Entwurf der Zweiten Lehrprobe im Fach Deutsch
Thema der Stunde:
Heranführung an die Ganzschrift
„Die Sockensuchmaschine“ von KNISTER
Datum: 16. Januar 2007
Zeit: 8.40 Uhr bis 9.25 Uhr
Schule: Klasse: 3.3
Fach: Deutsch
Jahr: 2007
Thema: Heranführung an die Ganzschrift „Die Sockensuchmaschine“ von KNISTER
Klasse: 3.3
Inhaltsverzeichnis
Bedingungsfeld
1. Die Situation der Schule
2. Die Situation der Klasse
3. Die Situation der Lehramtsanwärterin
0. Vorwort
1. Sachanalyse
1.1 Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht
1.2 Der Begriff der „Kinder- und Jugendliteratur“
1.3 Der Autor der Ganzschrift
1.3.1 Gestaltung, Form und Sprache der Ganzschrift
1.3.2 Inhalt der Ganzschrift
2. Didaktische Analyse
2.1 Didaktische Diskussion
2.2 Lehrplanbezug
2.3 Relevanz für die Schüler
2.4 Lernvoraussetzungen in Bezug auf die Lehraufgabe
2.5 Didaktische Reduktion
2.6 Mögliche Schwierigkeiten
3. Lehr- und Lernziele
3.1 Grobziele
3.2 Feinziele
4. Methodische Analyse
4.1 Organisatorische Rahmenbedingungen
4.2 Lernvoraussetzungen bezüglich der Methode
4.3 Differenzierungsmaßnahmen
4.4 Struktur der Unterrichtsstunde
4.5 Darstellung der Unterrichtsschritte und deren Begründung
5. Stundenverlaufsplanung
6. Literaturverzeichnis
7. Anhang
Anmerkungen
Zur besseren Lesbarkeit wurde in der Arbeit auf die geschlechtsspezifische Unterscheidung verzichtet. Der Einfachheit halber habe ich mich dazu entschieden in jeder Form die männliche Variante zu benutzen.
Die Verwendung der männlichen Form schließt die weibliche Form mit ein und beinhaltet keinerlei Wertung. In besonderen Fällen wird dezidiert auf das Geschlecht hingewiesen. Die Abkürzung L steht für Lehrer bzw. Lehramtsanwärter, S für Schüler.
Bedingungsfeld
1. Die Situation der Schule
Die Lehrprobe wird in D., einem Stadtteil Saarbrückens mit mehr als 20.000 Einwohnern1, in der ----------- gehalten.
Die Schule liegt innerhalb des Stadtbezirks und Stadtteiles D., inmitten eines ruhigen Wohngebietes. Das Einzugsgebiet umfasst den südlichen Ortsteil, in dem auch die Universität des Saarlandes gelegen ist. Dadurch besuchen neben den Schülern aus dem üblichen Einzugsgebiet auch Schüler, deren Eltern an der nahe gelegenen Universität arbeiten, diese Schule. Die meisten Kinder wohnen in relativer Nähe zur Schule und legen ihren Schulweg zu Fuß zurück, andere kommen mit dem Bus oder werden von ihren Eltern mit dem Auto gebracht. Insgesamt werden 245 Schüler in elf Klassen unterrichtet. Mädchen und Jungen sind in der Schule nahezu in gleicher Anzahl vertreten. Die Jahrgangsstufen zwei bis vier werden jeweils dreizügig unterrichtet. Das erste Schuljahr umfasst zwei Klassen.
An der Schule unterrichten im laufenden Schuljahr 2006/07 dreizehn Lehrer, mehrere Referendare und Integrationslehrer.
Der Ausländeranteil ist sehr gering. Insgesamt sind 14 Schüler ausländischer Herkunft. Jedoch ist anzumerken, dass hiervon neun Schüler die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, um dem Unterricht zu folgen. In Prozentzahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass 3,67 % der Schüler ohne ausreichende Deutschkenntnisse am Regelunterricht teilnehmen. Es wird jedoch versucht, diese Schüler durch Sondermaßnahmen, wie etwa dem „Integrationsunterricht für Ausländer“ explizit zu fördern.2
Die Schule ist eine Modellschule für Frühfranzösisch. Das besagt, dass die Schüler bereits ab dem ersten Schuljahr im Fach Französisch unterrichtet werden. Dieser wird durch eine Muttersprachlerin erteilt.
