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Kunstmuseen im Internet - eine Untersuchung aus kunstpädagogischer Sicht

Title: Kunstmuseen im Internet - eine Untersuchung aus kunstpädagogischer Sicht

Examination Thesis , 2002 , 103 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Anja Schurig (Author)

Pedagogy - Art education
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Kunstmuseen haben sich mittlerweile im Internet etabliert. Kaum ein Museum verzichtet noch auf einen Internetauftritt. Mit ihren kunstpädagogischen Inhalten bereichern sie das Internet und schaffen neue Lernräume mit faszinierenden Möglichkeiten, die durch kreative Ideen und interaktive Angebote das entdeckende Lernen ermöglichen.

Ziel dieser Arbeit zum Thema: „Kunstmuseen im Internet – eine Untersuchung aus kunstpädagogischer Sicht“ ist es, die verschiedenen Erscheinungsformen der Kunstmuseen im Internet, ihre Angebote und deren Eignung für die Kunstvermittlung herauszustellen. Das Thema dieser Arbeit wurde im deutschsprachigen Raum noch nicht unter dem kunstpädagogischen Aspekt behandelt, daher ist der überwiegende Teil der verwendeten Literatur englischsprachig und zu einem großen Teil dem Internet entnommen. Dies macht eine umfangreiche Recherchearbeit nötig um geeignete Materialien zusammenzutragen und ist nicht unproblematisch, da ein schnelllebiges Medium wie das Internet ständig aktualisiert wird und die Quellen zeitlich nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen.

Als besonders hilfreich für die Recherche haben sich die Seiten des Internetforums „Museums And The Web1“ herausgestellt, die mit jährlichen Konferenzen die Möglichkeiten und Potentiale des Internet für Museen thematisieren. Dort werden internationale Beiträge seit 1997 als online Artikel archiviert. Einen interessanten Beitrag leistet das Forum auch durch den Wettbewerb „Best of the Web2“, der jedes Jahr die besten Internetseiten von Museen nach verschiedenen Kategorien auszeichnet und für die vorliegende Arbeit einige gute Beispiele geliefert hat.

Die Arbeit ist in zwei Teile gegliedert, doch zunächst wird eine erste Annäherung an das Thema in einem Mind Map (s. Seite 6) festgehalten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Museum

2.1 Historische Entwicklung

2.2 Das Kunstmuseum

3 Museen im Internet

3.1 Entstehungsgeschichte

3.2 Definitionen

3.3 Kategorien

3.4 Möglichkeiten/Perspektiven

4 Virtualität und Virtualisierung

4.1 Definitionen

4.2 Auswirkungen

4.3 Verlust der Aura?

4.4 Virtuelle Welt versus Reale Welt?

4.5 Fazit

5 User-Centered Design (UCD)

5.1 Was ist UCD?

5.2 Der Besucher eines realen Museums

5.3 Der User

5.3.1 Der User im Allgemeinen

5.3.2 Der User von Museumsinternetseiten

5.4 Wie lernt der User?

5.4.1 Das Internet als Lernort

5.4.2 Anforderungen an den User

5.4.3 Möglichkeiten und praktische Beispiele

5.5 Konsequenzen für die Gestaltung

6 Evaluation

6.1 Evaluationsmethoden

6.1.1 Evaluationstypen für den Bildungsbereich

6.1.2 Systematic Usability Evaluation (SUE)

6.1.3 Heuristics for Web Communication

6.1.4 Usability Engineering

6.1.5 Checklisten

6.1.6 Best of the Web Contest

6.2 Kriterienkatalog

6.3 Auswahl der Museen

6.3.1 Broschüremuseen

6.3.2 Inhaltsmuseen

6.3.2.1 ZKM – Museum für neue Kunst

6.3.2.2 Ars Electronica – Museum of the Future

6.3.2.3 Eremitage Museum

6.3.3 Lernmuseen

6.3.3.1 Quadrat Bottrop

6.3.3.2 The Getty

6.3.3.3 The Minneapolis Institute of Arts

6.3.3.4 Museum of Modern Art (MoMA)

6.3.3.5 Metropolitan Museum of Art

6.3.3.6 The National Museum of Wildlife Art

6.3.4 Reine Virtuelle Museen

6.3.4.1 Russische und Sowjetische Plakatkunst

6.3.4.2 Musée Imaginaire

6.3.4.3 WebMuseum Paris

6.4 Auswertung der Untersuchung

6.4.1 Auswertung der Broschüremuseen

6.4.2 Auswertung der Inhaltsmuseen

6.4.3 Auswertung der Lernmuseen

6.4.4 Auswertung der Rein Virtuellen Museen

7. Schlusswort

Zielsetzung und Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung verschiedener Erscheinungsformen von Kunstmuseen im Internet sowie deren Eignung für die Kunstvermittlung. Die Arbeit setzt sich dabei kritisch mit der userzentrierten Gestaltung und dem pädagogischen Potenzial digitaler Museumsangebote auseinander.

