Holger Matthes Diplom-Reader Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Seite
Inhaltsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 5
Warum ein Diplom-Reader? 6
1 Die Diplomarbeit 7
1.1 Was will eine Diplomarbeit eigentlich? 7
1.2 Die erste Gliederung 8
1.3 Informationen beschaffen 9
1.4 Informationen ordnen und auswerten 11
1.4.1 Karteikarten 11
1.4.2 Ordner 13
1.5 Jetzt kann’s losgehen 13
1.6 Zitieren 15
1.7 Literaturverzeichnis 18
1.8 Typographie und Formale Ordnung 20
1.8.1 Makrotypographie 21
1.8.2 Mikrotypographie 21
1.8.3 Formale Aspekte 23
2 Einsatz der Textverarbeitung 25
2.1 Arbeitsplatz und Dokument organisieren 25
2.2 Bildschirmansichten 26
2.3 WORKSHOP: Formatvorlagen effektiv einsetzen 28
2.3.1 Dokumentvorlagen 31
2.3.2 Layout 33
2.3.3 Marginalspalte 33
2.3.4 Kopf- und Fußzeile 34
2.3.5 Wechselnde Kopf- und Fußzeilen 35
2.3.6 Formatvorlagen für Kopf- und Fußzeilen 37
2.3.7 Kopf- und Fußzeilen in komplexe n Dokumenten 39
2.4 Allgemeines zur Formatierung 42
2.4.1 Kleine nützliche Werkzeuge 42
2.4.2 Zeichen 43
3
Inhaltsverzeichnis Diplom-Reader © Holger Matthes
2.4.3 Absatz 43
2.4.4 Tabstopps 44
2.5 Überschriften 47
2.6 Fußnoten 49
2.7 Besonderheiten 50
2.7.1 Abschnitte verwenden 50
2.7.2 Feldfunktion sinnvoll einsetzen 52
2.7.3 Inhaltsverzeichnis 52
2.7.4 Querverweise 55
2.7.5 Beschriftungen 57
2.7.6 Autokorrektur 57
2.7.7 Nummerierung/Aufzählung 59
2.8 Tabellen und Graphiken 59
2.8.1 Tabellen 60
2.8.2 Einfache Graphiken erstellen 62
2.8.3 Diagramme (Graph-Objekt) 62
2.8.4 Bearbeiten 63
2.9 Ausdruck 64
2.10 Speichern 65
2.11 Dateiübergreifende Inhaltsverzeichnisse 65
2.12 Hilfe 66
3 Links im Internet 67
4 Checkliste 68
4
Holger Matthes Diplom-Reader Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Formale Ordnung der Arbeit:
Abbildung 2: Das Dialogfeld Extras Optionen Ansicht
Abbildung 3: Das Dialogfenster Formatvorlage
Abbildung 4: Das Dialogfenster Neue Formatvorlage
Abbildung 5: Das Dialogfeld Dokumentenvorlage und Add-Ins
Abbildung 6: Einstellung für Positionsrahmen
Abbildung 7: Kopfzeile in der Layoutansicht
Abbildung 8: Unterschiedliche Marginalienspalten
Abbildung 9: Zeichenformatvorlage gilt für die gesamte Fußzeile
Abbildung 10: Das Dialogfeld Manueller Wechsel
Abbildung 11: Das Dialogfeld Seite einrichten
Abbildung 12: Das Dialogfeld Kopf- und Fußzeile:
Abbildung 13: Das Dialogfeld Tabulator
Abbildung 14: Das Dialogfeld Inhaltsverzeichnis
Abbildung 15: Das Dialogfeld Optionen für Inhaltsverzeichnis
Abbildung 16: Das Dialogfeld Inhaltsverzeichnis aktualisieren
Abbildung 17: Das Dialogfeld Querverweis
Abbildung 18: Das Dialogfeld Beschriftung
Abbildung 19: Das Dialogfeld AutoKorrektur
Abbildung 20: Das Dialogfeld Tabelle einfügen
Abbildung 21: Die Symbolleisten Grafik und Zeichnen
5
Die Diplomarbeit Diplom-Reader © Holger Matthes
Warum ein Diplom-Reader?
