

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis. I
Abbildungsverzeichnis II
1. Einleitung 7
1.1 Motivation für die Diplomarbeit 8
1.2 Zielsetzung. 8
1.3 Aufbau und Vorgehensweise 12
2. Die Ausgangslage 13
2.1 Vorstellung des Unternehmens Firma XY 13
2.2 Beschreibung der Ist-Situation des Vertriebs. 19
2.3 Ist-Situation des Controllings im Vertrieb. 25
3. Controllingansätze 27
3.1 Der Controllingansatz nach Deyhle 27
3.2 Der Controllingansatz nach Horváth. 29
3.3 Der Controllingansatz nach Weber 32
3.4 Fokussierung eines Ansatzes für das weitere Vorgehen 34
4. Vertriebscontrolling. 35
4.1 Darstellung der Rationalitätsdefizite 36
4.2 Vertriebscontrolling als wichtiger Bestandteil im Unternehmenscontrolling. 37
4.3 Soll-Konzept des Vertriebscontrolling. 38
5. Das Planungssystem. 39
5.1 Der Planungshorizont. 40
5.2 Vorgehen bei der Planung. 41
5.3 Planungsfelder der Vertriebsbereiche 43
5.3.1 Die Absatzplanung. 44
5.3.2 Die Umsatzplanung 47
5.3.3 Die Kostenplanung 48
5.3.3.1 Planung der fixen Kosten 48
5.3.3.2 Planung der variablen Kosten 49
5.3.3.3 Planung der speziellen entscheidungsrelevanten Absatzkosten. 49
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5.3.3.4 Die Planung der Kosten im Vertriebsbereich der Firma XY 50
5.3.4 Die Gewinnplanung 50
5.3.5 Die Planung des Gewinns im Vertriebsbereich der Firma XY 51
5.4 Gegenstromplanung mit Hilfe der Gap-Analyse 51
5.5 Koordination der Planung. 54
6. Das Kontrollsystem 55
6.1 Kontrollobjekte 57
6.2 Die Abweichungsanalyse 58
6.3 Die Stichprobenanalyse 60
6.4 Ablauf der Kontrolle. 61
7. Das Informationssystem 62
7.1 Der Informationsbedarf. 64
7.2 Informationsbeschaffung 69
7.3 Anforderungen an das Rechnungswesen. 69
7.3.1 Die Kostenrechnung 70
7.3.2 Die Leistungsrechnung 72
7.3.3 Das Rechnungswesen der Firma XY 73
7.4 Kennzahlen und Kennzahlensysteme für den Vertrieb 73
7.4.1 Geeignete Kennzahlen für den Vertrieb in der Firma XY 75
7.4.1.1 Der Auftragseingang 76
7.4.1.2 Der Kundenwert 77
7.4.1.3 Der Marktanteil. 78
7.4.1.4 Das Auftragsgrößenvolumen. 79
7.4.1.5 Die Kundenwanderung. 80
7.4.1.6 Die Rabattquote 81
7.4.1.7 Die Stornoquote 81
7.4.1.8 Der Neukundenanteil. 82
7.4.2 Das Kennzahlensystem für den Vertrieb in der Firma XY 83
7.4.3 Das Früherkennungssystem im Vertrieb 85
7.5 Das Vertriebsberichtswesen in der Firma XY 88
8. Instrumente des Vertriebscontrolling 93
8.1 Die ABC-Analyse 93
8.2 Die Break-Even-Analyse 97
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8.3 Die Deckungsbeitragsrechnung 98
8.3.1 Die Kundenerfolgsrechnung 100
8.3.2 Die Vertriebserfolgsrechnung 101
9. Implementierungsempfehlung für das Vertriebscontrolling in der Firma XY. 104
10. Fazit 105
Quellenverzeichnis III
Verzeichnis der Anhänge. IV
Ehrenwörtliche Erklärung. V
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Abkürzungsverzeichnis I
Abb. Abbildung bzw. beziehungsweise CRM Customer-Relationship-Management DB Deckungsbeitrag d.h. das heißt DL Dienstleistungen DOB Damen Oberbekleidung EDV elektronische Datenverarbeitung FOC Factory Outlett Center (Fabrikverkauf) F&E Forschung und Entwicklung ggf. gegebenenfalls HAKA Herren Anzüge Knaben Anzüge KIKO Kinderkonfektion SAP Betriebswirtschaftssoftware u.a. unter anderem MARKE NEU I MARKE NEU II usw. und so weiter z.B. zum Beispiel
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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Angedachte zukünftige organisatorische Einbindung des Vertriebscontrolling
Abb. 2: Divisionsstruktur der Firma XY
Abb. 3: Die Funktionen in den vier Divisionen.
Abb. 4: Darstellung der Produktprogramme.
Abb. 5: Übersicht über die aktuellen Absatzwege der Firma XY
Abb. 6: Anzahl der Außendienstmitarbeiter in den Divisionen.
Abb. 7: Nutzung der Auslandsgesellschaften als Absatzweg durch die Divisionen
Abb. 8: Stores und deren Nutzung als Absatzweg durch die Divisionen
Abb. 9: Outletts und deren Nutzung als Absatzweg durch die Divisionen
Abb. 10: Weitere Absatzwege und deren Nutzung durch die Divisionen.
Abb. 11: Zusammenspiel, zwischen Controller, Controlling und Manager.
Abb. 12: Der Controllingsystemansatz nach Horváth.
Abb. 13: Regelkreis des Controlling.
Abb. 14: Der Absatzplan als Basis für weitere Pläne
Abb. 15: Das Planungsvorgehen
Abb. 16: Die Gap-Analyse
Abb. 17: Struktur des Kontrollvorgangs
Abb. 18: Spannungsfeld der Informationen.
Abb. 19: Informationsbeschaffungsmethoden.
Abb. 20: Stufen der Kosten- und Leistungsrechnung.
Abb. 21: Kennzahlenstrukturen im Vertriebsbereich
Abb. 22: Typische Entwicklung des Deckungsbeitrags einer Kundenbeziehung
Abb. 23: Externe und interne Ursachenfelder von Risiken
Abb. 24: Grundsätze und Gestaltungsdimensionen der Berichterstattung
Abb. 25: Berichtscockpit des Vertriebscontrollers
Abb. 26: Typische ABC-Wert-Mengen-Relation.
Abb. 28: Break-Even-Diagramm
Abb. 29: Zusammenhänge zwischen Umsatzerlösen, Kosten und Gewinn.
