Logistikmanagement Unternehmensnetzwerken und Virtuellen Unternehmen
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. III
Einleitung. 1
1.
1.1 Bedeutung des Themas. 1
1.2 Aufbau der Arbeit. 1
Logistikmanagement. 2
2.
2.1 Begriff Logistik. 2
2.2 Funktionen des Managements. 2
2.3 Aufgaben und Ziele des Logistikmanagements. 3
Unternehmensnetzwerke und Virtuelle Unternehmen 6
3.
3.1 Begriffserläuterungen. 6
3.2 Anforderungen an ein Unternehmen im Netzwerk. 8
3.3 Merkmale von Virtuellen Unternehmen. 8
3.3.1 Bedeutung der Netzwerke. 8
3.3.2 Ausprägungen bei Virtuellen Unternehmen. 9
3.3.3 Informations- und Kommunikationssysteme. 10
Die Virtuelle Fabrik. 11
4.
4.1 Die Organisation. 11
4.2 Auftragsabwicklung. 11
4.2.1 Phasen der Auftragsbearbeitung. 11
4.2.2 Rollenprofile in der Virtuellen Fabrik. 12
4.2.3 Technische Lösung im Netzwerk. 13
4.3 Praktische Beispiele. 14
5. Logistikmanagement in Unternehmensnetzwerken
und Virtuellen Unternehmen. 14
5.1 Bedeutung der Supply Chain in Virtuellen Unternehmen. 14
5.2 Abwicklung innerhalb der einzelnen Unternehmen. 15
5.3 Ablauf auf Netzwerkebene. 16
I
Logistikmanagement Unternehmensnetzwerken und Virtuellen Unternehmen
Fazit. 18
6.
Literaturverzeichnis. IV
Fußnotenverzeichnis. VI
II
Logistikmanagement Unternehmensnetzwerken und Virtuellen Unternehmen
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Kurz- und langfristig einsetzbare Instrumente
zur Effizienzsteigerung durch Logistikmanagement.
Abbildung 2: Unternehmung ohne Grenzen.
Abbildung 3: Vier Merkmale der Virtuellen Unternehmung.
Abbildung 4: Kooperationskonzept der Virtuellen Fabrik.
Abbildung 5: Architektur eines Multiagentensystems zur Unterstützung
der Netzwerkebene.
III
Logistikmanagement in Unternehmensnetzwerken und Virtuellen Unternehmen
1. Einleitung
1.1 Bedeutung des Themas
Im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung und der Dynamik der Märkte, wird es für Unternehmen immer interessanter, mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um den Wettbewerbsanforderungen zu entsprechen und konkurrenzfähig zu bleiben. Die Entscheidung mit anderen Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette zu kooperieren, ermöglicht den Beteiligten ihre Kosten zu senken und die Umsätze zu steigern. Durch das Mitwirken an sogenannten Unternehmensnetzwerken, können sich die Beteiligten auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und trotzdem auf teilweise neue Märkte vorstoßen, da sie auf die Kompetenzen und das Know-how der Netzwerkpartner zugreifen können, oder zumindest davon profitieren.
Im Laufe der Zeit haben sich viele verschiedene Kooperationsformen von Unternehmen entwickelt. In dieser Arbeit soll das Virtuelle Unternehmen im Vordergrund stehen, welches ein dynamisches Netzwerk darstellt. Der Zusammenschluss von mehreren Unternehmen erfordert eine äußerst umfangreiche Logistik. In den Produktionsprozess oder Ablaufprozess eines Unternehmensnetzwerkes, müssen alle Partner optimal eingebunden werden, damit das Netzwerk den gewünschten Erfolg erzielt. Die unternehmensübergreifende Logistik, sowie die optimale Koordination und Kooperation der Netzwerkpartner, ist sehr bedeutend für den Erfolg des gesamten Netzwerkes.
1.2 Aufbau der Arbeit
Am Anfang der Arbeit sollen zunächst die Begriffe der Logistik und des
Logistikmanagements erklärt werden. Dabei werden die Ziele beschrieben, die das Logistikmanagement verfolgt.
Anschließend wird das Virtuelle Unternehmen vorgestellt und welche Merkmale für dieses ausschlaggebend sind. Als praktisches Beispiel, wird die Virtuelle Fabrik vorgestellt, mit Beteiligten und Phasen der Auftragsbearbeitung. Abschließend wird die Bedeutung der einzelnen Unternehmen erläutert, sowie der Ablauf der Auftragsbearbeitung innerhalb eines Virtuellen Unternehmen, anhand eines Multiagentensystems dargestellt.
