Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
1. Vorwort 3
2. Tauchmedizin 4
3. Physikalische Grundlagen und Risiken des Tauchens 4
3.a Partialdruckgesetz oder Dalton sches Gesetz 5
3.b Boyle Mariottesches Gesetz 6
3.c Henry sches Gesetz 8
3.d Gesetz von Gay Lussac 10
4. Augen und Ohren 12
5. Auftrieb 13
6. Tauchmedizinsche Untersuchungen 14
7. Quellenangabe 16
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1. Vorwort
Das Tauchen erfreut sich seit kurzem immer größerer Beliebtheit. Denn der Urlaub wird mit einem Tauchgang in türkisblauen und glasklarem Wasser noch schöner und aufregender. Viele Tauchschulen bieten für wenig Geld eine „komplette“ Ausbildung an und die Unterwasserfotos sind sowieso viel interessanter als gewöhnliche Urlaubsbilder. Doch mit der Zunahme an Tauchgängen durch Touristen und Anfänger steigt auch die Zahl der Verletzungen und Erkrankungen durch eben jenes Hobby. Denn kaum jemand ist sich der Gefahren und Risiken bewusst, die beim Durchführen eines normalen Tauchganges auftreten können oder eingegangen werden.
Unter Tauchen versteht man üblicherweise das völlige Eintauchen des menschlichen Körpers in Wasser mit einem zeitlich befristeten Aufenthalt unter der Wasseroberfläche.
Für diese Umgebungsbedingungen ist der Mensch primär nicht geschaffen. Dennoch gehört das Tauchen für eine Reihe von Menschen zum beruflichen Alltag, wird aber auch von vielen Menschen als Freizeitbeschäftigung und Sport betrieben. Diese Betreuung der professionellen Taucher und der Freizeittaucher ist das Arbeitsgebiet der Tauchmedizin.
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2. Tauchmedizin
Die Basis der Tauchmedizin ist das Wissen der physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen eines Aufenthaltes unter Wasser. Die Aufgaben der Tauchmedizin bestehen darin, diese Kenntnisse bei der Untersuchung und Beratung von Tauchern anzuwenden und diese über die besonderen Risiken eines Aufenthaltes unter Wasser zu beraten. Zur Tauchmedizin gehört aber auch die Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen, die im Zusammenhang mit dem Tauchen auftreten können.
Die Charakterisierung der Tauchmedizin als ein Bereich, der sich mit dem Aufenthalt des Menschen in einer für ihn nicht primär geeigneten Umgebung beschäftigt, läßt die Parallelen zur Weltraummedizin, zur Flugmedizin und Höhenmedizin erkennen. Auf Grund der besonderen Umgebungsbedingungen erwachsen besondere Risiken und daraus für den untersuchenden und beratenden Arzt eine besondere Verantwortung.
3. Physikalische Grundlagen und Risiken des Tauchens
Der Druck stellt ein der wichtigsten Größen für das Tauchen dar. Dieser wird im internationalen System der Einheiten in Pascal gemessen. Hierbei gilt 1 Newton pro Quadratmeter.
Geläufiger ist aber das Hunderttausendfache. 100.000 Pascal sind umgerechnet 1000 Hekto- Pascal, und dies entspricht 1 bar. Das ist in etwa der durchschnittliche Luftdruck in Meereshöhe. Eine Atmosphäre, entsprechend dem "Gewicht" der gesamten kilometerdicken Luftschicht oberhalb der Erdoberfläche.
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Wasser ist im Verhältnis zu Luft ca. 800mal schwerer und im Gegensatz zu Luft nicht kompressibel: Entsprechend stark steigt der Druck mit zunehmender Wassertiefe an: Während der Druckunterschied zwischen Weltall und Erdoberfläche nur etwa 1 bar beträgt, steigt der Druck im Wasser von der Wasseroberfläche bis in
10 m Tiefe bereits ebenfalls um 1 bar an. Jede weitere 10 m Wassertiefe bringen ein
weiteres bar Druck. Gefahren erwachsen beim Tauchen sowohl aus dem Absolutdruck als auch aus Druckdifferenzen.
Da der Mensch selbst zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser besteht, andererseits aber lebensnotwendig auf gasgefüllte Hohlräume und einen Gasaustausch sowohl in den Lungen als auch in der Körperperipherie zwischen Blut und Körperzellen angewiesen ist, sind einige weitere Gasgesetze für das Verständnis der Tauchphysiologie und Tauchpathophysiologie von großer Bedeutung:
3.a Partialdruckgesetz oder Dalton'sches Gesetz
Der Gesamtdruck eines Gasgemisches ist die Summe der Drücke, die jedes Gas für sich ausüben würde, wenn es alleine den gesamten verfügbaren Raum des Gasgemisches ausfüllte. So üben die 78% Stickstoff der Luft in Meereshöhe auch 78% des Gesamtluftdrucks von ca. 1 bar, d.h. 0,78 bar aus, entsprechend üben die 21% Sauerstoff der Luft in Meereshöhe einen Sauerstoffpartialdruck, der Sauerstoffteildruck, von 0,21 bar aus. 1
Wird in 10 m Wassertiefe normale Luft geatmet, so herrscht dort ein Gesamtdruck von 2 bar (entsprechend 1 bar an der Wasseroberfläche + einem weiteren bar durch die 10 m Wassertiefe); der Stickstoffpartialdruck beträgt 2 bar x 0,78 = 1,56 bar und der Sauerstoffpartialdruck 2 bar x 0,21 = 0,42 bar.
1 Vgl. Ehm, O.F./ Hahn, M./ Hoffmann, U./ Wenzel, J.,Tauchen noch sicherer,106
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Tino Fechtner, 2006, Physiologische Aspekte des Tauchens, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Der Text von der Stellungnahme
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