Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort Warum Auguste Comte und der Positivismus 2
2. Einleitung Aufbau der Arbeit 4
3. Niemand besitzt ein Recht außer dem immer seine Pflicht zu tun
Biografie Auguste Comtes 6
4. Sehen um vorauszusehen so lautet der Spruch der wahrhaften
Wissenschaft Grundgedanken der Philosophie Comtes 10
5. Das Gesetz der Geistesentwicklung der Menschheit oder
Das Drei-Stadien-Gesetz 15
5.1 Das theologische oder fiktive Stadium 17
5.1.1 Phase 1 - Der Fetischismus 18
5.1.2 Phase 2 - Der Polytheismus 19
5.1.3 Phase 3 - Der Monotheismus 20
5.2 Das metaphysische oder abstrakte Stadium 21
5.3 Das positive oder reale Stadium 23
6. Die Bedeutung des Drei-Stadien-Gesetzes 29
7. Kritik an der Comteschen Philosophie des Drei-Stadien-Gesetzes 31
8. Resümee 34
Literaturverzeichnis 36
1
1. Vorwort – Warum Auguste Comte und der Positivismus?
Neuigkeiten, Neues, Veränderung – dies sind Schlagwörter, die vor allem in unserer modernen Zeit nur allzu vertraut erscheinen. Immer schnelllebiger, immer durchgeplanter verbringen wir offensichtlich unser Dasein; der soziale Wandel, Entwicklungen allgemein vollziehen sich wie selbstverständlich. Doch Neues kann die Dinge wirklich ändern oder vielleicht auch nur unsere Wahrnehmung davon.
Auch die Ergebnisse und Erkenntnisse unserer heutigen Wissenschaften werden immer präziser und geben immer mehr Aufschluss über die Phänomene, die der Menschheit zu Teil werden und seit je her ihr Interesse wecken, angetrieben durch das natürliche Bedürfnis die Welt ergründen und verstehen zu wollen, zu wissen wohin die gesellschaftliche Entwicklung gehen wird.
Auch der französische Soziologe, Philosoph und Mathematiker Auguste Comte strebte Zeit seines Lebens nach Erkenntnis der Gesetzmäßigkeiten der Welt und ging dabei von den Theorien der Wissenschaften als Grundlage seiner Überlegungen aus. Er beschäftigte sich wie kein anderer mit der Dynamik der Gesellschaft, welche er mit Veränderungen im Denken der Individuen erklärte, schließlich auch einen relativen Endzustand der Zivilisation vorauszusagen wusste.
Neben der Tatsache, dass er als erster Soziologe den Begriff „Soziologie“ 1839 tatsächlich gebrauchte, also –wie Fuchs-Heinritz treffend feststellte – „am unbescheidenen Anfang der Soziologie“ 1 steht, gilt er als der wichtigste Mitbegründer und Vertreter, ja als Inbegriff des Positivismus. Die Bezeichnung lässt sich zwar bereits bei Saint-Simon finden, doch war es Comte, der dieser breiten Strömung des 19. und 20. Jahrhunderts die wichtigste Prägung verlieh und den Begriff schließlich zum Merkmal einer ganzen philosophischen Richtung werden ließ.
Sowohl in erkenntnistheoretischer als auch in geschichtsphilosophischer Hinsicht kommt es im Positivismus zu gemeinsamen Annahmen. Der erkenntnistheoretische Grundsatz besteht darin, dass nur die „Erfahrungswissenschaften“ Einsichten erlangen können. 2 Auf der Basis ihrer Erkenntnisse sieht sich die Philosophie dazu verpflichtet, die Ergebnisse zu strukturieren 1 Fuchs-Heinritz, Werner, Auguste Comte – le début prétentieux de la sociologie, Hagen : Fernunivers ität 1997. S. 3.
2 vgl. Hügli, Anton/Lübcke, Poul (Hgg.), Philosophielexikon: Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch 6. Aufl. 2005. S.
511
2
und zu generalisieren, 3 d. h. sie soll die Feststellungen harmonisch in Einklang bringen und zu einer ganzheitlichen Einheit zusammenfügen, die ein umfassendes Verständnis der beobachtbaren Phänomene erlaubt. Das positiv Gegebene bzw. die positiven Befunde der Naturwissenschaft sind also ausschlaggebend, werden unter zuvor festgelegten Bedingungen als Nachweis einer Theorie gewertet.
