Inhaltsverzeichnis III
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
1.1. Problemstellung. 1
1.2. Zielsetzung. 2
1.3. Aufbau der Arbeit. 2
2. Planungsaufgaben in Projekten 3
2.1. Definition des Projektbegriffes. 3
2.2. Definition des Planungsbegriffes 4
2.3. Planungsphasen in Projekten 5
3. Netzplantechniken 6
3.1. Grundlegende Begriffe der Netzplantechnik 6
3.2. Methoden der Netzplantechnik 9
3.2.1. Critical Path Method (CPM) 9
3.2.2. Metra Potential Method (MPM) 10
3.2.3. Program Evaluation and Review Technique (PERT) 13
3.3. Vergleich der Netzplanmethoden. 14
4. Ablaufplanung anhand der Critical Path Method. 16
4.1. Projektablaufanalyse mit einem Projektstrukturplan. 16
4.2. Ablaufdarstellung mit Vorgangsliste und Netzplan. 18
5. Zeitplanung anhand der Critical Path Method. 19
5.1. Zeitanalyse 19
5.2. Vorwärts- und Rückwärtsberechung des Netzplanes 20
5.3. Bestimmung der Pufferzeiten. 20
5.4. Ermittlung des kritischen Pfades 21
6. Fazit 21
Abkürzungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung AF Anfangsfolge AOB Anordnungsbeziehungen CPM Critical Path Method D Vorgangsdauer d.h. das heißt DIN Deutsche Industrie Norm EF Endfolge EKN Ereignisknotennetz FAT frühester Anfangstermin FAZ frühester Anfangszeitpunkt FET frühester Endtermin FEZ frühester Endzeitpunkt FP freie Pufferzeit FT frühester Termin FZ frühest möglicher Ereigniszeitpunkt GP gesamte Pufferzeit MAXZ maximaler Zeitabstand MINZ minimaler Zeitabstand MPM Metra Potential Method NF Normalfolge P Puffer PERT Programm Evaluation and Review Technique SAT spätester Anfangstermin SAZ spätester Anfangszeitpunkt SET spätester Endtermin SEZ spätester Endzeitpunkt SF Sprungfolge ST spätesteter Termin SZ spätest notwendiger Zeitpunkt
Abkürzungsverzeichnis V
TPJ Teilprojekt V Vorgang v.a. vor allem vgl. vergleiche VKP Vorgangspfeilnetz VKN Vorgangsknotennetz z.B. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Planungsphasen in Projekten
Abbildung 2: nicht zusammenhängender Graph mit Schleife
Abbildung 3: Digraph/ Netzplan
Abbildung 4: Knoten im Vorgangspfeilnetz
Abbildung 5: Vorgangsknoten
Abbildung 6: Detaillierter Vorgangsknoten
Abbildung 7: Projektstrukturplan „Bau einer Fabrik“
Abbildung 8: Netzplan „Bau einer Fabrik- Teilprojekt Bau der Fertigungshalle“
Einleitung 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Als früheste Projekte der Menschheit gelten die Errichtung großer Bauwerke. Beispiele sind die Pyramiden, Stonehenge oder der Turm von Babel. Während solche Bauwerke in einem Menschenleben nur einmal vorkommen, gehören Projekte mittlerweile zum alltäglichen Leben. 1 . Globalisierung, wachsender Wettbewerb und Konkurrenz fordern von Industriebetrieben neben Routinearbeiten auch Innovationen um die langfristige Existenz zu sichern. 2 Unternehmen sehen sich aus diesem Grund mit dem Problem konfrontiert, Aufgaben durchzuführen, die Projektcharakter haben. Die Gesetze des Wettbewerbes erfordern technologisch und wirtschaftlich optimale Projektergebnisse. Kürzere Produktlebenszyklen erfordern eine schnellere Umsetzung des Geplanten. Es muss die Fähigkeit entwickelt werden, schnell auf Kundenanforderungen und Wettbewerb reagieren zu können. Die hierbei zu bewältigenden Anforderungen bei Projekten sind durch eine hohe Komplexität, Einmaligkeit und interdisziplinäre Aufgabenstellungen gekennzeichnet. 3
