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Streetwork in der Drogenszene

Title: Streetwork in der Drogenszene

Term Paper , 2006 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Franziska Marr (Author)

Social Work
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Jeder junge Mensch ist heute positiven und negativen Einflüssen der Umwelt ausgesetzt, denen er sich nur schwer entziehen kann. Haben junge Menschen dann auch noch Probleme, zum Beispiel mit dem eigenen Aussehen, in der Schule, mit Freunden oder Eltern, sind sie leicht für Drogen empfänglich. Andere probieren es nur mal aus um ihre Erfahrungen zu sammeln oder weil „alle“ das machen, andere wiederum kommen gar nicht mehr weg von ihnen und rutschen immer mehr in die Drogenszene hinein. Viele von ihnen haben den Wunsch aufzuhören, haben aber Angst in einer öffentlichen Stelle um Hilfe zu bitten. Anderen wiederum geht es zwar schlecht durch Drogen, aber sind sie in ihren Augen ein Mittel zur Befriedigung ihrer Sucht. Hier beginnt die Arbeit eines Streetworkers.

Diese Arbeit behandelt das Thema des Streetworking in der Drogenszene. Es gibt viele verschiedene Arten von Drogen. Einige sind legal, wie zum Beispiel Zigaretten und Alkohol, andere sind illegal, wie Heroin, Cannabis oder LSD. Klar ist, dass alle Drogen gefährlich sind, aber die illegalen sind dabei am gefährlichsten. Ich werde mich im Weiteren auf die illegalen und somit auch die gefährlicheren Drogen beziehen.

Gegliedert ist diese Arbeit in vier Abschnitte. Im Anschluss an die Einleitung werden Begriffe, wie Sucht, Drogen oder Abhängigkeit geklärt. Da das Streetworking Teil der Kinder- und Jugendhilfe ist, werde ich diese im zweiten Teil näher erläutert. Danach werde ich das Streetworking als Handlungsmethode ausführlicher beleuchten, wobei ich den Begriff Streetwork erklären werde, die historische Entwicklung des Streetworking ausarbeite und Anforderungen an einen Streetworker und dessen Kompetenzen darstelle. Insbesondere gehe ich in diesem Teil der Hausarbeit auf das Streetworking mit drogenabhängigen Jugendlichen ein und werde Ziele, Aufgaben und Methoden aufzeigen. Im letzten Bereich dieser Arbeit werde ich mich mit den Perspektiven und der Effektivität des Streetworking in der Drogenszene auseinander setzen und klar stellen, welche Chancen und Risiken es gibt. Im Anschluss daran befindet sich meine persönliche Stellungnahme. Ich werde in der vorliegenden Arbeit ausschließlich die männliche Form nutzen, es sind allerdings beide Geschlechter gemeint.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Klärung von Begriffen

3) Streetwork als Teil der Kinder- und Jugendhilfe

4) Streetwork

4.1) Begriffserklärung

4.2) Historische Entwicklung

4.3) Anforderungen / Kompetenzen an Streetworker

4.4) Streetworking mit Drogenabhängigen

4.4.1) Ziele und Aufgaben

4.4.2) Methoden

5) Perspektiven und Effektivität des Streetworking in der Drogenszene

6) Gefahren des Streetworking

7) Persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Handlungsfeld des Streetworkings in der Drogenszene, um dessen Methoden, Potenziale und bestehende Risiken im Kontext der sozialen Arbeit zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagenbegriffe der Sucht- und Drogenproblematik
  • Eingliederung von Streetwork in das System der Kinder- und Jugendhilfe
  • Anforderungsprofile und Kompetenzen für Streetworker
  • Methodische Ansätze in der akzeptierenden Drogenarbeit
  • Kritische Reflexion über Gefahren und Fehlentwicklungen des Streetworkings

Auszug aus dem Buch

4.1) Begriffserklärung

Für dieses Arbeitsfeld werden schon von vornherein unterschiedliche Begriffe verwendet, die eine eindeutige Definition fast ausschließen. So spricht man beispielsweise von Streetwork, mobiler oder aufsuchender Jugendarbeit, Straßensozialarbeit oder auch Straßenarbeit. Alle Begriffe meinen das gleiche und wirken trotzdem verwirrend. In dieser Arbeit wird der Begriff Streetwork verwendet, um den historischen Hintergrund nicht außer Acht zu lassen.

