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Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
1 Einleitung. 4
2 Definition und Grundidee. 4
3 Grundschema. 5
Annahmen im Grundmodell 7
4 Variationen und deren spezielle Anwendung 8
4.1 Variation Anhand der Zielstellung 8
4.1.1 Vorgabe weiterer Fixkosten 8
4.1.2 Gesonderte Betrachtung des Cashflows 10
4.1.3 Weitere mögliche Zielvorstellungen 10
4.2 Variation durch einbeziehen von Lagerbeständen 11
4.3 Berücksichtigung des Absatzrisikos. 12
5 Erweiterungen und Ihre Anwendung 15
5.1 Break Even Analyse bei mehrstufiger Mehrproduktfertigung. 15
5.2 Dynamische Break Even Analyse 16
5.3 Nichtlineare Break Even Analyse. 17
6 Traditionelle Einsatzbereiche. 18
6.1 Einsatz als Managementinstrument. 18
6.2 Einsatz als Steuerungsinstrument 18
7 Bedeutung für externe Stakeholder 19
7.1 Unternehmensneugründungen. 19
7.2 Aktiengesellschaften 20
7.3 Wertpapierhandel. 21
7.4 Optionsscheinhandel 21
7.5 Staatsanleihen. 21
7.6 Zinsentwicklung 22
7.7 Stresstests bei ABS 22
7.8 Auslastung von Immobilien. 23
8 Bewertung des externen Einsatz von Break Even Analysen. 23
Anhang 1 25
Anhang 2 26
Quellenverzeichnis 27
3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Beispiel eines Break Even Diagramms als Kosten-
Umsatz -Vergleich. 6
Abbildung 2 Break Even Chart als Vergleich von Fixkosten
und Gesamtdeckungsbeitrag 7
Abbildung 3 Break Even Chart als Vergleich von Stückkosten
und Stückerlösen. 7
Abbildung 4 Break Even Analyse bei Berücksichtigung
eines Mindestgewinns. 9
Abbildung 5 Graphische Darstellung eines Cash-Punktes. 10
Abbildung 6 Abstand zum Break Even Punkt als Maß des
Absatzrisikos 13
Abbildung 7 Mehrjahresbetrachtung von Break Even Punkten
und realisierten Werten. 16
Abbildung 8 Trendentwicklung einer Mehrjahres- Break Even
Analyse 17
4
1 Einleitung
„Die Break-even-Analyse ist nur eines der vielen Instrumente im modernen Management“ Joel Dean, 1952
Die Break Even Analyse ist ein schon lange bekanntes Management Instrument. Die vorliegende Arbeit soll neben dem Grundmodell, die Variationen und Erweiterungsmöglichkeiten der Break Even Analyse und deren gängige Darstellungsformen zusammenfassend vorstellen. Daneben soll geprüft werden in wie weit sich die Break Even Analyse zu einer Anwendung durch Kapitalgeber, also externe Unternehmensstakeholder, eignet.
Zunächst wird im Kapitel zwei die Definition und die Grundidee hinter der Break Even Analyse erläutert. Im Kapitel drei wird das Grundmodell und dessen Annahmen vorgestellt.
Das vierte Kapitel gibt einen Überblick über die Variationsmöglichkeiten der Break Even Analyse. Diese unterscheiden sich von den Erweiterungen des Modells, welche im fünften Kapitel dargeboten werden. In Kapitel sechs werden die traditionellen Einsatzbereiche der Break Even Analyse kurz angesprochen und in Kapitel sieben werden Beispiele für Anwendungsmöglichkeiten der Break Even Analyse für Kapitalgeber erarbeitet.
Abschließend wird in Kapitel acht auf die externe Bedeutung der Break Even Analyse aus heutiger Sicht eingegangen, deren Vor- und Nachteile, sowie deren zukünftige Anwendbarkeit.