Abb. 30: Grundaufbau einer Kundendeckungsbeitragsrechnung
Abb. 31: Die Vertriebserfolgsrechnung
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1 1. Einleitung
Zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte jedes Produkt in großen Mengen produziert und abgesetzt werden. Wenigen Anbietern stand eine große Anzahl von Konsumenten gegenüber. Im Laufe der Zeit wuchs die Anzahl der Unternehmen und folglich auch die Zahl der angebotenen Produkte. Der Wettbewerb verstärkte sich. Der konventionelle Verkäufermarkt entwickelte sich zu einem Käufermarkt, in dem die Nachfrage das Produktangebot bestimmt. Im Konkurrenzkampf der Unternehmen gewinnt dasjenige, welches Produkte mit dem attraktivsten Preis-Leistungsverhältnis und dem höchsten Zusatznutzen anbietet. Nach Porter können Unternehmen unter diesen Umständen nur 2 sein, wenn es ihnen gelingt, sich zu differenzieren, zu konzentrieren oder profitabel
3 Doch dies alleine reicht in der jüngsten Vergangenheit ihre Kosten zu minimieren.
nicht mehr aus. Um heute die Unternehmensstrategie langfristig erfolgreich zu gestalten, ist die Ausrichtung der gesamten Supply-Chain des Unternehmens auf die Kunden und deren Wünsche von größter Bedeutung. Die Integration des Customer-Relationship-Management wird zu einem unumgänglichen Bestandteil der Unternehmenspolitik. Dabei stellt sich dem Management die Frage, wie Kundennähe erzeugt, somit Kunden gewonnen und wie sie langfristig und gleichzeitig profitabel an das Un- 4 DasUnternehmen, welches die Anforderungen der ternehmen gebunden werden.
Kunden in Kombination mit einem wettbewerbsfähigen Produkt und Service exakt und 5 am schnellsten umsetzt, verfügt über einen wesentlichen Erfolgsfaktor. Auf Grund dieser Rahmenbedingungen ist es für viele Unternehmen unabdingbar geworden, ihre Controllingaktivitäten zu intensivieren. Durch die wachsende Komplexität und Dynamik der Unternehmenswelt kommt dem Vertrieb als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden eine bedeutende Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu. Die Tatsache, dass dieser Erfolg zunehmend stärker von effizienten Vertriebsaktivitäten abhängt, setzt eine ergebnisorientierte Planung, Steuerung und Kontrolle des Vertriebs voraus. Durch die Integration von Controllingaktivitäten in den Vertrieb mittels Vertriebscontrolling wird dieser Anforderung gerecht.
1 vgl. Pufahl, Mario (2006), Seite 5f.
2 siehe Anhang 1: „Porter-Kurve“
3 vgl. Porter, Michael (1999), Seite 1ff.
4 vgl. Kehl, Roger (2001), Seite 203
5 vgl. Harter, Gregor / Acker, Olaf / Böckmann, Jörg (2006), Seite 39
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1.1 Motivation für die Diplomarbeit
Die Firma XY hat die Bedeutung der Kunden für den Unternehmenserfolg noch nicht erkannt und sich nicht mit CRM beschäftigt. Die Dynamik in den Märkten und der Umwelt sowie die wandelnden Kundenwünschen treffen das Unternehmen unvorbereitet. 6 Daraus resultiert eine wirtschaftlich angespannte Lage des Unternehmens. Um der Entwicklung entgegenzusteuern, hat der Vorstand eine Reihe von Maßnahmen angestoßen, welche das Unternehmen wieder „fit“ für den Wettbewerb machen sollen. Für die Firma XY hängt das weitere Bestehen des Unternehmens vom Erfolg dieser Maßnahmen ab. Dazu wurden zum Auftakt sämtliche Bereiche, die Ablauforganisation sowie die Struktur des Unternehmens in Zusammenarbeit mit einer Unternehmensberatungsgesellschaft analysiert.
Bei der Analyse der Vertriebssituation und -organisation wurden erhebliche Mängel aufgedeckt. Die Wirtschaftlichkeit und deren Überprüfung im Vertrieb der einzelnen 7 kann nicht sichergestellt und ermittelt Divisionen, Absatzwege und Vertriebsobjekte
werden. Es fehlt eine effektive Planung, Steuerung und Kontrolle des Vertriebs. Ein Vertriebscontrolling ist in der Firma XY nicht vorhanden. Um das beschriebene Defizit in diesem Bereich zu beseitigen, möchte der Vorstand in Zukunft ein Vertriebscontrolling einführen. In einem Gespräch mit Mitgliedern des Vorstands stellte sich heraus, dass die Diplomarbeit ein geeigneter Rahmen ist, um das Thema zu behandeln. Zudem entspricht es den Interessen des Autors.
Auf Wunsch des Vorstands soll ein zentrales Vertriebscontrolling für alle Vertriebsaktivitäten der Firma XY eingerichtet werden. In dieser Diplomarbeit soll ein Soll-Konzept für ein Vertriebscontrolling entworfen werden, wie es im Anschluss an diese Arbeit möglicherweise bei der Firma XY implementiert werden könnte. Dabei steht erst einmal der Entwurf eines Soll-Konzepts und nicht die Implementierung im Vordergrund.
1.2 Zielsetzung
Die Unternehmen sehen sich einem immer schwieriger werdenden Marktumfeld mit kürzeren Produktlebenszyklen, gestiegenen Kundenanforderungen und zunehmenden Wettbewerbsdruck konfrontiert. Zeit wird zu einem entscheidenden Faktor des Unternehmenserfolgs. Die Komplexität des Vertriebs erreicht noch nie da gewesene Dimen-
6 siehe
7 siehe Anhang 2: Vertriebswegeportfolio der Firma XY
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Einleitung
sionen. Die Vertriebsleitung ist nicht mehr in der Lage, diese unübersichtliche Situation zu bewältigen. Margendruck, falsche Absatzprognosen und Fehleinschätzungen der Konsumentenwünsche haben fatale Auswirkungen. Um sich langfristig am Markt behaupten zu können, ist der systematische und zielgerichtete Einsatz von Vertriebsakti- 8 Daherist der Einsatz eines Vertriebscontrolling von vitäten ein Schlüssel zum Erfolg. elementarer Bedeutung für die Unternehmen.
Dieses soll auf die individuell Defizite der Firma XY ausgerichtet sein und den Anforderungen des Marktes und der Kunden gerecht werden. Die Verantwortlichen im Vertrieb sind bei der Erreichung ihrer Ziele auf ein aussagekräftiges Vertriebscontrolling angewiesen. Zur Unterstützung des Managements soll es ein Planungs-, ein Kontroll- und ein Informationssystem geben, welches nicht nur vergangenheitsorientiert ausgerichtet ist.
Das Vertriebscontrolling soll das Gesamtvertriebsportfolio der AG überwachen und Analysen durchführen, um Empfehlungen an die verantwortlichen Vertriebsleiter zu richten, welche Absatzwege rentabel sind, um einen erfolgreichen Multi-Kanal-Vertrieb der AG zu gewährleisten. Ebenso möchte der Vorstand der AG über die Gesamtsituation der Vertriebswege informiert werden, um gegebenenfalls intervenieren zu können. Daher muss der Vertriebscontroller laufend Berichte erstellen, um Entscheidungsträger über die Situation bzw. die Entwicklung zu informieren.
