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1.1 Gesundheitszustand
1.2 Risikofaktoren
1.3 Gesundheitssport
1.4 Aufgaben, Ziele und Inhalte
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2.1 Allgemeine Körperdaten
2.2 Body- Mass- Index
2.3 Körperfett
2.4 Waist- To- Hip- Ratio
2.5 PWC- Test
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4.1 Grundsätze der Durchführung
4.2 Makrozyklus
4.3 Mesozyklus
4.4 Mikrozyklus
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6.1 Adduktoren der unteren Extremitäten
6.2 Abduktoren der unteren Extremitäten
Literaturverzeichnis
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1. Einführendes Kapitel
1.1. Gesundheitszustand und soziodemografische Daten
Das Leitthema meiner Hausarbeit ist die Planung eines Prävention- und Gesundheitssportkonzeptes für eine Fitnessanlage.
Neben den für unsere Bevölkerungsschicht typischen Krankheitsbildern erweisen sich immer mehr die stark verhaltensbedingten Krankheiten, wie Rückenleiden oder Fettleibigkeit (Adipositas). Nach Modellrechnungen zur Altersstruktur der Bevölkerungsdichte in Deutschland ist davon auszugehen, dass die Gesamtzahl der älteren Bevölkerung gegenüber der Jüngeren zunehmen wird.
Die Prävention dient in erster Linie der Erhaltung der allgemeinen Gesundheit durch vorbeugende Maßnahmen. Prävention ist daher mit dem Begriff Vorbeugung gleichzusetzen. Aus medizinischer Sicht wird Prävention in drei Bereiche unterteilt:
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1.2. Risikofaktoren
Unter Risikofaktoren versteht man spezifische Verhaltensweisen, Umwelteinflüsse und Körpermerkmale, welche krank machend oder gesundheitsbeeinträchtigend auf den menschlichen Organismus einwirken können. Nach medizinischer Sicht werden sie wie folgt unterschieden:
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1.3. Gesundheitssport
Gesundheit wird als Vorhandensein völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens definiert. Mit dem Begriff Gesundheit verbindet ein jeder Mensch eine ganz individuelle Vorstellung. Diese wird durch allgemeine und aktuelle Gegebenheiten (z.B. Geschlecht, Alter, Beruf) beeinflußt.
1.4. Aufgaben, Ziele und Inhalte des Prävention- und Gesundheitssportes
Der Präventiv- und Gesundheitssport muss so gesehen werden, dass der Abbau von Risikofaktoren und der Aufbau von Schutzfaktoren erreicht wird. Er zielt darauf ab,
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den Menschen unserer Industrienationen zu gesundheitsbewussten Mitmenschen zu motivieren und ihnen dahin zu befähigen, langfristig eigenverantwortlich zu sein. Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Gesundheitssport als das „effektivste und nebenwirkungsärmste Medikament“ gegen die heute als Haupttodesursache in den Industrienationen geltenden Zivilisationserkrankungen gilt. Seine Bedeutung wird in Zukunft weiter zunehmen.
2. Diagnose
2.1. Allgemeine Körperdaten
Für die erforderlichen Daten stand mir Frau M. zu Verfügung. Sie ist 27 Jahre jung, Nichtraucher und verfolgt die Ziele, sich sportlich gesund zu erhalten, um der Arthrose in beiden Kniegelenken entgegenzuwirken.
Sie ist von Beruf Bürokauffrau und übt somit eine leichte Tätigkeit aus. In ihrer Freizeit treibt sie zweimal wöchentlich ein Volleyballtraining von ca. 90 Minuten. Frau M. ist 178 Zentimeter groß und hat ein Körpergewicht von 62 Kilogramm. Sein Taillenumfang beträgt 65 Zentimeter und der Hüftumfang 90 Zentimeter. Die Messung wichtiger physiologischer Parameter hat ergeben, dass ihre Ruheherzfrequenz 68 Schläge pro Minute beträgt. Ihr Blutdruck hat einen derzeitigen Wert von systol 125 mmHg und diastol 75 mmHg (normales Blutdruckverhalten).
2.2. Body- Maß- Index nach Broca
Der BMI berücksichtigt die Abhängigkeit des Körpergewichts von der Körperfläche. . Bewertungsrichtlinien sind vorgeben: BMI- Werte
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Bei Frau M. beträgt der BMI 19,57. Somit ist es ein sehr gutes Optimalgewicht für ihre Körpergröße. Der BMI- Wert trifft aber keine Aussage über das tatsächliche Verhältnis von Magermasse (Muskelmasse) zur Fettgewebsmasse.
2.3. Körperfett
Der prozentuale Körperfettanteil ergänzt die Aussagefähigkeit der Werte, welche sich ebenfalls vom Körpergewicht und Körpergröße ableiten lassen. Der Körperfettanteil ist höher einzustufen, als das Körpergewicht. Bei Frau M. erreicht der relative Anteil des Körperfetts an der Gesamtkörpermasse 22,4 Prozent. Laut Messung ergibt sich ein optimaler Normwert.
2.4. Waist- To- Hip- Ratio
Das Verhältnis von der Taille zur Hüfte ergibt einen Fettverteilungstyp. Diese werden unterteilt in Apfel- und Birnenform. Der Normal- Soll- Wert liegt bei Frauen unter 0,9. Bei Männern ist der Wert bei 1 definiert. Bei Frau M. beträgt der Quotient 0,72. Das bedeutet das sie kein eindeutiger Birnentyp ist, sondern eine normale frauliche Figur hat.
2.5. PWC- Test
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Der PWC- Test ist ein Fahrradergometertest, welcher als manueller Stufentest durchgeführt wird. Je nach Lebensalter, Trainingszustand und individuellen Besonderheiten entscheidet man sich für eine vorgeschriebenen Herzfrequenz und bestimmt die dabei erreichte Wattzahl in Abhängigkeit zur Zeit. Der PWC170 und PWC150 lassen sich bei jüngeren sowie leistungsfähigen Freizeitsportlern durchführen. Der PWC130 ist für Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und ältere Personen geeignet, damit einer möglichen Überbelastung kontrolliert entgegenwirken zu können.
Bei diesen manuellen Stufentest beträgt die Stufendauer zwei Minuten. Die gleichmäßige Trittfrequenz sollte bei 70 RPM (Radpedalumdrehungen pro Minute) liegen.
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Name: Frau M. Testform: PWC150 Alter: 27 Jahre Ruheherzfrequenz: 68 Schläge/min Gewicht: 62kg Blutdruck i.R.: 125/75 mmHg
Testprofil / Testkriterien
Anfangsbelastung: 80 Watt Trittfrequenz: 70 U/min Stufendauer: 2 Minuten Pulsobergrenze: 150 S/min Belastungssteigerung: 15 Watt Bemerkungen: Volleyballspielerin
Testprotokoll -mit Zielherzfrequenz 150 Schläge pro Minute-
Stufen Minuten Watt Herzfrequenz 1 2 80 88 2 4 95 103 3 6 110 114
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Arbeit zitieren:
Nico Mahn, 2001, Prävention und Gesundheitssport, München, GRIN Verlag GmbH
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