Bergische Universität Wuppertal
Seminar: Politics made in USA
Studiengang: Lehramt GYM Englisch / Sozialwissenschaften
Thema:
Föderalismus in den USA
Fachsemester: 4. Semester (SS 05)
vorgelegt von:
Timm Gehrmann
Inhalt
I Einleitung 3
II Geschichte des amerikanischen Föderalismus 4
II.I Der Begriff des Föderalismus 4
II.II Entwicklung des amerikanischen Föderalismus 4
III Charakteristika des amerikanischen Föderalismus 6
III.I Das Konzept des „Dual Federalism“ 7
III.II New Deal – Hin zu einem „Cooperative Federalism“ 9
III.III „Competitive Federalism“ 11
IV Die Rolle des Kongresses im amerikanischen Föderalismus 12
V Fazit 15
VI Bibliographie 16
I Einleitung
Die Vereinigten Staaten von Amerika, als der am längsten dauerhaft währenden Demokratie der Welt, zeigen ihre Fortschrittlichkeit nicht nur im Punkt der Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch in einem föderalen System, wie es dieses zur Zeit der Staatengründung nirgendwo gab. Die Revolution der Kolonien gegen die Zentralgewalt in England war vor allem auch deshalb so erfolgreich, weil die Kolonien, die später die neu gegründeten Vereinigten Staaten konstituieren sollten, sich nach dem Prinzip der Selbstverwaltung konstituierten1. Dabei hat die amerikanische Verfassung, die seit 1776 weitestgehend unverändert in Kraft ist, bewiesen wie wohl überlegt und Zukunftssicher sie ist. Eine Verfassung, die damals für eine Handvoll Kolonien geschaffen worden ist hat in ihrer sinnvollen Auslegung ermöglicht, daß die USA auch mit gewachsener Größe trotzdem leicht regierbar geblieben sind. Andere stärker zentralistisch ausgelegte Staaten hätten bei einem solchen Wachstum der Bevölkerung sowie des Territoriums damit rechnen müssen, die Kontrolle über ihre Bürger und über das Territorium zu verlieren.
Ich möchte versuchen im Rahmen dieser Arbeit, zum einen die Geschichte des amerikanischen Föderalismus, sowie dessen verschiedene Erscheinungsformen und zum anderen die Wirkungsweisen und Instrumente dieser Föderalen Verfassung darzulegen. Ich möchte dabei die Begriffe Dual Federalism, Cooperative Federalism, Competitive Federalism sowie den Föderalismus wie ihn die New Deal Politik gestaltet hat, vorstellen. Darüber hinaus möchte ich kurz auf die Rolle der beiden Häuser des Kongresses in der Gestaltung des amerikanischen Föderalismus eingehen. Dabei werde ich versuchen zu zeigen, wie ein komplexes System von Checks und Balances das politische Tagesgeschäft charakterisiert. Neben diesen konstitutionell verankerten Instanzen möchte ich auch versuchen zu zeigen wie Föderalismus und Kultur in einer Wechselbeziehung stehen.
II Geschichte des amerikanischen Föderalismus
II.I Der Begriff des Föderalismus
Im Gegensatz zum Zentralismus bezeichnet der Begriff des Föderalismus eine staatliche Einheit, die auf einer Vielzahl gliedhafter Einzelverbände bzw. Einzelstaaten beruht. Dabei verrät bereits der lateinische Ursprung des Wortes (von Foedus – das Bündnis/ der Vertrag), daß die Gliedstaaten eines Föderalen Staates durch einen Vertrag miteinander verbunden sind. Föderale Staaten können dabei eher unitaristisch, also die Einheit der Staaten beschwörend, oder partikularistisch, also die Vielfalt beschwörend, sein. Im amerikanischen beschreibt der Begriff des Federalism, im Gegensatz zum deutschen Sprachgebrauch, eine Stärkung des Gesamtstaates2. So stehen die amerikanischen Federalists dafür ein, daß der Bundesstaat mit vielen Kompetenzen ausgestattet sein soll während die Anti- Federalists sich dafür einsetzen, daß den Gliedstaaten wieder mehr Kompetenzen zugestanden werden3.
II.II Entwicklung des Amerikanischen Föderalismus
Mit der Declaration of Independence sagten sich die damals 13 Kolonien von der Herrschaft des Britischen Königshauses los um von nun an als selbständige Staaten aufzutreten4. Die Staaten sollten zudem eine Konföderation gründen und gemeinsam auftreten5. Diese Entscheidung des Kontinentalkongresses wurde zunächst getroffen, weil sich die Kolonien ohne Repräsentation im Englischen Parlament und ohne Mitbestimmung in der Politik, sich zudem auch noch von England besteuert sahen, in einer Weise, die für die Einwohner der Kolonien nicht einsehbar war. Schließlich wurde mit dem Ende des Unabhängigkeitskrieges entschieden die neuen Staaten, die zuvor in einem losen Staatenbund, dessen Podium der Kontinentalkongress war, zusammengeführt worden waren, einen Bundesstaat zu gründen um ihre Interessen besser wahrnehmen zu können.
[....]
1 Ahrend, S. 214
2 Brockhaus, S. 149
3 Hübner, S. 40
4 Heideking, S. 21
5 ibid., S. 21
Arbeit zitieren:
Timm Gehrmann, 2005, Föderalismus in den USA, München, GRIN Verlag GmbH
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Diese Seminararbeit ist es nicht wert, dafür Geld zu verlangen. Zwar werden alle wichtigen Komponenten des US-Föderalismus angeführt udn soweit ich beurteilen kann korrekt in Bezug gesetzt, doch hinterlassen die vielen formalen Fehler und die schlechte Rechtschreibung den Eindruck der Unprofessionalität. Dazu kommmt die kurze Bibliographie. Für den Preis aknn ich die Arbeit nicht empfehlen.
am Tuesday, November 09, 2010-