Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Zwei Novellen im Vergleich 4
2.1 Inhalt. 4
2.2 Figuren. 5
2.2.1 Figuren in Emmeline. 5
2.2.2 Figuren in Les deux Maîtresses. 8
2.3 Handlung und Themen. 9
2.3.1
Emmeline. 10
2.3.2
Les deux Maîtresses. 12
2.4 Erzählkontext. 15
2.4.1 Erzähler. 15
2.4.2 Fiktive Leserin. 19
2.4.3 Zeit und Ort. 20
2.4.4 Redewiedergabe. 21
2.5 Sprache und Stil. 22
3. Interpretation der Novellen. 25
3.1 Biographie Alfred de Mussets. 25
3.2 Musset und die Frauen. 28
3.3 Die Frauen in seinen Novellen. 31
4. Zusammenfassung. 34
Literatur. 36
2
1. Einleitung
Mussets Novellen wurden von der Literaturwissenschaft bisher wenig beachtet. Sie wurden als eher unwichtiger Teil seines Gesamtwerkes betrachtet, was auch damit zusammenhängen mag, dass Musset selbst ihnen diese Rolle zuschrieb. Er sah sich gezwungen Novellen zu schreiben, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, empfand diese Art des Schreibens jedoch nicht als Kunst, obwohl die Novellen seine Leser, insbesondere seine Leserinnen, über einen langen Zeitraum faszinierten und immer wieder neu aufgelegt wurden. Musset schrieb als einer der Ersten für ein intelligentes Publikum, für eines, das zwischen den Zeilen lesen konnte und ohne viele Worte verstand, was gemeint war. 1
Emmeline und Les Deux Maîtresses waren unter Mussets ersten Novellen und erschienen beide im Jahre 1837 in der Revue des Deux Mondes. Beide Novellen sind durch die Ähnlichkeit ihrer Thematik verbunden. In beiden geht es um eine Entscheidung für den einen oder anderen Liebhaber bzw. Geliebte, die zugleich eine Entscheidung für die eine oder andere Spielart der Liebe bedeutet. Auch die Erzählsituation scheint die gleiche zu sein: Ein Erzähler erzählt einer Frau eine Geschichte aus Paris, die sich in der gleichen Gesellschaftsschicht zuträgt, der auch eben diese Frau angehört, nämlich der „Haute Bourgeoisie“. Beide Geschichten spielen um 1825. In der Novelle Emmeline scheint der Ton ernsthafter zu sein und der Gefühlskonflikt führt zu dramatischen Szenen. In der Novelle Les Deux Maîtresses scheinen die Ereignisse weniger bedeutsam und die Atmosphäre ist ausgeglichener.
Da in beiden Novellen zweifellos autobiographische Züge zu erkennen sind, wie auch Mussets Bruder Paul mehrfach bestätigt hat, ist es nahe liegend, nach einer ersten Annäherung an die Texte durch einen Vergleich beider Novellen, diese in einem weiteren Durchgang auf die Person Mussets zu beziehen. Es könnte sich auf diese Weise zeigen, dass die Novellen doch mehr sind, als nur eine flüchtige Beschäftigung Mussets um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
3
2. Zwei Novellen im Vergleich
Die beiden Novellen Emmeline und Les deux Maitresses sind nicht nur im selben Jahr kurz hintereinander entstanden, insbesondere ihre gemeinsame Thematik, eine Entscheidung in der Liebe, bietet sich für einen Vergleich an. Im Vergleich soll sich erweisen, ob sich trotz unterschiedlicher Konstellationen Einsichten eröffnen, die eine Interpretation beider Texte ermöglichen.
