Stundenentwurf Datum: 08.11.2006 Fach: Sport Schule: Klasse: 3. Klasse, 19 Kinder (12 Mädchen und 7 Jungen) Zeit: 8.15 Uhr bis 9.50 Uhr I. Thema des Unterrichtsvorhabens:
Basketball Spielabzeichen in Bronze II. Inhaltsbereich:
Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele III. Stundenanzahl: 6 Einheiten von 45 - 50 Minuten IV. Leitende Pädagogische Perspektive(n): Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen (E) Weitere Pädagogische Perspektive(n):
Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern (A) Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen (D) Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln (F) V. Thema der Unterrichtsstunde: Dribbeln VI. Stellung der Unterrichtsstunde im Gesamtvorhaben:
1. Dribbeln
2. Passen und Fangen / Parteiball Wiederholen der Technik Einstellen auf Partner und Gegner
5.
Dribbeln, Passen und Fangen
6. Standwurf / Spiel Abnahme für das Spielabzeichen
2
VII. Zur Lerngruppe und Unterrichtssituation:
Die Schüler kennen verschiedenste Bälle bereits und wissen, was ein rollender, springender oder ein fliegender Ball ist. Die basketballspezifischen Fertigkeiten wie Dribbeln, Passen und Werfen werden in der Grobform von den Schülern beherrscht. Parteispiele sind ihnen bekannt und sie können fair miteinander spielen. Von den 19 Schülern spielt eines der 12 Mädchen im Basketballverein. Zwei der sieben Jungen sind verhaltensauffällig und weisen sportmotorische Defizite auf. Die tatsächliche Unterrichtszeit beträgt nur ca. 45 Minuten, obwohl es sich um eine Doppelstunde handelt, da die Sporthalle sich nicht unmittelbar an der Schule befindet und die Schüler daher mit dem Schulbus zur Sporthalle kommen müssen. Die Turnhalle hat eine Größe von 26 m x 11 m. Sie hat ein markiertes Basketballspielfeld mit Körben in regelgerechter Höhe und zwei Körben an der Längsseite in einem Drittel der Halle mit verstellbaren Höhen und größerem Korbdurchmesser. Außerdem verfügt die Halle über kleinere, freistehende Basketballkörbe, sowie über 24 Minibasketbälle. Dadurch kann differenziert geübt werden.
VIII. Didaktisch-methodische Überlegungen:
Bei dem Erwärmungsspiel „Begrüßung“ sollen die Schüler den Blick vom Ball lösen und ihren Mitschülern die Hand reichen.
Bei dem darauf folgenden Unterrichtsgespräch stellt der Lehrer mit den Schülern den Zusammenhang zwischen „Dribbeln“ und Prellen dar. Hierbei lässt er einen Schüler die Dribbling - Koordination vormachen und bespricht diesen Bewegungsablauf mit der Klasse.
„Dribble liebevoll“ nennt sich die nächste Übung. Bei dieser Übung geht man vom Leichten zum Schweren (Dribbeln im Stehen, im Knien, im Sitzen und im Laufen). So gewöhnen sich die Schüler an die Dribbling - Koordination. Danach kommt es zum „Schattendribbeln“, auch hier müssen die Schüler wieder den Blick vom Ball lösen. Denn sie müssen ja ihrem Partner folgen, der den Raumweg vorgibt Beim Slalomdribbeln werden 3 Durchgänge vollzogen. Beim 1. Durchgang sollen die Schüler jedes Hütchen per Handschlag begrüßen und laut sagen: „Grüß Gott Hütchen!“. Jedes Hütchen wird dabei mit der Innenhand berührt. Beim 2. Durchgang sollen die Schüler nun jedes Hütchen mit einem „Hallo“ begrüßen und dabei die Grußhand nur noch über das Hütchen halten. Beim letzten Durchgang unterstellt man dem Hütchen, es hätte Schweißhände, was sehr unangenehm ist. Nun dreht man die „Grußhand“ abwehrend nach außen. Durch diese Übungen sollen die Schüler lernen, mit der richtigen Hand zu dribbeln und gleichzeitig mit der freien Hand zu schützen. Der Lehrer lässt diese 3 unterschiedlichen Durchgänge von einem Schüler vormachen, damit diese Aufgaben auch wirklich für alle Schüler verständlich sind. Bei der letzten Übung geht es dann darum, welches Paar die wenigsten Ballverluste hat, wenn mit Handfassung, mit Schulter an Schulter sowie Rücken an Rücken gedribbelt wird. Hier wird nicht nur die Ball - Koordination gefördert, sondern auch der soziale Faktor. Schließlich ist ohne Vertrauen die Übung Rücken an Rücken nicht möglich. IX. Schwerpunktziele der Unterrichtsstunde: a) im motorischen Bereich
Die Schüler sollen die Technik des Dribbelns wiederholen und vertiefen und ihre Raumorientierung verbessern.
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b) im kognitiven Bereich
Die Schüler sollen die wichtigsten Kriterien des Dribbelns nennen können.
c) im sozial-affektiven Bereich
Die Schüler sollen lernen, sich auf den Partner einzustellen. X. Benutzte Literatur:
Deutscher Basketball Bund: Spiel doch Basketball. Hagen o.J. Holst, Andreas: Mini-Basketball. Kleine Spiele für den Kinderbasketball-Unterricht in Verein und Grundschule. - Eichstätt, 2000.
