InHAltSvERzEICHnIS
1 Einleitung 1
1.1 Einführung in die thematik 2
1.2 Relevante Grundlagen der Kommunikation 4
1.3 Struktur der Diplomarbeit 6
2 Wer sagt zu wem was in welchem Kanal mit welchem Effekt? 9
2.1 Wer sagt. 10
2.1.1 Der Begriff tourismus und seine Marktsegmente 10
2.1.2 Die Akteure der tourismuswirtschaft und ihr zusammenspiel 12
2.1.3 Einordnung des tourismusmarketings 19
2.1.4 Wirtschaftliche Entwicklung und lage der tourismusbranche 21
2.1.5 trends in der tourismusbranche 25
2.2 zu wem 29
2.2.1 Demografische Merkmale der Reisenden 29
2.2.2 Die aktuelle Beziehung zwischen Konsument und Medien und der
Sinn einer veränderung in der Werbung 31
2.2.3 Der Kaufentscheidungsprozess und die Beeinflussungsfaktoren 31
2.3 was 39
2.3.1 Ausrichtung der Kommunikationsinhalte 39
Inhaltsverzeichnis
2.3.2 Kundenkommunikation und die ziele 40
2.3.3 Strukturierung der Inhalte 48
2.3.4 Kreative Aufbereitung der Inhalte 51
2.4 in welchem Kanal 53
2.4.1 Kommunikationsmix 53
III
2.4.2 Mediawerbung 55
2.4.3 Direkt-/Dialogkommunikation 60
2.4.4 Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations (PR) 66
2.4.5 verkaufsförderung 69
2.4.6 Sonstiges 70
2.4.7 Corporate Identity (CI) 73
2.5 mit welchem Effekt? 75
2.5.1 verknüpfen der Botschaften 75
2.5.2 Der Begriff „Crossmedia“ 78
2.5.3 Von der Idee zum Erfolg crossmedialer Kampagnen - fünf Kriterien 80
2.5.4 Welche Gründe gibt es für die stärkere Werbewirkung eines
Mehrfachkontaktes mit Kunden in einer Crossmedia-Kampagne? 83
2.5.5 von der Analyse zur Crossmedia-Strategie 88
2.5.6 Crossmedia und tourismus 89
3 Empirische Studie zum thema Kommunikation von internationalen
Fremdenverkehrs ämtern in Deutschland 95
3.1 vorbereitung der Studie 96
3.1.1 thema und teilnehmer der umfrage 96
ABBIlDunGSvERzEICHnIS
Darst. 1: Einseitiges Sender-Empfänger-Modell 4
Darst. 2: zweiseitiges Sender-Empfänger-Modell 4
Darst. 3: Horizontale Wertschöpfungskette der Kommunikation - isolierte Betrachtung der einzelnen Kommunikationsstränge 5
Darst. 4: vertikale Wertschöpfungskette der Kommunikation - vernetzung der Kanäle über Inhalt, Form und Gestaltung der Botschaft 5
Darst. 5: Struktur der Diplomarbeit in Anlehnung an die lasswell-Formel 7
Darst. 6: Konstitutive Elemente des Fremdenverkehrs 11
Darst. 7: Vom Abreiseort zum Zielort - Outgoing & Incoming Tourismus 12
Darst. 8: teilnehmer im tourismusmarkt 13
Darst. 9: Sender und Empfänger im tourismusmarkt 17
Darst. 10: Systematik der Wirtschaftsgüter 20
Darst. 11: Dimensionen des tourismusmarketings 21
Darst. 12: Reiseverkehrsausgaben der Deutschen in Mrd. Euro und
veränderung in Prozent Darst. 13: Reiseausgaben der Deutschen im Ausland in Mrd. Euro, 2005 Darst. 14: Entwicklung des touristischen Werbeetats in den klassischen Medien in Mio. Euro
Darst. 15: Reiseabsichten der Bevölkerung 2005 und 2006 Darst. 16: nutzung der verkehrsmittel nach tourist Scope Darst. 17: Marktumfeld/Ausschnitt der Beeinflussungsfaktoren, die zum Kaufprozess führen Darst. 18: S-O-R-Modell
Darst. 19: Bedürfnishierarchie mit touristischen Beispielen Darst. 20: Kaufverhalten im Überblick
Darst. 21: Wiederholungseffekte der Werbung in Abhängigkeit vom Involvement
Darst. 22: Dualer Prozess der zielerreichung von Kommunikationsmaßnahmen