Bei Großprojekten sind oft verschiedene Unternehmen oder Abteilungen involviert. Dadurch entsteht ein erheblicher Koordinationsaufwand bei Projektplanung, -durchführung und -kontrolle. Zusätzlich verstärkt werden diese Probleme durch die zunehmende Größe von Unternehmen und Betrieben sowie der damit verbundenen Dezentralisierung von Planungs- und Lenkungsaufgaben. 4 Beispiele für Großprojekte findet man beim Bau von Schiffen, Verkehrswegen, Gebäuden oder beim Militär. Durch den gestiegenen Kapitalbedarf und die Anforderungen wächst im Fall einer Fehlplanung das Risiko von schwerwiegenden finanziellen Einbußen für Unternehmen. Probleme und Planabweichungen müssen aus diesen Gründen frühzeitig erkannt werden. 5
Planungsinstrumente wie beispielsweise das Balkendiagramm oder Listen werden den Ansprüchen einer detaillierten, zuverlässigen und wirtschaftlichen Planung nicht mehr gerecht. Zudem bilden sie nur einzelne Teilaspekte der Gesamtplanung ab, beispielsweise den Ablauf, die Terminplanung oder Kapazitätsbelegungen. Hieraus entwickeln sich
1 vgl. Baguley 1999: 13
2 vgl. Litke 2004: 17
3 vgl. Madauss 2000: 2,9; Baguley 1999: 13; Birker 1999: 7
4 vgl. Litke 2004: 17; Schwarze 2001: 28; Birker 1999: 8
5 vgl. Groh/Gutsch 1982: 4
Einleitung 2
wachsende Probleme bei der Projektabwicklung. Aus diesem Grunde ist ein Planungsinstrument, das alle Teilaspekte berücksichtigt, integriert und koordiniert, vonnöten. 6
1.2 Zielsetzung
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Projekte wirtschaftlich und anforderungsgerecht planen zu können. Der Planungsprozess soll vereinfacht und unterstützt werden. Des Weiterem dem Terminzwang durch eine einfache und übersichtliche Darstellung des Projektablaufs Rechnung getragen werden. Die Darstellung verfolgt das Ziel, den Projektablauf besser zu Planen, Steuern, Koordinieren und Überwachen.
Da in Projekten vorrangig Tätigkeiten voneinander abhängen und mit zeitlichem Aufwand verbunden sind, ist die zweckmäßigste Art der Darstellung entsprechender Verknüpfungen und zur Bestimmung von Terminen ein Netzplan. 7
Die Einführung in verschiedene Netzplanmethoden, soll eine bedarfs- und anforderungsgerechte Auswahl im Vorfeld eines Projektes ermöglichen. Besonderes Augenmerk liegt bei der Ablauf- und Zeitplanung. Mit Hilfe eines geeigneten Netzplanes sollen einzelne Vorgänge und Abhängigkeiten eines Projektes in eine schematische und vereinfachte Darstellung übertragen werden. Diese Vorgehensweise soll Informationen für eine bessere Koordination der Teilaktivitäten bereitstellen. Die Zeitplanung hat das Ziel, zeitkritische Vorgänge, Abläufe, sowie Zeitreserven zu identifizieren. Dies soll den Anforderungen nach einer schnelleren und wirtschaftlicheren Planung Rechnung tragen. 8 Es gilt den Einsatz der Netzplantechnik als Planungsinstrument zu prüfen. Als Beispiel dient der Bau einer Fabrik.
1.3 Aufbau der Arbeit
Die vorliegende Arbeit ist in sechs Kapitel untergliedert. Kapitel 1 dient der Hinführung zum Thema und verdeutlicht die Anforderungen von Projekten an die Planung. Die theoretische Einführung hierzu folgt in Kapitel 2. Projekt- und Planungsbegriff, sowie die Planungsaufgaben in Projekten werden definiert. In Kapitel 3 erfolgt die Erläuterung grundlegender Begriffe von Netzplanmethode. Des Weiteren sollen einzelne Methoden
6 vgl. Gey/Lehne 1985: 10; Schwarze 2001: 28
7 vgl. Litke 2004: 104
8 vgl. Schwarze 2001: 15
Arbeit zitieren:
Emanuel Weigel, 2007, Netzplantechniken zur Lösung von Planungsaufgaben, München, GRIN Verlag GmbH
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