Gliederung:
1 Einleitung 3
2 Wortartenkategorisierung im Deutschen. 4
3 Tabellarische Darstellung der fünf verschiedenen Grammatiken 5
4 Ulrich Engel - Deutsche Grammatik. 7
5 Gerhard Helbig und Joachim Buscha - Deutsche Grammatik 7
6 Peter Eisenberg - Grundriss der deutschen Grammatik 8
7 Die Duden-Grammatik 9
7.1 Die Methoden der Einteilung 10
7.2 Verwendete Kriterien und die Wortarten des DUDEN. 10
8 Die Grammatik der deutschen Sprache 12
8.1 Die Methoden der Einteilung 12
8.2 Verwendete Kriterien und die Wortarten der IDS-Grammatik 13
9 Persönliches Fazit 14
10 Literaturliste 17
2
1 Einleitung
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Problem der Wortartenklassifikation im Deutschen. Um zu zeigen, wie unterschiedlich der deutsche Wortschatz in Kategorien eingeordnet werden kann, werden fünf verschiedene Grammatiken betrachtet und miteinander verglichen. Die am meisten divergierenden Ansätze werden ausführlicher dargestellt.
Im zweiten Teil der Hausarbeit werden kurz die Probleme verdeutlicht, auf die man trifft, wenn man versucht den gesamten Wortschatz der deutschen Sprache sinnvoll und systematisch zu kategorisieren.
Eine Tabelle soll im dritten Abschnitt helfen, die verschiedenen Grammatiken, ihre Einteilungskriterien und Wortartenkategorien visuell besser darzustellen und zu vergleichen.
Im Anschluss daran werden die Grammatiken von Gerhard Helbig und Joachim Buscha 1 , Ulrich Engel 2 und Peter Eisenberg 3 4 etwas näher beschrieben. Dann folgt eine sehr ausführliche Darstellung der „Duden-Grammatik“ 5 , ihrer Einteilungskriterien und Wortarten.
Unter Berücksichtigung derselben Aspekte wird dann auch die „Grammatik der deutschen Sprache“ 6 bearbeitet.
Zum Schluss der Arbeit werden einige Aspekte noch einmal kurz zusammengefasst, und es wird eine persönliche Einschätzung und Beurteilung des Problems „Wortartenklassifikation“ gegeben.
1 Helbig, Gerhard, Joachim Buscha (2005): Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. 5. Auflage. Bad Langensalza: Langenscheidt.
2 Engel, Ulrich (2004): Deutsche Grammatik. München: Iudicum.
3 Eisenberg, Peter (2006): Das Wort. Grundriss der deutschen Grammatik. 3., durchgesehene Auflage. Stuttgart: Metzler.
4 Eisenberg, Peter (2001): Der Satz. Grundriss der deutschen Grammatik. Stuttgart: Metzler.
5 Eisenberg, Peter, Jörg Peters, Peter Gallmann, Cathrine Fabricius-Hansen, Damaris Nübling, Irmhild Barz, Thomas A. Fritz und Reinhard Fiehler. (2005): Duden. Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch. Hrsg. von der Dudenredaktion. 7. neu erarbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim: Dudenverlag. (Duden Band 4).
6 Zifonun, Gisela, Ludger Hoffmann, Bruno Strecker, Joachim Ballweg,Ursula Brauße, Eva Breindl, Ulrich Engel, Helmut Frosch, Ursula Hoberg und Klaus Vorderwülbecke. (1997): Grammatik der deutschen Sprache. Band 1. Berlin: de Gruyter. (Schriften des Instituts für Deutsche Sprache 7, 1-3).
3
2 Wortartenkategorisierung im Deutschen
„Wortarten findet man nicht einfach in der Sprache vor; ein System wie das der Wortarten ist gemacht.“ 7 Wolfgang Menzel verdeutlicht in seinem Artikel „Wortarten“ die ganze Problematik, mit der Sprachwissenschaftler bei der Erstellung einer Grammatik zu kämpfen haben.
Eine Grammatik ist ein künstlich erstelltes Konstrukt, mit dem man versucht, Ordnung in das System der Sprache zu bringen. Bevor man damit jedoch beginnt, muss man sich für bestimmte Klassifikationskriterien entscheiden.
• Morphologisches Kriterium: man unterscheidet zwischen flektierbaren und
unflektierbaren, auch nicht-flektierbare genannt, Wortarten (Verben, Adjektive, Nomen, Artikel und Pronomen). Als Flexion bezeichnet man die Konjugation oder die Deklination. 8
• Syntaktisch-distributionelles Kriterium: Zur Spezifizierung dienen syntaktisch-distributionelle Kriterien. Die Positionen von Wörtern, die Beziehungen zu anderen Einheiten im Satz oder die Stellungseigenschaften in der Satzstruktur können dadurch ermittelt werden. 9
• Semantisches Kriterium: Die verschiedenen Formen der Wortart „Adverbien“
können beispielsweise aufgrund ihrer Bedeutung weiter untergliedert werden in lokale, temporale, modale und kausale Adverbien.
Diese drei Klassifikationskriterien sind allerdings auch nicht in der Lage, jedes Wort zweifelsfrei einer Wortart zuzuordnen. Um die ganze Fülle von Wörtern in unterschiedlichen Kategorien „unterzubringen“, muss ein System entwickelt werden, das auch bei vielen Sonderfällen angewendet werden kann. Im Duden werden Worte beispielsweise nach morphologischen, syntaktischen und semantischen Kriterien und zwar in genau dieser Reihenfolge untersucht, die IDS-Grammatik verwendet ausschließlich das morphologische Kriterium und Helbig/Buscha benutzen vorwiegend das syntaktische Kriterium. Die in dieser Arbeit vorgestellten Grammatiken arbeiten alle mit unterschiedlichen Kriterien, um den deutschen Wortschatz zu kategorisieren und kommen deshalb auch zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen, was die Anzahl der Wortkategorien betrifft.
7 Menzel, Wolfgang (1986): Wortarten. Ein Basisartikel. In: Praxis Deutsch. Jahrgang 13. Mai: Seelze. S. 16.
8 vgl. http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=244
9 vgl. http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=244
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Arbeit zitieren:
Daniela Klös, 2006, Wortartenklassifikation in der Deutschen Grammatik, München, GRIN Verlag GmbH
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