Die derzeitige sporadische Controllingarbeit der Vertriebsleiter wird auf den zentralen Vertriebscontroller verlagert, denn die Vertriebsleiter sollen entlastet werden. Ihnen werden die notwendigen Informationen so zur Verfügung gestellt werden, dass sie Entscheidungen treffen und so ihren Vertriebsbereich zielgerichtet auf die Anforderungen der Kunden ausrichten können. Die zur Verfügung gestellten Daten ermöglichen den Vertriebsleitern eine effiziente und effektive Koordination der Vertriebsaktivitäten. Das Vertriebscontrolling soll es der Führung ermöglichen Antworten auf folgenden Fragen 9 10 geben zu können:
8 vgl. Pufahl, Mario (2006), Seite 16
9 vgl. Becker, Jörg (2001), Seite 5
10 vgl. Wolf, Hubertus (2005), Seite 171ff.
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Einleitung
• Wie stellt sich die Wirtschaftlichkeit der Vertriebsobjekte dar?
• Welche Absatzwege sollen in Zukunft genutzt werden?
• Welche Gebiete / Länder sind attraktiv?
• Welche Kunden / Segmente sind rentabel?
• Welche Kunden sollen bedient werden?
• Bei welchen Kunden muss die Bearbeitung optimiert werden?
• Wie verändern sich die Märkte / Vertriebswege?
• Wie kann der Individualisierung der Kundenbedürfnisse begegnet werden?
• Wie kann durch partnerschaftliche Kundenbeziehung der DB erhöht werden?
• Wie stellt sich die Situation der DB in den einzelnen Vertriebsobjekten dar?
• Wie kann die Organisation des Vertriebs optimiert werden?
• Welche Vertriebsressourcen werden benötigt?
• Wie groß ist das Potential einzelner Vertriebsobjekte, Divisionen, Kunden und Ge-
• In welchen Bereichen verbergen sich Potentiale zur Verbesserung der Vertriebs-Performance?
• Welche Wirkung werden eingeleitete Maßnahmen entfalten?
• Wo verbergen sich Schwachstellen?
• Welche Mengen können wir absetzen?
• Welche Ergebnisbeiträge müssen unsere Leistungen erzielen?
• Mit welchen Risiken müssen wir bei unserem Geschäft rechnen?
• Wie stellt sich die Situation der Preisnachlässe dar und wie entwickelt sie sich?
Eine zentrale Frage im Vertriebsmanagement befasst sich mit den Anforderungen und Wünschen der Kunden. Dieser Frage muss seitens der Vertriebsleitung in jedem Fall nachgegangen werden. Das Vertriebscontrolling übernimmt dabei jedoch keine tragende Funktion.
Das Vertriebscontrolling soll der Firma XY helfen, die Planung zu verbessern, die Kontrolle zu verfeinern und die Steuerung rechtzeitig einzuleiten, um auf Veränderungen des Marktes und der Kundenwünsche zielstrebig und schnell reagieren zu können. Die bewusste Steuerung der verschiedenen Vertriebskanäle bietet die Möglichkeit, Kunden und Marktanteile zu gewinnen sowie Kosten zu senken. Voraussetzung dafür ist aber 11 eine systematische Analyse von Erfolg und Effizienz.
11 vgl. Schwanitz, Johannes / Krugmann, Beate (2003), Seite 44
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Einleitung
Die bisherigen, nur vereinzelt angewendeten, vergangenheitsorientierten Kontrollmechanismen für die Vertriebskontrolle bei der Firma XY sind nicht mehr zeitgemäß und durch vorausschauende Methoden zu ergänzen. So wird eine systematische und institutionalisierte Nachkalkulation aller Absatzwege und Vertriebsaktivitäten möglich. sein. Ziel ist es auch, die Schwachstellen im Vertrieb zu identifizieren und Maßnahmen zu deren Beseitigung einzuleiten.
Das Vertriebscontrolling soll ein Planungssystem sowie ein einheitliches Berichtswesen, d.h., ein Vertriebsinformationssystem mit geeigneten Kennzahlen zur Kontrolle und Steuerung enthalten. Überdies muss es über Instrumente verfügen, welche den Controller dabei unterstützen, Vertriebsobjekte zu planen, zu kontrollieren und zu steuern. Mit der Integration eines Planungs- und Kontrollsystems sowie eines Berichtswesens in einem zentralen Vertriebscontrolling können Kosten gespart, Bearbeitungszeit reduziert und der gesamte Planungsprozess durch einen verantwortlichen Vertriebscontroller transparent gemacht werden.
Des Weiteren sollen Instrumente und Methoden dargestellt werden, welche den Vertriebscontroller bei seiner Arbeit unterstützen und die Qualität seiner Ergebnisse fundieren sollen.
In dieser Arbeit werden folgende Punkte auf Grund der Beschränkung des Umfangs der Diplomarbeit ausgegrenzt, obwohl sie in der Literatur zu den erweiterten Themengebieten des Vertriebscontrolling gehören. Diese Themen sind so umfangreich, dass ihre Abhandlung jeweils eine eigene Diplomarbeit erfordern würde.
• Preispolitik • Entlohnungssystem der Außendienstmitarbeiter
• Vertriebsstrategie • Customer-Relationship-Management
• Benchmarking • Kostenrechnung
• Marktforschung • Vertragsgestaltung
• Marketing • Analyse der Verkaufsgespräche
• Implementierung des Soll-Konzepts, lediglich eine Empfehlung
In Abbildung 1 wird gezeigt, wie sich der Vorstand die organisatorische Einbindung des zentralen Vertriebscontrolling in der Firma XY in Zukunft vorstellen könnte.
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Einleitung
Abb. 1: Angedachte zukünftige organisatorische Einbindung des Vertriebscontrolling
Quelle: Eigener Entwurf
Zukünftig soll es einen Vertriebscontroller geben, der im Controlling angesiedelt ist und welcher an den Vorstand sowie die Führungskräfte im Vertrieb berichtet. Im letzten Kapitel dieser Arbeit, der Implementierungsempfehlung zu dem Soll-Konzept des Vertriebscontrolling, wird unter anderem geprüft, ob der Wunsch des Vorstands bezüglich der zukünftigen organisatorischen Einbindung empfehlenswert ist.
1.3 Aufbau und Vorgehensweise
Im Kapitel zwei wird zuerst die Ausgangslage der Firma XY dargestellt. Dazu wird das Unternehmen vorgestellt und die Ist-Situation des Vertriebsbereichs veranschaulicht. Im Kapitel drei werden die gebräuchlichsten Controllingansätze von Weber, Deyhle und Horváth erörtert. Als Grundlage für den weiteren Verlauf der Arbeit wird einer dieser drei Ansätze gewählt.