Darst. 23: Vergleich Empfehlungen - Unzufriedenheitsäußerungen gegenüber Anderen in verschiedenen Branchen Darst. 24: Wunsch nach einer zentralen Beschwerdestelle Darst. 25: Beschwerdemanagement als strategischer Faktor Darst. 26: Werbeanzeige und Werbetext, Marokko Darst. 27: Wege der Kommunikation zwischen leistungsträger und Stakeholdern
Darst. 28: Einteilung der Kommunikationsmaßnahmen Darst. 29: Beispiel der Adressgewinnung von TUIfly.com Darst. 30: Kundeninteresse an aktuellen Informationen Darst. 31: Präferierter Kontaktweg für aktuelle unternehmensinformationen differenziert nach Altersgruppen Darst. 32: verkaufsförderung der touristischen leistungen Darst. 33: Corporate Identity erzeugt ein Corporate Image Darst. 34: Wege der Kommunikation zwischen leistungsträger und Stakeholdern benötigt eine einheitliche leitidee als Rahmen
Darst. 36: Fünf Kriterien crossmedialer Kampagnen 80
Darst. 37: Organisation der Fremdenverkehrsämter auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene 99
Darst. 38: Werbemagazin und Internetauftritt der Destination Bahamas 101
Darst. 39: Werbemagazin und Internetauftritt der Destination China 101
Darst. 40: Werbeanzeige und Internetauftritt der Destination Japan 102
Darst. 41: Werbemagazin und Internetauftritt der Destination Mexiko 102
Darst. 42: Internetauftritt der Destination zypern 103
Darst. 43: Werbeanzeigen der Destination libyen 104
Darst. 44: Internetauftritt der Destination libyen 104
Darst. 45: Werbeanzeigen der Destination Marokko 105
Darst. 46: Internetauftritt der Destination Marokko 105
Darst. 47: Anzeigenmotive 1 und 2 der Fluggesellschaft ltu 106
Darst. 48: Anzeigenmotiv 3 und Internetauftritt der ltu 106
DIE EInlEItunG ISt In DREI tEIlBEREICHE GEGlIEDERt. SIE
uMFASSt DIE EInFÜHRunG In DIE tHEMAtIK, DIE RElE-vAntEn GRunDlAGEn DER KOMMunIKAtIOn unD EInE
ÜBERSICHt ÜBER DIE StRuKtuRIERunG DER DIPlOMARBEIt.
1.1 EInFÜHRunG In DIE tHEMAtIK
„Reisen“ als Synonyme verwendet. Postwege zu Land und zu Wasser formten
Internet oder Produkttests schaffen neue Informationsquellen, die für den Kunden oft relevanter sind als die unternehmerische Kommunikation. Die Kunden informieren sich über das Tourismusunternehmen und seine Leis tungen, haben umfassende Kontextinformationen, eigene Überzeugungen und Bewertungen und treffen ihre Kaufentscheidungen vor allem aufgrund ihres umfassenden Wissens 1 .
Die vorangegangenen Szenarien verdeutlichen die Notwendigkeit
einer gut strukturierten Kommunikation für Tourismusunternehmen. Die Schaffung einer Unique Communication Proposition (UCP) 2 innerhalb der Kommunikationspolitik der Marketinginstrumente wird besonders für Dienstleistungsunternehmen immer wichtiger 3 . Lediglich einen günstigen Preis innerhalb der Preispolitik festzulegen, ohne diesen zu kommunizieren, wird nicht zum Erfolg führen. Bereits das Kommunikationsangebot muss den Wünschen und den Bedürfnissen des Individuums entsprechen mit der Intention, Aufmerksamkeit für die angebotenen Produkte und Dienstleistun gen zu wecken und den Konsumenten möglichst lange an das Unternehmen zu binden. Crossmediale Marketing-Kommunikation scheint sich dabei als ein zukunftsweisendes Paradigma herauszukristallisieren. Laut Expertenmei nungen ist die formale und inhaltliche Verknüpfung der Kommunikations kanäle ein Potenzial, das aus der gesteigerten Effizienz und qualifizierten Zielgruppenkontakten resultiert. 4
um eine eindeutige Verständlichkeit der Botschaft zu gewährleisten. Die Kommunikation wird absichtlich so strukturiert, dass sie beim Empfänger eine bestimmte Wirkung erzielt.