Das Faktische wird auch in Bezug auf die Geschichtsentwicklung zum Ausgangspunkt: der Positivist geht davon aus, dass sie einer Gesetzmäßigkeit folgt und in absehbarer Zukunft die menschliche Gesellschaft von Aufklärung sowie Humanität beherrscht sein wird. 4 So wird dies auch zum Bestreben Auguste Comtes, der wie kein anderer den Positivismus durch Institutionalisierung politisch zu etablieren versuchte. Von seinen Anhängern temporär zu einem globalen, raum- und zeitlosen Religions-ersatz erhoben, entstanden im Verlaufe des
19. Jahrhunderts immer wieder einige Streitigkeiten und schließlich wurde mit der
Überwindung des Positivismus in der Philosophie auch Auguste Comte nur noch Geringschätzung entgegen gebracht.
Trotz dessen ist es unumstritten, dass dieser Denker erheblichen Einfluss auf die Entwicklung in der Philosophie genommen und wichtige Denkanstöße, insbesondere in Bezug auf Überlegungen anderer Philosophen gegeben hat.
Auch ich möchte mich in dieser Arbeit dem „Klassiker“ Comte und einer seiner Theorien widmen, aus persönlichem Interesse sowie aktuellen Gründen.
3 vgl. Hügli, Anton/Lübcke, Poul (Hgg.), Philosophielexikon: Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch 6. Aufl. 2005. S.
511 4 vgl. ebd.
3
2. Einleitung – Aufbau der Arbeit
Nachdem das persönliche Interesse meinerseits und die Bedeutsamkeit der Erforschung von Auguste Comte im Kontext der fortwährenden Präsenz seiner Überlegungen, sowie Einflussnahme auf philosophische Entwicklungen erläutert wurde, soll nun auf den Aufbau der nachfolgenden Arbeit hingewiesen werden:
Da die geschichtlichen und gesellschaftlichen Faktoren sowie die persönlichen Erlebnisse sich in Comtes Werken niedergeschlagen haben, soll zunächst einmal eine kurze Darstellung seines Lebens erfolgen, in der die wichtigsten Ereignisse als auch Werke des Philosophen aufgeführt werden, in denen Grundzüge seines philosophischen Denkens zum Ausdruck kommen.
Diese werden folgend mit ihren Einflussfaktoren detaillierter geschildert, um ein Vorverständnis zu erlangen, welches ein gewisses Einfühlungsvermögen gegenüber dem Meisterkopf Auguste Comte vermitteln soll und das Begreifen der im Hauptteil behandelten komplexeren Thematik zu erleichtern.
Hier wird anschließend diese Theorie des Drei-Stadien-Gesetzes, welches die Geistesentwicklung eines jeden Menschen und der gesamten Menschheit mit Hilfe von drei aufeinander aufbauenden Stufen charakterisiert und kategorisiert, zudem von den sechs Grundwissenschaften durchlaufen werden muss, beschrieben, analysiert und anhand von ausgewählten Beispielen anschaulicher erklärt. Dadurch soll ein umfassendes Verständnis dieses Entwurfes ermöglicht werden.
Die Ergebnisse sollen Aufschluss über die Denk- und Argumentationsmuster Comtes geben, da diese nicht nur zu seinen Lebzeiten von großem Interesse und Rang waren. Es wird die Bedeutung des Drei-Stadien-Gesetzes mit seinem Ausmaß auf die Entwicklung in der Philosophie und Soziologie beschrieben und ferner die möglicherweise veränderte Sicht auf die Menschheit durch dieses in einem zusammenfassenden Abschluss des Hauptteils aufgeführt.
Auf die Behandlung des zweiten Gesetzes, dem sogenannten „Enzyklopädischen Gesetz“, das die Wissenschaften nach positiven Eigenschaften in eine Rangfolge einordnet, und welches zusammenwirkend mit dem Drei-Stadien-Gesetz die Entwicklung der menschlichen Naturerkenntnis bestimmt, soll an dieser Stelle verzichtet werden, da es nach eigener Meinung im Rahmen dieser Arbeit ein zu hohes Ausmaß an Komplexität in Anspruch nehmen würde, was ihm aufgrund der Schwere der ihm zugrundeliegenden Bedeutsamkeit in einer gesonderten Untersuchung zukommen müsste.
4
Jedoch soll ein anderer, bereits im Hauptteil seine Grundlage gefundener, Aspekt noch einmal isoliert herausgegriffen und thematisiert werden: Schwachstellen in und Kritik an der Comteschen Philosophie des Drei-Stadien-Gesetzes. Sie wurde von zahlreichen Zeitgenossen und Autoren geäußert, doch hinterlässt sie auch bleibende Risse, schafft sie es dadurch, die Ansichten Comtes und die Bedeutung des Drei-Stadien-Gesetzes vollständig zu relativieren? In diesem sechsten Kapitel werde ich von „innen nach außen“ vorgehen, zunächst eigene Kritik anbringen, dabei versuchen konkret mögliche Fehler in der Argumentationsweise aufzudecken und mit Sicht auf die allgemeineren Ansprüche Comtes Bezug auf heutige Sichtweisen zu nehmen. Ferner werde ich Urteile zweier Philosophen anführen, die sich auf das Modell als Ganzes beziehen.