2 Definition und Grundidee
Allgemein kann gesagt werden, dass die Break Even Analyse den Punkt ermittelt, ab dem ein Unternehmen beginnt Gewinne zu erwirtschaften (Break Even Point). Die grundsätzliche Eigenschaft der Break Even Analyse ist die Komplexitätsreduktion, die aus der klaren graphischen Darstellung und der Ermittlung einer einzelnen Kennzahl resultiert. Diese Kennzahl ist bezeichnend für eine kritische Situation, die als Mindestbe-
5
dingung oder für die Gesamtzielerreichung besonders wichtig angesehen wird (Vgl. Troßmann und Schweitzer (1998), S. 10). In der Definition eines Online-Lexikons wird der Begriff Break Even Analyse mit Nutzschwellenanalyse gleich gesetzt (o.V. (2005a)). Geläufiger ist das Synonym Gewinnschwellenanalyse in der deutschen Literatur, wobei das Nutzen des englischen Begriffs überwiegt. Weitere synonym verwendete Begriffe sind: Deckungsauflage, Deckungspunkt, Erfolgsschwelle, kritischer Punk, Rentabilitätsschwelle, toter Punkt, Sollkostendeckungspunkt.
3 Grundschema
Im Grundschema der Break Even Analyse wird die Ausbringungsmenge als einzige Haupteinflussgröße auf die Gesamtkosten und die Erlöse angesehen. Dabei wird ermittelt, bei welcher Ausbringungsmenge diese beiden Größen gleich sind. Wichtig ist dabei, dass sich die Gesamtkosten aus fixen und variablen Kosten zusammensetzen (Vgl. Vollmuth (2001), S. 29). Zudem wird angenommen, dass die Ausbringungsmenge, bzw. die Beschäftigung oder Produktion der tatsächlichen Absatzmenge entspricht. Damit kann man mit dem Kosten-Umsatzdiagramm den Break Even Point für eine Ausbringungsmenge ermitteln (Abb1): x Ausbringungsmenge Fixkosten K f variable Kosten K v
p Preis je Stück Gesamtkosten (= K f + K v ) K g E Erlöse (Preis p * Menge x)
Abbildung 1 Beispiel eines Break Even Diagramms als Kosten-Umsatz-Vergleich Quelle: Troßmann und Schweitzer (1998), S. 18.
In einer Formel ausgedrückt kann die Ausbringungsmenge x für den Break Even Point wie folgt ermittelt werden:
x
Außerdem kann der Deckungsbeitrag in Abbildung 1 dargestellt werden. Dazu müssen nur die variablen Kosten (Parallele zu K g , im Ursprung beginnend) zusätzlich eingezeichnet werden. Der Deckungsbeitrag ist dann die Differenz aus Erlös und variablen Kosten. Für bestimmte Unternehmen ist es sinnvoll eine Break Even Analyse anhand des Gesamtdeckungsbeitrags vorzunehmen. Dabei werden nur die gleichbleibenden Fixkosten den sich ändernden Gesamtdeckungsbeiträgen D gegenübergestellt (siehe Abb.2).
Eine weniger gebräuchliche Darstellung der Break Even Analyse stellt die Betrachtung der anteiligen Stückkostenentwicklung dar. Hier werden Stückerlöse mit den Stückkosten verglichen (Abb. 3).
Abbildung 2 Break Even Chart als Vergleich von Fixkosten und Gesamtdeckungs-
beitrag
Quelle: Troßmann und Schweitzer (1998), S. 20.
Abbildung 3 Break Even Chart als Vergleich von Stückkosten und Stückerlösen Quelle: Troßmann und Schweitzer (1998), S. 20.
Annahmen im Grundmodell
Das Grundschema der Break Even Analyse baut auf fünf wesentlichen Bedingungen auf, die nachfolgend kurz erläutert werden. Der gesamte Güterfluss des betrachteten Unternehmens lässt sich auf eine Grundgröße, die Ausbringungsmenge oder Beschäftigung zurückführen. Damit entwickeln sich sowohl die Kosten, als auch die Erlöse proportional. Dies gilt auch für Prozess von Mehrproduktfertigungen, solange diese auf die Einproduktfertigung heruntergebrochen werden können und die Ausbringungs-, Absatz- und Erlösverhältnisse bekannt und konstant sind. Mehrstufige Prozesse können nur berücksichtigt wer-
Arbeit zitieren:
Christian Strassburger, 2005, Break Even Analyse - Darstellung und Bedeutung im externen Bereich, München, GRIN Verlag GmbH
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