Den Sendern stehen dabei mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die Inhalte der Werbebotschaften mit den entsprechenden Werbeträgern zu
verknüpfen. Eine Möglichkeit, die häufig praktische Anwendung findet, ist
Inhalte, die zum Empfänger gelangen. Jeder einzelne Kommunikationsweg wird monomedial formuliert und betrachtet. In den meisten praktischen Fäl
1.3 StRuKtuR DER DIPlOMARBEIt
werden soll, ob die Durchführung von crossmedialer Kommunikation eine
Schafft crossmediale Kommu-
nikation einen Mehrwert? mögliche Reaktion auf die zunehmende Informationsüberlastung der Kon
seinen operierenden Marktteilnehmern und deren Zusammenspiel, die Einordnung des Tourismusmarketings, die wirtschaftliche Lage und die sichtbaren Trends erörtert. Im zweiten Teil werden die Zielgruppen der Kommunikation im Zentrum der Ausführung stehen. Neben den demogra fischen Eigenschaften der Reisenden wird hier vor allem auf wahrnehmungs psychologische Aspekte hingewiesen. Im dritten Teil werden die Ziele und Inhalte der Tourismuskommunikation analysiert. Der nächste Part behandelt die verschiedenen Kanäle, die bei der Kommunikation eingesetzt werden
Darst. 5: Struktur der Diplomarbeit in Anlehnung an die Lasswell-Formel (Quelle: eigene Darstellung)
Verknüpfens bestimmter Kanäle aufgezeigt. Als letztes theoretisches Kapi tel soll aufgrund der vorherigen Überlegungen herausgestellt werden, ob und warum die crossmediale Version der Kommunikation höhere Wirkung erzielt als ihr monomediales Pendant.
Nach dem theoretischen Teil folgt eine anhand eines online gestützten anonymen Fragebogens erstellte empirische Studie über die gegenwärtige und geplante praktisch angewandte Kommunikation, die Organisation, die Ziele und die Aufgaben von internationalen Fremdenverkehrsämtern in Deutschland. Wie organisieren die internationalen Fremdenverkehrsämter in Deutschland ihre Kommunikationsaufgaben? Welche konkreten Aufga ben und Ziele realisieren sie mit welchem Budget? Welche Schwerpunkte setzen sie für die Zukunft, um den Trends und Entwicklungen zu folgen? Die Antworten auf diese und weitere Fragen, die auf einigen vorangestellten Hypothesen basieren, werden anhand des Fragebogens seitens der Fremden verkehrsämter generiert und anschließend analysiert und bewertet. Abschließend wird die Diplomarbeit in der Schlussbetrachtung zusam mengefasst und die wichtigsten Aspekte hervorgehoben.
In DIESEM KAPItEl WIRD AnHAnD DER In DER EInlEItunG
ERläutERtEn lASSWEll-FORMEl DIE tHEORIE DER vORlIE-
GEnDEn DIPlOMARBEIt AuFGEzEIGt.
Geschäftlich motivierte Reisen, z. B. Messe- oder Kongressreisen, bzw. Ge schäftsmeetings, sind in der Regel von kürzerer Dauer. Geschäftsreisen sind in vielen Statistiken und Untersuchungen zum Tourismus nicht enthalten und werden zusätzlich ausgewiesen. Sie dienen der Herstellung oder dem Absatz von Produkten eines Unternehmens und stellen einen Kostenfaktor für das Unternehmen dar. Für den Reisenden selbst sind die Geschäftsreisen Mittel zum erfolgreichen Geschäftsabschluss. Private Interessen werden nicht berücksichtigt. Ausnahme: Geschäfts und Privatreisen werden kombi
Der Tourismus hat zwei unterschiedliche Perspektiven: die des vom Die Perspektiven des Touris-mus: Outgoing und Incoming Wohnort Wegreisenden (Outgoing) und die des aufnehmenden Empfängers (Incoming) am Zielort. 1
natürliche Gegebenheiten (z. B. Lüneburger Heide, Strand, Wüste) •
Freizeit- und Erlebnisparks (z. B. Phantasialand, Heide Park, Europapark) •
