I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Begriffsdefinitionen 2
2.1. Begriff und Funktion des Controlling 3
2.2. Management - Begriff und Funktion 4
2.3. Definition von Flurförderzeugen 4
2.4. Full-Service bei Flurförderzeugen 6
2.4.1. Vorteile für den Full-Service Geber 7
2.4.2. Vorteile für den Full-Service Nehmer 7
3 Kalkulation der Full-Service Raten 8
3.1. Der Full-Service Vertrag und die Einsatzanalyse 8
3.2. Berücksichtigung von Risiken bei der Full-Service Ratenkalkulation 10
3.3. Fallbeispiele: Kalkulationen von Full-Service Raten 11
4 Überwachung der Wirtschaftlichkeit von Full-Service Flotten 15
4.1. Geeignete Kennzahlen zum Soll-Ist-Vergleich 15
4.2. Instrumente zur Verbesserung der Umsatzrentabilität im Full-Service 19
4.3. Fallbeispiel: Umsatzrentabilitätsverlauf einer Full-Service Flotte über
36 Monate 19
II
5 Schlussbetrachtung 22
Literaturverzeichnis 23
III
Abkürzungsverzeichnis Abb. Abbildung Anm. Anmerkung BGV Berufsgenossenschaftliche Vorschriften für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise DB I Deckungsbeitrag I d.h. das heißt DIN Deutsche Industrie Norm ebd. Ebenda EBITA Earnings Before Interest, Taxes and Amortisation EDV Elektronische Datenverarbeitung e.V. eingetragener Verein GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hrsg. Herausgeber ISO International Organization for Standardization kg Kilogramm (Gewichtseinheit) p.a. per annum S. Seite Std. Stunde sog. sogenannt t Tonnen (Gewichtseinheit) u.a. unter anderem USA United States of America UVV Unfallverhütungsvorschriften VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. VDI Verein Deutscher Ingenieure vgl. vergleiche WNL Werksniederlassung z.B. zum Beispiel
IV Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Entwicklung der Full-Service Flotte der STILL WNL Berlin 1996-2005 2
Abbildung 2: Kostenverlauf in Abhängigkeit von den Betriebsstunden 12
Abbildung 3: Umsatzrentabilitäts- und Flottenentwicklung im Full-Service von 1996-2005 15
Abbildung 4: Vergleichende Betrachtung: Umsatzrentabilität - DB I, EBITA 18
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Bewertung des Einsatzes und Anpassung der Full-Service Rate 10
Tabelle 2: Beispiel: Kalkulation Neugeräte Eigenfabrikat 13
Tabelle 3: Beispiel: Kalkulation Gebrauchtgeräte Eigenfabrikat 14
Tabelle 4: Beispiel: Kalkulation gebrauchte Fremdfabrikate 14
Tabelle 5: Beispielhafte Umsatzrentabilität einer Full-Service Flotte im 1.Jahr 20
Tabelle 6: Beispielhafte Umsatzrentabilität einer Full-Service Flotte im 2.Jahr 20
Tabelle 7: Beispielhafte Umsatzrentabilität einer Full-Service Flotte im 3.Jahr 21
Tabelle 8: Kumulierte Auswertung einer Full-Service Flotte in den ersten 36 Monaten 21
1
1 Einleitung
„Flurförderzeuge“ 1 , im allgemeinen Sprachgebrauch als Gabelstapler bezeichnet, sind ein unverzichtbares Hilfsmittel für den innerbetrieblichen Transport. Ihre Einsatzmöglichkeiten in den Unternehmen sind außerordentlich vielfältig. Sie reichen von der Warenbewegung im Supermarkt über den Transport von flüssigen Metallen in Gießereien bis zum Containerumschlag in Häfen.
