Inhaltsverzeichnis
1) Einleitung 3
2) Klärung von Begriffen 4
3) Streetwork als Teil der Kinder- und Jugendhilfe 5
4) Streetwork 7
4.1) Begriffserklärung 7
4.2) Historische Entwicklung 8
4.3) Anforderungen Kompetenzen an Streetworker 9
4.4) Streetworking mit Drogenabhängigen 10
4.4.1) Ziele und Aufgaben 11
4.4.2) Methoden 12
5) Perspektiven und Effektivität des Streetworking in der Drogenszene 15
6) Gefahren des Streetworking 16
7) Persönliche Stellungnahme 19
8) Literaturverzeichnis 20
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1) Einleitung
Jeder junge Mensch ist heute positiven und negativen Einflüssen der Umwelt ausgesetzt, denen er sich nur schwer entziehen kann. Haben junge Menschen dann auch noch Probleme, zum Beispiel mit dem eigenen Aussehen, in der Schule, mit Freunden oder Eltern, sind sie leicht für Drogen empfänglich. Andere probieren es nur mal aus um ihre Erfahrungen zu sammeln oder weil „alle“ das machen, andere wiederum kommen gar nicht mehr weg von ihnen und rutschen immer mehr in die Drogenszene hinein. Viele von ihnen haben den Wunsch aufzuhören, haben aber Angst in einer öffentlichen Stelle um Hilfe zu bitten. Anderen wiederum geht es zwar schlecht durch Drogen, aber sind sie in ihren Augen ein Mittel zur Befriedigung ihrer Sucht. Hier beginnt die Arbeit eines Streetworkers.
Diese Arbeit behandelt das Thema des Streetworking in der Drogenszene. Es gibt viele verschiedene Arten von Drogen. Einige sind legal, wie zum Beispiel Zigaretten und Alkohol, andere sind illegal, wie Heroin, Cannabis oder LSD. Klar ist, dass alle Drogen gefährlich sind, aber die illegalen sind dabei am gefährlichsten. Ich werde mich im Weiteren auf die illegalen und somit auch die gefährlicheren Drogen beziehen.
Gegliedert ist diese Arbeit in vier Abschnitte. Im Anschluss an die Einleitung werden Begriffe, wie Sucht, Drogen oder Abhängigkeit geklärt. Da das Streetworking Teil der Kinder- und Jugendhilfe ist, werde ich diese im zweiten Teil näher erläutert. Danach werde ich das Streetworking als Handlungsmethode ausführlicher beleuchten, wobei ich den Begriff Streetwork erklären werde, die historische Entwicklung des Streetworking ausarbeite und Anforderungen an einen Streetworker und dessen Kompetenzen darstelle. Insbesondere gehe ich in diesem Teil der Hausarbeit auf das Streetworking mit drogenabhängigen Jugendlichen ein und werde Ziele, Aufgaben und Methoden aufzeigen. Im letzten Bereich dieser Arbeit werde ich mich mit den Perspektiven und der Effektivität des Streetworking in der Drogenszene auseinander setzen und klar stellen, welche Chancen und Risiken es gibt. Im Anschluss daran befindet sich meine persönliche Stellungnahme.
Ich werde in der vorliegenden Arbeit ausschließlich die männliche Form nutzen, es sind allerdings beide Geschlechter gemeint.
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2) Klärung von Begriffen
Im ersten Teil dieser Hausarbeit werden häufig verwendete Begriffe geklärt, um die Bedeutung dieser Begriffe für diese Arbeit aufzuzeigen.