Keine Panik vor der Diplomarbeit - dieser
Diplom-Reader
wird helfen, einen besseren Einstieg in die Diplomarbeit zu bekommen. Hier findet man Tipps & Tricks zum
WIE,
nicht zum
WAS !
Der erste Schritt ist immer der schwerste, aber auch dann kommen immer wieder kritische Situationen. Zwei Dinge will ich erreichen. Zum einen zeichne ich in etwa den methodischen Weg nach, den ich selber in meiner Diplomarbeit von der ersten Idee an gegangen bin. Auf keinen Fall handelt es sich dabei um die einzig richtige Lösung, und vielleicht wird der ein oder andere mit diesem Vorgehen gar nicht zurecht kommen.
Der zweite Punkt ist der Computer. Die Textverarbeitung unter MS-Word 2000 bietet ungeahnte Möglichkeiten, das Erstelle n von längeren Texten zu erleichtern. Auf die wichtigsten werde ich im 2. Kapitel (ab S. 25) hinweisen.
Selbstverständlich gelten alle TIPPS & TRICKS dieses Readers auch für Haus - oder Projektarbeiten oder andere längere, strukturierte Texte. Wer schon mal an einer „kleinen“ Arbeit geübt hat, hat es später viel viel leichter!
Noch ein paar Hinweise zu diesem Diplom-Reader: Der allgemeine Text ist in Arial (Schriftart) geschrieben. Beispiele, die das geschriebene erklären, stammen aus meiner eigenen Diplomarbeit und sind in Times New Roman geschrieben. Befehlsabfolgen werden kursiv und mit einem Pfeil (⇒) dargestellt. Eine gesonderte Unterscheidung zwischen Menüs, Menüoptionen, Registerkarten, Auswahl- und Einstellungsoptionen sowie Befehlsschaltflächen [OK] treffe ich nicht. Datei ⇒ Speichern unter ... fordert den Nutzer beispielsweise auf,
das aktuelle Dokument unter einem bestimmten Dateinamen zu speichern. Auf weitere Möglichkeiten (Dateityp, Speicherort) gehe ich nicht gesondert ein, wenn die Standardeinstellung verwendet werden kann.
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Holger Matthes Diplom-Reader © Die Diplomarbeit
1.1
Jeder, der eine Diplomarbeit schreibt, muss sich darüber im klaren sein, dass die nächsten Monate mehr oder weniger einem Thema gehören. Eine große Gefahr liegt sicherlich darin, dass man sich ein Thema ausgesucht hat, das aus den ve rschiedensten Gründen überhaupt nicht durchführbar ist. Zuerst muss der Autor ein wirkliches Interesse an seinem Thema haben. Ansonsten schlägt die Anfangs-euphorie nur zu schnell in negativen Stress um. Im Idealfall macht die Arbeit im Laufe der Zeit immer mehr Spaß!
So weit sind wir aber noch nicht. Zuerst sollte jeder sich (und seinen Prüfer) fragen, was er oder sie mit der Arbeit erreichen will. Verschiedene Möglichkeiten bieten sich an:
Die Kombinationsmöglichkeiten sind gewaltig. Das Thema steht nicht nach 15 Minuten Überlegung auf dem Papier. Hin- und Herüberlegen, entscheiden und umentscheiden sind jetzt wichtige Schritte. Hilfreich kann an dieser Stelle ein großes Stück Papier (Stichwort MIND-MAP)sein, das irgendwo an der Wand hängt. Hier werden erst mal alle Gedanken gesammelt und später kann Ordnung entstehen, indem erste Verknüpfungen hergestellt werden. Eine nicht allzu kleine Palette von Farbstiften ist überaus hilfreich.
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Die Diplomarbeit Diplom-Reader © Holger Matthes
Auch die Frage, für
wen
man die Arbeit schreibt, ist nicht ganz uni nteressant. Sind es nur die beiden Prüfer und das FH-Archiv, oder soll beispielsweise die Institution oder Firma, über die man schreibt, auch einen Nutzen daran haben? Beim Schreiben kommt der ein oder a ndere sicher an den Punkt, an dem er feststellt, dass die ganze Sache doch recht schwer zu lesen ist. Na gut! Im Normalfall ist eine Diplomarbeit ja auch kein publizistisches Werk wie etwa ein Zeitungsartikel. Auf alle Fälle sollte man diesbezüglich mit dem Prüfer Rücksprache halten. Folgendes Problem taucht auf: Will ich ‘wissenschaftlich’ schreiben, entstehen automatisch lange, verschachtelte Sätze. Gleichzeitig soll der Inhalt aber verständlich ausgedrückt werden. Die Kunst liegt darin, beide Ansprüche zu erfüllen.