In Abschnitt vier wird detaillierter auf den ausgewählten Controllingansatz eingegangen und die Bedeutung des Vertriebscontrolling geschildert.
Die Kapitel fünf bis acht beschäftigen sich mit dem Soll-Konzept des Vertriebscontrolling für die Firma XY.
Kapitel fünf geht auf das Planungssystem ein, das als Ausgangspunkt für den Regelkreis des Vertriebscontrolling dient. Dabei werden konkrete Planungsfelder und deren Koordination im Rahmen des Vertriebscontrolling bei der Firma XY behandelt. Um die Planung kontrollieren zu können, bildet das folgende Kapitel sechs das Kontroll- und Steuerungssystem ab.
In Kapitel sieben wird das Informationssystem für das Vertriebscontrolling erörtert. Zentrale Rollen stellen dabei Kennzahlen, Kennzahlensysteme, ein Früherkennungssystem sowie das Berichtswesen dar.
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Die Ausgangslage
Kapitel acht beschreibt Instrumente, welche den Vertriebscontroller bei seiner Arbeit unterstützen sollen. Zu diesen Tools gehören die ABC-Analyse, die Break-Even-Analyse und die Deckungsbeitragsrechnung als Kunden- und Vertriebserfolgsrechnung.
Im letzten Kapitel neun wird eine Implementierungsempfehlung für das erarbeitete Soll-Konzept gegeben, wie es bei der Firma XY umgesetzt werden kann.
2. Die Ausgangslage
Die deutsche Bekleidungsindustrie ist seit Jahren in vielen Segmenten durch sinkende Umsätze, abnehmende Gewinne und geringe Renditen geprägt. Rabattschlachten sind durch Überkapazitäten, verschärften Wettbewerb und mangelnde Nachfrage begründet. Gewinner sind diejenigen Unternehmen, welche sich klar am Markt positionieren und durch effizientes Wertkettenmanagement und eindeutige Vermarktungskonzepte 12 auftreten.
Um dem Leser einen Einstieg in die Thematik zu verschaffen, wird in den folgenden Abschnitten die Firma XY vorgestellt und die Ist-Situation des Vertriebs aufgezeigt. Dies soll dem Leser ermöglichen, einen Bezug zu den weiteren Kapiteln dieser Diplomarbeit herzustellen.
2.1 Vorstellung des Unternehmens Firma XY
Die Firma XY wurde 1888 von XY als Unternehmen für Damenoberbekleidung gegründet. In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen durch eigenes Wachstum, Aufbau neuer Geschäftsfelder, Übernahmen anderer Unternehmen aus der Bekleidungsindustrie sowie durch die frühe Erschließung der Exportmärkte. Am 1. November 1997 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft und die Börsennotierung an allen großen deutschen Börsen.
Heute gehört die Firma XY als international ausgerichtete Gesellschaft zu den großen Unternehmen der deutschen Bekleidungsindustrie. Der Konzern ist weltweit in über 30 Ländern präsent, beliefert rund 17.000 Fachhandelsgeschäfte im In- und Ausland und ist einer der wenigen europäischen Modehersteller mit Gesamtkonzept: Damen-, Herren- und Kinder- sowie Sportbekleidung sind im Produktspektrum enthalten. Bei den
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Die Ausgangslage
Produkten der Firma XY handelt es sich ausschließlich um Oberbekleidung. Dazu gehören Jacken, Mäntel, Hosen, Pullover, Blazer, Blusen, Röcke, Kleider, Hemden, Shirts, Anzüge sowie die Sportbekleidung der Marke Marke Sport. Die Firma XY bedient alle Altersgruppen in den unterschiedlichen Preislagen - vom Kleinkind bis zum sogenannten „Best Ager“.
Das Unternehmen beschafft, fertigt und exportiert in über fünfzig Länder. Die Firma XY beschäftigt weltweit ca. 600 Mitarbeiter.
Der Vertrieb im Ausland erfolgt über eigene Niederlassungen, Importeure und Handelsvertretungen. Alle Kollektionen sind auf den bedeutenden nationalen und internationalen Messen vertreten. Von der kreativen Idee im Design über die Koordination der strategischen Produktionspartner in Europa und Asien bis zur logistischen Abwicklung wird von der Firma XY das gesamte Leistungsspektrum abgedeckt. Die Firma XY führt folgende Labels im Produktportfolio:
• Damenbekleidung: Marke abc Marke bcd
• Active Sortswear: Marke Sport MARKE NEU I
• Herrenbekleidung: Marke Herren
MARKE NEU I
• Kinderbekleidung: Marke Kind I
MARKE NEU I
Dabei liegt die in Abbildung 2 visualisierte Divisionsstruktur vor. Die Labels MARKE NEU I und MARKE NEU II gehören der Division US Polo an. Die Division US Polo verfügt über keinen eigenen Vertrieb. Die Produkte werden über die Absatzwege der HA-KA, KIKO und Marke Sport vertrieben. Dies ist möglich, da U.S. Polo Herren-, Sport-
12 vgl.
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Die Ausgangslage
und Kinderbekleidung herstellt. Somit ist es aus Kostengründen sinnvoller, den vorhandenen Vertrieb in den übrigen Divisionen zu nutzen, da sonst hätte ein sehr aufwendiger Vertrieb gegründet werden müsste. Bei MARKE NEU I hätten z.B. Vertriebsmitarbeiter im Kinderbereich, im Herren- und im Sportbereich eingestellt werden müssen. Für einen Außendienstmitarbeiter ist es nicht möglich, gleichzeitig Kinder- und beispielsweise Herrenbekleidung zu verkaufen, da jedes Kundensegment einer gezielten Verkaufsstrategie bedarf.
Da die Division U.S. Polo neu in das Portfolio der Firma XY aufgenommen wurde, wäre der Aufbau einer eigenen Vertriebsstruktur aus den oben genannten Gründen mit sehr hohen Kosten verbunden. Des Weiteren ist es schwer, das Absatzvolumen und den damit verbundene Einsatz des Vertriebspersonals für ein neu gegründetes Label zu prognostizieren. Daher hat man sich entschieden, die vorhandenen Vertriebskapazitäten der Firma XY in den drei Divisionen HAKA, KIKO und Marke Sport zu nutzen. Das Vertriebspersonal wurde leicht erhöht.
