Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Einleitung. 3
1) Fachwissenschaftliche Analyse des Propheten und der Überlieferung 4
1.1) Beginn der klassischen Schriftprophetie 4
1.2) Biographische Angaben zu Amos 4
1.3) Historischer Kontext 5
1.4) Aufbau und Überlieferungsgeschichte des Amosbuches 6
1.5) Die Botschaft. 7
1.5.1) Inhalt der Strafankündigung. 7
1.5.2) Auslegung nach H.W. Wolff und W.H. Schmidt 8
1.5.3) Auslegung nach Reimer, Fohrer und Koch. 9
1.5.4) Inhalt der Sozialkritik. 12
1.5.5) Auslegung nach H.W. Wolff und W.H. Schmidt 13
1.5.6) Auslegung nach Reimer, Fleischer und Koch. 13
2) Fazit aus Kapitel 1) und Formulierung fachwissenschaftlicher Kriterien
zur Auswertung der Unterrichtswerke. 15
3) Erarbeitung religionspädagogischer Kriterien:
Die Schülersituation in Klasse 7/8 18
4) Vorstellung und Auswertung der Unterrichtswerke. 20
4.1) Das neue Kursbuch Religion 7/8. 20
4.1.1) Aufbau und inhaltliche Beschreibung. 20
4.1.2) Auswertung anhand der Kriterien 21
4.1.3) Fazit aus den Kapiteln 4.1.1/2 23
4.2) LebensZeichen 7/8. 23
4.2.1) Aufbau und inhaltliche Beschreibung. 23
4.2.2) Auswertung anhand der Kriterien 24
4.2.3) Fazit aus 4.2.1/2 25
4.3) Religion entdecken-verstehen-gestalten 7/8 26
4.3.1) Aufbau und inhaltliche Beschreibung. 26
4.3.2) Auswertung anhand der Kriterien 26
4.3.3) Fazit aus 4.3.1/2 27
Schlussbetrachtung 29
Anhang 30
Literaturverzeichnis 31
2
Einleitung
Das Thema „alttestamentliche Prophetie“ stellt nach wie vor einen obligatorischen Bestandteil des evangelischen Religionsunterrichtes in der Sekundarstufe I dar. Gemäß den Rahmenrichtlinien sollte eine entsprechende Unterrichtseinheit in exemplarischer Weise einen Propheten in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen, was beispielsweise anhand des Propheten Amos geschehen könnte. Aufgrund der entsprechenden Relevanz für die alltägliche Unterrichtspraxis möchte ich in dieser Arbeit untersuchen, ob die Darstellung von Amos in gängigen Unterrichtswerken in angemessner Weise geschieht und dabei sowohl fachwissenschaftlichen, wie auch religionspädagogischen Anforderungen genügt. Die Auswertung der Unterrichtswerke geschieht anhand von insgesamt sechs Kriterien, die das Ergebnis der Analyse zum Amosbuch und der Schülersituation im ersten Teil der Arbeit darstellen.
Auf diesem Wege möchte ich meine These bestätigen, dass die beiden älteren Unterrichtswerke dazu tendieren, Amos als positive Identifikationsfigur für die Schülerinnen und Schüler herauszustellen, allerdings mit der Konsequenz, dass ein einseitiges Prophetenbild vermittelt wird, bei dem das breite Spektrum etablierter, fachwissenschaftlicher Interpretationsansätze nicht ausreichend berücksichtigt wird.
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1) Fachwissenschaftliche Analyse des Propheten und der Überlieferung
1.1) Beginn der klassischen Schriftprophetie
Das Buch über den Propheten Amos markiert den Beginn der klassischen Schriftprophetie. Erstmals werden Worte und Wirken eines Propheten als eigenständige Sammlung herausgegeben und nicht, wie bisher, in Form einer Erzählung innerhalb eines übergeordneten Werkes. 1 Eine mögliche Erklärung für diesen Wendepunkt innerhalb der Prophetenüberlieferung sieht W.H. Schmidt in der zunehmenden Generalisierung ihres Inhaltes. Die Botschaft der Schriftprophetie bezieht sich nicht mehr auf bestimmte Einzelvergehen und richtet sich dementsprechend an einen breiteren Adressatenkreis. Vor diesem Hintergrund erscheint die Einbettung einer Prophetenerzählung in einen größeren literarischen Rahmen nicht mehr notwendig und wird daher seit Amos als eigenständige Sammlung überliefert. Neben diesen erheblichen Unterschieden bestehen allerdings auch Abhängigkeiten zur bisherigen Überlieferung. So tritt bereits bei Natan und Elia die charakteristische Struktur der „2-teiligen Sprachform“ 2 auf. Hierbei unterteilt sich die Verkündigung in die prophetische Kritik, die die Vergehen der Schuldigen zum Inhalt hat, und in die daraus resultierende Unheilsankündigung, die meist als Jahwewort autorisiert ist. 3
1.2) Biographische Angaben zu Amos
Nach dem bisherigen Stand der Forschung können nur ungefähre Daten zum Leben des Propheten angegeben werden. Amos stammte wahrscheinlich aus dem 16 km südlich von Jerusalem entfernten Thekoa 4 und übte, bevor er mit seiner prophetischen Tätigkeit beginnt, den Beruf des Schaf- und Sykomorenzüchters aus. 5
