3
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1 Inhalt. 1
2 Abbildungsverzeichnis 5
3 Einleitung. 6
4 Standortfaktoren 7
5 Verkehrsinfrastruktur 7
6 Rolle des Staates 9
6.1 Allokationsaufgabe des Staates 9
6.2 Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur 10
7 Verkehrsträger. 12
7.1 Straße. 12
7.2 Flughäfen 13
7.3 Seeschifffahrt. 14
7.4 Binnenschifffahrt. 15
7.5 Der Eisenbahnverkehr. 16
7.6 Der Rohrleitungstransport 17
7.7 Generell. 18
8 Verkehrstelematik 20
9 Kombinierter Verkehr. 21
10 Anforderungen der Unternehmen an die
Verkehrsinfrastruktur 22
10.1 Aus der Sicht der Beschäftigten 22
10.2 Aus der Sicht der Beschaffung 22
10.3 Aus der Sicht der Distribution 22
11 Verkehrsinfrastruktur im internat. Wettbewerb 23
11.1 Verkehrsinfrastruktur in Europa 23
11.2 Stellung Deutschlands im europäischen Vergleich 24
4
12 Fazit. 24
13 Literaturverzeichnis. 26
14 Anhang 28
5
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Abbildung 1 Vergleich der Verkehrsträger 20
Abbildung 2 Verkehrsleistung nach Verkehrsträgern 28
Abbildung 3 Verkehrsleistungen ausgewählter Länder der EU 28
6
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„Die Verkehrsinfrastruktur ist wesentlicher Bestandteil eines starken und dynamischen Wirtschaftstandortes Deutschland sowie zentrale
Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung.“ 1 In der heutigen Industrie-und Dienstleistungsgesellschaft gewinnt Arbeitsteilung zunehmend an Bedeutung. Für eine funktionierende Logistik ist ein ausgebautes Verkehrssystem eine wichtige Voraussetzung. Denn Unternehmen sind vor allem auf pünktliche und zuverlässige Transporte angewiesen, um wettbewerbsfähig zu sein. Hierfür werden leistungsfähige Verkehrsträger 2 und leistungsfähige Verkehrswege benötigt. 3 Ob Unternehmen sich am Standort Deutschland niederlassen, hängt also nicht nur von Lohnkosten, Steuern und anderen Faktoren ab, sondern auch von der Erreichbarkeit des Unternehmensstandortes. Die Einführung neuer Logistikkonzepte und die zunehmende Globalisierung führte zu einer Verlagerung der Wichtigkeit der Faktoren bei der Standortfrage hin zu einer guten Verkehrsanbindung. Durch den „Integrationsprozess der Europäischen Union, die Öffnung der Osteuropäischen Märkte und die Liberalisierung des Welthandels“ 4 sehen sich die Unternehmen anderen Anforderungen gegenübergestellt. Heute ist es den Kunden durch moderne Kommunikationsmittel möglich, ihre Waren weltweit zu bestellen. Die Kunden erwarten jedoch weiterhin, dass ihnen die Ware schnellstmöglich geliefert wird. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es eines Standortes mit guter Verkehrsinfrastrukturanbindung, um hier schnell und flexibel reagieren zu können.
Wir gehen nun in unserer Arbeit auf die Wichtigkeit einer guten Verkehrsinfrastruktur als Standortfaktor ein. Dabei erläutern wir die Rolle des Staates bei der Bereitstellung und Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur. Wir führen einen im Internationalen Vergleich durch und gehen näher auf die Anforderungen der Unternehmen an die Verkehrsinfrastruktur ein.
1 Bodewig, Kurt, „Grundsatzfragen einer Reform der Verkehrspolitik“‚ ‚Wir brauchen eine
grundlegende Reform der Verkehrspolitik’, in Wirtschaftsdienst 2001/VI, S. 311 - 312
2 Auf die Verkehrsträger wird in Kap. 3 näher eingegangen
3 Bodewig, Kurt, „Grundsatzfragen einer Reform der Verkehrspolitik“‚ ‚Wir brauchen eine
grundlegende Reform der Verkehrspolitik’, in Wirtschaftsdienst 2001/VI, S. 311 - 312
4 O.V. 3, Verkehrsbericht, 2000, Seite 7
7
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Bevor sich ein Planer endgültig für einen Standort entscheiden kann, müssen ihm alle Faktoren, die einen Standort kennzeichnen, vorliegen und er muss sich einen Überblick über den Standort verschaffen können. Hierfür empfiehlt es sich, die Standortfaktoren in verschiedene Betrachtungsebenen zu ordnen 5 :
1. Global (z.B. Außen-, Wirtschafts-, Steuerpolitik, Gesetze) 2. Regional ( z.B. Verkehr, Arbeits-, Beschaffungsmarkt, Infrastruktur ) 3. Lokal (z.B. Auflagen, Wasserver- und Entsorgung, lokale Verkehrsanbindung)
Globale Faktoren kennzeichnen die nationale Situation eines Staates hinsichtlich der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse. Wir gehen in unserer Arbeit davon aus, dass diese Faktoren bereits hinreichend überprüft wurden 6 .
„Regionale Standortfaktoren kennzeichnen die Wirtschaftsräume eines Staates.“ 7 Sie müssen allerdings nur dann genauer betrachtet werden, wenn die globalen Faktoren erfüllt wurden. Bei den regionalen Faktoren gehen wir in unserer Arbeit näher auf den Verkehr, die Verkehrsinfrastruktur ein. Die lokalen Standortfaktoren definieren die Situation an konkreten Standorten und deren Umfeld. 8 Die lokalen Standortfaktoren werden erst genauer betrachtet, wenn man sich bereits für einen Wirtschaftsraum entschieden hat.
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...ist die „Gesamtheit aller ortsfesten Anlagen, die der Beförderung von Gütern und/oder Personen dienen. Sie ist in Fahrwege und Knotenpunkte zu unterteilen. Hierbei sind die Fahrwege bezüglich der „Art der eingesetzten
5 Vgl. Kettner, H./ Schmidt, J./ Greim, H.-J.; „ Leitfaden der systematischen Fabrikplanung“ ,
München; Wien: Hanser, 1984
6 Vgl. Kettner, H./ Schmidt, J./ Greim, H.-J.; „ Leitfaden der systematischen Fabrikplanung“ ,
München; Wien: Hanser, 1984
7 Kettner, H./ Schmidt, J./ Greim, H.-J.; „ Leitfaden der systematischen Fabrikplanung“ , München;
Wien: Hanser, 1984
8 Vgl. Kettner, H./ Schmidt, J./ Greim, H.-J.; „ Leitfaden der systematischen Fabrikplanung“ ,
München; Wien: Hanser, 1984
Arbeit zitieren:
Sandra Rummert, 2002, Verkehrsinfrastruktur als Standortfaktor, München, GRIN Verlag GmbH
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