II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen. 2
2.1 Kennzahlen zur Ertragslage 2
2.1.1 Umsatzrentabilität 2
2.1.2 Cashflow-Rate 3
2.1.3 Weitere Kennzahlen zur Ertragslage 3
2.2 Kennzahlen zur Vermögenslage. 4
2.2.1 Gesamtkapitalumschlag 4
2.2.2 Anlagenintensität 4
2.2.3 Weitere Kennzahlen zur Vermögenslage 5
2.3 Kennzahlen zur Finanzlage 5
2.3.1 Dynamischer Verschuldungsgrad 5
2.3.2 Wirtschaftliche Eigenkapitalquote 6
2.3.3 Anlagendeckung 6
2.3.4 Weitere Kennzahlen zur Finanzlage. 6
3 Qualitative Faktoren 7
3.1 Planung und Steuerung 7
3.2 Unternehmensführung 8
3.3 Markt und Produkt 8
3.4 Wertschöpfungskette 9
4 Warnsignale 11
4.1 Nichteinhaltung wesentlicher Absprachen. 11
4.2 Überziehungen, Scheck- und Lastschriftrückgaben 11
5 Integrierte Betrachtung. 12
5.1 Zeitlicher Vergleich 12
5.2 Branchenvergleich 12
6 Fazit 15
Literaturverzeichnis V
III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Charakteristika von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes
und Handelsunternehmen ............................................................................. 13
IV
Abkürzungsverzeichnis
AfA Abschreibungen CF Cashflow CF-Rate Cashflow-Rate GuV Gewinn- und Verlustrechnung ROI Return on Investment
1
1 Einleitung
Das Bankgeschäft ist traditionell eine Branche, in der die Übernahme von Risiken zum täglichen Geschäft gehört. Das Kreditgeschäft zählt bei der Mehrzahl der deutschen Kreditinstitute zu den Kernbereichen. Durchschnittlich entfallen ca. 60% des Bilanzvolumens und 65% des gesamten Überschusses auf das Kreditgeschäft. 1 Aufgrund der hohen Bedeutung dieser Ertragsquelle ist eine adäquate Bonitätsbeurteilung zur Einschätzung der eingegangenen Risiken erforderlich, um Ausfälle zu minimieren. Insbesondere im Kreditgeschäft mit Unternehmen spielt die sorgfältige Beurteilung der Risken eine entscheidende Rolle. Die Bonität eines Unternehmens wird von vielen betrieblichen sowie auch von externen Faktoren beeinflusst. Erst die Bewertung aller maßgeblichen Faktoren ermöglicht es, eine verlässliche Aussage über die Bonität zu treffen. 2 Das heißt in erster Linie, ein Unternehmen und seine Umwelt eingehend zu analysieren. Darauf aufbauend können mit Hilfe von wissenschaftlichen Erkenntnissen, breiten wirtschaftlichen Kenntnissen, Urteilskraft und Erfahrung Aussagen über die voraussichtliche Entwicklung eines Unternehmens getroffen werden. 3
1 Vgl. Grunwald, E.; Grunwald S.: Bonitätsanalyse im Firmenkundengeschäft (2001),
S. 1
2 Vgl. Kirchhof, F.-E.: Rating im Mittelstand (2002), S.20
3 Vgl. Born, K.: Unternehmensanalyse und Unternehmensbewertung (1995), S. 9
2
2 Betriebswirtschaftliche Kennzahlen
Die Aussagekraft einzelner Zahlen aus der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ist sehr eingeschränkt. Werden dagegen Bilanzzahlen oder Summen davon in eine sinnvolle, ökonomisch begründbare Beziehung zueinander gesetzt, lassen sich daraus sehr wohl zusätzliche Erkenntnisse erzielen. 4
In der folgenden Darstellung wird zwischen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zur Ertragslage, Vermögenslage und Finanzlage unterschieden. Dabei werden die wichtigsten Kennzahlen ausführlich erläutert und weitere Kennzahlen der Vollständigkeit halber kurz aufgeführt.
2.1 Kennzahlen zur Ertragslage
Als erstes werden die Kennzahlen zur Beurteilung der Ertragslage eines Unternehmens dargestellt.
2.1.1 Umsatzrentabilität
Die Umsatzrentabilität gibt an, welcher Anteil der Gesamtleistung (wertmäßige Produktionsleistung) in Form eines ordentlichen und periodengerechten Geschäftsergebnisses (Betriebsergebnis) verbleibt. Hierbei wird die wertmäßige Produktionsleistung angesetzt, um in Produktionsbetrieben die Schwankungen zwischen Produktion und Absatz auszugleichen. In eine Analyse der Umsatzrentabilität sollte auch der Gesamtkapitalumschlag, der unter den Kennzahlen zur Vermögenslage erläutert wird, einbezogen werden. Je höher in einem Unternehmen der Gesamtkapitalumschlag ist, desto niedriger darf die Umsatzrentabilität sein, um den gleichen Return on Investment (ROI) zu erwirtschaften. 5 Der ROI errechnet sich aus dem Produkt von Umsatzrentabilität und Gesamtkapitalumschlag. 6
4 Vgl. Int-Veen, T.: Geschäftserfolg durch Kennzahlen (2004), S. 11
5 Vgl. Int-Veen, T.: Geschäftserfolg durch Kennzahlen (2004), S. 19-20
6 Vgl. Int-Veen, T.: Geschäftserfolg durch Kennzahlen (2004), S. 35
Arbeit zitieren:
Martin Sauter, Yvonne Jungblut, Nico Stadler, 2007, Bonitätsbeurteilungskriterien für Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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