1 So wird beispielsweise von dem Propheten Elias lediglich innerhalb der Königsbücher berichtet.
2 Schmidt [2004], S.314.
3 Vgl. ebd., S.314-320 und Blenkinsopp [1998], S.75.
4 Vgl. Wolff [2004], S.108 und Schmidt [1995], S.201. Dagegen sprechen Koch und Blenkinsopp,
die eine Abstammung des Amos aus dem nordisraelitischen Thekoa nicht ausschließen
(Koch[1995], S.133 und Blenkinsopp [1998], S.82).
5 Sykomoren: Maulbeerfeigenbäume; da sie nur am Toten Meer und am Mittelmeer gedeihen, wird
Amos von Berufs wegen weite Reisen unternommen haben (Wolff [2004], S.108).
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Gegen die teilweise in der Forschung noch verbreitete Annahme, Amos entstamme aus der unteren Schicht ärmlicher Kleinbauern, 6 spricht seine große Kenntnis der damaligen Verhältnisse und seine sprachliche Eigenheit, wie sie in den überlieferten Amos-Worten zum Ausdruck kommt. 7 Es erscheint daher angemessener, bei dem Propheten von einem „weitblickenden, gebildeten Israeliten“ 8 auszugehen, der mit den weisheitlichen Traditionen seiner Zeit vertraut war. Vermutlich beschränkte Amos sein Auftreten auf Samaria, der Hauptstadt des Nordreiches, und Bet-El, dem wichtigsten Zentralheiligtum. 9 Die Dauer seiner Tätigkeit ging wahrscheinlich nicht über mehrere Wochen oder einige Monate um das Jahr 760 v.Chr. hinaus. 10
1.3) Historischer Kontext
Im ersten, einleitenden Vers des Amosbuches wird das Auftreten des Propheten in die Regierungszeit des Königs Ussia (783-742 v.Chr.) in Juda und der Herrschaft des Königs Jerobeam II (786-746 v.Chr.) im Nordreich eingeordnet. Zu dieser Zeit herrschte eine Phase relativer außen- und innenpolitischer Stabilität: Thronwirrungen traten im Nordreich erst nach Jerobeam II auf und es bestand keine akute Bedrohung durch andere Völker. Diese setzt allerdings mit der Machtergreifung des assyrischen Königs Tiglatpileser im Jahre 745 v.Chr. ein. Der Zeitpunkt markiert den Beginn der zunehmenden assyrischen Expansion, die über hundert Jahre anhielt. Als folgenschwerstes Ereignis dieser Bestrebungen ist zunächst die Eroberung und Zerstörung des Nordreiches 722 v.Chr. zu erwähnen. Juda, mit der Hauptstadt Jerusalem, wird erst 701 v.Chr. von den Assyrern unter König Sanherib unterworfen, erhält dann allerdings den Status eines Vasallenstaates und wird nicht, wie das Nordreich, zerschlagen. 11 Wie aus den Ausführungen zur historischen Situation deutlich wird, kann Amos seiner Zeit noch nicht die Bedrohung durch die Assyrer in konkreter Weise im Blick gehabt haben, seine Andeutungen hierzu bleiben demnach auch recht vage. 12 Es liegt daher die Vermutung nahe, dass die innenpolitischen Verhältnisse
6 So vertritt diese Ansicht beispielsweise Helga Weippert (Weippert Helga, Amos. Seine Bilder und
ihr Milieu, in: dies. u.a., Beiträge zur prophetischen Bildsprache in Israel und Assyrien (OBO 24)
Freiburg/Göttingen 1985, S.2, zit. nach Reimer [1992], S.226).
