Inhaltsverzeichnis
Abbildungs -Karten und Tabellenverzeichnis
Abbildung 1: BIP/Kopf in Mumbai 7
Abbildung 2: PKW/100 Einwohner in Mumbai 10
Abbildung 3: Krankenhausbetten/100 Einwohner in Mumbai 11
Tabelle 1: Anzahl Transnationaler Unternehmen in Megacities 8
Karte 1: Vergleichender Überblick der Megacities im Jahre 2000 5
Und im Jahre 2015
Karte 2: Großagglomeration JABATOBEK 14
1. Einleitung 3
2. Megacities 3
2.1. Definition Megacities 3
2.2. Entstehung und Entwicklung 4
3. Probleme der Megacities in Entwicklungsländern 6
3.1 Soziale und strukturelle Probleme 6
3.1.1. Funktionale Primacy 6
3.1.2. Vermögensgefälle und Segregation 7
3.1.3. Beschäftigungsmangel und informeller Sektor 8
3.1.4. Marginalsiedlungen 9
3.1.5. Verkehr 10
3.1.6. Gesundheitsprobleme 11
3.2. Umweltprobleme 11
3.2.1 Wasser Ver- und Entsorgung 11
3.2.2 Luftverschmutzung 12
3.2.3 Abfallentsorgung 12
4. Lösungsansätze 12
5. Beispiel einer Megacity: Jakarta 12
6. Fazit 15
Literaturverzeichnis 16
Die Begriffe „Megastadt“ und „Megacity“ werden synonym verwendet
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1. Einleitung
Megacities in Entwicklungsländern unterliegen heute immer noch einem hohem dynamischem Wachstum. Durch enorme Probleme, welche sich strukturell, sozial sowie ökologisch bemerkbar machen rücken sie immer wieder in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Durch die hohe Bevölkerungsdichte treten Probleme und Umstände auf, die man sich als Bewohner Europas nur schwer vorstellen kann. Im Folgenden soll nun auf einige dieser Probleme eingegangen werden, um die Ausmaße der Problematik darzustellen.
2. Definition und Entwicklung von Megacities
2.1. Definition einer Megacity
In der wissenschaftlichen Literatur bezeichnet der Begriff Megacity oder Megastadt die größte Form urbaner Agglomeration, wobei die Autoren sich uneinig sind ab welcher Bevölkerungszahl vom genannten Begriff gesprochen werden kann. Einige Autoren fassen Großstädte ab 5 Millionen (Mio.). Einwohner schon als Megacity auf, andere ziehen die Untergrenze bei 8 Mio.. MERTINS (1992) und die UN sprechen von Megacities ab der Schwelle von 10 Mio. Einwohnern. Einig sind sich die Autoren jedoch größtenteils beim Kriterium der Bevölkerungsdichte, die BRONGER (1996) auf 2000 Einw./km² festlegte. Zudem ist ein weiteres Kriterium seiner Definition die monozentrische Struktur und eine enorme, oft unkontrollierte Flächenausdehnung. (Das Ruhrgebiet zum Beispiel [z.B.], welches eine polyzentrische Struktur aufweist, die anderen Kriterien jedoch erfüllt, fällt nicht in die Kategorie Megacity) Auffällig ist, dass sich der Begriff ´Megacity´ fast ausschließlich auf urbane Agglomerationen in Schwellen- beziehungsweise (bzw.) Entwicklungsländern bezieht. Zwar gibt es auch in Industrieländern Großagglomerationen mit den Merkmalen einer Megacity, diese werden jedoch aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung in der Literatur meist als Global City benannt. (Ganzer Abschnitt: Vergleiche [vgl.] Zehner 2001, Seite [S.] 183)
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2.2. Entstehung und Entwicklung
„Streng genommen sind Megastädte keine auf das Zeitalter der Moderne und Postmoderne zu begrenzenden siedlungsgeographischen Erscheinungsformen. In Relation zur jeweiligen territorialen Gesamtbevölkerung hat es bereits in Antike und Mittelalter sehr große Städte gegeben.“ (ZEHNER 2001, S. 185) Das bedeutet, dass der Begriff Megacity jeweils auch im Verhältnis zur Gesamtweltbevölkerung, zu einer bestimmten Zeit, gesehen werden kann. Dies waren jedoch Einzelphänomene von kurzer Dauer wie beispielsweise Babylon. Megacities im engeren Sinne entstanden erst ab dem Zeitalter der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Da der Industrialisierungsprozess in den Entwicklungsländern erst später einsetzte, beschränkte sich die Ausbildung von Megacities anfangs auf Europa, Nordamerika und Japan. In den Entwicklungsländern formten sich Megacities erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Unterschied liegt aber darin, dass in den Entwicklungsländern das Wachstum viel dynamischer vonstatten gegangen ist als in Industrieländern. (Vgl. ZEHNER 2001, S. 186)
Auch die Anzahl der Megacities stieg seit dem Zweiten Weltkrieg enorm. Gab es in den 1950ern nur 4 Städte mit mehr als 5 Mio. Einwohnern, waren es 1985, 28 und im Jahre 2000 39 Städte. Abhängig von den verschiedenen oben aufgeführten Definitionen gibt es heute 16, 24 oder 39 Megacities, von denen sich zwei drittel in Entwicklungsländern befinden (siehe Karte 1). Für 2015 wird die Zahl 60 prognostiziert. Fast alle neuen Megacities werden in Entwicklungsländern entstehen. (vgl. KRAAS 2001, S. 9)
Auffällig an Karte 1 ist auch, dass der Groteil der neuen Megacities im Südostasiatischen Raum lokalisiert seien wird. Ursache hierfür könnte der enorme Bevölkerungszuwachs in dieser Region sein.
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Karte 1: Vergleichender Überblick über Megacities im Jahre 2000 und im Jahre 2015
Aus : KRAAS 2003, 8
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Arbeit zitieren:
Nink Mario, Christian Cartarius, 2005, Megacities als Problemfeld der gegnwärtigen Urbanisierung in Entwicklungsländern, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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