Inhaltsverzeichnis:
1. EINLEITUNG 3
2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER ERLEBNISPÄDAGOGIK 3
2.1. DIE PÄDAGOGIK KURT HAHNS 3
2.2. NEUERE ENTWICKLUNGEN 4
3. GRUNDLAGEN DER ERLEBNISPÄDAGOGIK 4
4. ZIELE DER ERLEBNISPÄDAGOGIK 5
5. METHODISCHE PRINZIPIEN DER ERLEBNISPÄDAGOGIK 6
6. WIE LASSEN SICH ERLEBNISPÄDAGOGISCHE KONZEPTE IN DER SCHULE
UMSETZEN UND AUF WELCHE PROBLEME STOßEN SIE? 7
6.1 MÖGLICHKEITEN DER UMSETZUNG 7
6.2 ORGANISATORISCHE LEITGEDANKEN 9
6.3 BESONDERE ANFORDERUNGEN AN DIE LEHRER 10
7. RESÜMEE 10
8. LITERATUR 11
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1. Einleitung
Bei meiner Hausarbeit zum Thema Erlebnispädagogik möchte ich zuerst einen groben Überblick über die Geschichte, die Grundlagen, sowie die Ziele der Erlebnispädagogik liefern. Danach gehe ich der Frage nach, wie sich erlebnisorientierte Lernkonzepte in der Schule umsetzen lassen und welche Probleme ihnen dabei im Weg stehen. Zuletzt möchte ich auf drei meiner Meinung nach wichtige Lehrerkompetenzen hinweisen, die so meine ich nicht nur für den erlebnispädagogisch bezogenen Unterricht, sondern auch für alle anderen Lern-und Lehrsituationen von großer Wichtigkeit sind.
2. Historische Entwicklung der Erlebnispädagogik
Erlebnispädagogik wurde nicht neu erfunden, sondern war schon von jeher eine Methode der Pädagogik, die versucht hat den drängenden pädagogischen Fragen bzw. reformbedürftigen Erziehungskonzepten der jeweiligen Zeit etwas entgegenzusetzen. Die platonische Ganzheitssicht von Körper, Geist und Seele, Individuum und Gesellschaft, wurde später von Kurt Hahn zum Vorbild und zu einem Grundpfeiler seines Konzepts. (www. Paed.com/hahn)
2.1. Die Pädagogik Kurt Hahns
Kurt Hahn wird oft als "Vater der Erlebnispädagogik" bezeichnet und kann der reformpädagogischen Bewegung der Weimarer Republik zugeordnet werden. Hahn kritisierte, als Erscheinungen seiner Zeit in den 20er und 30er Jahren, dass Jugendliche an folgenden Verfallserscheinungen litten:
1. Verfall körperlicher Tauglichkeit,
2. fehlende Selbstinitiative,
3. verringerte Geschicklichkeit und Sorgfalt,
4. mangelnde Fähigkeit, Empathie für andere zu entwickeln.
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Dem setzte Hahn die Erziehungsidee einer "Erlebnistherapie" entgegen. Hierbei ging er davon aus, dass die Intensität eines Erlebnisses einen lerntheoretischen Einfluss auf die Jugendlichen hat. Von der Grundlage des Erlebnisses aus waren für ihn bedeutsam:
• Nachahmung und wiederholtes Üben
• Umsetzen von Gefühlen in echtes Tathandeln
• Selbstüberwindung
• Charakterförderung
• Rettungsdienst als "Dienst am Nächsten"
• gruppenorientierte Pädagogik
(www. Paed.com/hahn)
2.2. Neuere Entwicklungen
Erst in den 70er Jahren begannen sich Pädagogen in der Bundesrepublik wieder stärker mit dem erlebnispädagogischen Ansatz zu beschäftigen. Zu tief saß lange Zeit die Angst, dass "Erlebnispädagogik" faschistisch ausgenutzt werden könnte. Was ja auch durch die Erfahrungen im 3. Reiche durchaus begründet war. In den USA und England war das ganz anders. Hier nahm dieser pädagogische Ansatz eine fortschreitende Entwicklung.
Aus der historischen Kritik und der Gegenwartsbetrachtung des erlebnispädagogischen Ansatzes hat sich inzwischen ein eigenständiger pädagogischer Weg entwickelt. Der erlebnispädagogische Ansatz befindet sich, wie alle Ansätze, auf dem theoretischen und praktischen Prüfstand und ist selbst in der Entwicklung begriffen.
(www. Paed.com/hahn; www.129.187.84.1/internett/hp/sitemap.html)
3. Grundlagen der Erlebnispädagogik
Erlebnis: "Erleben, Erlebnis ist das Bewusstwerden, Gewahrwerden, Innewerden von körperlichen und seelischen Zuständen. Es handelt sich dabei um psychische Vorgänge, meist gefühlsmäßiger, affektiver Art, von
besonderer Unmittelbarkeit und Einmaligkeit." 1
1 www.129.187.84.1/internett/hp/sitemap.html
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Arbeit zitieren:
David Distelmann, 2004, Erlebnispädagogik, München, GRIN Verlag GmbH
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