Zum jetzigen Zeitpunkt fängt auch die Suche nach ersten Informationsquellen an. Gesucht wird eher allgemein, da sowieso noch nicht klar ist, was genau das Thema sein wird. Kreuz- und querlesen heißt das Gebot der Stunde. Zeitschriften, Zeitungen, Bücher, Fernsehberichte u.a. können auch hilfreich sein, um den bisherigen Überlegungen einen aktuellen Bezug zu geben. Wichtig ist schon zum A nfang, dass man spezifische Informationen genau festhält, die Berge an Infos rund um den Schreibtisch werden sehr schnell wachsen (vgl. 1.4.1 , S. 11).
1.2 Die erste Gliederung
Die erste Gliederung gibt nicht nur dem Prüfer eine erste Übersicht über das Thema, sondern dient lange Zeit als ganz persönliche Handlungsanweisung. Die gesammelten Stichpunkte auf dem großen Blatt Papier sollten nach und nach in eine logische Reihe nfolge gebracht werden. Die Kapitel und Unterkapitel werden erkennbar, man gewinnt eine erste konkretere Idee, wie die Arbeit letztendlich aussehen könnte. Unwahrscheinlich ist, dass diese erste Gliederung der Gliederung der fertigen Arbeit entspricht. Die einzelnen Gliederungspunkte sind später in Bezug auf das Ordnen der Informationen noch wichtig. Ein paar zusätzliche Stichpunkte schaden nie.
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Holger Matthes Diplom-Reader © Die Diplomarbeit
Beim tippen der einzelnen Gliederungspunkten viel Platz lassen. Schriftliche Ergänzungen und noch mehr Ergänzungen werden nötig!
Schon zu diesem frühen Zeitpunkt sollte man das dezimale Gliederungssystem anwenden:
1 - 1.1 - 1.1.1 usw.; genauso wie dieser Reader gegliedert ist.
Zu viele Gliederungsebenen können leicht ve rwirrend wirken, auch wenn sie logisch richtig sein mögen. Ich schlage höchstens 4 Gliederungsebenen vor. Tieferliegende Gliederungspunkte sollten zu einer gemeinsamen Überschrift zusammengefasst werden. In jeder Gliederungsebene müssen mindestens zwei gleichwertige Punkte stehen. Beispielsweise darf
2.3.1
nie alleine stehen, sondern der Punkt
2.3.2 muss folgen. Nach der letzten Gliederungsziffer steht kein
Punkt.
Beispiel 1: Erste Gliederung (Auszug)
1.3
Informationen gibt es wie Sand am Meer! Die hohe Kunst besteht nun darin, genau die relevanten Informationen zu finden und für die Arbeit nutzbar zu machen. In der heutigen ‘Informationsgesellschaft’ dürfte es nicht allzu schwer sein, an die richtigen Informationen heran zu kommen. Die Bewertung und Verwertung in der Arbeit sind viel schwieriger.
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Die Diplomarbeit Diplom-Reader © Holger Matthes
Grundsätzlich wird bei der Informationssuche zwischen Fakten- und Literatursuche unterschieden.
• Bei der Daten- und Faktensuche wird nach einer Detailin-formation (z. B. Einwohnerzahlen, Halbwertszeit eines Elements, Arbeitslosenzahlen) gesucht, es handelt sich um direkte Informationen.
• Bei der Literatursuche sucht man nach Literatur zu einem bestimmten Thema (oder einen bestimmten Titel). Die gefundenen Dokumente dienen als Bezugseinheit für weitere Informationen und Fakten, es handelt sich um indirekte Informationen.