Streetworker arbeiten im sozialräumlichen Zusammenhang mit „ihrer“ Szene. Das heißt, wenn sie im Drogenbereich tätig sind, arbeiten sie mit Drogenkonsumenten eng zusammen. Ein Streetworker arbeitet auch nicht in Räumlichkeiten eines Amtes oder einer Beratungsstelle, sondern geht in die Lebensfelder der jeweiligen Zielgruppe. Sein Arbeitsplatz liegt daher in Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen, in Fußgängerzonen, Schnellrestaurants, Bars, Kneipen, Spielhallen, Diskotheken, Rotlichtvierteln, Jugendfreizeiteinrichtungen oder eben auf der Straße. Ebenso suchen Streetworker ihre Zielgruppe auch in ihren privaten Rückzugsräumen auf. Im Gegensatz zu einem Berater wartet ein Streetworker nicht darauf, dass er von Szeneangehörigen konsultiert wird. Er begibt sich von allein in das Umfeld und versucht, die Konsumenten zu erreichen, die den Beratungsstellen kein oder wenig Vertrauen entgegen bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Einleitung führt in die Drogenproblematik bei Jugendlichen ein und erläutert den Fokus auf illegale Drogen sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2) Klärung von Begriffen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Drogen, Sucht und Abhängigkeit, um ein einheitliches Verständnis für den weiteren Verlauf zu schaffen.

3) Streetwork als Teil der Kinder- und Jugendhilfe: Hier wird das Feld der Jugendhilfe im Kontext der Sozialpädagogik beleuchtet und das Streetworking als mobile Form der Jugendarbeit eingeordnet.

4) Streetwork: Dieser umfangreiche Hauptteil befasst sich mit der Definition, der historischen Entwicklung, den notwendigen Kompetenzen für Streetworker sowie Zielen und Methoden der Arbeit mit Drogenabhängigen.

5) Perspektiven und Effektivität des Streetworking in der Drogenszene: Das Kapitel diskutiert die Wirksamkeit mobiler Ansätze und unterstreicht die Notwendigkeit einer fachlichen Standardisierung.

6) Gefahren des Streetworking: Eine kritische Auseinandersetzung mit Fehlentwicklungen wie Alibi-Funktionen oder dem Missbrauch als Instrument sozialer Kontrolle.

7) Persönliche Stellungnahme: Die Verfasserin reflektiert ihre persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema und betont das ungenutzte Potenzial des Streetworkings.

Schlüsselwörter

Streetwork, Drogenszene, Sozialarbeit, Jugendhilfe, Suchtprävention, Akzeptierende Drogenarbeit, Sozialräumliche Arbeit, Drogenabhängigkeit, Mobile Jugendarbeit, Lebensweltorientierung, Psychosoziale Stabilisierung, Fachstandards, Qualitätsmanagement, Szenearbeit, Sozialkontrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das sozialpädagogische Arbeitsfeld des Streetworkings, insbesondere dessen Anwendung und Herausforderungen im Kontext der Drogenszene.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Verortung von Streetwork, die Anforderungen an Streetworker, die verschiedenen Handlungsansätze und die kritische Reflexion von Risiken im Arbeitsalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Rolle des Streetworkings als akzeptierende Drogenarbeit zu erläutern und aufzuzeigen, wie durch adäquate Methoden und Qualitätsmanagement eine bessere Unterstützung für Drogenkonsumenten gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis fachwissenschaftlicher Quellen, Jugendberichten und Expertenpublikationen das Themenfeld strukturiert und analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird Streetwork definitorisch eingegrenzt, historisch hergeleitet, fachlich qualifiziert und methodisch in Bereiche wie Grundversorgung, Information und Beratung unterteilt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Streetwork, Drogenszene, akzeptierende Drogenarbeit, Lebensweltorientierung und soziale Kontrolle charakterisieren.

Warum wird Streetwork laut der Arbeit oft als "Alibi" missbraucht?

Dies geschieht, wenn Träger Streetworker lediglich einstellen, um Offenheit zu suggerieren, während die Arbeit in den realen innerbehördlichen Entscheidungsprozessen kaum eine tatsächliche Relevanz oder Unterstützung findet.

Welche Rolle spielt das Qualitätsmanagement für die Zukunft des Streetworkings?

Ein standardisiertes Qualitätsmanagement ist laut der Autorin notwendig, um Arbeitsmethoden zu verbessern, Erfolgschancen zu erhöhen und den Weg für neue Handlungsstrategien freizumachen.

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Details

Title
Streetwork in der Drogenszene
College
University of Lüneburg
Grade
2,0
Author
Franziska Marr (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V70044
ISBN (eBook)
9783638628853
ISBN (Book)
9783640235117
Language
German
Tags
Streetwork Drogenszene historische Enwicklung Drogen Ziele Aufgaben Perspektive Effektivität Gefahr Methoden Kinder- und Jugendhilfe Kompetenzen Anforderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Marr (Author), 2006, Streetwork in der Drogenszene, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70044
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