2.1 Inhalt
In Emmeline erzählt Musset im Plauderton und mit viel Einfühlungsvermögen von der Liebe zwischen dem jungen Gilbert und der reichen Emmeline, der Frau des verarmten Grafen de Marsan. Diese Liebesbeziehung ist allerdings nicht von langer Dauer. Nach nur zwei Wochen trennen sie sich, nachdem Emmelines Ehemann die Wahrheit erfahren hat. Durch ihre seelische Erschütterung und ihr schlechtes Gewissen ihrem Ehemann gegenüber, wird Emmeline sehr krank. Letztendlich findet sie zu ihrem Gatten zurück und bittet Gilbert schweren Herzens, seine geplante Reise anzutreten und das Land zu verlassen. Dieser fügt sich ihrem Wunsch und zieht nach einigem Zaudern von dannen. Der Ehebruch führt also doch nicht zu dem mehr oder weniger erwarteten tragischen Ende. Es handelte sich nur um eine kleine Affäre, ohne größere Konsequenzen. In Les deux Maîtresses spielt die Handlung im Jahre 1825. Valentin, ein außergewöhnlicher Jüngling von 25 Jahren mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten, verliebt sich in zwei Frauen gleichzeitig. Die eine ist die Marquise de Parnes, eine verheiratete und reiche Frau, die dem wohlhabenden, alten Adel angehört und eine gute Bildung genossen hat. Die andere ist Mme Delaunay, eine junge Witwe, die aus bescheidenen, kleinbürgerlichen Verhältnissen stammt. Beide ähneln sich äußerlich wie Zwillingsschwestern. Da Valentin nicht fähig ist, sich für eine von beiden zu entscheiden, teilt er sich zwischen den beiden Frauen auf. Als Mme de Parnes Valentin ein besticktes Kissen schenkt, erkennt er in diesem eins von Mme Delaunays Werken. Er vermutet hinter diesem Geschenk eine Intrige seiner beiden Geliebten und um dieser zuvorzukommen, stellt er Nachforschungen an, die ihn auf die soziale Ungerechtigkeit aufmerksam ma-
4
chen, der Mme Delaunay zum Opfer gefallen ist. Letztendlich trennt er sich von Mme de Parnes, ein Entschluss, der auch im Sinne seiner Mutter erfolgt.
2.2 Figuren
Im Folgenden werden alle in den beiden Novellen auftretenden Personen als Figuren im Einzelnen beschrieben und charakterisiert.
2.2.1 Figuren in Emmeline
Da ist zunächst Emmeline, die gleich von den ersten Seiten an sehr detailliert gezeichnet wird. Sie ist spontan und ihre Gedanken sind leicht zu erraten. Auf Wunsch ihrer Mutter hat sie eine sehr freie Erziehung genossen. Ihre ganze Erziehung, ihre Kindheit und ihr Leben als junge Frau spielen sich fern von der Stadt und der mondänen Welt ab. 2
Emmeline verbringt ihre Schulzeit, bis zu ihrem 18. Lebensjahr, in einem Kloster. Als Kind wird sie als turbulentes, strebsames, eigensinniges und kränkliches Wesen dargestellt. Ihre Figur repräsentiert in Mussets Novelle die Spontaneität der Kindheit. In den ersten zwei Kapiteln wird sie folgendermaßen beschrieben: Sie liebt den Wind, die Sonne, den Regen, das ländliche Leben und die Bewegung. Sie rennt, klettert auf Bäume, rutscht die Treppen auf dem Geländer hinab und läuft viel in der Natur. Sie macht Spazierfahrten mit dem Boot, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wo sie hinfährt. Außerdem lacht sie gerne und macht sich mit Vorliebe, allerdings auf nette Art und Weise, über ihre Mitmenschen lustig, vor allem über jene, die ihr nahe stehen, so z. B. auch über ihren alten Onkel. Als junge Frau wird sie als gebildet, humorvoll, intelligent, freiheitsliebend, wissbegierig, lebensfroh und bescheiden geschildert und sie hat einen sehr unabhängigen Charakter. Im Alter von sechzehn Jahren unternimmt sie mit ihrem Onkel eine Reise in die Schweiz, von der sie vollkommen begeistert wiederkehrt. Der Erzähler betont, dass Emmeline überhaupt nichts von der für Damen ihres Standes üblichen Koketterie hat und dass sie auch noch völlig unerfahren in Liebesdingen ist.
2
Der Bezug zu Rousseau ist hier sehr deutlich zu erkennen.
