Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Tsunami - zum Begriff 3
3. Entstehung eines Tsunami 3
4 Wellen Definition 4
5. Frühwarnsysteme 6
6. Verhaltensregeln bei Tsuanmiwarnungen 7
6.1 Benachrichtigungsstufe 7
6.2 Warnstufe 7
7. Folgen eines Tsunami 8
7.1 Schäden 8
7.2 Psychotherapien und Trauma 8
7.3 Epidemien und Krankheiten 9
7.4 Folgen der Natur 9
8. Chronik der größten Tsunamis 10
9. Literaturverzeichnis 12
Internetquellen 13
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1. Einleitung
In der folgenden Ausarbeitung wird versucht einen Überblick über das Thema Tsunami zu geben, das besonders seit dem Tsunami am 26. Dezember 2004 im Indischen Ozean, bei dem über 200.000 Menschen starben, in den Medien oft diskutiert wird.
Dazu gehören eine kurze Begriffsdefinition zu Tsunami, seine Entstehung und eine Erklärung der Welle. Die Frühwarnsysteme und Verhaltensregeln bei Tsunamis werden erklärt, denn durch sie können viele Menschenleben gerettet werden. Im Anschluss daran werde ich auf die katastrophalen Folgen eingehen, die ein Tsunami mit sich bringt. Zuletzt hänge ich eine Chronik der größten Tsunamis an meine Ausarbeitung, die einen Überblick verschaffen soll.
Das Referat zu meiner Ausarbeitung werde ich am 29.01.2007 im Seminar für Geomorphologie und Böden halten.
2. Tsunami - zum Begriff
„ Der Name Tsunami wurde aus der japanischen Sprache übernommen. Er bedeutet eine große Welle an der Küste. Ozeanographisch wird jedoch auch die Wellenerscheinung im tiefen Ozean so genannt. ( Gierloff - Emden 1979: S.427 )
„Der Name Tsunami stammt aus Japan und bedeutet übersetzt lange Hafenwelle, den nur im Hafengebiet wird sie mit ihren gigantischen Dimensionen von unserer Aufmerksamkeit erfasst.“ ( Maier 2005: S.22 )
3. Entstehung eines Tsunami
86 % aller Tsunamis sind die Folge eines Seebebens, alle anderen Tsunamis entstehen durch Plattentektonik, Unterwasserlawinen und Vulkanausbrüche. Die meisten Tsunamis entstehen an Subduktionszonen im Pazifik und im Indischen Ozean. Rund um den Pazifik und am Ostrand des Indischen Ozeans schiebt sich die ozeanische unter die kontinentale
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Platte. Durch diese Subduktion bilden sich an der Erdoberfläche häufig Tiefseegräben. (Lausch 2005: S.140 - 143)
Des Weiteren können Tsunamis durch Erdrutschungen entstehen, vor allem wenn Landmassen mehrerer Kubikkilometer in das Meer rutschen oder wenn größere Meteoriten aus dem Weltall ins Meer knallen. (Maier 2005: S.22)
Wird der Tsunami durch ein Seebeben verursacht , muss das entstandene Erdebeben mindestens eine Stärke von 7,0 auf der Richterskala haben, denn erst ab dieser Stärke wird genug Energie freigesetzt, um das Wasser ruckartig hoch zu bewegen. Außerdem muss der Meeresboden nach oben gehoben oder versenkt werden. Wird er nur seitlich versetzt, entsteht kein Tsunami. (www.tsunami-alarm-system.com)
Durch diese „Unterwasseraktivitäten“ entstehen sehr hohe Vibrationen, durch die an der Wasseroberfläche viele niedrige Wellen entstehen. Diese Wellen breiten sich vom Epizentrum mit einer sehr hohen Geschwindigkeit (bis zu 700 km/h) kreisförmig aus. Sie rasen über die Ozeane bis zur nächsten erreichbaren Küste. Sobald sie diese erreicht haben, bauen sie sich, bis zu 50m in die Höhe auf und ihre Geschwindigkeit reduziert sich erheblich. Die Welle vermischt sich mit den Brandungswellen an der Küste und baut sich noch weiter in der Höhe auf. Wenn diese Welle jetzt an die Küste brandet, reißt sie alles mit sich. (Maier 2005: S.20)
Es sind meist niedrige Küsten betroffen, die aus Lockermaterial bestehen, „das durch kurze, aber intensive Einwirkung dieser Riesenwelle erodiert und umgelagert wird.“ ( Ahnert 1996: S. 400)
An Steilküsten besteht weniger Gefahr und das Wasser kommt nicht bis ins Landesinnere. (Ahnert 1996: S. 400)
4 . Wellen Definition
Tsunamis haben eine sehr lange Wellenlänge. Die Wasserwelle (auch seismische Welle genannt) entsteht durch die Unterwasseraktivitäten am Meeresboden z.B. durch ein Seebeben oder wenn ein Fremdkörper an der Meeresoberfläche das Wasser verdrängt. Alle Wellen haben eine Wellenlänge, Wellenhöhe, Wellenamplitude, Wellenfrequenz und eine Wellengeschwindigkeit. (Maier 2005: S. 22f. )
Die Wellenlänge ist durch den Abstand zwischen den Wellenkämmen bestimmt. ( Press&Siever 1995: S.372 )
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Arbeit zitieren:
Nadine Bellinghausen, 2007, Tsunamis und ihre Folgen, München, GRIN Verlag GmbH
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