Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung. 1
2. Begriff der Logistik. 2
3. Definition der Logistik. 3
4. Sourcing - Konzepte 4
4.1 Outsourcing. 4
4.1.1 Chancen des Outsourcing. 5
4.1.2 Risiken des Outsourcing 6
5. Supply Risk Management 10
5.1 KonTraG 10
5.2 Risikomanagementsystem 11
5.2.1 Identifizierung von Risiken im Einkauf und der Beschaffung 12
5.2.2 Selektion der Risiken im Einkauf und Beschaffung 12
5.2.3 Risiken - Indikatoren im Einkauf und Beschaffung. 13
5.3 Beispiel für Supply Risk - Management 14
5.3.1 Das Unternehmen T-Mobile Deutschland GmbH 14
5.3.2 Veränderungen und vielfältige Anforderungen 15
5.3.3 Zielsetzung des Supply Risk - Managements 16
5.3.4 Entwicklung des Supply Risk - Management - Konzeptes für die T-Mobile
Deutschland GmbH. 18
6. Fazit. 21
7. Literaturverzeichnis. 22
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Verknüpfung des Supply Risk-Managements mit den bestehenden
Elementen des Lieferantenmanagements
Abbildung 2: Risikorubriken mit Kennzahlen und Indikatoren
III
1. Einleitung
Das Supply Chain-Management ist die aktive Gestaltung und laufende Mobilisierung der Versorgungsketten in der Wirtschaft mit dem Ziel der Sicherung und Steigerung des Erfolges der beteiligten Unternehmen 1 . Diese Arbeit befasst sich mit Ansätzen zum Management von Logistikchancen und -risiken.
In den ersten Abschnitten dieser Arbeit wird auf den Begriff und die Definition der Logistik eingegangen. In den folgenden Abschnitten werden die Sourcing Konzepte erläutert. Hier wird im besonderem auf das Outsourcing abgestellt. Es wird weiter auf die Chancen und Risiken die mit dem Outsourcing verbunden sind eingegangen. Im Anschluss an die detaillierte Betrachtung des Outsourcing wird das Supply Risk - Management dargestellt. Als ein Konzept des Risikomanagements soll es in dieser Arbeit genauer betrachtet werden. Der Blickpunkt in dieser Arbeit liegt auf der Beschaffungslogistik. Am Ende der Arbeit wird, am Beispiel der T-Mobil Deutschland GmbH, die Entwicklung und Gestaltung, sowie die Risiken und Möglichkeiten der Implementierung des Supply Risk - Managements aufgezeigt.
1 vgl. Klaus, P./ Krieger, W.: Gabler Lexikon Logistik, 2000, S.450
1
2. Begriff der Logistik
In früheren Jahren wurde die Logistik eher als Transport und Lagerung und als einfache Notwendigkeit angesehen. Diese Ansicht hat sich sehr gewandelt. Heute steht Logistik, als Wettbewerbsinstrument und Rationalisierungsfeld, im Blickfeld betrieblichen Interesses 2 .
In diesem Abschnitt wird kurz der Begriff der Logistik erläutert, um die Vielfältigkeit darzustellen.
Der Ausdruck „Logistik“ hat aus dem militärischen Bereich Eingang in die wirtschaftswissenschaftliche Literatur gefunden 3 . Im militärischen Bereich bezieht sich die Logistik auf Truppen und Güter. Im Unterschied hierzu befasst sich die Logistik im wirtschaftlichen Bereich in erster Linie mit Gütern. Die logistische Entscheidung im wirtschaftlichen Bereich wird auf der Grundlage von technologischen, ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielsetzungen getroffen. Und nicht wie im militärischen Bereich auf der Grundlage von politischen militärischen Zielsetzungen 4 .
Der Begriff der Logistik umfasst im weitesten Sinne die integrierte Planung, Steuerung, Durchführung und Kontrolle des gesamten Materialflusses und Warenflusses auf der Grundlage zielgerichteter Informationen. Hierunter fallen die Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik 5 . Es kann generell unter dem Begriff Logistik alles verstanden werden, was mit dem Austausch von Informationen und Waren zu tun hat.
Im Folgenden wird sich hauptsächlich auf die Logistik in der Beschaffung bezogen.