Drogen
Stimmer sagt, dass man Drogen in vier Kategorien einteilen kann. Zum Ersten ist es eine ursprüngliche Bezeichnung für getrocknete Pflanzen oder deren Teile, die direkt als Heilmittel verwendet oder aus denen Wirkstoffe isoliert wurden. Des Weiteren sagt er, werden grundsätzlich unter dem Begriff Drogen alle pflanzlichen und chemischen Substanzen zusammengefasst, die über das zentrale Nervensystem die subjektive Befindlichkeit eines Konsumenten beeinflussen. Genussmittel wie Kaffee, Tabak und Alkohol, aber auch sedierende und schmerzlindernde Medikamente, Schlaf- und Beruhigungsmittel und Schnüffelstoffe zählen dann auch zu Drogen. Jedoch werden heute im alltäglichen Sprachgebrauch meist diejenigen Substanzen als Drogen bezeichnet, deren Herstellung, Verkauf, Erwerb und Konsum illegal sind. Darüber hinaus, so Stimmer, kann zwischen legalen Drogen, wie Tabak und Alkohol und illegalen Drogen unterschieden werden, hier wiederum zwischen weichen Drogen, wie Haschisch, Cannabis, Ecstasy und harten Drogen, wie Heroin und Kokain. (Stimmer)
Sucht
Die Sucht ist ein Zustand, in dem man bestimmte schädliche Gewohnheiten nicht mehr ändern kann (vor allem das Rauchen, das Trinken von Alkohol, die Einnahme von Drogen). Auch kann man die Sucht als ein übertriebenes Verlangen beschreiben, etwas zu tun.
Abhängigkeit
Der Begriff Abhängigkeit steht in der Medizin für das unabweisbare Verlangen nach bestimmten Stoffen oder Verhaltensformen, durch die ein kurzfristig befriedigender Erlebniszustand erreicht wird. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und zerstört die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen eines Individuums.
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Jugend Die Jugend ist ein gesellschaftlich und historisch bestimmter Lebensabschnitt zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Die Jugendzeit ist in der abendländischen Geschichte seit der Antike als relativ eigenständige Lebensphase bekannt. Bis Ende des 19.Jahrhundert war sie ein Privileg männlicher Heranwachsender der Oberschicht, bei allen anderen sozialen Gruppen schloss sich der Eintritt in das Erwachsenenalter mehr oder minder unmittelbar an die Kindheit an. In modernen Gesellschaften hat sich dieser Lebensabschnitt immer mehr verlängert, da der Eintritt ins Erwachsenenalter, ungenau dadurch bestimmt, wann eine Person in das Berufsleben eintritt oder eine eigene Familie gründet, immer später erfolgt.
Nachdem die Schwerpunktbegriffe dieser Hausarbeit näher erläutert wurden, wird nun im weiteren Teil die Kinder- und Jugendhilfe, dessen Teil das Streetworking ist, ausgearbeitet.
3) Streetwork als Teil der Kinder- und Jugendhilfe
Die Kinder- und Jugendhilfe stellt einen Ausschnitt der Sozialpädagogik dar und richtet sich an Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Hier gilt es, junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern, Benachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, sowie für positive Lebensbedingungen und eine kinder- und jugendfreundliche Umwelt zu sorgen. Die Formen der Hilfen reichen von Beratung, Einzelbetreuung, sozial-pädagogischer Unterbringung von Kindern außerhalb ihrer Familie bis hin zu Familien- und Jugendgerichtspflege. Träger der Kinder- und Jugendhilfe sind öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel Jugendämter, freigemeinnützige Einrichtungen, wie beispielsweise Wohlfahrtsverbände oder Jugendverbände, sowie privatgewerbliche Einrichtungen wie Kinderheime oder Mutter-Kind-Heime.
Den gesetzlichen Rahmen erhält die Kinder- und Jugendhilfe durch das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG).
Tätigkeitsfelder der Jugendhilfe, so der 8. Jugendbericht, sind Tageseinrichtungen für Kinder, Familienbildung, Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule, Jugendhilfe und Arbeit und Erziehungshilfen. (Achter Jugendbericht, 1990, S.94 - 158) Der
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Arbeit zitieren:
Franziska Marr, 2006, Streetwork in der Drogenszene, München, GRIN Verlag GmbH
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