Inhaltsverzeichnis
1. Einordnung in die Produktionsprogrammplanung 1
1.1 Strategische Programmplanung 1
1.2 Operative Programmplanung 2
1.3 Taktische Programmplanung 2
2. Produktionsbreite und -tiefe 3
2.1 Definition und Ausgestaltungsmöglichkeiten der Produktionsbreite 3
2.2 Determinierung der Produktionstiefe sowie Einflussmöglichkeiten 4
2.2.1 Outsourcing 4
2.2.2 Integration 5
3. Ermittlung des optimalen Produktionsprogramms - Beispiel 5
Abbildungsverzeichnis 8
Literaturverzeichnis 9
Produktionsbreite und -tiefe
1. Einordnung in die Produktionsprogrammplanung
Ein Unternehmen hat in Form der Produktionsprogrammplanung die Aufgabe Entscheidungen zu fällen, welche Produktarten in welchen Mengen und in welcher zeitlichen Verteilung hergestellt werden sollen. Dieses Produktionsprogramm reflektiert somit eine Zusammenfassung derjenigen Produkte, die ein Unternehmen innerhalb einer Periode produzieren möchte. 1 Die Produktionsprogrammplanung kann dabei in drei verschiedene Bereiche aufgespaltet werden, wie in Abbildung 1 ersichtlich.
Diese einzelnen Teilbereiche der Produktionsprogrammplanung werden im Folgenden näher beleuchtet.
1.1 Strategische Programmplanung
Die essentielle Aufgabe der strategischen Planung ist die Sicherstellung der Überlebensfähigkeit des Unternehmens. Um dies zu gewährleisten sind dementsprechende Erfolgspotenziale zu entwickeln und zu halten. Dies ist wiederum möglich wenn geeignete Produktfelder gewählt werden. Ein Produktfeld ist dabei die Gesamtheit der Erzeugnisse, welche ein Grundprodukt zur Basis haben. Ein Produktfeld kann nochmals in mehrere Modelle und Varianten eingeteilt werden wie dies auch in Abbildung 2 skizziert wurde. Bei der Auswahl der jeweiligen Produktfelder ist insbesondere auf die Unternehmensstrategie abzustellen sowie eine geeignete Wettbewerbsstrategie festzulegen. Wichtig ist, dass die strategische Bestimmung von Strategien auch in der operativen und taktischen Planungsebene übernommen und konkretisiert werden. 3
1 So Kern, Industrielle Produktionswirtschaft, S. 142.
2 Quelle: Eigendarstellung nach Ausführungen von Corsten, Produktionswirtschaft, S. 241.
3 Hierzu Bloech/Bogaschewsky/Götze/Roland, Einführung in die Produktion, S. 119 ff.
1
1.2 Operative Programmplanung
In der operativen Produktionsprogrammplanung erfolgt eine Determinierung von Art, Menge und Zeitpunkt der Produktionsleistung für den folgenden Planungszeitraum. Neben der Festlegung der quantitativen und qualitativen Aufteilung des Produktionsprogramms muss auch bestimmt werden, mit welchen Anlagen, in welchen Mengen und in welcher Reihenfolge die jeweiligen Produkte zu produzieren sind. Ein optimales Unternehmensergebnis kann demnach nur erreicht werden, wenn die Planung von Produktionsprogramm und den dazugehörigen Prozessen simultan erfolgt. Daraus lässt sich ableiten, dass es sich in der operativen Planung um komplexe Problemfelder handelt, die nur sukzessive gelöst werden können. 5
1.3 Taktische Programmplanung
Die taktische Programmplanung stellt das Bindeglied zwischen operativer und strategischer Produktionsprogrammplanung dar. Hierbei erfolgt eine Konkretisierung der strategischen Produktionsüberlegungen. Dies beinhaltet auch die Wahl eines geeigneten Zeitpunkts zur Durchführung dieser Maßnahmen. Um dies genauer bestimmen zu können, stehen der taktischen Programmplanung eine Vielzahl von Instrumenten zur Verfügung. Dazu gehören vor allem Kreativitätstechniken zur Findung von Produktideen, Wertanalysen zur Verbesserung der Produktgestaltung und lineare Optimierungsrechnungen mittels derer Aussagen zur Vorteilhaftigkeit von Produkten möglich sind. Dadurch wird im Endeffekt festgelegt, welche Produktarten ein Unternehmen fertigen wird. Die daraus entstehenden Produktionskosten werden im Wesentlichen von der Produktionsbreite und -tiefe und den daraus resultierenden Kapazitäten geprägt. 6 Daher werden diese Aspekte im Folgenden näher beleuchtet.
4 Quelle: Entnommen aus Nebl, Produktionswirtschaft, S. 449.
5 Vgl. eingehend dazu Jung, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, S. 444.
6 Ausführlich in Bloech/Bogaschewsky/Götze/Roland, Einführung in die Produktion, S. 121 ff.
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Arbeit zitieren:
Sebastian Witte, 2006, Produktionsbreite und -tiefe, München, GRIN Verlag GmbH
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