Touristische Infrastruktur (z. B. Rodelpiste, Skihang, Kuranlage, • Park, Wanderwege) 1
Aufgaben als Leistungsträger, indem sie Transport und Unterkünfte zur Verfügung stellen, zum anderen übernehmen sie oft auch die Aufgabe der
Reiseausrüster (z. B. Kofferhersteller, Outdoorausrüster, Skihersteller) •
Reiseverlage (z. B. Reisebücher, Reiseführer, Reisezeitschriften, • Postkarten, Kalender) Souvenirwirtschaft •
Automobilwirtschaft (z. B. Wohnmobilherstellung, Zubehör) •
Reisemedizin (z. B. Impfung, Reisemedikamente) •
Banken (z. B. Devisen, Kreditkarten) •
Versicherungen (z. B. Reiseversicherungen, Auslandsversicherungen) •
Sportveranstalter (z. B. Tennisturnier, Weltcup-Rennen) •
Messeveranstalter (z. B. Messe- und Ausstellungsgesellschaften) •
Reisedienstleister (z. B. Fremdenführer, Animateure, Reiseleiter) • Reisejournalisten •
Verleihfirmen (z. B. Fahrradverleih, Skiverleih, Bootsverleih) •
Marktforschungsunternehmen (z. B. Tourismusstudien, -befragungen) •
Tourismusausbildungsanbieter (z. B. Schulen, Hochschulen, Wei • terbildungsinstitutionen) Behörden und Institutionen für Tourismus 1 •
Die fünfte Gruppe bilden die Reiseveranstalter, die mindestens zwei voneinander unabhängige Angebote oben erwähnter touristischer Einzelleis tungsträger auswählen und so kombinieren, dass eine vermarktungsfähige Gesamtleistung entsteht. Da daraus ein neues Produkt entsteht, übernehmen
Die Reisemittler, denen die Aufgabe der Vermittlung von Angeboten Die Reisemittler verkaufen
Pauschalreisen und Einzelleis- derReiseveranstalter oder Einzelleistungen der Transportunternehmen und tungen an den Endkunden
Beherbergungsstätten zufällt, bilden das sechste Element. Reisemittler sind in der Regel Handelsvertreter und keine Einzelhändler, d. h., dass sie die Reiseleistungen nicht erwerben, sondern lediglich vermitteln. Hier wer den klassische Voll-Reisebüros von Firmen- und touristischen Reisebüros unterschieden. Häufig werden Reisebüros zum Reiseveranstalter ohne dies zu wissen - dies geschieht dann, wenn mindestens zwei unabhängig vonein
rismuswirtschaft. Umso wichtiger ist es, diese Gruppe mit wunschgerechten und Bedürfnis befriedigenden Angeboten zu versorgen. Diese Gruppe wird im Kapitel 2.2 unter dem Punkt ...zu wem... ab Seite 29 detaillierter diskutiert. Auch die Presse als Multiplikator gilt als Zielgruppe jedes touristischen Unternehmens und bedarf hoher Aufmerksamkeit im Umgang mit Kommu nikationsmaßnahmen.
Die direkten Zielgruppen und Abhängigkeiten unter den verschiedenen
einen Reiseveranstalter, Reisemittler oder einer Destination dazu aufgerufen werden, genau DEN Transportweg und genau DIE Beherbergungsstätte zu wählen.
Die Reiseveranstalter und die Reisemittler sind in diesem Modell Emp fänger und Sender zugleich. Zum einen bestehen die Marketingaufgaben der Reiseveranstalter im Beschaffungs-Marketing, d. h. im Einkauf der touristi schen Teilleistungen, um diese zu einer Gesamtleistung zu bündeln. Zum anderen besteht die Marketingaufgabe aber v. a. im AbsatzMarketing, d. h.
Zu erwähnen bleibt, dass die hier beschriebene Kommunikation nicht immer strikt einseitig stattfindet. So sendet der Empfänger z. B. auch Infor mationen an den Reisemittler um publik zu machen, was seine Wünsche sind, wohin er gerne reisen möchte usw.. Oder ein Fremdenverkehrsamt macht eine Umfrage über Wünsche und Bedürfnisse, an der der Endverbrau cher teilnimmt. In diesem Beispiel wären sowohl das Fremdenverkehrsamt, als auch der Kunde Sender und Empfänger zugleich.
