Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. I
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 4
2. Möglichkeiten der Internationalisierung von KM.U 5
2.1 Internationales Unternehmen und Internationalisierung 5
2.2 Charakterisierung von KMU 6
2.2.1 Begriffsdefinition von KM.U 6
2.2.2 Eigenschaften von KMU 7
2.3 Internationalisierung von KMU 8
2.4 Gründe für die Internationalisierung von KM.U 9
2.5 Wahl der Internationalisierungsform von KMU 11
2.5.1 Formen der Internationalisierung 11
2.5.2 Besonderheiten der Internationalisierungsformen 12
3. Begriffsabgrenzung von Lizenzen. 13
3.1 Definition des Lizenzbegriffs. 13
3.2 Abgrenzung und Einordnung der Lizenzierung 14
3.3 Arten der Lizenzvergabe 15
4. Bewertung der Lizenz als Internationalisierungsinstrument für KMU 16
4.1 Vorteile einer Lizenzvergabe und Lizenznahme. 16
4.2 Nachteile einer Lizenzvergabe und Lizenznahme. 17
5. Schlussbetrachtung. 19
Literaturverzeichnis. IV
I
1. Einleitung
Im Rahmen einer zunehmenden Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft und des wachsenden Wettbewerbsdrucks werden Internationalisierungen von Unternehmungen zu einem zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Der Trend wird verschiedenen Faktoren, so genannten „Treibern der Globalisierung“, zugeschrieben. Neben den verbesserten Kommunikations- und Informationstechnologien und den politischen Treibern, wie z.B. dem Abbau von Handelshemmnissen, treibt der hohe Wettbewerbsdruck, den sich die Unternehmen ausgesetzt sehen, die Internationalisierung voran. Die Öffnung von Märkten und eine wachsende Unzufriedenheit mit nationalen Standortbedingungen können zu einer Verlagerung der Produktionsstätten in das Ausland führen (vgl. Müller/Kornmeier 2000, 63). Im Vergleich zu anderen Ländern kommt kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland eine große Bedeutung zu. Die 3,3 Millionen Unternehmen beschäftigen 68 % der Arbeitnehmer und erwirtschaften rund 47 % des steuerpflichtigen Umsatzes. KMU geraten zunehmend unter einen „Internationalisierungsdruck“, der durch eine verschärfte Wettbewerbssituation auf dem Markt entsteht (vgl. Müller/Kornmeier 2000, 59). In den letzten Jahren waren KMU hauptsächlich auf Inlandsmärkten aktiv. Die Bearbeitung internationaler Märkte wurde oftmals gar nicht erst in Erwägung gezogen. Ein wesentlicher Grund für die fehlende internationale Ausrichtung ist auf den Mangel an Ressourcen zurückzuführen (Mül-ler/Kornmeier 2000, 62). Weitere Gründe für die Zurückhaltung auf internationalen Märkten tätig zu sein, stehen meist im Zusammenhang mit der Unternehmensgröße, der Marktkenntnis, der Managementqualität und den Produkten. Dennoch sind KMU international nicht inaktiv. Sie nutzen die Chance ihre Marktanteile zu vergrößern, ihre unternehmerische Eigenständigkeit zu erhalten und somit ihre Wettbewerbsposition zu behaupten um dem „Internationalisierungsdruck“ stand zu halten (vgl. Nienaber 2003, 1). Zur Auswahl stehen eine Vielzahl von Markteintritts- und Marktbearbeitungsformen. Eine dieser Forme der Internationalisierung stellt die Lizenzierung dar. Die Wahl der Internationalisierungsform ist für jedes Unternehmen durch unterschiedliche Motive begründet. Diese teilen sich in endogene, wie z.B. die Branchenstruktur oder den Markt- und Kundenanforderungen und exogene, wie z.B. die Produktmerkmale oder die finanzielle Situation, Bestimmungsfaktoren ein (Nienaber 2003, 35).
Ziel dieser Arbeit ist es, die Gestaltungsmöglichkeiten, das Nutzenspotential und die Eignung von Lizenzen als Internationalisierungsinstrument für kleine- und mittelständische Unterneh-
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men darzustellen. Dazu wird zunächst die aktuelle Situation für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland vorgestellt. Anschließend wird der Begriff „Lizenzen“ definiert. Darauf aufbauend werden die Eigenschaften und Ausprägungsformen von Lizenzen als Internationalisierungsinstrument aufgezeigt. Vor dem Hintergrund der Besonderheiten von klein-und mittelständischen Unternehmen werden des Weiteren die Einsatzmöglichkeiten sowie die Vor- und Nachteile von Lizenzen für KMU erfasst und vorgestellt. Die Ausführungen schließen mit einer Schlussbetrachtung.
2. Möglichkeiten der Internationalisierung von KMU
2.1 Internationales Unternehmen und Internationalisierung
Internationalisierung kann auf verschiedene Weisen erklärt und ausgelegt werden. Mit Internationalisierung kann zum einen eine bestimmte Form des Markteintritts gemeint sein, wie es der Export, die Direktinvestitionen im Ausland oder der Lizenzvergabe ins Ausland beschreiben, zum anderen reicht das Spektrum bis zur Führung ausländischer Tochterunternehmen. Die Unterscheidung kann sich auf die verschiedenen Ansichten bezüglich des funktionsbereichsspezifischen Problems beziehen, welches in den meisten Fällen am Absatzmarkt bzw. Marketing orientiert ist. (vgl. Perlitz 2004, 8).
Für den Begriff Internationales Unternehmen hat sich in der Literatur noch keine einheitliche Definition durchgesetzt. Meckl spricht von einem Internationalen Unternehmen, wenn:
• das Unternehmung in mehr als einem Land tätig ist
• in diesen Ländern organisatorische Einheiten bestehen, die eigene Beschaffung und/oder Fertigung und/oder Absatztätigkeiten und/oder Forschung und Entwicklung aufweisen und
• Positionen in den Auslandsgesellschaften, auch Führungspositionen mit lokalen Mitarbeitern besetzt werden (Zitat: Meckl 2000, 14).
Der grundlegende Entscheidungsbereich bei Auslandsinvestitionen drückt sich nach Meissner und Gerber in der Standortwahl, der Rechtsform und der Organisationsform aus. Sie weisen der Entscheidungsstruktur und der Strategie des Unternehmens einen wesentlichen Stellenwert zu.
5
Arbeit zitieren:
Christine Münzer, 2006, Lizenzen als Internationalisierungsinstrument von KMU, München, GRIN Verlag GmbH
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