Die gewonnen Ergebnisse, sowie offene Fragen und zukünftige Aussichten werden in einem abschließenden Resümee zusammenfassend festgehalten.
Das Ziel dieser Arbeit besteht in der umfassenden Klärung und einer tief-greifenden, möglicherweise vom ersten persönlichen Verständnis abweichenden Ergründung und dem Verstehen von Entstehung sowie Entwicklung des Drei-Stadien-Gesetzes, die Einsicht in deren Bedeutsamkeit und Einflussnahme auf die Philosophie, was der geschilderte Aufbau unterstreicht.
Aufgrund der insgesamt sehr umfangreichen und komplexen Thematik kann in der Kürze der Arbeit nur diese gezielte Auswahl dargestellt werden und hebt daher bestimmte Bereiche mehr hervor, während andere lediglich gestreift werden können.
5
3. „Niemand besitzt ein Recht außer dem, immer seine Pflicht zu tun.“ – Biografie Auguste Comtes
Die Zeit, in die ein Mensch hineingeboren wird, der sozio - kulturelle Hintergrund sowie persönliche Erfahrungshorizonte nehmen deutlichen Einfluss auf seine Art des Denkens und so ist auch der Einblick in die Lebensumstände Auguste Comtes von Bedeutung: Isidore-Auguste-Marie-François-Xavier Comte, so der vollständige Name, wird am 19. Januar des Jahres 1798 von der Hausfrau Félicité-Rosalie Comte (geborene Boyer) als Sohn des Steuerbeamten, Louis-Auguste-Xavier Comte, im französischem Montpellier zur Welt gebracht. 5 Seitdem sind knapp neun Jahre nach der Französischen Revolution gegen Napoléon I. Bonaparte (1769-1821). vergangen.
Wohlbehütet wächst Comte im Kreise zweier Schwestern, Alice-Marie-Charlotte und Ermanze-Louise-Marie, sowie seinem Bruder Adolphe-Vicent-Louis-Marie unter streng katholischer und monarchistischer Erziehung auf. 6 Er selbst jedoch gilt als rebellisch und leidenschaftlicher Anhänger der Revolution. Ruhiger dagegen verläuft zunächst seine schulische Laufbahn und so besucht Auguste Comte in der Zeit von 1807-1814 anstandslos das Lycée in Montpellier 7 , erlangt dort den Abschluss des Baccalauréat (vergleichbar mit dem deutschem Abitur). Doch schon bald lehnt er den römisch-katholischen Glauben seiner Eltern ab.
Noch im selben Jahr verlässt er seinen Geburtsort um fortan in Paris zu leben, wo er bis zu seinem Tod sesshaft bleibt. Anlass hierzu war sicher auch die Aufnahme-prüfung der École Polytechnique, die der junge Comte als erster der Liste für Südfrankreich besteht. Zwei Jahre lang besucht er als außerordentlicher Schüler die naturwissenschaftliche Eliteschule, die allerdings 1816 aufgrund eines Studentenaufstandes vorrübergehend geschlossen wird; der „jakobinische Geist“ der Institution ist der damaligen Restaurationsregierung ein Dorn im Auge. 8 Comte, dessen Berufswunsch schon immer der des akademischen Lehrers war, muss sich nun mit zunehmender Orientierungslosigkeit abfinden und sieht sich vor einer recht unglücklichen beruflichen Laufbahn situiert.
5 vgl. Müller, Reinhard, Biografie Auguste Comte, http://agso.uni-graz.at/lexikon/klassiker/comte/08bio.htm (07.03.2006). S. 1 6 vgl. ebd.
7 vgl. ebd.