Der Markt, d.h. die Herstellung und der Vertrieb dieser Fahrzeuge, wird von spezialisierten Anbietern abgedeckt. Da Flurförderzeuge eher im Hintergrund ihre Tätigkeiten verrichten, erstaunt es, dass der gesamte Bestand in der Bundesrepublik Deutschland auf 300.000 Fahrzeuge beziffert wird. In Berlin und Brandenburg wurden im Jahre 2004 6351 neue Gabelstapler 2 verkauft.
Neben dem „Sale and Lease back“, der sog. Flottenübernahme 3 , als vollständiger Form des Outsourcing von Flurförderzeugflotten wird von den Betreibern der Gabelstapler verstärkt die finanzwirtschaftliche Planungssicherheit in Bezug auf Wartung und Reparaturen dieser Fahrzeuge nachgefragt. Im Vordergrund steht die Erhaltung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge, da im Rahmen der in den letzten Jahren zunehmenden Kostensenkungsprogramme der Unternehmen die Zahl der unternehmenseigenen Instandsetzungswerkstätten deutlich reduziert wurde.
Hervorgerufen durch das Outsourcen von Instandsetzungsleistungen entstand für die Hersteller der Flurförderzeuge die Chance im After Sale Bereich, durch ein spezielles Serviceangebot, die jetzt entstandene erhöhte Instandsetzungsnachfrage als Instrument der Kundenbindung und zur Umsatzsteigerung zu nutzen.
1 Anm.: Die Begriffe Flurförderzeuge, Gabelstapler, Geräte und Fahrzeuge werden im Rahmen
dieser Arbeit synonym benutzt.
2 Anm.: Die genannte Zahl wurde der nicht öffentlichen VDMA Statistik entnommen. Dem VDMA -
Fachgemeinschaft Fördertechnik - melden die Lieferanten von Flurförderzeugen ihre periodisch
verkauften Stückzahlen und erhalten vom VDMA eine Aufstellung über die Größe des Gesamt-
marktes. Durch Gegenüberstellung von Gesamtmarkt und eigenen verkauften Stückzahlen lässt sich
der eigene Marktanteil errechnen.
3 Anm.: Flurförderzeugflotten sind Flotten mit mindestens 10 Geräten.
Abb. 1: Entwicklung der Full-Service Flotte der STILL WNL Berlin 1996 - 2005 4
Anfang der 1990er Jahre wurde zunächst unter dem Begriff „Rental“ der Full-Service in Verbindung mit Leasing-Finanzierung von neuen Gabelstaplern angeboten. In den folgenden Jahren wurden die formalen Bedingungen des Full-Service permanent weiter entwickelt, d.h. die im Rahmen eines Full-Service Vertrages vereinbarten Inhalte sind durch vielfältige Varianten geprägt. Im Jahr 2005 wird der Umsatzanteil der Dienstleitungssparte Full-Service, gemessen am Gesamtumsatz des Services für Flurförderzeuge, 30 Prozent betragen 5 .
Die vorliegende Arbeit soll aus Sicht des Full-Service Gebers beispielhaft das Controlling von Flurförderzeugflotten darstellen. Zunächst werden die Begriffe Controlling, Management und Flurförderzeuge erläutert, anschließend wird auf die Vorteile von Full-Service Verträgen für die Vertragsparteien eingegangen. In der Planungs- und Kalkulationsphase werden die Einzelheiten und Risiken der Full-Service Ratenfindung beschrieben. Abschließend werden die Möglichkeiten der Ergebniskontrolle und Instrumente zur Rentabilitätssteuerung vorgestellt.
2 Begriffsdefinitionen
In den folgenden Punkten werden kurz die Begrifflichkeiten des Controllings, des Managements, der Flurförderzeuge und eines Full-Service erklärt, da diese Begriffe im Mittelpunkt der Arbeit stehen.
4 Eigene Auswertung.
5 Anm.: STILL GmbH, WNL Berlin, eigene Berechnung.
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kfm. Detlef Fitzner, 2005, Full-Service Controlling im Flottenbereich von Flurförderzeugen, München, GRIN Verlag GmbH
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