Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
1 I m p l i k a t i o n s z u s a m m e n h a n g 4
1.1 Nicht beeinflussbare Bedingungs- und Entscheidungsbereiche 4
1.1.1 Sozio-kulturelle Voraussetzungen 4
1.1.2 Anthropologisch-psychologische Voraussetzungen 5
1.2 Beeinflussbare Bedingungs- und Entscheidungsbereiche 5
1.2.1 Intention 5
1.2.2 T h e m a t i k 6
1.2.3 M e t h o d i k 6
1.2.3.1 Motivationsphase 7
1.2.3.2 Aktionsphase 7
1.2.3.3 Reflexionsphase 7
1.2.4 M e d i e n 7
2 L e r n s i t u a t i o n 7
2.1 Merkmale einer Lernsituation 8
2.1.1 H a n d l u n g s r a h m e n 9
2.1.1.1 Personen und ihre Rollen 9
2.1.1.2 Problemstellung 9
2.1.1.3 Informationen 9
2.1.2 Handlungsablauf bzw. Handlungsprozess 10
2.1.2.1 Probleme erkennen 10
2.1.2.2 Lösungswege entwickeln 10
2.1.2.3 Lösungswege überprüfen 10
2.1.3 H a n d l u n g s e r g e b n i s 1 0
2.1.3.1 Dokumentation 11
2.1.3.2 Präsentation 11
3 I n h a l t e 1
Inhaltsverzeichnis II
4 S e q u e n z e n 1
4.1 Sequenz 1: Entscheiden, wen man zum Vorstellungsgespräch
einl ädt 1 2
4.2 Sequenz 2: Die Entscheidung präsentieren 12
4.3 Sequenz 3: Das Vorstellungsgespräch führen 12
4.4 Sequenz 4: Entscheiden, wem man den Ausbildungsplatz
a n b i e t e n w i r d 1 2
5 Förderung der beruflichen Handlungskompetenz 12
5 1 F a c h k o m p e t e n z 1 3
5 2 P e r s o n a l k o m p e t e n z 1 3
5 3 S o z i a l k o m p e t e n z 1 4
5 4 M e t h o d e n k o m p e t e n z 1 4
5.5 Sprach- und Textkompetenz 14
5 6 E t h i s c h e K o m p e t e n z 1 5
5 7 M e d i e n k o m p e t e n z 1 5
6 Synoptische Darstellung des Unterrichtsversuches 15
7 U n t e r r i c h t s d u r c h f ü h r u n g 1 6
7 1 P h a s e 1 1 6
7 2 P h a s e 2 1 7
7 3 P h a s e 3 1 7
7 4 P h a s e 4 1 7
7 5 P h a s e 5 1 8
7.6 P h a s e 6 1 8
7.7 P h a s e 7 1 8
8 R e f l e x i o n 1 9
L i t e r a t u r v e r z e i c h n i s 2 0
Inhaltsverzeichnis III
Anhang 1: Didaktische Jahresplanung für das Berufsgrundschuljahr des
XXX-Berufskollegs 21
Anhang 2: Arbeitsblätter für die Klasse XXX 22
Anhang 3: Rollenkarten der Bewerberinnen und Bewerber 2 9
Unterrichtsentwurf 4
Unterrichtsentwurf:
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen
Thema: Personaleinstellung
Am Dienstag, den XX.XX.XXXX, werde ich in der 3. und 4. Stunde in der Klasse XXX im Fach Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen meinen Unterricht durchführen. Im Vorfeld wurde mir eine Kopie der didaktischen Jahresplanung 1 des Berufs-grundschuljahres am XXX-Berufskolleg in XXX gegeben. Dieser Unterrichtsversuch orientiert sich an dem Thema „Personaleinstellung“.
1 Implikationszusammenhang
Der Implikationszusammenhang 2 ist die Wechselwirkung zwischen den Bereichen Zielgruppe, Intention, Thematik, Medien und Methodik. Dabei wird zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Bedingungs- und Entscheidungsbereichen unterschieden. Jeder Bedingungs- und Entscheidungsbereich muss auf die anderen Bereiche abgestimmt sein. Ändert man einen Bereich, so muss man die anderen Bedingungs- und Entscheidungsbereiche daraufhin abstimmen.
1.1 Nicht beeinflussbare Bedingungs- und Entscheidungsbereiche
Die Zielgruppe zählt zu den nicht beeinflussbaren Bedingungs- und Entscheidungsbereichen, die sich in sozio-kulturellen und die anthropologisch-psychologischen Voraussetzungen aufteilen.