7 Vgl. Koch [1995], S.133.
8 Wolff [2004], S.108.
9 Zusätzlich schließt H.W. Wolff Gilgal als dritte Wirkstätte nicht aus (Wolff [2004], S.107).
10 Vgl. Schmidt [1995], S.201.
11 Vgl. Blenkinsopp [1998], S.69-81.
12 Vgl. Amos 4,3; 5,27; 6,2.14.
5
Israels den Grund für seine Klage lieferten. 13 Nach den kriegerischen Erfolgen des Königs Jerobeam trat in dem Land eine wirtschaftliche Hochkonjunktur ein, wovon vor allem das Königtum und reiche Großgrundbesitzer profitierten. 14 Kehrseite dieses sozialen Umbruchs war allerdings die zunehmende Verarmung unterer Bevölkerungsschichten, die u.a. aus großer Steuerlast, Enteignung, Schuldsklaverei und Militärdienst resultierte. In dieser Entwicklung sah Amos vermutlich die radikale Abkehr von traditionellen, israelitischen Grundsätzen des Gemeinschaftslebens 15 und damit das Land in seinen Grundfesten erschüttert. 16
1.4) Aufbau und Überlieferungsgeschichte des Amosbuches
Die Struktur des Amosbuches lässt sich in vier Hauptabschnitte gliedern. Nach Überschrift und Leitspruch (Amos 1,1-2) beginnt die Sammlung mit dem Fremdvölkerzyklus (1,3-2,16), worauf Einzelworte und Gerichtsansagen über Israel (3-6) und fünf Visionsberichte mit Erweiterungen und Einfügungen folgen (7-9). Das Buch endet mit Heilsworten (9,11-15). 17 Das in dieser Form überlieferte Amosbuch durchlief vermutlich einen über 200 Jahre währenden Entstehungsprozess, der sich nach Wolff in fünf Bearbeitungsschichten unterteilen lässt. Die älteste Schicht bilden vermutlich die in den Kapiteln 3-6 überlieferten Worte des Amos aus Thekoa, die auf Amos selbst zurückgehen. Aufgrund ihres autobiographischen Stils führt Wolff ebenfalls die Visionsberichte auf den Propheten zurück. Da diese wiederum eine starke Ähnlichkeit zum Fremdvölkerzyklus aufweisen, könnten beide Teile gleichzeitig literarisch fixiert worden sein. Die erste redaktorische Tätigkeit bestand dann aller Wahrscheinlichkeit nach in der Zusammenführung der beiden eigenständigen Sammlungen 18 durch die alte Amosschule. Hierbei ging sie nach dem Prinzip der Ringbildung 19 vor und fügte zusätzlich den einzigen Amosbericht in der dritten Person (9,11-17) ein, ferner einige Ergänzungen innerhalb des Visionenzyklus, wobei hier aber die genaue
13 Vgl. Schmidt [1995], S.201.
14 Blenkinsopp verweist in diesem Zusammenhang auf archäologische Funde, die den Wohlstand
der Stadt und des Palastes von Samaria bestätigen (Blenkinsopp [1998], S.73).
15 Ein wichtiger Grundsatz stellte das altisraelitische Bodenrecht dar, das jedem ein
unveräußerliches Anrecht auf Grund und Boden zusprach (Blenkinsopp [1998], S.74).
16 Vgl. Wolff [2004], S.106f.
17 Vgl. Schmidt [1995], S.199f und Blenkinsopp [1998], S.76.
18 Wolff geht davon aus, dass die Worte des Amos aus Thekoa, sowie die Zyklenniederschrift (1,3-
2,16; 7-9,10) ursprünglich eigenständige Sammlungen darstellten (Wolff [2004], S.130).
19 Redaktorische Vorgehensweise, bei der älteres Schriftgut von Jüngerem eingerahmt wird (Wolff
[2004], S.131).
6
Abgrenzung schwierig ist. 20 Wolff geht davon aus, dass die Amosschule ihren Meister noch gekannt hat, da ihr biographische Details des Propheten bekannt waren. Sie war vermutlich in den Jahren zwischen 760-730 v.Chr. in Juda tätig, wobei die Erfahrung der Assyrerkrise um 735 v.Chr. ein Auslöser für ihre Arbeit gewesen sein mag. Eine weitere, relativ begrenzte Überarbeitung der Sammlung, fand vermutlich während der Regierungszeit des Königs Josias (um 648-609 v.Chr.) statt. Hierbei
überarbeiteten die Redaktoren Stellen, die Bet-El thematisierten, da unter König Josia die von Amos angekündigte Zerstörung des Altars von Bet-El stattfand und sich somit seine Drohungen erfüllt hatten. Vermutlich gehen auch einige Doxologien des Amosbuches auf diese Zeit zurück. 21 Die dritte Überarbeitungsphase geschah durch die deuteronomistische Schule (um 580-540 v.Chr.), deren besonderes Anliegen, vor dem Hintergrund des babylonischen Exils, die Einbeziehung Judas in die Strafankündigung des Amos darstellte. Wahrscheinlich vollzogen die Deuteronomisten auch die Einordnung des Propheten in die israelitische Königsgeschichte. 22 Der Nachtrag des Buches (9,11-15) beinhaltet vermutlich die jüngsten Verse, da sie, aufgrund ihres Inhaltes und stilistischer Eigenheit, aus der Zeit nachexilischer Heilseschatologie stammen.
