Vorbemerkungen
Die Analyse bezieht sich auf ein Interview mit Gennadi Zjuganow vom 4.11.1998 in der russischen Zeitschrift „Argumenti i fakti“. Der Politiker äußert sich zur aktuellen politischen Situation in Russland.
Zitate aus diesem Text sind in der Arbeit nicht weiter gekennzeichnet, dafür alle anderen Zitate. Die Schreibweise
=e
wurde in den Zitaten so übernommen. In der Arbeit habe ich die deutsche Schreibweise „Zjuganow“ und „Zemskaja“ benutzt, im Quellenverzeichnis die russische.
Zitate aus dem Interview mit Zemskaja sind gekennzeichnet durch: (Zemskaja, ). Im Literaturverzeichnis sind zu den Rostocker Beiträgen zur Sprachwissenschaft keine Jahreszahlen, sondern nur die jeweiligen Heftnummern vermerkt. Die selbigen wurden in der Druckerei der Universität Rostock gedruckt.
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Inhaltsverzeichnis
I Theoretische Einleitung 4
II Fremdwörter 6
III Modewörter 6
IV Lexik des Nonstandard 8
V Umgangssprachliche Lexik 8
VI Umgangssprachliche Wendungen 9
VII Verwendung von Ellipsen 10
VIII Syntaktischer Zusammenhang der Wortformen 10
IX Verkürzungen 11
X Zusammenfassung 11
XI Literaturverzeichnis 12
XII Quellenverzeichnis 12
3 NA
I. Theoretische Einleitung
Theoretischer Ausgangspunkt im Seminar war es, die Sprache in Funktionalstile einzuteilen. Demnach gibt es:
1. Alltagssprache (mündliche, ungezwungene Kommunikation) 2. offizielle Kommunikation (geschrieben oder gesprochen; vollständige, ganze Sätze) 3. fachliche Kommunikation (spezielle Themen; Fachausdrücke) 4. Presse und Publizistik (Standardsprache+offizielle+Fachsprache)
Die Pressesprache als Teil der Nationalsprache funktioniert auch als Spiegel der gesellschaftlichen Verhältnisse und des Zustands einer Sprache. Verschiedene Ansichten und Meinungen gab es zur Normenproblematik und Varietätenproblematik, wobei folgende Einteilungen als am nützlichsten erschienen:
• Varietäten:
Standardsprache: kodifizierte Literatursprache (
)
Substandard: Umgangssprache (
)
Nonstandardsprache: Dialekte, niedere Umgangssprache ()
• Sprachliche Normen:
- sind Teil der sozialen Normen einer Gesellschaft. Sie regeln das sprachlich- kommunikative Handeln.
- sind Verallgemeinerungen, die aus dem sprachlichen Usus hervorgegangen sind und gleichzeitig den Usus regeln.
- sind Auswahlgrößen aus der Gesamtheit der Möglichkeiten, die die Sprache in einem bestimmten Zeitraum für die Bildung und Verwendung sprachlicher Mittel besitzt.
- sind präskriptive Größen. Sie existieren intern im Bewusstsein der Angehörigen einer Sprachgemeinschaft, können aber auch extern als Normkodifizierung aufgezeichnet sein.
Quote paper:
Jan Fischer, 2002, Analyse eines publizistischen Textes, Munich, GRIN Publishing GmbH
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