Seit 1999 wird die Grundschule durch die Schulleiterin, Frau F., geleitet. Seit dem Beginn des laufenden Schuljahres steht ihr stellvertretend Frau M. zur Seite.
Die Außenanlage der Schule besteht aus einem großen asphaltierten Schulhof, wobei es dennoch nicht an Grünflächen mangelt. Somit ist genug Platz zum Spielen und Toben vorhanden, wodurch die Schüler zum selbstständigen Bewegen animiert werden. Insgesamt sind genügend kindgerechte Spiel- und Bewegungsräume vorhanden. Der Schulhof ist ausgestattet mit Sitzgelegenheiten, Klettergerüsten (gemulchter Untergrund), einer Rutschbahn, sowie einem großen Spielfeld (Fußball- und Basketballfeld) mit Tartanbelag.
Außerdem besitzt die Schule eine Schulküche, einen Computerraum, einen Lehrmittelraum, einen Kopierraum, eine Turnhalle, ein Lehrschwimmbad, einen Kunstsaal, einen Werkraum, eine Aula sowie ein Direktorat mit Vorzimmer und ein großes Lehrerzimmer. Einige dieser Räumlichkeiten werden außerhalb der Schulzeit auch von den örtlichen Vereinen und der Volkshochschule genutzt.
Die Schule ist eine freiwillige Ganztagsschule. Die Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder nach dem regulären Schultag, nachschulisch bis 16.30 Uhr, betreuen zu lassen. Im Anschluss an den schulischen Unterricht essen die Schüler gemeinsam zu Mittag, erledigen ihre Hausaufgaben und verbringen den Nachmittag mit altersgerechten Aktivitäten. Die Betreuung wird von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) organisiert und durch die Schule unterstützt. Außerdem wird an der Schule eine Hausaufgabenbetreuung, unter Aufsicht von Lehrern und Betreuungspersonal, der Arbeiterwohlfahrt angeboten.
Weil die Schule ein musisch-kulturelles Schulprofil verfolgt, werden zur Förderung der Begabungen verschiedene Arbeitsgemeinschaften angeboten, die durch Künstler aus unterschiedlichen Bereichen betreut werden. Diese werden von vielen Schülern besucht und sollen ihre Kreativität entwickeln und fördern.
Zurzeit kann zwischen den Arbeitsgemeinschaften Chor, Buchgestaltung, Computer, Fußball, Garten, Kunst, Theater und Töpfern gewählt werden. Mehrere dieser Angebote finden donnerstags nach der fünften Stunde statt.
An diesem Tag endet der Schultag für alle Klassen um 12.30 Uhr, so dass alle Schüler die Möglichkeit haben, eine Arbeitsgemeinschaft zu besuchen. Die Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften ist für das ganze Schuljahr verpflichtend.
Des Weiteren wird samstags im Rahmen der Kooperation Schule & Verein eine Schach - AG angeboten. Diese wird von der Schachvereinigung Saarbrücken sowie einer Elterngruppe der Schule geleitet.
2. Die Situation der Klasse
Die Klassenlehrerin, Frau S, unterrichtet die Klasse 3.3, die aus 17 Schülern besteht. In der Klasse sind fast zwei Drittel der Schüler Mädchen (10 w / 7 m). Dies hat aber keinen Einfluss auf den Unterricht, da die Klasse über ein ausgesprochen gutes Sozialklima verfügt.
Alle Schüler besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft und verfügen über genügend Deutschkenntnisse, um dem Unterricht folgen zu können. Die Schüler sitzen im Regelunterricht zurzeit in vier Tischgruppen.
[....]
1 vgl. Internet 1
2 Daten wurden entnommen aus: Unterrichtsverteilungsplan –Grundschulen- 2006 / 07, Stichtag 14. September 2006
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Denise Sula, 2007, Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht: Die Sockensuchmaschine von Knister, Munich, GRIN Publishing GmbH
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