5
Nulle trace de coquetterie n’avait encore paru en elle, lorsqu’elle entra dans le monde. 3
Emmeline était encore fort ignorante quant à l’amour. Bien sûr, el-
le avait lu des romans, mais s’en moquait un peu et n’essayait surtout pas de ressembler aux héroines. 4
Erst durch die Gespräche mit einer Tante entdeckt Emmeline die Liebe, so wie sie in jener Epoche und in jenen Gesellschaftskreisen gesehen und verstanden wird. Sie lebt in dem jeweiligen Augenblick ohne jegliche Hintergedanken. Il y a quelque chose de rousseauiste en elle que Musset souligne en faisant référence au désert d’enfant d’Ermenonville. 5
Enfant idéale proche de la nature, Emmeline se distingue par sa gaieté et sa franchise. 6
In regelmäßigen Abständen werden Emmeline mögliche Freier vorgestellt und man versucht sie zu verkuppeln. Emmeline überlegt immer lange, bevor sie sie zurückweist. Allerdings nutzt sie diese Bedenkzeit vor allem, um die möglichen Kandidaten lächerlich zu machen und ihre Freundinnen zum Lachen zu bringen. Dieses Verhalten endet jedoch abrupt und sie wird traurig, merkwürdig abwesend und interessiert sich zum ersten Mal für einen Mann. Dieser Mann reitet oft an ihrem Haus vorbei. Es handelt es sich um den Graf de Marsan. Emmeline fügt sich nicht den Konventionen und lässt sich weder einengen noch unter Druck setzen. Kurz, sie macht was ihr gefällt. Der relativ unzähmbare Charakter Emmelines handelt zum ersten Mal entgegen aller sozialen Konventionen, als sie sich nach einem Jahr in den Kopf setzt, gegen den Willen ihrer Familie, den mittellosen Graf de Marsan zu heiraten.
Kaum verheiratet, kehrt ihr lebenslustiges und unbeschwertes Wesen wieder zurück: « [elle] riait de tout sans songer à rien » 7 .
Sie lebt fernab von Paris und profitiert auch weiterhin von der Natur. Nach vier Jahren Ehe scheint sie noch genauso glücklich und verliebt wie am ersten Tag und als ein Freund ihres Mannes versucht sie zu verführen, reagiert sie sehr überrascht und ruft ihre Dienstboten, um ihn hinauswerfen zu lassen. Der Freund verlässt daraufhin sehr schnell, allerdings aus eigenen Stücken, das Haus und ward nicht mehr gesehen. 8
4 MUSSET: Emmeline. S. 5.
5 Vgl. MUSSET: Emmeline. S. 5.
6 HEYVAERT: La transparence et l'indicible dans l'œuvre d'Alfred de Musset. S. 137.
7 MUSSET: Emmeline. S. 8.
6
Die Zeit vergeht und das friedliche Zusammenleben auch. Inzwischen ist das Paar nach Paris gezogen und der Graf Marsan entfernt sich langsam aber sicher von seiner Frau. Eines Abends findet Emmeline keinen Schlaf und denkt über ihre Ehe nach:
En cherchant dans son cœur, elle n’y trouva qu’un jour où elle eût vécu, celui où elle avait senti qu’elle aimait. 9
Daraufhin stürzt sie in eine Krise und verfällt in Hoffnungslosigkeit. Einmal bricht sie sogar beim Klavierspielen ganz unvermittelt in Tränen aus. Spätestens an dieser Stelle weiß der Leser, dass etwas geschehen wird. Er ist nun gut darauf vorbereitet und das Drama kann nun seinen Lauf nehmen.
Der Graf de Marsan ist ein gut aussehender, stolzer Mann. Er ist ein ehemaliger Offizier und wirkt selbstbewusst und dominant. Er ist sehr ernsthaft und manchmal scheint er düstere Gedanken zu hegen: Le comte [...] gêné peut-être par sa position nouvelle, promenait assez tristement sa jeune femme, qui riait de tout sans songer à rien. […] La réputation de M. de Marsan n’était pas celle d’un homme à marier, mais était très bonne pour un mari. 10
Er − genau wie Emmeline − liebt die Natur und lange Ausritte. Auf dem Land ist er ein guter Ehemann, in der Stadt jedoch langweilen ihn Empfänge und Bälle und er beginnt sich von seiner Frau zu entfernen. Allerdings ist sein Interesse zumindest noch so stark vorhanden, dass er merkt, wie sie sich verändert und sich sogar darüber Gedanken macht, ob sie nicht eine Affäre mit einem anderen Mann hat. Er will die Wahrheit wissen und ist nicht an ihrem Vermögen interessiert. Er hat vor der Hochzeit sogar akzeptiert, dass er nicht als Verwalter für ihren Besitz eingesetzt wurde. 11 Aus diesem Grund beschließt er, Emmeline nach ihrem Geständnis zu verlassen, da es sonst für die Gesellschaft den Anschein hätte, als bliebe er nur wegen des Geldes bei ihr. Emmeline versteht seine Situation und verbrennt, um ihm zu beweisen, dass sie sich nichts aus den Konventionen macht, den Ehevertrag. Danach wird sie sehr krank und der Graf entscheidet vorerst zu bleiben.