1.1.1 Sozio-kulturelle Voraussetzungen
Diese Klasse besuchen 10 Schülerinnen und 10 Schüler. An dem Tag, an dem ich die Fragebögen für den Erkundungsauftrag habe ausfüllen lassen, waren nur 9 Schülerinnen und 8 Schüler anwesend. Sie sind zwischen 17 und 20 Jahre alt und wohnen
1 Anhang 1
2 Vgl. Blankertz (1991), S. 94-101.
Unterrichtsentwurf 5
in XXX. Sie sind türkischer, russischer, armenischer, polnischer, deutscher und griechischer Abstammung. Viele Schülerinnen und Schüler haben daher erhebliche sprachliche Schwierigkeiten. Die meisten Väter und Mütter arbeiten in einer Angelernten- oder Facharbeiterposition. Zwei Schülerinnen bzw. Schüler sind verheiratet und haben schon jeweils ein Kind. Alle haben bisher den Hauptschulabschluss erreicht. Fast die Hälfte der Schülerinnen bzw. Schüler besuchen diesen Bildungsgang, weil sie keine Lehrstelle bekommen haben und die Hälfte dieser Klasse erhofft sich nach einem erfolgreichen Abschluss dieses Bildungsganges eine Ausbildung im Dualen System absolvieren zu können.
1.1.2 Anthropologisch-psychologische Voraussetzungen
Die Schülerinnen und Schüler haben nur eine sehr geringe Fähigkeit und Bereitschaft an dem Unterrichtsgespräch teilzunehmen. Verglichen mit anderen Klassen der Be-rufsgrundschule weist diese Klasse einen durchschnittlichen Leistungs- und Bega-bungsstand auf. Sie haben ein schlechtes Arbeitsverhalten und deren Konzentrationsfähigkeit ist sehr schlecht ausgeprägt. Es existiert kein erkennbares Lerntempo. Hin und wieder leisten die Schülerinnen und Schüler Transferleistungen, indem sie zum Beispiel passende Beispiele aus ihrem Privatleben zu dem jeweiligen Unterrichtsthema anbringen. In dieser Klasse wird ständig auf die individuellen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler eingegangen und deren Interessen werden im Unterricht, wann immer es möglich ist, berücksichtigt.
1.2 Beeinflussbare Bedingungs- und Entscheidungsbereiche
Zu den beeinflussbaren Bedingungs- und Entscheidungsbereichen zählen die Intention, Thematik, Medien und Methoden.
1.2.1 Intention
„Ein Ziel ist die Beschreibung des gewünschten Ergebnisses eines Lehr-Lern-Prozesses.“ 3
In meinem Unterrichtsversuch möchte ich erreichen, dass die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über den Ablauf einer Personaleinstellung bekommen und
3 Jank / Meyer, (2002), S. 51.
Unterrichtsentwurf 6
dabei eigene Personalentscheidungen treffen und diese vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern begründen und verteidigen.
1.2.2 Thematik
Die Thematik kann man auch als Unterrichtsinhalt beschreiben. „Unterrichtsinhalte sind die am Unterrichtsgegenstand gewonnenen, von Lehrern und Schülern gemeinsam erzeugten Sinngebungen.“ 4
Die Thematik dieses Unterrichtsversuchs erstreckt sich über Entscheidungskriterien bei Bewerbungen, Inhalte eines Vorstellungsgespräches und personalwirtschaftliche Entscheidungen.
1.2.3 Methodik
„Unterrichtsmethoden sind die Formen und Verfahren, mit denen Lehrende und Lernende die sie umgebende natürliche und gesellschaftliche Wirklichkeit im Unterricht vermitteln und sich aneignen.“ 5
Für meinen Unterrichtsversuch habe ich mich für ein Rollenspiel entschieden. „Das Rollenspiel bietet als Lernstrategie die Möglichkeit, Lernprozesse als Spielhandlungen zu gestalten und ausgewählte Konflikt- und Entscheidungssituationen des gesellschaftlichen Lebens zu simulieren. (...) Mithilfe des Rollenspiels als didaktischmethodischem Mittel wird im Unterricht angestrebt,
N den Schüler mit Konfliktsituationen des Arbeits-, Berufs- und Wirtschaftslebens vertraut zu machen, N ihn zu befähigen, Konflikte zu meisten, N auf Konfliktsituationen angemessen zu reagieren.“ 6
Ich werde mich dieser handlungsorientierte Methode bedienen, damit die Schülerinnen und Schüler sich in realitätsnahen Spielsituationen erproben können, ohne dass sie bei einem Fehlverhalten Sanktionen befürchten müssen. 7
In diesem Unterrichtsversuch wird mithilfe des Rollenspiels die soziale und berufliche Wirklichkeit dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler haben somit die Möglichkeit
4 Jank / Meyer (2002), S. 53.
5 Jank / Meyer (2002), S. 54.
6 Kaiser / Kaminski (1999), S. 157 f.
7 Vgl. Kaiser / Kaminski (1999), S. 159.
Unterrichtsentwurf 7
sich auf eine bestimmte Rolle des beruflichen Alltags vorzubereiten. Mithilfe des Rollenspiels werden bestimmte Kompetenzen 8 der Schülerinnen und Schüler gefördert. Der Verlauf des Rollenspiels wird nach Motivations-, Aktions- und Reflexionsphase unterschieden. 9 Nachfolgend werde ich die verschiedenen Phasen stichpunktartig den Abläufen zuordnen.