2 vgl. Klaus, P./ Krieger, W.: Gabler Lexikon Logistik, 2000, S.295
3 vgl. Pfohl, H.-C.: Logistiksysteme, 2004, S.11
4 vgl. Pfohl, H.-C.: Logistiksysteme, 2004, S.12
5 vgl. Klaus, P./ Krieger, W.: Gabler Lexikon Logistik, 2000, S.293
2
3. Definition der Logistik
Es gibt eine Vielzahl von Definitionen der Logistik. Es wird hierbei in drei mögliche Definitionen von Logistik differenziert. Zum einem gibt es den
lebenszyklusorientierten Definitionsansatz. Dieser legt die Lebenszyklen des Produktes zugrunde. Die Logistik wird hier als das unterstützende Management gesehen, das während des Lebens eines Produktes (Initiierungs-, Planungs-, Realisierungs-, Betriebs- und Stilllegungsphase) eine effizientere Nutzung der Ressourcen und die angemessene Leistung logistischer Elemente während dieser Phasen sicherzustellen hat. Und durch ein rechtzeitiges Eingreifen eine effektive Steuerung des Ressourcenverbrauchs gewährleistet soll 6 .
Ein anderer Ansatz ist der der dienstleistungsorientierten Definition. Hiernach ist die Logistik der Prozess zur Koordinierung aller immateriellen Aktivitäten, die zur Erfüllung einer Dienstleistung in einer kosten- und kundeneffektiven Weise vollzogen werden 7 .
In dieser Arbeit wird sich auf einen dritten Definitionsansatz bezogen. Hierbei liegt der Ansatz der Definition in der Flussorientierung. Diesem Ansatz zufolge hat die Logistik dafür zu sorgen, dass ein Empfänger (Person oder Ort) gemäß seines Bedarfes von einem Lieferer (Person oder Ort) mit dem richtigen Gut, im richtigen Zustand, in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort zu den dafür minimalen Kosten versorgt wird 8 .
6 vgl. Pfohl, H.-C.: Logistiksysteme, 2004, S.13
7 vgl. Pfohl, H.-C.: Logistiksysteme, 2004, S.13
8 vgl. Pfohl, H.-C.: Logistiksysteme, 2004, S.12 und
vgl. Reichmann, T.: Controlling mit Kennzahlen und Managementberichten, 2001, S.343
3
4. Sourcing - Konzepte
Die Auswahl eines Sourcing - Konzeptes richtet sich nach den Beschaffungsstrategien eines Abnehmers gegenüber seinem Lieferanten. Das Outsourcing ist eine Beschaffungsstrategie. Sie dient der Verringerung der Fertigungstiefe und soll die fixen Kosten abbauen. Des Weiteren sollen durch diese Strategie, die Know - How Vorteile und die Produktionsvorteile des Lieferanten genutzt werden. Das International Sourcing wird angewandt, wenn es sich um die Beschaffung von homogenen Produkten handelt. Das heißt, dass diese Produkte von verschiedenen Zulieferern bezogen werden können und man damit den Preisvorteil eines anderen Lieferanten nutzen kann. Das Gegenstück zum International Sourcing ist das Single Sourcing. Der Heterogenitätsgrad ist groß und es gibt für ein solches Produkt nur wenige Lieferanten. Ebenfalls kommt diese Form der Beschaffungsstrategie zum tragen, wenn die Beschaffungssituation sehr Komplex ist. Der Vorteil liegt in der Qualitätssicherung und auf Grund der damit verbundenen engen Zusammenarbeit in der Senkung der Transaktionskosten. 9 Im Weiteren wird näher auf das Outsourcing als Beschaffungsstrategie eingegangen.
4.1 Outsourcing
Beim Outsourcing werden Leistungen aus dem unternehmensinternen Wertschöpfungsprozess auf einen unternehmensexternen Wertschöpfungsprozess verlagert. 10 Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass eine Verlagerung von Wertschöpfungsprozessen auf andere Unternehmen oder Dienstleister, einen entscheidenden Nutzen für das Unternehmen haben muss, da eine solche Verlagerung im Allgemeinen sehr zeit- und ressourcenaufwendig ist. Ein solcher Nutzen liegt dann vor, wenn es zur Senkung von Kosten, der Steigerung der Qualität oder Erhöhung des Umsatzes führt. 11
9 vgl. Pfohl / C.: Logistikmanagement, 2004, S.172
10 vgl. Hauschild, R. J.: Erfahrungen aus der Bestandsaufnahme von Outsourcingfällen für Logistik - Leistungen,
1997, S. 3
11 vgl. Klaus, P., Krieger, W.: Gabler Lexikon Logistik, 2000, S. 271
4
Arbeit zitieren:
Andre Mund, Lars Adamski, 2007, Ansätze zum Management von Logistikchancen und -risiken, München, GRIN Verlag GmbH
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