  • Kategorisierung von Museen im Internet (Broschüre-, Inhalts-, Lernmuseen).
  • Einfluss von Virtualität und Virtualisierung auf die Kunstvermittlung.
  • Anwendung des User-Centered Design (UCD) auf digitale Museumsumgebungen.
  • Evaluation internationaler Beispiele anhand eines modifizierten Kriterienkatalogs.

Auszug aus dem Buch

Virtualität und Virtualisierung

Viele Bereiche unserer Gesellschaft sind in unterschiedlichsten Kontexten mit Virtualität und Virtualisierung durchdrungen. Im Cyberspace Café kann der Besucher virtuelle Identitäten annehmen und sich zum Austausch in virtuellen Foren oder Chatrooms treffen. Der User kann sich virtuellen Lerngemeinschaften anschließen, sich dort weiterbilden oder im endlosen Cyberspace seinen imaginären Einkaufswagen füllen und online einkaufen.

Kunstwerke werden digitalisiert und in Internetmuseen ausgestellt, die der User durch virtuelle Touren erkunden kann. Global gedacht kann das Internet selbst als imaginäres Museum aufgefasst werden. Neben den digitalen Reproduktionen von Kunstwerken aller Gattungen und Epochen gibt es die Netzkunst, die u. a. das Verhältnis zwischen Realität und Virtualität thematisiert. Die Begegnung von Kunst und Virtualität ist jedoch nicht neu. Der Soziologe und Künstler Thiedeke sagt dazu:

Kunst ist als Teilbereich menschlichen Handelns und der Gesellschaft anzusehen, der sich per definitionem mit dem Verfertigen von Künstlichem beschäftigt. Kunst hat die Funktion, imaginäre Ordnungen zu entwerfen und damit die Grenze zwischen verwirklichter Wirklichkeit und möglicher Wirklichkeit aufzuzeigen [...].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas und Erläuterung der Relevanz von Internetmuseen für die Kunstpädagogik.

2 Das Museum: Definition des klassischen Museums und Rückblick auf dessen historische Entwicklung.

3 Museen im Internet: Entstehungsgeschichte, Definitionen und Kategorisierung von Web-Museen.

4 Virtualität und Virtualisierung: Philosophische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit virtuellen Welten und dem Verlust der Aura.

5 User-Centered Design (UCD): Analyse des Besucher- und Nutzerverhaltens sowie Anforderungen an eine benutzerfreundliche Gestaltung.

6 Evaluation: Methodische Herangehensweise an die Untersuchung von Museen im Internet sowie Vorstellung des Kriterienkatalogs.

7. Schlusswort: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Zusammenarbeit von Museen und Schulen.

Schlüsselwörter

Kunstmuseum, Internet, Kunstpädagogik, Virtualität, User-Centered Design, Usability, Lernmuseum, Digitale Kunst, Netzkunst, Museumspädagogik, Medienkompetenz, Interaktivität, Webdesign, Online-Ausstellung, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Kunstmuseen im Internet unter einem kunstpädagogischen Blickwinkel und bewertet deren Eignung für die Vermittlung von Inhalten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Kategorisierung von Internetmuseen, das Konzept der Virtualität, userzentrierte Gestaltung (UCD) sowie spezifische Evaluationsmethoden für digitale Bildungsangebote.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Kunstpädagogen eine Methode und einen Kriterienkatalog an die Hand zu geben, um Internetauftritte von Museen strukturiert und fundiert bewerten zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein modifizierter Kriterienkatalog nach Karabin genutzt, der technologische Aspekte, lernfördernde Merkmale und konzeptionelle Bildungsstandards kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Virtualität und Design sowie eine praktische Untersuchung von 15 internationalen Fallbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Kunstmuseum, Internet, Kunstpädagogik, Virtualität, User-Centered Design und Medienkompetenz.

Was bedeutet "Auraverlust" im Kontext der Internetmuseen?

In Anlehnung an Walter Benjamin wird diskutiert, ob digitale Reproduktionen von Kunstwerken durch ihre ständige Verfügbarkeit den "Kultwert" oder die Einmaligkeit des Originals im Netz verlieren.

Was sind "Lernmuseen" laut dieser Arbeit?

Lernmuseen sind Web-Präsenzen, die über reine Informationen hinausgehen und didaktisch aufbereitet sind, um eigenständiges, interaktives Lernen und Entdecken zu ermöglichen.

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Details

Title
Kunstmuseen im Internet - eine Untersuchung aus kunstpädagogischer Sicht
College
University of Osnabrück  (Kunstpädagogik, Lehramt Realschulen)
Grade
sehr gut
Author
Anja Schurig (Author)
Publication Year
2002
Pages
103
Catalog Number
V7300
ISBN (eBook)
9783638146074
Language
German
Tags
Kunstmuseen Internet Untersuchung Sicht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Schurig (Author), 2002, Kunstmuseen im Internet - eine Untersuchung aus kunstpädagogischer Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7300
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