8
Vgl. MUSSET: Emmeline. S. 14.
9 MUSSET: Emmeline. S. 19.
10 MUSSET: Emmeline. S. 5.
11 In der «nouvelle société bourgeoise» war es durchaus möglich, dass diese Aufgabe nicht mehr automatisch dem Ehemann übertragen wurde.
7
Gilbert verkehrt in den gleichen gesellschaftlichen Kreisen wie Emmeline. Sie
sind in etwa im gleichen Alter. Er verhält sich ganz und gar nicht wie ein forscher Liebhaber, sondern ist im Gegenteil eher sehr zurückhaltend, möglicherweise sogar ein wenig schüchtern. Er schreibt zum richtigen Zeitpunkt ein schönes Gedicht, denn er scheint Emmelines Gefühle und ihre Sehnsucht nach Liebe gespürt zu haben. Er spricht nicht viel, sondern beschränkt sich darauf zu schreiben und zu lieben, zu umarmen und zu küssen. Es ist ein Gedicht von ihm, das Emmeline zutiefst berührt und seine Liebe für sie zu etwas Realem und somit greifbar macht. Seine Handlungen basieren generell auf den Reaktionen Anderer und er handelt genauso, wie man es von ihm erwartet, selbst als darum geht, von der Bildfläche zu verschwinden, so tut er dieses und zieht von dannen, nachdem er von Emmelines Schwester darum gebeten wird.
2.2.2 Figuren in Les deux Maîtresses
Valentin hat Rechtswissenschaften studiert und ist nun ein Anwalt ohne Aufträge.
Er kann sich nur mit der finanziellen Hilfe seines Vaters über Wasser halten. Die Figur Valentin setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Einerseits hat er einen Mangel an Glück und andererseits eine großen Vorliebe für das Vergnügen. Er leidet unter diesem Zwiespalt, äußerlich geht es dabei um den Kontrast zwischen Reichtum und Armut. Valentin kommt aus ärmlichen Verhältnissen, hat aber den Geschmack eines Sprösslings reicher Eltern. Dieser Umstand zwingt ihn zu einem Leben von der Hand in den Mund.
Aujourd’hui il roulait carrosse et jetait l’argent par les fenêtres ; demain il allait dîner à quarante sous. 12
Er hat eine ganz spezielle Vorliebe für Gold, die sich schon in seiner frühsten Kindheit bemerkbar macht. Außerdem lebt er nach folgender Philosophie:
Il prétendait qu’à chaque créature vivante revient de droit une
certaine somme de jouissance; il comparait cette somme à une coupe pleine que les économes vident goutte à goutte, et qu’il buvait, lui, à grands traits. Je ne compte pas les jours, disait-il, mais les plaisirs […]. 13
8
Arbeit zitieren:
Miriam Nieser, Lilia Valentin, 2006, Alfred de Musset im Licht seiner beiden Novellen "Emmeline" und "Les deux Maîtresses", München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Miriam Nieser hat den Text Alfred de Musset im Licht seiner beiden Novellen "Emmeline" und "Les deux Maîtresses" veröffentlicht
Miriam Nieser hat einen neuen Text hochgeladen
Wie interpretiere ich Novellen und Romane? Anleitung
Königs Lernhilfen, Klassen 8-1...
Thomas Brand
Jobs for Youth/Des Emplois Pour Les Jeunes Jobs for Youth/Des Emplois ...
Organization for Economic Cooperation an, Publishing Oecd Publishing, Chang-Hun Han
Jobs for Youth/Des Emplois Pour Les Jeunes Jobs for Youth/Des Emplois ...
Publishing Oecd Publishing
Jobs for Youth/Des Emplois Pour Les Jeunes Jobs for Youth/Des Emplois ...
Publishing Oecd Publishing
Jobs for Youth/Des Emplois Pour Les Jeunes Jobs for Youth/Des Emplois ...
Publishing Oecd Publishing, Organization for Economic Cooperation an
Jobs for Youth/Des Emplois Pour Les Jeunes Jobs for Youth/Des Emplois ...
Organization for Economic Cooperation an, Publishing Oecd Publishing
0 Kommentare