1.5) Die Botschaft
1.5.1) Inhalt der Strafankündigung
Die Unheilsbotschaft des Propheten Amos ist im gesamten überlieferten Werk präsent. Sie handelt vom kommenden Eingreifen Gottes gegen sein Volk Israel. In verschiedenen Formen wird dieses Eingreifen konkretisiert. Neben Naturkatastrophen, wie der Dürre, die Jahwe über das Land schicken wird, 23 droht dem Volk Flucht und Vertreibung da, durch den Herrn veranlasst, eine fremde Macht das Land belagern wird. 24 Der Eroberung fällt die Stadt Samaria zum Opfer und ihre restlose Vernichtung wird angedroht. 25 Es ist vom Sturz des Königtums
20 Die Verse 8, 4-7, 8,8; 8, 9-14 gehen vermutlich auf die alte Amosschule zurück (Wolff [2004],
S.132.
21 Vermutliche Ergänzungen aus der Josiazeit: 4,13; 5,6; 5,8f; 9,5f (Wolff [2004], S.136f).
22 Vermutliche Ergänzungen durch die deuteronomistische Schule: 1,1.9-12; 2,4f.10-12; 3,7; 5,25f
(Wolff [2004], S.137).
23 Vgl. Amos, 1,2.
24 Ebd., 2,13; 6,14.
25 Ebd., 3,15; 6,8-11.
7
und der Zerstörung der zentralen Kultstätte die Rede. 26 Diese bildeten damals die Grundpfeiler der israelitischen Gesellschaft. 27 Bei den Unheilsansagen ist charakteristisch, dass sie unmittelbar bevorstehen 28 und jeden treffen werden, ein Entrinnen ist nicht möglich. 29 Allerdings wird auch an einigen Stellen die Aussicht gegeben, dass das Unheil nicht alle, sondern nur die Sünder treffen wird 30 und die Chance auf Überleben für einen Teil des Volkes besteht. 31 Kennzeichnend für diese Unheilsansagen ist, dass sie als Gottesrede autorisiert sind und somit ausdrücklich seinem Willen entsprechen.
In der alttestamentlichen Forschung werden Inhalt und Funktion dieser Botschaft kontrovers diskutiert, wobei die Zuordnung echter Amosworte und sekundärer Nachtragungen einen zentralen Streitpunkt bildet. Im Folgenden soll daher ein Einblick in die Ansätze der konträren Forschungspositionen gegeben werden.
1.5.2) Auslegung nach H.W. Wolff und W.H. Schmidt
H.W. Wolff entwickelte eine grundlegende Interpretation der Unheilsprophetie bei Amos. Hermeneutischer Ausgangspunkt seiner Überlegungen stellt dabei Amos 8,2b dar:
„Da sagte der Herr zu mir: Mein Volk Israel ist reif für das Ende.
Ich verschone es nicht noch einmal.“ 32
Wolff betrachtet diesen Satz als das Zentrum der gesamten Strafansagen: „Alles, was sonst über Israels Zukunft von Amos gesagt wird, legt diesen
härtesten Satz aus.“ 33
Dementsprechend zielen, nach Meinung Wolffs, alle Jahweworte auf die restlose Vernichtung Israels ab. Er schließt die Möglichkeit der Umkehr oder die Rettung eines Restes für die ursprüngliche Botschaft des Amos aus: „In keinem der sicher auf Amos zurückgehenden Worte wird deutlich
ausgesprochen, dass durch Umkehr und Besserung wenigstens für einen Rest noch
Hoffnung bestünde. (…) Amos hat höchstens einmal andeutend
eine wirklich Hoffnung entzündet, dagegen mit schärfster
bevorstehende Ende Israels
angekündigt.“ 34
Den größten Teil der Mahnworte und Heilszusagen versteht Wolff daher als nachträgliche Ergänzungen, die der Urbotschaft des Amos nicht entsprechen. 35
26 Ebd., 3,11.14; 9,1.
27 Vgl. Duchrow [1994], S.145.
28 Vgl. Amos, 5,11; 8,2.
29 Ebd., 5,19f; 8,2; 9,1-4.
30 Ebd., 9,10.
31 Ebd., 5,3f.14f; 9,8f.
32 Vgl. Elberfelder [2001], S.1087.
33 Wolff [2004], S.124.
34 Ebd., S.125.
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Ricarda Paas, 2006, Die Thematisierung des Propheten Amos in Unterrichtswerken für den Evangelischen Religionsunterricht - eine auswertende Analyse anhand fachwissenschaftlicher und religionspädagogischer Kriterien, München, GRIN Verlag GmbH
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