Die Kommunikation zwischen den Tourismusunternehmen veränderte sich in den letzten Jahren durch sehr starke Konzentrationsprozesse, z. B. Fu sionen und vertikale, bzw. horizontale Integrationen. Der heutige Reisemarkt ist geprägt von der Entwicklung und Entstehung von TouristikKonzernen. Zu den Global Playern gehören Rewe Touristik, TUI, Thomas Cook und FTI. Die vertikalen Integrationen ermöglichen ein aktives Netzwerk innerhalb der Wertschöpfungskette eines TouristikKonzerns. 1 Als Beispiel sei hier die TUI AG genannt. Die Reiseveranstalter der TUI AG verkaufen über eigene Dis tributoren (z. B. FIRST Reisebüro oder Discount Travel) nur Bündel, zusam mengesetzt aus Einzelleistungen der eigenen Hotels (z. B. RIU, Iberotel oder Robinson), der eigenen Fluglinien (z. B. TUIfly.com 2 ), der eigenen Mietwa genanbieter (z. B. TUI Car). Die Veränderung durch die Konzernbildung ist offensichtlich: Der Wertschöpfungsprozess findet im eigenen Konzern statt. Nur die Destination als solche kann nicht in den vertikalen Wertschöp
güter. Prozessorientiert bedeutet dabei, dass der Kunde am Erstellungspro Der Reisende ist in den Leis-tungsprozess mit eingebunden zess der Dienstleistung direkt interessiert ist und nicht erst am Endprodukt. 1
der vorliegenden Arbeit wird hauptsächlich die externe Kommunikation erschlossen, trotzdem sollen die anderen beiden Ebenen nicht unbeachtet bleiben. Die externe Kommunikation befasst sich mit jeglichen Kommunika tionsmaßnahmen zwischen touristischem Anbieter und Reisekunden, wäh rend sich die interne Variante vor allem auf die Kommunikation zwischen touristischem Anbieter und seinen Mitarbeitern konzentriert. Hier sollen die Mitarbeiter vor allem in die Richtung geschult werden, dass sie gegenüber den Reisekunden den Inhalt der Unternehmensphilosophie mit der glei
Darst. 11: Dimensionen des Tourismusmarketings (in Anlehnung an: Wiesner. K. A., Tourismusmarketing, 2006, S. 35)
der Vereinfachung des Devisenwechsels gewann die deutsche Reiselust ins Ausland wachsende volkswirtschaftliche Bedeutung. Bis 1957 brachten aus ländische Touristen noch mehr Geld in die Bundesrepublik Deutschland als Deutsche ins Ausland. Ab 1958 überstiegen die Ausgaben deutscher Urlau ber im Ausland die Einnahmen durch ausländische Besucher im Bundesge biet. Fortan weist die deutsche Reiseverkehrsbilanz ein Passivsaldo auf, das von Jahr zu Jahr steigt (im Jahr 2005 stieg der Passivsaldo auf 35,5 Milliarden Euro 1 ). 1959 profitierten vor allem Österreich, die Schweiz und Italien von
Die Jahre 2004 bis 2006 stehen laut Informationen vom World Travel & Tourismus Council (WTTC) für signifikantes Wachstum der Reise- und Tourismusindustrie. Auch die Katastrophen wie der Tsunami, die Bomben anschläge in London, Ägypten und der Türkei und die Wirbelstürme konn ten die Nachfrage nur kurzfristig durch Stornierungen von Reisen in die betroffenen Länder dämpfen, aber riefen keinen allgemeinen Rückgang der Nachfrage in der Tourismusbranche hervor. Offenbar betrachten die Konsu menten Reise und Tourismus als einen unverzichtbaren Bestandteil ihres
täglichen Lebens. Die Branche ist von enormer Kraft, Dynamik und Vitalität geprägt. Die Ausgaben für Reisen und Tourismus stiegen im Jahr 2005 ge genüber dem Vorjahr weltweit um 5,7 Prozent auf über 6 Billionen US-Dol lar. Nach einer Studie des WTTC und des Management-, Technologie- und OutsourcingDienstleister Accenture wird der positive Trend weiter anhalten: so wird für die kommenden zehn Jahre erwartet, dass die Branche jährlich um voraussichtlich rund 4,2 Prozent wachsen wird. Der Anteil der Reise- undTourismusindustrie am weltweiten Bruttosozialprodukt wird 2006 3,6 Prozent betragen. Unter Berücksichtigung aller direkten und indirekten Beiträge zur weltwirtschaftlichen Entwicklung - zum Beispiel durch das gleichzeitige Wachstum der tourismusnahen Branchen wie Reinigungs- und Catering-Unternehmen - wird der Anteil nach Schätzungen sogar bis zu 10,3 Prozent betragen. 1
Für die Unternehmen der Tourismusbranche bedeutet das stark prognos
und Innsbruck trumpfen. Spanien auf Platz zwei profitierte vor allem von dem Spanien trumpft durch den
Boom der Billigflieger starken Anstieg von Kurzreisen, die durch den Boom der Billigflieger ausgelöst werden. Jedoch entfernt sich Spanien immer weiter von seinen Badeurlaubern, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in anderen Ländern deutlich vorteil hafter. Hinter den ersten drei Plätzen folgen die Länder Frankreich, Türkei, USA, Niederlande, Schweiz, Großbritannien und Griechenland. 1
Arbeit zitieren:
Steffi Schlüter, 2006, Crossmediale Mehrwertkommunikation als Wertschöpfungsfaktor in der Tourismusbranche - Mit empirischer Studie über die Kommunikation von internationalen Fremdenverkehrsämtern in Deutschland, München, GRIN Verlag GmbH
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