1
Logistikmanagement in Unternehmensnetzwerken und Virtuellen Unternehmen
2. Logistikmanagement
2.1 Begriff Logistik
Die eigentlichen Wurzeln der Logistik, liegen im militärischen Bereich. Dort umfasste der Begriff die Planung von Truppenbewegungen.
Für den wirtschaftlichen Bereich, wurde die Logistik besonders nach dem 2. Weltkrieg interessant, als sich die Märkte in den 60er Jahren von Verkäufer- zu Käufermärkten wandelten. Die Unternehmen erkannten die Dringlichkeit, weitere Rationalisierungspotentiale auszunutzen. Im Vordergrund stand die Distributionsaktivitäten (Verteilung), Beschaffungs- sowie Produktionslogistik zu optimieren.
In der Literatur gibt es zahlreiche Definitionen für die Logistik. Beispielhaft ist die Definition, die das Council of Logistics Management (CLM) gibt: „Logistik ist der Prozess der Planung, Realisierung und Kontrolle des effizienten, kosteneffektiven Fließens und Lagerns von Rohstoffen, Halbfabrikaten und Fertigfabrikaten und der damit zusammenhängenden Informationen vom Liefer- zum Empfangspunkt entsprechend der Anforderung des Kunden.“ 1
2.2 Funktionen des Managements
Unter Management im allgemeinen, versteht man: „Leitung und Führung eines Unternehmens, die Planung, Grundsatzentscheidungen“ 2 . Diese kurze Begriffsdefinition ist der Ausgangspunkt für die Gesamtheit der eigentlichen Funktionen des Managements. Dazu zählen 3 :
-Kontrollieren
Demnach ist es die Aufgabe des Managements, durch bewusste Zielsetzungen, die Leitung und Führung zu übernehmen. Das Management bestimmt im wesentlichen die Marschrichtung des Unternehmens, um dieses zum Erfolg zu führen.
2
Logistikmanagement in Unternehmensnetzwerken und Virtuellen Unternehmen
Alle Bereiche die zur Zielerfüllung benötigt werden, müssen für das Ziel gewonnen werden und einer klaren Zieldefinition und Leitung folgen. Im Mittelpunkt steht die Kommunikation, denn nur durch einen geordneten Informationsfluss und -austausch können Entscheidungen erfolgreich durchgesetzt und etwaige Korrekturen vorgenommen werden, um zum Ziel zu gelangen. Der Erfolg tritt dann ein, wenn die gesetzten Ziele erreicht wurden. Im anschließenden ist nun der Begriff des Managements mit der Logistik zu vereinen.
2.3 Aufgaben und Ziele des Logistikmanagements
Die unter 2.1 gegebene Definition für Logistik beinhaltet bereits 3 Komponenten von den Funktionen des Managements, die Planung, Realisation und die Kontrolle. Um eine exakte Definition für das Logistikmanagement zu geben, müssen nun noch die fehlenden Komponenten eingebunden werden.
Somit ergibt sich als geeignete Definition: „Logistikmanagement umfasst die am Unternehmensziel orientierten Managementfunktionen Zielsetzung, Planung, Entscheidung, Realisierung und Kontrolle, die in direktem Zusammenhang mit der Zeit- und Raumüberbrückung von Gütern und Lebewesen einschließlich der dazugehörigen Informationen und Energien in Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und ihrer Umwelt stehen.“ 4
Die hier genannte Zeit- und Raumüberbrückung von Gütern, meint die Lagerhaltung beziehungsweise Transport der Güter und ist gleichzusetzen mit dem „Fließen“ und „Lagern“ von Gütern aus der vorgestellten Logistikdefinition unter 2.1. Wie alle Teilbereiche eines Unternehmens (z.B. Produktions- oder Finanzbereich) hat auch der Logistikbereich einen Beitrag zur Steigerung der Gesamteffizienz des Unternehmens zu leisten. Wie die Effizienz gemessen wird, hängt von den vom Unternehmen verfolgten Zielen ab. 5
Ein Teil der Aufgaben und die dazugehörigen Instrumente die das Logistikmanagement übernehmen soll und damit zur Effizienzsteigerung beiträgt, sind in der Abb.1 dargestellt.
3
Arbeit zitieren:
Matthias Gatz, 2005, Logistikmanagement in Unternehmensnetzwerken und Virtuellen Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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