Abb. 2: Divisionsstruktur der Firma XY
Quelle: Eigener Entwurf
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Die Ausgangslage Die Ausgangslage
Abb. 3: Die Funktionen in den vier Divisionen
Quelle: Eigener Entwurf
Bei den einzelnen Labels werden jedes Jahr zwei Kollektionen auf den Markt gebracht: Herbst / Winter und Frühjahr / Sommer. Wobei eine Kollektion, je nach Label, aus vier bis neun Programmen besteht. Jedes Programm hat einen anderen Namen und wird in einer an die Jahreszeit angepassten Grundfarbe verkauft, welche derzeit von der Modebranche als „aktuell“ empfunden wird. Jedes Programm ist so aufgebaut, das man sich komplett damit einkleiden kann: Jacken, Hosen, Pullover, Hemden usw.. Neben den Kollektionen gibt es noch Ergänzungsprogramme, welche zwischen und parallel zu den Kollektionen angeboten werden.
• Flash ist ein Sonderprogramm, das kurzfristig produziert und auf den Markt ge- wird. Der Umfang dieses Programms ist mit einem Programm aus der Kollektion vergleichbar. Hierbei wird versucht, kurzfristig auf Trends zu reagieren und diese Ware den Kunden zwischen den Kollektionen zur Verfügung zu stellen.
• NOS (Never out of stock) ist ein Programm mit Artikeln, die sich in der Vergangen- gut verkauft haben und nicht jede Saison neu entworfen werden müssen. Wie zum Beispiel schwarze Hosen oder weiße Blazer. NOS wird das ganze Jahr neben den Kollektionen verkauft.
• Coordinate Edition ist eine Ergänzungskollektion zu der aktuellen Kollektion. Die
Teile dieses Programms lassen sich mit den Programmen aus den Kollektionen kombinieren.
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Die Ausgangslage
Abb. 4: Darstellung der Produktprogramme
Quelle: Eigener Entwurf
Das Geschäftsjahr der Firma XY weicht vom Kalenderjahr ab. Es beginnt am 01. Mai und endet am 30. April. So ist es möglich, in einem Geschäftsjahr die Sommer- und die Winterkollektion abzubilden.
Die Produktion der Kleidungsstücke findet aus Kostengründen überwiegend in Asien statt. Kleinere Mengen werden zudem in Osteuropa, Griechenland und der Türkei produziert. Dabei verfügt die Firma XY über keine eigenen Produktionsstätten. Die Produktion erfolgt in Form von Auftrags- und Lohnfertigung. Auf Grund der Produktionskostensituation in Deutschland findet hier keine Produktion mehr statt. Der Produktionsprozess vom Design der Kleidungsstücke bis zur Auslieferung an den Kunden dauert ca. ein halbes bis ein drei Vierteljahr. Die einzelnen Schritte des Produktionsprozesses sind im Detail in Anhang 3 dargestellt und werden hier nicht weiter erläutert. Die wirtschaftliche Lage der Firma XY stellt sich kritisch dar. Der Umsatz des Unternehmens bewegte sich in den letzten Jahren weltweit zwischen 30 und 55 Mio. Euro mit stark rückläufiger Tendenz. Dabei lag der erwirtschaftete Verlust bei ca. 3 bis 5 Mio. Euro, mit Ausnahme des Geschäftsjahres 2001, wo ein Gewinn von ca. 3 Mio. erzielt wurde. Dieser resultierte aber aus dem einmaligen Erlös durch den Verkauf der „XYZ“ Beteiligung, einem Unternehmen aus der Bekleidungsindustrie. Die Situation wird durch den starken Wettbewerb und den Umsatzrückgang in der Be- 13 Dabeiist der Modehandel von mageren Margen und kleidungsindustrie begründet.
einer immer kürzeren Saison geprägt. Ausländische Ketten mit völlig neuen Marketing-und Vertriebskonzepten üben Druck auf die Marktanteile der angestammten Beklei-
13 siehe
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Die Ausgangslage
14 Überdies sind die Märkte gesättigt, die Konkurrenz und die dungshersteller aus. 15 Homogenität in den Kollektionen nimmt immer mehr zu.
Die Firma XY ist ein Unternehmen, das nach alten Managementmethoden geführt wird. Es gibt keine langfristige Vision, ferner fehlt ein Zielsystem der Unternehmung. Die Anforderungen der Kunden und der Wandel der Märkte werden nicht wahrgenommen, nicht in der Geschäftspolitik berücksichtigt. Der permanente Wandel der Umwelt wird in dem Unternehmen als ununterbrochene Krise erlebt. Die Aufgaben der Führung sind oftmals auf die Funktion des Krisenmanagements beschränkt. Entscheidungen werden nicht transparent gemacht und sind somit für die Beschäftigten nicht nachvollziehbar. Die Mitarbeiter werden weder als Erfolgspotential gesehen noch in die Unternehmensstrategie eingeweiht. Sie bekommen keine Ziele, sondern Aufgaben und werden in Entscheidungen nicht einbezogen. Den Mitarbeitern fehlt der Überblick über den Gesamtzusammenhang der Aufgaben und Prozesse des Unternehmens. Dadurch fühlen sie sich nicht mit dem Unternehmen verbunden, was die Motivation und die Leistung der Mitarbeiter negativ beeinflusst. Die Firma XY oder einzelne Divisionen verfolgen keine einheitliche oder in sich geschlossene Wettbewerbsstrategie. Um der negativen wirtschaftlichen Lage des Unternehmens entgegenzuwirken, wurde im Winter 2004 die Division US Polo mit Ihren Labels MARKE NEU II und MARKE NEU I gegründet. Des weiteren wurde die Marke Firma XY Woman, die seit mehreren Jahren am Markt war, durch das Label Marke abc ersetzt. Die Umbenennung sollte das Label verjüngen und internationaler ausrichten. Als Werbefigur für Marke abc wurde das deutsche Model ABC engagiert.
Dieses sind nur einige der Maßnahmen, die der Vorstand angestoßen hat, um das Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu machen. Dennoch fehlt eine konsequente Ausrichtung der gesamten Unternehmensstrategie auf die Bedürfnisse der Kunden. Die zielstrebige Auseinandersetzung mit den Kunden im Rahmen eines Customer-Relationship-Management könnte hier Abhilfe schaffen. Darüber hinaus soll die Rentabilität des Unternehmens durch mehrere interne Maßnahmen verbessert werden. Unter anderem soll diese Diplomarbeit dazu beitragen, den Vertriebsbereich zu optimieren. Damit der Leser die Situation in der Firma XY besser einschätzen kann, werden im nächsten Abschnitt die Gegebenheiten im Vertrieb erläutert.
14 vgl. Drahten, Heiner (2005): Seite 1
15 vgl. Branchenreport: Bekleidungsindustrie (2005), Seite 3f.
