan und Amerika, geht der Film eine Synthese zwischen den beiden Genres ein. Dies soll Gegenstand dieser Arbeit sein. Dafür gehe ich im 2.Teil kurz auf den Erfolg des Filmes und die Überlegungen ein, die in der amerikanischen Filmindustrie dahinter stecken. Im 3.Teil gehe ich auf den geschichtlichen Hintergrund und die Authentizität des Filmes ein, um zu zeigen, dass es sich bei „Last Samurai“ nicht um eine historisch genaue Verfilmung handelt. Im 4.Teil, dem Hauptteil, analysiere ich „Last Samurai“ erst hinsichtlich seiner Merkmale auf den Western. Dabei gehe ich auf das Heldenbild ein, auf den Widersacher, sowie den Ausgang des Westerns. Außerdem vergleiche ich „Last Samurai“ mit dem schon oben erwähnten „Dance with wolves“ und gehe näher auf die Funktion des Indianers im Western ein und inwieweit diese eine Rolle spielt in „Last Samurai“. Anschließend Untersuche ich den Film auf Merkmale des Samuraifilms. Auch hier gehe ich auf das Heldenbild ein, sowie den Ausgang des Samuraifilms und auf seine Symbolik. Im 5.Teil fasse ich meine gewonnenen Erkenntnisse zusammen und formuliere das Ergebnis meiner Untersuchung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Last Samurai“ als Blockbuster

Wirtschaftliche Motivation und Bedeutung des nicht-amerikanischen Marktes

3. Historischer Hintergrund und Authentizität

3.1 Geschichtlicher Hintergrund

3.1.1 Amerika:

3.1.2 Japan:

3.2 Die Charaktere

3.2.1 Captain Algren:

3.2.2 Katsumoto:

3.2.3 Kaiser Meiji:

3.2.4 Sonstige Charaktere:

3.3 Darstellung

3.4 Zusammenfassung

4. „Last Samurai“ – Western oder Samuraifilm?

Analyse des Films anhand der Merkmale beider Genres

4.1 „Last Samurai“ als Western

4.1.1 Der Held:

4.1.2 Das Ende:

4.1.3 Der Widersacher:

4.1.4 „Dances with Samurai“:

4.1.5 Die Samurai als Indianer Japans

4.2 „Last Samurai“ als Samurai-Film

4.3 Western- und Samuraifilm im Vergleich

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Genre des Films „Last Samurai“ (Edward Zwick, 2003) und analysiert, inwieweit der Film eine Synthese zwischen den klassischen Genres Western und Samuraifilm bildet, wobei der kommerzielle Erfolg in den USA und Japan als Ausgangspunkt für die Untersuchung der zugrunde liegenden Mythifizierungsprozesse dient.

  • Wirtschaftliche Strategien der Filmindustrie bei der Blockbuster-Produktion
  • Historischer Hintergrund der Meiji-Restauration und Authentizität der filmischen Darstellung
  • Analyse von Western-Merkmalen (Heldenbild, Widersacher, Ende) im Film
  • Vergleich zwischen den Samurai und den Ureinwohnern im Western-Genre
  • Untersuchung von Samuraifilm-Merkmalen und der japanischen Symbolik
  • Synthese von kulturellen Mythen im globalen Kino

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Der Held:

Captain Algren, der Protagonist im Film, zeigt Merkmale, die man einem Westernhelden zuordnen kann. Zu beachten ist, dass es den typischen Westernhelden nicht gibt, ebenso wenig, wie es den typischen Western gibt. Aufgrund der Flexibilität und Wandelbarkeit des Genres, ist auch der Protagonist des Western, der Westerner, einem stetem Wandel unterworfen. In der Regel kann man sagen, dass er im Gegensatz zu seinem Gegenspieler (wenn es einen gibt) moralisch ein bisschen besser ist. Er trifft im richtigen Moment die richtige Entscheidung , im Gegensatz zu dem Antagonisten. Er ist in der Regel kein Farmer, Siedler oder Bürger, wenn er Soldat ist, dann ist er in der Lage, aus den gegebenen Hierarchien auszubrechen. Captain Algren ist Veteran aus dem Bürgerkrieg. Er wird von Omura als Söldner angeheuert, japanische Truppen auszubilden. Er wird damit wieder zu einem Soldaten in einer Befehlshierarchie.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Films, der zentralen Forschungsfrage zum Genre sowie der methodischen Vorgehensweise bei der Filmanalyse.

