Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2
2 Grundlagen des Planungsvorgangs 3
2.1 Bedeutung der Kommunikation von Standards 3
2.2 Der „Project Definition Report“ als Kommunikationsmittel. 3
3 Praktischer Planungsvorgang 5
3.1 Zieldefinition eines Kick-Off-Meetings 5
3.2 Organisation der Rahmenbedingungen. 5
3.2.1 Auswahl der Teilnehmer 5
3.2.2 Auswahl des Termins 6
3.2.3 Auswahl der Räumlichkeiten. 6
3.2.4 Anfertigung einer Agenda 6
3.2.5 Bekanntmachung des Meetings 7
3.3 Organisation des Meetingverlaufs 7
3.3.1 Begrüßen und Vorstellen der Tagesziele. 8
3.3.2 Erfahrungen und Erwartungen aufgreifen 9
3.3.3 Verständigung auf gemeinsame Standards. 10
3.3.4 Erarbeiten und verteilen der Aufgaben. 11
3.3.5 Maßname zur Teambildung. 12
Quellenverzeichnis 13
Einleitung Seite 2 von 14
1 Einleitung
Meetings und Workshops sind wichtige Elemente des Projektmanagements. Sie können explizit als Instrumente zur Koordinierung, Kontrolle und Motivation eingesetzt werden und erfüllen gleichzeitig eine Orientierungs- sowie eine Bewertungsfunktion bei der Projektarbeit [MEND97, 89].
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der konkreten Vorgehensweise bei der Planung der ersten Projektsitzung, des sog. „Kick-Off-Meetings“. Dies geschieht unter Beachtung der Bedeutung der Kommunikation von Standards im Rahmen des Projektmanagements.
Da sich die Arbeit an einen fachkundigen Leser richtet, der sich partiell auf das betreffende Teilgebiet konzentriert, wird hierbei bewusst auf eine oberflächliche Beschreibung der Aspekte des übergeordneten Themas Projektmanagement verzichtet. Es handelt sich also um eine ausführliche Darstellung des ausgewählten Themengebiets, die auch als eine exemplarische Anleitung verstanden werden darf.
Grundlagen des Planungsvorgangs Seite 3 von 14
2 Grundlagen des Planungsvorgangs
2.1 Bedeutung der Kommunikation von Standards
Bei der Projektarbeit handelt es sich immer um Teamarbeit auch wenn teilweise Prinzipien der Arbeitsteilung gelten. Um ein Projektziel erfolgreich und termingerecht erfüllen zu können, muss jedem Beteiligen eindeutig klar sein welche Regeln und Vorgaben herrschen [HANS03, 66].
Für den Auftraggeber muss ersichtlich sein, dass seine Vorstellungen richtig und vollständig umgesetzt werden. Der Projektleiter, der die operative Gesamtleitung des Projekts übernimmt, ist verpflichtet sicherzustellen, dass alle Voraussetzungen für die Umsetzung der Wünsche des Auftraggebers erfüllt sind. Zuletzt müssen die einzelnen Projektmitarbeiter über die Zielsetzung, die Umsetzungsmittel, Art und Weise der Aufgabenbearbeitung sowie über alle internen Besonderheiten informiert sein [HANS03, 32].
Ohne die Einhaltung der wichtigen Restriktionen, Einschränkungen und Vorgaben wie Terminplanung, Budget oder Ressourceneinteilung kann das Gesamtprojekt als gescheitert betrachtet werden.
Die Notwendigkeit für ein schriftliches Dokument, das alles notwendige regelt und Transparenz für alle Involvierten gleichermaßen schafft, ist unbestritten [BOY03, 44]. Die dort inhaltenen Informationen dienen als Grundlage für das „Kick-Off-Meeting“.
2.2 Der „Project Definition Report“ als Kommunikationsmittel
Sinnvollerweise lassen sich die Kernpunkte eines Projektauftrages in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber in einer zentralen Niederschrift, der Projektvereinbarung zusammenfassen. Da diese Vereinbarung die Gestaltung und Abwicklung zahlreicher Einzelpunkte definiert, wird häufig vom „Project Definition Report“ gesprochen. Die Inhalte wie die Ausführlichkeit aller Definitionen hängen von der Dimension und der Priorität des jeweiligen Projektes ab. Es lassen sich dennoch allgemeingültige Kernfragen ableiten, die nicht fehlen sollten [HANS03, 37].