Der erste Weg führt sicher jeden in die Bibliothek der eigenen Fachhochschule oder Universität. Mit der Kennzeichnung der einzelnen Themengebiete kennen sich wahrscheinlich nur so richtig die Damen und Herren vom Fach aus. Und auch die Einführungskurse in die Benutzung der Bibliotheken nutzen Studenten erfahrungsgemäß eher nicht. Aber die Tatsache, dass man jetzt da durch muss, ist auch schon was wert. Nach und nach kriegt man den Überblickzumindest für sein Fachgebiet.
Mittlerweile sind auch alle Bibliotheken mit elektronischen Reche rchesystemen (OPAC = Online Puplic Access Catalog) ausgestattet, so dass theoretisch alles gefunden werden kann, wenn man die richten Suchstrategien anwendet. Über das Internet kann man zusätzlich in vielen anderen Bibliothekskatalogen nach Informationen suchen.
Über die Vorzüge des Internets möchte ich mich nicht auslassen. Nur soviel: Es gibt Informationen, und zwar jede Menge. Die Kunst besteht auch hier wieder darin, die richtigen auszuwählen. Meine Erfa hrung ist, dass man oft nur auf oberflächliche Dinge stößt, die letztendlich auch nicht viel weiterhelfen. In Bezug auf Aktualität ist das Internet allerdings nicht zu schlagen, z. B. die neusten Arbeitsmarktstatistiken (http://www.arbeitsamt.de) gibt es am besten online. Auch auf die verschiedenen Suchmaschinen möchte ich nicht näher eingehen. Ich selber mache die besten Erfa hrungen mit der Meta-Suchmachine der Universität Hannover
10 (http://www.metager.de).
Holger Matthes Diplom-Reader © Die Diplomarbeit
Der Stellenwert der über CD-ROM vertriebenen Information sink immer weiter. Zwar findet man auf CD-ROMs schnell Informationen (z. B. Telefo nbuch, Fahrplanauskunft), doch sind dies meist recht schnell veraltet. Hier spielt wieder das Internet seine Vorzüge aus: seine Aktualität!
1.4 Informationen ordnen und auswerten
Inzwischen ist klar, über welches Thema man schreiben will und wo überall Informationen aufgetrieben werden können. Um von der In-formationsflut nicht erschlagen zu werden, sollte man alles möglichst mit System ordnen und auswerten. Anfangs hat man den Eindruck, das exakte Aufschreiben und Systematisieren kostet viel Zeit und man kommt gar nicht weiter. Das stimmt auch! Aber dies ist gleichzeitig die wichtigste Aufgabe während der ganzen Diplomarbeit. Wer gut vorgearbeitet hat, wird beim Erstellen der Arbeit die Vorteile zu schätzen wissen.
1.4.1 Karteikarten
Linierte Karteikarten in der Größe DIN A 6 (Postkarte) sind ideal, um Informationen für die entstehende Arbeit zu sammeln. Folgende Grundsätze sind dabei zu beachten:
• Jeder Aufsatz, jedes Buch oder jedes Kapitel (bei umfangreichen, informativen Werken) - kurz jeder Text bekommt jeweils eine eigene Karteikarte zugeordnet.
• Die Karteikarten sollten fortlaufend durchnumeriert werden (1, 2, 3,..), mit welchem Text man anfängt ist aber egal.
• Die Karteikarten werden nur einseitig beschrieben (sonst verliert man den Überblick). Wenn der Platz nicht reicht, nimmt man eine zweite Karte (12a, 12b, 12c, ..).
• Alle Karteikarten enthalten oben Angaben über Autor/ Verfasser, Titel des Textes (Aufsatzes, Buches, usw.) und den Her-kunftsort.
• Natürlich können auch eigene Gedanken, Einfälle, Meinungen oder Ideen ganz leicht und zugänglich auf Karteikarten ‘gespeichert’ werden.
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Die Diplomarbeit Diplom-Reader © Holger Matthes
Beispiel 2: Karteikarte mit Erklärungen
In die untere Hälfte der Karteikarte trägt man alle wichtigen Informationen ein, die beim Lesen der Texte in Bezug auf die eigene Arbeit gefunden wurden. Dann ordnet man die jeweiligen Informationen einem Gliederungspunkt der eigenen Arbeit zu. (z. B.: 1.1 befasst sich mit der Ausgangslage ⇒ Die Information bei Christine Bergmann, dass Arbeitslosigkeit alle öffentlichen Kassen belastet, könnte unter 1.1 Verwendung finden.) Die Angabe der Seitenzahl hilft, die entsprechende Stelle später wiederzufinden.