2. Last Samurai“ als Blockbuster: Erläuterung der ökonomischen Interessen Hollywoods und der Bedeutung des japanischen Marktes für die globale Filmfinanzierung.

3. Historischer Hintergrund und Authentizität: Historischer Überblick über die USA und Japan zur Zeit der Meiji-Restauration und Einordnung der fiktiven Charaktere in diesen Kontext.

4. „Last Samurai“ – Western oder Samuraifilm?: Detaillierte Analyse des Films unter Berücksichtigung von Genrestrukturen, Heldenbildern, filmischen Vergleichen (z.B. Dance with Wolves) und Symbolik.

5. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerung zur Funktion des Films als gelungene amerikanische Mythifizierung japanischer Geschichte.

Schlüsselwörter

Last Samurai, Western, Samuraifilm, Edward Zwick, Tom Cruise, Blockbuster, Mythifizierung, Meiji-Restauration, Captain Algren, Katsumoto, Bushido, Genreanalyse, Dances with wolves, kulturelle Synthese, Filmtheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Film „Last Samurai“ im Hinblick auf seine Genrezugehörigkeit, wobei untersucht wird, inwiefern der Film Merkmale des Westerns und des klassischen Samuraifilms miteinander verbindet.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die ökonomischen Motive der Hollywood-Filmindustrie, der Vergleich kultureller Mythenbildung, die historische Einordnung der Meiji-Restauration sowie die narrative Struktur von Western und Samuraifilmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu klären, welches Genre der Film „Last Samurai“ primär repräsentiert und ob der Film eine erfolgreiche Synthese beider Genres darstellt, die den kommerziellen Erfolg in Japan und den USA erklärt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine medienwissenschaftliche Filmanalyse durchgeführt, die den Film anhand von narrativen, strukturellen und ikonographischen Merkmalen beider Genres untersucht und mit historischem Kontext sowie filmtheoretischer Literatur abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Captain Algren als Westernhelden, vergleicht den Film mit „Dance with wolves“, untersucht die Samurai als „Indianer des Ostens“ und analysiert die spezifischen Merkmale des Samuraifilms inklusive des Ehrenkodex Bushido.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Blockbuster, Mythifizierung, Meiji-Restauration, Genreanalyse, Bushido und kulturelle Synthese charakterisiert.

Wie wird das Ende des Films im Kontext der Genre-Konventionen interpretiert?

Der Autor argumentiert, dass das Ende des Films eine „poetische Gerechtigkeit“ erfüllt: Während der Samurai Katsumoto als tragischer Held im nostalgischen Samurai-Drama stirbt, kann Algren als Western-Held sein ruheloses Leben beenden und sesshaft werden.

Welche Bedeutung kommt der Figur des Omura im Kontext des Western-Genres zu?

Omura wird als klassischer „bürgerlicher Heavy“ des Westerns interpretiert, der die neue, skrupellose Zivilisation vertritt, die den traditionellen Lebensstil der Samurai in der Wildnis des Ostens bedroht.

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Last Samurai - Eine Genreanalyse
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Einführung in die Medienwissenschaften
Note
1.0
Autor
Jan Kunze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
40
Katalognummer
V68336
ISBN (eBook)
9783638609579
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Last Samurai Eine Genreanalyse Einführung Medienwissenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Kunze (Autor:in), 2005, Last Samurai - Eine Genreanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68336
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Leseprobe aus  40  Seiten
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