8 vgl. Comte, Auguste, Rede über den Geist des Positivismus, hg. v. Iring Fetscher, Hamburg: Felix Meiner 2. Aufl. 1956. S. XVI
6
Ein Jahr lang hält er sich mühselig mit Privatstunden in Mathematik über Wasser, doch „[s]eine Versuche, einen Lehrstuhl zu erringen, scheiterten letztlich an der Unvereinbarkeit zweier 'Berufungen': Comte konnte nicht zugleich Anwärter auf die Kanzel in Notre Dame und auf eine Lehrkanzel sein.“ 9 Im August 1817 begegnet er Claude Henri de Rouvroy Comte de Saint-Simon (1760-1825), einem „utopische[n] Sozialreformer“. Er wird sein Freund und Sekretär, wird im Zuge dessen in die Gesellschaft der Industrie, Hochfinanz und Politik eingeführt. 10 Saint-Simon ist für Comte „la révolution vivante“ 11 , seine Energie beflügelt ihn. Diese Eindrücke sind sehr wichtig sowohl für die persön-liche als auch die schöpferische Entwicklung Comtes, sie finden Niederschlag in seinen Werken, wobei der unmittelbare Einfluss Saint-Simons umstritten bleibt. So entsteht 1822 die erste Grundfassung der für Comte charakteristischen Vorstellungen, das politische Werk „opuscule fundamental“, das zuerst den Titel „prospectus des traveaux scientifiques nécessaires pour réorganiser la société“ 12 trug. 1824 zerbricht die Freundschaft zu Saint-Simon nach einem Streit, da der Politiker und Schriftsteller seinem Freund Auguste nicht genügend Spielraum lassen will. 13 Angeblich hatte er sogar vor, die Werke des Philosophen unter eigenem Namen zu veröffentlichen. Ein Jahr darauf findet ein weiteres prägendes Ereignis statt: Comte heiratet die Prostituierte Caroline Massin (1803-?); doch die Ehe verläuft unglücklich und so folgen nach der ersten Trennung 1826 weitere und schließlich der endgültige Bruch nach nur sieben Jahren der Zweisamkeit. 14 Der Privatgelehrte und Schriftsteller soll ein Choleriker gewesen sein, der auch vor Übergriffen auf seine Frau nicht immer zurückschreckte.
Während dieser stürmischen Zeit hält Comte am 1.4.1826 die erste der über 60 Privatvorlesungen über die "Philosophie positive" in seiner Pariser Wohnung, welche später als "Cours de philosophie positive" in sechs Bänden veröffentlicht werden und auch das Drei- Stadien-Gesetz enthalten. 15 Nach den ersten drei Sitzungen muss die Lehrtätigkeit jedoch wegen eines Nerven- und Gemütsleidens fast ein Jahr lang unterbrochen werden; der 28- 9 vgl. Comte, Auguste, Rede über den Geist des Positivismus, hg. v. Iring Fetscher, Hamburg: Felix Meiner 2. Aufl. 1956. S. XVI 10 vgl. op. cit., S. XVII 11 vgl. ebd.
12 „Plan der wissenschaftlichen Arbeiten, die unentbehrlic h sind, um die Gesellschaft neu zu gestalten“ 13 vgl. Müller, Reinhard, Biografie Auguste Comte, http://agso.uni-graz.at/lexikon/klassiker/comte/08bio.htm (07.03.2006). S. 1 14 vgl. ebd.
15 vgl. Müller, Reinhard, Biografie Auguste Comte, http://agso.uni-graz.at/lexikon/klassiker/comte/08bio.htm (07.03.2006). S. 1
7
Quote paper:
Carolin Lohre, 2005, "Denken im Wandel" - das Drei-Stadien-Gesetz Auguste Comtes, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
"To become the most compe...
Sociology - Work, Profession, Education, Organisation
Termpaper, 16 Pages
Bildungsvorstellungen, Einstellung zur Lernfähigkeit und Lernbegriff ä...
"Was Hänschen nicht lernt...
Psychology - Learning Psychology, Intelligence Research
Scholary Paper (Seminar), 24 Pages
Befragung - Befragungsarten, Beispiel "Fragebogen"
Sociology - Methodology and Methods
Essay, 14 Pages
Befragung Gesundheit, Gesundheits- und Risikoverhalten von Studierende...
Scholary Paper (Seminar), 14 Pages
Gemeinschaftliches Wohnen im Alter - Selbstorganisierte Hausgemeinscha...
Diploma Thesis, 95 Pages
Sociology - Habitation, Urban Sociology
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 17 Pages
Erwartungen und Bedürfnisse älterer Menschen und sozial-pädagogische R...
Diploma Thesis, 111 Pages
Anomie und Individuum - Die Folgen der Anomie für den Einzelnen
Sociology - Classics and Theoretical Directions
Termpaper, 12 Pages
Engineering - Industrial Engineering and Management
Intermediate Examination Paper, 30 Pages
Wahrnehmung und Illusion - Visuelle Wahrnehmung als kreativer Prozess
Termpaper, 17 Pages
Carolin Lohre's text "Denken im Wandel" - das Drei-Stadien-Gesetz Auguste Comtes is now available as a printed book
Carolin Lohre has published the text "Denken im Wandel" - das Drei-Stadien-Gesetz Auguste Comtes
Carolin Lohre has uploaded a new text
August Sander - Sehen, Beobachten, Denken
Hundert Meisterphotographien
August Sander, Gabriele Conrath-Scholl
The Positive Philosophy of Auguste Comte, Vol. I (in 2 Volumes)
Auguste Comte, Harriet Martineau
0 comments