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2.2 Beschreibung der Ist-Situation des Vertriebs
Die Firma XY bietet ihren Kunden im Rahmen des Multikanalvertriebs zahlreiche Absatzwege. Dabei ist die räumliche und zeitliche Ausweitung des Absatzmarktes ein wesentliches Ziel, um die stagnierende Nachfrage auf dem deutschen Markt zu kom- 16 Jemehr Kanäle, desto mehr Absatzwege und daraus resultierend mehr pensieren.
17 Das ist der Schlüssel zum Erfolg - so ist die zu Grunde liegende Umsatz und Gewinn.
Denkweise in der Firma XY. Dies ist durch das tradierte und stark verbreitete Umsatzdenken in dem Unternehmen bedingt. Aber welche Erfolge mit welchen Kanälen erzielt werden oder welche Kanäle die Kunden nutzen und welche Deckungsbeiträge von den Kundengruppen erwirtschaftet werden, ist in der Firma XY vollkommen unbekannt. Diese Defizite beschreiben nicht nur die Situation im Vertrieb der Firma XY, wie aus Anhang 6 zu entnehmen ist. In diesem Unternehmen ist sie aber extrem ausgeprägt. Um dem Leser die schwierige Situation im Vertrieb der Firma XY nahe zu bringen, wird in diesem Abschnitt die Vertriebssituation der Firma XY dargestellt. Wie bereits aus Abbildung 2 hervorgeht, ist die Firma XY divisional strukturiert. Jede Division hat einen Geschäftsführer und ist direkt dem Vorstand unterstellt. Die Divisionen der Firma XY verfügen über zahlreiche Vertriebswege, welche historisch gewachsen sind. Die meisten Absatzwege sehen sich mit einer zunehmenden Kundenabwanderung konfrontiert. So wurden immer wieder Wege gesucht, um den Umsatzrückgang kompensieren zu können.
Die Vertrieb für die einzelnen Divisionen ist funktional in den Divisionen organisiert und wird durch jeweils einen Vertriebsleiter gesteuert.
16 siehe Anhang 5: Probleme der Vertriebswege
17 vgl. Schröder, Hendrik / Schettgen, Gabriele (07/2004), Seite 377
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Die Ausgangslage
Abb. 5: Übersicht über die aktuellen Absatzwege der Firma XY
Quelle: Eigener Entwurf
Die einzelnen Vertriebswege werden im Folgenden einzeln erörtert: Der Verkauf über die Außendienstmitarbeiter war die erste Form des Vertriebs der Firma XY. Wie aus Abbildung 6 zu entnehmen ist, arbeitet die Firma XY sowohl mit Reisenden als auch mit selbstständigen Handelsvertretern auf Provisionsbasis. Die Außendienstmitarbeiter der Firma XY sind für die Betreuung der Facheinzelhändler zuständig. Diese Facheinzelhändler sind der größte Kundenkreis der Firma XY und machen den Hauptbestandteil des Umsatzes aus. Die Außendienstmitarbeiter wurden zuerst in Deutschland eingesetzt; heute aber ebenso verstärkt in Europa und weltweit. In der folgenden Betrachtung werden die Vertriebsmitarbeiter der sechs Auslandsgesellschaften nicht zu den Außendienstmitarbeitern gezählt. Hierzu zählen nur Reisende und Handelsvertreter, die von den Vertriebsleitungen der einzelnen Divisionen eingesetzt werden.
Jeder Außendienstmitarbeiter ist für ein geographisches Gebiet zuständig. In seinem Bezirk bekommt er einen sogenannten Showroom zur Verfügung gestellt, in dem die jeweilige zum Verkauf stehende Kollektion als Musterkollektion präsentiert wird. Der Mitarbeiter kann die Kunden in die Räumlichkeiten einladen, um die Kollektion vorzuführen und den Verkauf zu vollziehen. Die Firma XY verfügt über zahlreiche Showräume weltweit.
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Die Ausgangslage
Abb. 6: Anzahl der Außendienstmitarbeiter in den Divisionen
Quelle: Eigener Entwurf
Die Auslandsgesellschaften der Firma XY befinden sich in Österreich, Polen, Spanien, 18 Bei den Auslandsgesellschaften handelt es Frankreich, Italien und Großbritannien.
sich um reine Vertriebsgesellschaften, die von den Divisionen genutzt werden, um einen Ansprechpartner für die Kunden in den jeweiligen Ländern anbieten zu können. Sie befinden sich somit in den Ländern mit dem höchsten Exportanteil. Die Finanzierung der Auslandsgesellschaften erfolgt über den sogenannten Auslandsmehrpreis. Das bedeutet, auf den deutschen Verkaufspreis wird ein Zuschlag von ca. 2 - 3% addiert; dieser wird jedes Jahr neu berechnet und soll die Kosten der Auslandsgesellschaft tragen. Die Verkaufsgesellschaften werden von jeweils einem Niederlassungsverantwortlichen geleitet und bestehen je nach Größe aus weiteren Vertriebsmitarbeitern. In Deutschland werden die Auslandsgesellschaften von einem Ansprechpartner betreut, der direkt dem Vorstand unterstellt ist. Abbildung 7 zeigt, dass alle Divisionen alle Auslandgesellschaften als Absatzweg nutzen.
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Die Ausgangslage
Abb. 7: Nutzung der Auslandsgesellschaften als Absatzweg durch die Divisionen
Quelle: Eigener Entwurf
Die Stores sind der neueste Absatzweg der Firma XY. Das Konzept ist vor zwei Jahren in der DOB entstanden und wird gegenwärtig von der HAKA und Marke Sport genutzt. Zur Zeit befinden sich sechs Stores, eigene Verkaufsläden der Firma XY, in Hamburg, 19 Hierbei muss sich die Firma XY Koblenz, Karlsruhe, Neu-Isenburg und zwei in Berlin.
um die Ausstattung und Einrichtung der Läden, die Personal- und Warenversorgung und alle weiteren Aufgaben die beim Betreiben eines eigenen Einzelhandelsgeschäfts entstehen, kümmern.
18 siehe Anhang 7: Auslandsgesellschaften der Firma XY
19 siehe Anhang 8: Stores der Firma XY
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Die Ausgangslage
Abb. 8: Stores und deren Nutzung als Absatzweg durch die Divisionen
Quelle: Eigener Entwurf
Die ursprünglichen FOC’s, das sind Factory Outlett Center, befinden sich in Headquarter und Headquarter 2; hier findet der sogenannte Fabrikverkauf statt. Die FOC‘s sind direkt den Logistikzentren der Firma XY angeschlossen. Hier werden die Waren dem Endkunden und den Mitarbeitern zu reduzierten Preisen angeboten. Zusätzlich wurden vor einigen Jahren weitere externe Outletts eröffnet. Die Outletts der Firma XY befinden sich in Wertheim bei Frankfurt am Main, in Ingolstadt, in Pandorf in 20 Österreich und Roarmond in den Niederlanden.