Ministerium für Schule, Jugend und Kinder der Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Sport - Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen.
1. Auflage, Frechen 1999, veränderter Nachdruck 2003. XI. Geplanter Verlauf:
Stundenentwurf Datum: 15.11.2006 Fach: Sport Schule: Klasse: 3. Klasse, 19 Kinder (12 Mädchen und 7 Jungen) Zeit: 8.15 Uhr bis 9.50 Uhr I. Thema des Unterrichtsvorhabens: Basketball Spielabzeichen in Bronze II. Inhaltsbereich:
Spielen in und mit Regelstrukturen - Sportspiele III. Stundenanzahl: 6 Einheiten von 45 - 50 Minuten IV. Leitende Pädagogische Perspektive: Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen (E) Weitere Pädagogische Perspektiven:
Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern (A) Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen (D) Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln (F) V. Thema der Unterrichtsstunde: Passen und Fangen / Parteiball XII. Stellung der Unterrichtsstunde im Gesamtvorhaben:
1. Dribbeln
2.
Passen und Fangen / Parteiball
5. Dribbeln, Passen und Fangen / Wiederholen der Techniken und
6. Standwurf / Spiel Abnahme für das Spielabzeichen
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VI. Zur Lerngruppe und Unterrichtssituation:
Die Schüler kennen verschiedenste Bälle bereits und wissen, was ein rollender, springender oder ein fliegender Ball ist. Die basketballspezifischen Fähigkeiten wie Dribbeln, Passen und Werfen werden in der Grobform von den Schülern beherrscht. Parteispiele sind ihnen bekannt und sie können fair miteinander spielen. Von den 19 Schülern spielt eines der 12 Mädchen im Basketballverein. Zwei der sieben Jungen sind verhaltensauffällig und weisen sportmotorische Defizite auf. Die tatsächliche Unterrichtszeit beträgt nur ca. 45 Minuten, obwohl es sich um eine Doppelstunde handelt, da die Sporthalle sich nicht unmittelbar an der Schule befindet und die Schüler daher mit dem Schulbus zur Sporthalle kommen müssen. Die Turnhalle hat eine Größe von 26 m x 11 m. Sie hat ein markiertes Basketballspielfeld mit Körben in regelgerechter Höhe und zwei Körbe an der Längsseite in einem Drittel der Halle mit verstellbaren Höhen und größerem Korbdurchmesser. Außerdem verfügt die Halle über kleinere, freistehende Basketballkörbe, sowie über 24 Minibasketbälle. Dadurch kann differenziert geübt werden.
VIII. Didaktische - methodische Überlegungen:
Die Schüler befinden sich in einem idealen Lernalter für die Bewegungsfertigkeiten, deswegen sollte man diesen Zustand nutzen, um ihnen eine Vielzahl von Basistechniken zu vermitteln. Wichtig ist dabei, dass viele Wiederholungen stattfinden, denn nur so können die Bewegungen bei den Schülern verinnerlicht werden.
Bei dieser Alterstufe zeigen die Schüler eine ungehemmte Bewegungsfreude. Diesen Bewegungsdrang muss man ausnutzen, um grundlegende Aspekte wie Kooperation, Gemeinschaft, Zusammenspiel, Fairness zu festigen. Gerade bei der Mannschaftssportart Basketball können die Schüler diese Aspekte lernen. Es ist anzustreben eine vielseitige Erweiterung des Bewegungsschatzes der Schüler und eine Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten. Zur Erwärmung und gleichzeitig zur Wiederholung von Werfen und Fangen werden gebundene Bewegungsaufgaben gegeben. Jeder Spieler erhält einen Minibasketball und soll sich mit ihm durch die Halle fortbewegen und verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, wie zum Beispiel: Den Ball im Sitzen, Knien und Liegen hochwerfen und im Stehen fangen oder den Ball hochwerfen, dann klatschen und ihn wieder fangen.
Im Anschluss daran wird gezielt das Passen und Fangen geübt. Dies geschieht im Stationsbetrieb mit fünf Stationen, so können alle Schüler gleichzeitig und in unterschiedlichen Situation Fangen und Passen üben.
Die Anwendung der geübten Techniken erfolgt in Spielsituationen des Parteiballspiels, neben der Einstellung auf den Partner kommt auch die Einstellung auf den Gegner hinzu. Es soll auf drei Spielfelder quer in der Halle gespielt werden. Jeweils zwei Parteien mit drei Spielern versuchen, möglichst lange den Ball in ihren Reihen zu halten.
Im abschließenden Unterrichtsgespräch sollen geeignete Verteidigungsmaßnahmen (Manndeckung) noch einmal herausgestellt werden. IX. Schwerpunkte der Unterrichtsstunde: a) im motorischen Bereich:
Die Schüler sollen durch die vielseitigen Aufgaben in verschiedenen Situationen Passen und Fangens vertiefen und im Parteiballspiel ihre Spielkompetenz erweitern.
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Arbeit zitieren:
Angelique Scholtyssek, 2007, Basketball Spielabzeichen in Bronze, München, GRIN Verlag GmbH
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