Um einen noch besseren Überblick zu bewahren, beschriftet man die Karteikarten mit farbigen Stiften. Dabei ordnet man jedem Kapitel eine bestimmte Farbe zu!
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Holger Matthes Diplom-Reader © Die Diplomarbeit
Gleichzeitig müssen auch im Originaltext die entsprechenden Stellen markieren sein, ansonsten hat man zwar die Kurzinfo auf der Karteikarte, findet später aber den Gesamtzusammenhang nicht mehr wieder. In ausgeliehene Bücher darf man
nicht
reinschreiben, statt dessen nimmt man Klebezettel oder ähnliches.
Parallel zum Ausfüllen der Karteikarten sollte man das Literaturverzeichnis erstellen. Das hat den Vorteil, dass man alle Texte in der Hand hat und nichts verloren geht. Zudem fallen an dieser Stelle schon Mängel auf (z. B. auf den Kopien fehlen die Seitenangaben, oder man weiß nicht mehr woher der Artikel stammt.) Nachträglich alle Literaturangaben zu suchen, ist gefährlich; leicht geht etwas ver-loren. Also schreibt man das Literaturverzeichnis gleich in den Computer oder eine vollständige Angabe auf die Rückseite der Karteikarte. Was alles in die Literaturangabe gehört, steht in Kapitel 1.7 , S. 18.
1.4.2 Ordner
Ein (später auch mehrere) Ordner hilft, schriftliche Informationen zu sammeln. Gut geeignet sind auch Briefkörbe und Zeitschriftensammler. Mit Hilfe von Heftstreifen kann man beispielsweise den Ordner in die Unterpunkte der Gliederung unterteilen. Andere Rubriken können sein:
• Statistiken
• Briefwechsel
• Informationen über/von verschiedene(n) Institutionen
• Internet/CD-ROM Rechercheergebnisse
1.5 Jetzt kann’s losgehen
Ihr seid zum Bücherwurm geworden, die Karteikarten bilden einen richtig dicken Stapel und ihr wollt mit dem Schreiben beginnen - vielleicht rückt auch der Abgabetermin immer näher? Jetzt erweist sich, wie gut man vorgearbeitet hat: Zunächst werden verschiedene Über-
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Die Diplomarbeit Diplom-Reader © Holger Matthes
blicke erstellt, die Auskunft darüber geben, welche Informationen zu welchem Gliederungspunkt gesammelt wurden. Dazu werden alle Karteikarten nach den einzelnen Gliederungspunkten durchsucht, und die Angaben werden im ‘Überblick’ den einzelnen Unterkapiteln zugeordnet. Auch jetzt passiert noch nichts am eigentlichen Textaber immer mit der Ruhe. Bevor man losschreibt, muss man was man alles schreiben kann.
Diese ‘Überblicke’ sind die Grundlage, um eine weitere Gliederung zum jeweiligen Unterkapitel zu erstellen. Sobald der ‘Fahrplan’ für das Unterkapitel steht, kann ein erster Textentwurf formuliert werden. Am Anfang ist man sich recht unsicher, ob der Text Sinn macht. In den nächsten Arbeitsschritten wird der Text überarbeitet, ergänzt und korrigiert.
Verschiedene Arbeitsschritte kombinieren! D. h. nicht zu lange an einer Sache rummachen. Die verschiedenen Schritte weisen unterschiedliche Schwierigkeitsstufen auf. Vielen fällt das Formulieren des eigenen Textes schwer, andere Arbeiten (Text formatieren, Korrekturlesen, Verzeichnisse erstellen, Fußnoten überprüfen, usw.) gehen leichter von der Hand. Eine gute Mischung ist energiesparend und schont die Nerven!
14
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Holger Matthes, 2001, Diplom-Reader - Wissenswertes zur Diplomarbeit und zur Textverarbeitung mit Word 2000, Munich, GRIN Publishing GmbH
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