Die Outletts dienen dazu, die Kleidungsstücke der abgelaufenen Saison zu verkaufen. Überdies werden Produkte zweiter Wahl mit kleinen Fehlern verkauft. Die Ware wird hier mit bis zu 70% Abschlag auf den Ursprungspreis verkauft. Dieser Absatzweg bietet den Vorteil, die Ware nicht zu 100% abschreiben zu müssen, da im normalen Handel mit der veralteten Ware keine Erlöse mehr erzielt werden könnten. So ist es in den meisten Fällen noch möglich, mit dem Verkauf im Outlett die Produktionskosten zu decken. Abbildung 9 zeigt die Outletts, welche von den Divisionen als Absatzweg genutzt werden.
20 siehe Anhang 9: Factory Outletts der Firma XY
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Die Ausgangslage
Abb. 9: Outletts und deren Nutzung als Absatzweg durch die Divisionen
Quelle: Eigener Entwurf
Noch bis letztes Jahr verkaufte Marke Sport seine Ware über einen Katalog, wie man es vom Otto-Versand oder Neckermann kennt. Doch dieses Geschäft wurde zunehmend unrentabler und somit trennte sich das Unternehmen von diesem Absatzweg. Dadurch gingen am Standort Hamburg zahlreiche Arbeitsplätze verloren, welche mit dem Katalogmanagement und der Bestellabwicklung betraut waren. Heute nutzt Marke Sport als einzige Division der Firma XY den Verkauf über einen eigenen Internetshop.
Der Export in die Länder, in denen Firma XY über keine Auslandsgesellschaften verfügt, wird direkt von dem jeweiligen Vertriebsleiter, einem speziellen Exportmanager oder einem Vertriebsmitarbeiter übernommen. Dies hängt von dem Umfang des Exportvolumens in den einzelnen Divisionen ab.
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Die Ausgangslage
Abb. 10: Weitere Absatzwege und deren Nutzung durch die Divisionen
Quelle: Eigener Entwurf
In Anhang 2 wird zusammenfassend das gesamte Vertriebsportfolio der Firma XY visualisiert, wobei es im gesamten Unternehmen keinen Verantwortlichen für das Portfolio gibt. Um diese Problematik zu vertiefen, wird im folgenden Abschnitt die Situation im Controlling erörtert.
2.3 Ist-Situation des Controllings im Vertrieb
Im Zentrum der modernen Vertriebsaktivitäten steht ein kundenorientiertes Vertriebsmanagement, das die Führung durch selektives Handeln und aktives Kundenbindungsmanagement in die Lage versetzt, langfristig attraktive Kunden zu identifizieren und an das Unternehmen zu binden. Aber nicht erst durch die Verbreitung von CRM, auch schon traditionell sollte der Vertrieb durch den Blick auf den Kunden geprägt sein. Dem Vertriebscontrolling kommt dabei die Aufgabe zu, die Vertriebsleitung mit den entscheidungsrelevanten Informationen zu versorgen, um zielgerichtete Maßnahmen zur kundenorientierten Steuerung der Vertriebsaktivitäten einleiten zu können. Überdies soll es ermöglicht werden, eine Optimierung der Kundenbeziehung anzustreben und sich durch die Bedienung der „richtigen Kunden“ einen Wettbewerbsvorteil zu ver- 21 schaffen.
Das Controlling der Firma XY hat an dieser Entwicklung nicht partizipiert und gerade die Controllingaktivitäten im Vertrieb sind auf ein nicht mehr zeitgemäßes Minimum beschränkt. Die Vertriebsleitung verfügt über keine fundierten Informationen, welche sie bei der Entscheidungsfindung oder dem Lancieren von Maßnahmen unterstützt.
21 vgl. Roßner, Reik / Seyffert, Sibylle (2005), Seite 507
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Die Ausgangslage
Somit ist der Vertriebsleitung eine wirtschaftliche und kundenorientierte Steuerung der Vertriebsaktivitäten nicht möglich.
Die Vertriebssteuerung sowie die Kontrolle der einzelnen Vertriebsaktivitäten erfolgt durch die Vertriebsleiter in den einzelnen Divisionen. Es gibt weder ein Vertriebscontrolling in den Divisionen noch im zentralen Unternehmenscontrolling. Es werden keine einheitlichen Instrumente angewandt, die einen Vergleich der Absatzwege ermöglichen. Die Nachhaltigkeit der Ergebnisse wird nicht gewährleistet. Die Kontrolle erfolgt eher sporadisch. Kritisches Hinterfragen der Vertriebsaktivitäten wird nicht effektiv durchgeführt. Es gibt kein Controllingsystem, welches die Vertriebsaktivitäten systematisch plant, kontrolliert und steuert und somit den Vertriebsbereich unterstützt. Das betriebliche Rechnungswesen wurde in den letzten Jahren als Informationsquelle weiter ausgebaut und bietet eine gute Datenbasis, die im Bereich Vertriebscontrolling nur sporadisch genutzt wird.
Es gibt kein standardisiertes Vertriebsberichtswesen. Entscheidungen werden durch schnelle ad-hoc-Analysen, einmalige Auswertungen oder ohne vorherige Untersuchung untermauert.
Eine Darstellung des Gesamtvertriebsportfolios der Firma XY sowie nachhaltige Rentabilitätsberechnungen der einzelnen Vertriebswege existieren nicht. Die Kennzahl mit der größten Bedeutung ist in den meisten Divisionen auch im Außendienst immer noch der Umsatz, wobei sich langsam ein Umdenken zum Deckungsbeitrag vollzieht.
Es gibt kein umfassend angelegtes standardisiertes Planungssystem, welches eine Datenvergleichbarkeit ermöglicht. Die Umsatzplanung für die jeweils folgende Saison erfolgt uneinheitlich z.B. durch die Außendienstmitarbeiter in Papierform und muss im jeweiligen Vertriebsinnendienst manuell in die EDV eingegeben werden. Die Provisionen der Außendienstmitarbeiter sind vom Umsatz abhängig. Eine Außendienstmitarbeitersteuerung findet nicht statt.
Die vorangegangene Beschreibung macht deutlich, das die mangelnden Controllingaktivitäten im Vertrieb nicht mehr zeitgemäß sind und es der Vertriebsleitung auf Grund der mangelhaften Informationen nicht möglich ist, eine kundenorientierte Ausrichtung der Vertriebsaktivitäten vorzunehmen. Um diesem Mangel entgegenwirken zu können, ist es notwendig, ein vollständiges Controlling für den Vertriebsbereich der Firma XY zu konzipieren. Dazu ist es erforderlich, im nächsten Kapitel die gängigsten Controllingansätze zu behandeln, um eine fundierte theoretische Basis für das weitere Vorgehen zu erarbeiten.