1.2.3.1 Motivationsphase
N Spielanlass: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Kauffrau bzw. Kauffrau im Einzelhandel bei einem Textilwarengeschäft
N Rollenübertragung: die ausgewählten Schülerinnen und Schüler bekommen Rollenkarten
1.2.3.2 Aktionsphase
N Spielsituation: die ausgewählten Schülerinnen und Schüler befinden sich in der Rolle der Bewerber, während ich die Rolle der Geschäftsführerin, die das Vorstellungsgespräch führen wird, übernehmen werde
1.2.3.3 Reflexionsphase
N Feedback im Anschluss an die Vorstellungsgespräche geben N Entscheidung für eine Bewerberin bzw. einen Bewerber
1.2.4 Medien
Während des Unterrichtsversuchs werde ich Aufgabenblätter, die Tafel und Rollenkarten für die Vorstellungsgespräche benutzen.
2 Lernsituation
Peter F. E. Sloane beschreibt Lernsituationen wie folgt: „Unter Lernsituationen kann man komplexe Lehr-/Lernarrangements oder komplexe Unterrichtseinheiten verstehen. Lernsituationen sind die exemplarische unterrichtliche Konstruktion von Hand-
8 Vgl.5 Förderung der beruflichen Handlungskompetenz.
9 Vgl. Kaiser / Kaminski (1999), S. 160.
Arbeit zitieren:
Nadine Bach, 2006, Personaleinstellung (Unterrichtsentwurf), München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Unterrichtsentwurf - Volkswirtschaftliche Grundlagen - Wirtschaftskrei...
BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik
Unterrichtsentwurf, 12 Seiten
Vergleich zwischen Einzelunternehmung, OHG und KG: Welche Rechtsform b...
Anonymisierter Unterrichtsentw...
BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik
Unterrichtsentwurf, 26 Seiten
Generische Visualisierung kalkulierter Patientenfalldaten: Grundlage z...
Informatik - Angewandte Informatik
Diplomarbeit, 104 Seiten
Die Bindungstheorie nach John Bowlby und Mary Ainsworth
Psychologie - Entwicklungspsychologie
Hausarbeit (Hauptseminar), 13 Seiten
Handelskalkulation als Teilbereich der Absatzwirtschaft
Ein Unterrichtsentwurf für ein...
BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik
Unterrichtsentwurf, 25 Seiten
Unterrichtsentwuf: Lernfeld 4 - Der Wirtschaftskreislauf - Kaufmann ...
BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik
Hausarbeit, 22 Seiten
Die Methoden vom guten Unterri...
Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
Hausarbeit, 80 Seiten
Fallorientierte Einführung der Erfolgskonten in fragend-entwickelnder ...
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Unterrichtsentwurf, 24 Seiten
Unterrichtsstunde: Bewerbungsschreiben unter die Lupe genommen
Inhalt, Aufbau und Form von Be...
Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung
Unterrichtsentwurf, 26 Seiten
Die 'Nicht – Rechtzeitig – Zahlung': Anwendung auf eine Falls...
Unterrichtsentwurf, 30 Seiten
Die konstruktivistische Erkenntnistheorie
Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie
Seminararbeit, 17 Seiten
Soziologische Theorie - Theorievergleich: Parsons und Garfinkel
Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen
Hausarbeit (Hauptseminar), 12 Seiten
Betriebliche Gesundheitsförderung für ältere Mitarbeiter - Analyse akt...
BWL - Personal und Organisation
Diplomarbeit, 98 Seiten
Lehren und Lernen im Dialog - Wie trägt mündliche Kommunikation zwisch...
Hausarbeit (Hauptseminar), 24 Seiten
Benedict Anderson: Die Erfindung der Nation
Zur Bedeutung des konstruktivi...
Seminararbeit, 17 Seiten
Vorlage für eine Unterweisung / einen Unterweisungsentwurf zur Ausbild...
AdA Sonstige Berufe, Übergreifendes
Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 13 Seiten
Nadine Dienst's Text Personaleinstellung (Unterrichtsentwurf) ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Nadine Dienst hat den Text Personaleinstellung (Unterrichtsentwurf) veröffentlicht
Nadine Dienst hat einen neuen Text hochgeladen
Anglophone Kulturwissenschaft und Englische Fachdidaktik
Gesammelte Aufsätze von Rüdige...
Matthias Merkl, Laurenz Volkmann
Normen und Normverletzungen. Aktuelle Diskurse der Fachdidaktik Franzö...
Dagmar Abendroth-Timmer, Christiane Fäcke, Lutz Küster, Christian Minuth
Empirische Fundierung in den Fachdidaktiken
Horst Bayrhuber, Ute Harms, Bernhard Muszynski, Bernd Ralle, Martin Rothgangel, Lutz-Helmut Schön, Helmut J. Vollmer, Hans-Georg Weigand
0 Kommentare