Gliederung
Gliederung. 2
A. Einleitung 3
B. Hauptteil 5
1. Joseph von Eichendorffs „Zwielicht“ 5
a) Die äußere Form. 5
b) Interpretation des Gedichts 5
(1) Die erste Strophe 5
(2) Die zweite Strophe. 6
(3) Die dritte Strophe. 7
(4) Die vierte Strophe. 8
2. Johann Wolfgang Goethes „Dämmrung senkte sich von oben“ 9
a) Die äußere Form. 9
b) Interpretation des Gedichts 10
(1) Die erste Strophe 10
(2) Die zweite Strophe. 11
3.Vergleich beider Gedichte in Bezug auf die Darstellung der Dämmerung. 12
C. Schluss. 14
D. Literaturverzeichnis. 16
2
A. Einleitung
Die Epoche der Romantik erstreckte sich ungefähr über den Zeitraum von 1798 bis
1835 und wurde in die Frühromantik, Hochromantik und Spätromantik eingeteilt 1 . „Die romantische Lyrik war geprägt von einer volksliedhaften Einfachheit und einem Höchstmaß an sprachlicher Kunst sowie der von Goethe eingeleiteten Natur- und
Erlebnislyrik“ 2 .
Johann Wolfgang Goethe und Joseph von Eichendorff zählen zu den bekanntesten Vertretern dieser literarischen Epoche.
Eichendorff prägte besonders die sogenannten Stimmungsgedichte der klassischromantischen Tradition, welche besonders gefühlsbetont und voller lyrischer
Stimmungen sind 3 .
„Im Vordergrund romantischer Dichtungen standen Stimmungen, Gefühle und
Erlebnisse“ 4 .
Damit verbunden waren Motive der Mythologie, welche noch in der Aufklärung
angezweifelt worden waren, der Märchen, der Träume, des Wanderns und der Nacht 5 . Die Romantik stellte eine Reaktion der Seele gegen das Primat des Intellekts der
Aufklärung und Klassik dar 6 .
So müsste man die Weltanschauung innerhalb der Romantik beschreiben. Es lassen sich noch viele weitere Motive nennen, doch diese sind in Bezug auf die Interpretation der beiden Gedichte von Goethe und Eichendorff besonders wichtig Es beginnt mit der Interpretation des Gedichts „Zwielicht“ von Joseph von
Eichendorff, welches um 1811 entstanden ist 7 .
1 Vgl: http://www.literaturwelt.com/epochen/romantik.html. Freitag,9. Februar 2007, 10:05 Uhr
2 http://www.literaturwelt.com/epochen/romantik.html
3 Vgl: Burdorf, Dieter: Einführung in die Gedichtanalyse. 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage,
Stuttgart 1997, S. 1
4 http://www.literaturwelt.com/epochen/romantik.html
5 Vgl: http://www.literaturwelt.com/epochen/romantik.html
6 http://www.romantik-referat.de/facetten/bedeutung.html#weltanschauung. Freitag, 9. Februar 2007, 10:43 Uhr
3
Danach folgt eine Betrachtung von Goethes „Dämmrung senkte sich von oben“ von
1830 8 .
Das Ende des Hauptteils vergleicht beide Gedichte miteinander und stellt die wichtigsten Unterschiede in Bezug auf die Dämmerung dar. Die Schlussbetrachtung fasst letztendlich nochmals alle Ergebnisse zusammen.
7 Vgl: http://www.klassikerwortschatz.uni-freiburg.de/Lyrik.htm, Freitag, 9. Februar 2007, 10:55 Uhr
8 Vgl: http://www.klassikerwortschatz.uni-freiburg.de/Lyrik.htm
4
B. Hauptteil
1. Joseph von Eichendorffs „Zwielicht“
a) Die äußere Form
Wie schon erwähnt, ist das Gedicht um 1811 entstanden und erschien erstmals 1815, ohne Überschrift, innerhalb eines Romans.
Die Überschrift „Zwielicht“ erhielt es dann nachträglich in einer Sammlung. Eine Analyse der Äußeren Form lässt zunächst keine Besonderheiten erkennen. Auf den ersten Blick fällt einem die isometrische Strophenform ins Auge, nämlich vier gleich aufgebaute Strophen mit jeweils vier Versen.
Die Reimform ist hier ein umarmender Reim, der bis auf die erste Strophe immer rein verläuft.
Das Versmaß wird bestimmt durch einen vier-hebigen Trochäus mit ausschließlich weiblichen Kadenzen.
Es existieren keine Enjambements und es fallen lediglich zwei Anaphern am Anfang der zweiten und dritten Strophe auf.
Ansonsten hat das Gedicht keine auffälligen Besonderheiten in seiner äußeren Form.
b) Interpretation des Gedichts (1) Die erste Strophe
Das Gedicht beginnt gleich im ersten Vers mit einer Personifikation der Dämmerung, da diese versucht die Flügel zu „spreiten“ (1). Sofort stellt sich hier beim Leser das Bild eines großen, bedrohlichen Vogels ein. Mit dieser geschaffenen Bedrohlichkeit geht es dann zugleich weiter.
5
Arbeit zitieren:
Christian Lübke, 2007, Vergleich der beiden Gedichte „Zwielicht“ von Joseph von Eichendorff und „Dämmrung senkte sich von oben“ von Johann Wolfgang Goethe , München, GRIN Verlag GmbH
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