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3. Controllingansätze
Die deutsche Betriebswirtschaftslehre beschäftigt sich schon seit nahezu 30 Jahren mit dem Controlling; dennoch hat sich noch keine generell akzeptierte Auffassung zum Gegenstand dieser Führungsunterstützungsfunktion durchgesetzt. In diesem Abschnitt werden die drei gebräuchlichsten Controllingansätze in der deutschsprachigen Literatur von Deyhle, Weber und Horváth erörtert.
22 3.1 Der Controllingansatz nach Deyhle
Nach Deyhle sorgt der Controller dafür, dass ein Apparat existiert, der darauf hinwirkt, daß die Unternehmung Gewinne erzielt. Diese Funktion kann nur erfüllt werden, wenn ein dafür geeignetes Rechnungswesen zur Verfügung steht. Der Gewinn ist ein Ziel in Zahlen. Zur Verwirklichung des Controlling bedarf es eines Zahlenwerkes (Management-Rechnung, internes Rechnungswesen, Deckungsbeitragsrechnung). Der Controller kontrolliert nicht, sondern sorgt dafür, dass jeder sich selbst im Rahmen der durch die festgelegten Maßstäbe und im Hinblick auf die Einhaltung der von der Geschäftsleitung gesetzten Ziele kontrollieren kann. Deshalb geht Controlling nicht ohne Planung. Controlling ist gegenwarts- und zukunftsorientiert im Gegensatz zur 23 Kontrolle, die vergangenheitsorientiert ist.
Das Controlling bildet eine Servicefunktion, damit jeder sein Controlling in seinem Bereich betreiben kann. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Ziele eines jeden Einzelnen und die Ziele des gesamten Unternehmens in Einklang sind. Dies wird durch ein Self-Controlling in Verbindung mit Zielvereinbarungen für die einzelnen Geschäftsfelder mit ihren Managern sowie für die einzelnen Mitarbeiter in ihren jeweiligen Aufgabengebieten unterstützt. In diesem Bereich wird Controlling durch Self-Controlling ersetzt. Die Betroffenen sollen sich aufgrund der transparent gemachten Ziele durch Selbstvergleich mit den realisierten Ergebnissen selbst kontrollieren können. Dabei handelt es sich um den Managementansatz Führung durch Zielvereinbarung (Management by Objectives). Wichtig ist indes, dass die gesamte Zielpyramide des Unternehmens umfassend, also mit allen Funktionsbereichen, und in sich konsistent angelegt ist. Die Ziele auf allen Organisationsebenen müssen verzahnt werden.
22 vgl. Deyhle, Albrecht (2003), Seite 1ff.
23 vgl. Preißler, Peter (2000), Seite 14
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Controllingansätze
In dem Ansatz von Deyhle ist der Controller dafür zuständig, das Controlling zu instrumentieren und in der täglichen Anwendung zu interpretieren. Der Controller sorgt dafür, dass die Manager Controlling machen können. Controller sind wirtschaftliche Zielfindungs- und Zielerreichungsbegleiter. Der Controller ist der Lotse, der durch seine Navigationsmethodik das Unternehmen auf Kurs, d.h. in der Gewinnzone hält. Er soll das Management kompetent beraten. Der Controller soll dafür sorgen, dass eine Methodik existiert, die darauf hinwirkt, dass die Unternehmung Gewinn erzielt. Dabei hat er die Funktion als Interpret, Ratgeber, ökonomischer Begleiter und Gewinn-Lotse für die Manager so zu erfüllen, dass jeder sich durch arbeitsfähige Werkzeuge selber kontrollieren kann. Der Controller ist dafür verantwortlich, dass Ergebnis-Transparenz herrscht. Controller moderieren den Controlling-Prozess so, dass jeder Entscheidungsträger zielorientiert arbeiten kann. Dabei beschaffen sie die Daten sowie Informationen 24 und pflegen das Controllingsystem.
Controlling besteht im Vergleich zwischen Ist und Soll und im gezielten Reagieren als Folge von Abweichung. Somit ist Controlling ein sich ständig wiederholender Prozess von Zielsetzung, Planung und Steuerung mit Rückkopplungsprozessen.
Abb. 11: Zusammenspiel, zwischen Controller, Controlling und Manager
Quelle: Deyhle Albrecht, (1993) Controller und Controlling, Seite 26
24 vgl. Deyhle, Albrecht (1993), Seite 19ff.
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Controllingansätze
Wie der Abbildung 11 zu entnehmen ist, besteht Controlling aus Teamarbeit zwischen Manager und Controller. Um Controlling zu ermöglichen, ist Kommunikation zwischen den Beteiligten von größter Bedeutung. Der Controller selber ist auch Manager - er managt das Controlling.
Überdies ist eine Planung notwendig. Die Aufgabe des Controlling besteht darin, ein geeignetes System der Unternehmensplanung zu entwickeln. Bei der Planung wirkt der Controller bei der Festlegung von Unternehmungsleitbildern und -zielen mit. Des Weiteren ist er federführend bei der Koordination der Planungs- und Budgetarbeiten, bei der Abstimmung der Teilziele und der Teilpläne und dem Zusammenführen zu einem Gesamtplan. Die Controller-Funktion betreut die Planung.
Bei der Berichterstattung organisiert und pflegt der Controller das zukunftsorientierte Berichtswesen sowie das gesamte Controllingsystem. Dabei muss ein aussagekräftiges Informations- und Berichtssystem eingerichtet werden, welches den speziellen 25 Informationsbedürfnissen des Managers angepasst ist.
Rechtzeitiges Liefern periodischer Soll-Ist-Vergleiche bezüglich Umsatz, Kosten und Gewinnen, Finanzen und Investitionen sowie die Benachrichtigung bei der Überschreitung bestimmter in der Planung festgelegter Parameter gehören genauso zu seinen Aufgaben, wie die Erarbeitung von Alternativen und Empfehlungen zur Gegensteuerung. 26 Bei der Implementierung eines Controlling empfiehlt Deyhle folgendes Vorgehen:
1. Einrichtung eines Systems der Management-Rechnung
2. Aufbau eines Systems der Unternehmensplanung
3. Verschmelzung des Systems der Management-Rechnung und des Systems der Unternehmensplanung zu einem System der Führung durch Ziele.
27 3.2 Der Controllingansatz nach Horváth
Bei dem Ansatz von Horváth liegt die Sicherung und Erhaltung der Koordinations-, Reaktions- und Adaptionsfähigkeit der Führung zugrunde. „Controlling ist - funktional gesehen - dasjenige Subsystem der Führung, das Planung und Kontrolle sowie Infor-
25 vgl.
26 Deyhle, Albrecht (1990), Band I, Seite 158
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Arbeit zitieren:
Sven Freimark, 2007, Konzept eines Vertriebscontrolling für die Firma XY, München, GRIN Verlag GmbH
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