Grundlagen des Planungsvorgangs Seite 4 von 14
Diese Kernfragen können in gebündelter Form durch acht W-Fragen zusammengefasst werden: 1. Warum? Warum wird das Projekt gemacht? Warum ist es erforderlich? 2. Was? Was muss gemacht werden? Was ist am Ende besser? 3. Wie? Wie soll vorgegangen werden? Wie sind die Mittel verteilt? 4. Wo? Wo wird am Vorhaben gearbeitet? 5. Wer? Wer finanziert es? Wer ist im Einzelnen verantwortlich? 6. Wann? Wann wird begonnen? Wann muss es fertig sein? 7. Wie viel? Wie viel wird das Projekt kosten? 8. Wie gut? Wie gut lassen sich Qualitätsziele erreichen?
Der Projekt Definition Report, der alle wichtigen Informationen das dazu gehörige Projekt betreffend enthält, kann bequem als Kommunikationsmittel für die im Projekt geltenden Definitionen, Vereinbarungen, Regeln, Vorgehensweisen, Restriktionen und Formalitäten benutzt werden [O.V.05, 3]. Alle hier festgelegten Standards können von allen beteiligten Projektmitgliedern jederzeit eingesehen respektive konsultiert werden. Die so erzeugte Transparenz schafft Klarheit, vermindert Missverständnisse und reduziert Zuständigkeitskonflikte oder Flucht aus der Verantwortung [HANS03, 28]. Auf der Basis dieser Überlegungen baut die Planung des Kick-Off-Meetings auf. Das Meeting soll alle bei der Projektarbeit Beteiligten über die festgelegten, geltenden Standards informieren und für einen erfolgreichen, einheitlichen Arbeitsstil motivieren.
Arbeit zitieren:
Denis Hellwich, 2006, Projektmanagement: Planung eines Kick-Off-Meetings für ein Projekt, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Möglichkeiten der Arbeitnehmerbeteiligung an den betrieblichen Fort- u...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 31 Seiten
"Lange Nacht der Museen" als Instrument des Stadtmarketing
Hausarbeit (Hauptseminar), 24 Seiten
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
Hausarbeit, 21 Seiten
Theoretische Grundlagen und praktische Anwendung der Projektorganisati...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 19 Seiten
Problembereiche der Interkulturellen Kommunikation
Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation
Seminararbeit, 13 Seiten
Der Weltkrieg 1914-1918 - Ereignis und Erinnerung - Eine Ausstellung i...
Medien / Kommunikation - Sonstiges
Hausarbeit (Hauptseminar), 16 Seiten
Benchmarking und Betriebsvergleich als Instrumente der Unternehmensfüh...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 38 Seiten
Die Positionen einer Gehaltsabrechnung beschreiben und das Nettogehalt...
AdA Kaufmännische Berufe / Verwaltung
Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 28 Seiten
Soziale Konflikte im Rahmen von Umstrukturierungen
BWL - Personal und Organisation
Diplomarbeit, 79 Seiten
Vergleichende Darstellung der klassischen Netzplantechnik und des ...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 23 Seiten
Integriertes Kommunikationskonzept für eine Produktneueinführung
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 104 Seiten
Methodenvergleich - Theorie & Praxis des Projektmanagements
Diplomarbeit, 76 Seiten
Die Implementierung der Balanced Scorecard in das Konzept des Projektc...
Seminararbeit, 29 Seiten
Die Künstlersozialversicherung - eine Einführung für Kulturmanager
Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe
Seminararbeit, 22 Seiten
Anwendungsmöglichkeiten eines situativen Führungsstils für junge (Nach...
Überlegungen zur praktischen A...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 29 Seiten
Die Auswirkung von Basel II auf die Finanzierungssituation bei kleinen...
BWL - Investition und Finanzierung
Hausarbeit, 29 Seiten
Markteintrittsbarrieren Online
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Hausarbeit, 25 Seiten
Denis Hellwich's Text Projektmanagement: Planung eines Kick-Off-Meetings für ein Projekt ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Denis Hellwich hat den Text Projektmanagement: Planung eines Kick-Off-Meetings für ein Projekt veröffentlicht
Denis Hellwich hat einen neuen Text hochgeladen
Management of Technology: Key Success Factors for Innovation and Susta...
Laure Morel- Guimaraes, Tarek Khalil, Yasser A. Hosni
Key Success Factors for Foreign Direct Investment (FDI)
The Case of FDI in Western Bal...
Dusko Lukac
Success Factors of Corporate Spin-Offs
Alexander Tubke, Alexander T]bke, Alexander Ta1/4bke
Communication Success Factors in Investor Relations
An Analysis Based on Presentat...
Robert Labas
Managing Global Operations: Cultural and Technical Success Factors
Scott T. Young, Winter Nie
Business Intelligence Success Factors: Tools for Aligning Your Busines...
Tools for Aligning Your Busine...
Olivia Parr Rud
0 Kommentare